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Müssen nicht, können ja.
Ich zB bin momentan nicht davon überzeugt, dass wir auf jeden Fall einen anderen Trainer brauchen.
Wenn wir jetzt sechsmal in Folge so spielen wie der HSV gegen München würde ich meine Einschätzung ändern.
Und wenn wir andererseits in sechs Spielen kein Gegentor mehr kassieren, wäre es merkwürdig, die Eischätzung, Thomas kriege die Probleme in der Defensive nie in den Griff, noch aufrecht zu erhalten.
:eek::eek::eek:
Also so geballt klingt das gar nciht mal so gut. Für mich ist das in dieser Saison eigentlich nicht zu erklären. Also der Einbruch. In der letzten Saison fielen ja die kompletten Leistungsträger in der Rückrunde aus, aber diese Saison gibts für mich keine wirkliche Eklärung für einen derartigen Einbruch.
Und da ich TE glaube, wenn er sagt, dass TS eine super Arbeit unter der Woche leistet, macht es das ganze komplett unverständlich.
Der nächste bitte!![]()
Ich kann ja nur für mich sprechen: Ein Trainer der es schafft, zusammen mit so einer jungen und unerfahrenen Mannschaft spielerisch so einen guten Saisonstart hinzulegen und es selbst jetzt in Zeiten der Krise schafft, zusammen mit einer verunsicherten mit vielen Ausfällen gebeutelten Mannschaft (wie es zumindest im letzten Spiel ja war) eine derartige Leistung wie in HZ 1 des letzten Spieles aufs Feld zu bringen, ist nicht verbraucht, überlebt, überholt, ausgebrannt, geschweige denn taktisch "dumm" oder inkompetent, eben ganz gegenteilig. Weiterhin, und das ist in dieser Situation in der wir uns auch "dank TS" befinden (Stichwort: Transferpolitik der letzten Jahre) nicht ganz unerheblich: Wir haben einfach gewisse Spieler jetzt "am Hals", und aufgrund Schaafs Art, sich auch vor diese Spieler zu stellen, diese auch mal zu schützen, auch vor sich selber, trotzdem jeden Montag mit denen wieder akribisch und genau und geduldig weiterzuarbeiten, finde ich ihn im Moment als eine sehr gute Besetzung des Trainerpostens. Immerhin sind gerade diese Spieler unser Kapital und wir können es uns nicht leisten, sie aufzugeben. Und da sehe ich bei TS eben sehr ausgeprägte Comeback-und-Aufsteher-Qualität, quasi der Rocky Balboa der Bundesliga.
Ein weiterer Punkt für mich ist die Schaaf'sche Philosophie: Nicht reagieren, sondern agieren. Selber zu versuchen die Initiative aufs Feld zu bringen, sich also weniger an den Schwächen des Gegenübers zu orientieren, sondern an den eigenen Stärken. Selber das Spiel zu gestalten als die stumpfe H96-Kontertaktik.
Zudem, wenn man etwas ändern möchte, sollte man es auch benennen können, sprich mit Namen unterfüttern. Und hier sehe ich keinen Trainer, der a) für Werder zu haben ist, b) dann auch noch Werder nicht nur als Durchlauferhitzer für höhere Aufgaben ansieht (wie es vielleicht einige Spieler tun) und dann auch noch c) nahezu einhellig von fachkompetenten Menschen so für seine Arbeit gelobt wird.
MMn sehen wir bei so einigen gehypten Trainern der letzten Jahre schon die ersten Abnutzungserscheinungen.
Wenn ich den Saisonverlauf so resümiere, dann hat eben nicht viel gefehlt, eben nur ein, zwei Ticks. Eine Zahnrad hier, eine Unterlegscheibe da. Und an diesen Stellen muss zwingend nachgebessert werden. Die Spielergebnisse und letztendlich die Tabelle geben mMn nicht wieder, was tatsächlich im Laufe des Spiels passiert ist und schon gar nicht wie es passiert ist. So ist es nun mal mit Kennzahlen: Verdichtete Informationen bedeuten auch immer Informationsverlust.
So, jetzt können sich die "Hyänen" (Scherz!) an meinem Statement abreagieren.![]()

Vielleicht macht es ja wirklich mal Sinn, erst mal im Detail zu schauen, um dann das größere Ganze zu beurteilen.
.... folgende Situationen in Hinblick auf Verantwortung und Zuständigkeit zu quantifizieren:
- das 1-0 für Mainz
Zu ersterem (weil das gegen S04 schon erwähnt wurde): 1.) Wir stehen vom Anstoß weg zu weit voneinander entfernt, obwohl bekannt ist, dass Mainz hoch und früh im Spiel draufgeht. 2.) besonders Bargfrede denkt/ macht nicht mit, kann deshalb nicht ins Passpiel einbezogen werden, obwohl er als halbrechter Defensiver bei Trybull, Theo und am Ende Lukimya DER Anspielpunkt sein muss.- das 0-1 gegen Schalke
Die Szene entsteht aus einem Freistoß für Werder, den Prödl wie gewohnt relativ blind hoch in die andere Hälfte kloppt. Wird weggeköpft, den zweiten Ball bekommen wir nicht. Dann geht`s halt schnell, bei ner Truppe wie dem BVB. Wir kommen hinten in eine 5-gegen-5 Situation und haben nach dem Freistoß die linke Seite offen. Dann kreuzen eben zwei Dortmunder in genau diesen Raum und Iggy ist derjenige, der dann entscheiden muss – Abseitslinie halten, Stellen zum Ball – und auf dem falschen Fuss dumm erwischt wird.- die Pirouette von Iggy gegen Dortmund
Es war eine Werder-Ecke, aus der heraus wir ausgekontert wurden. Weil niemand an der 16-Grenze auf den zweiten Ball absicherte, obwohl das eine absolut simple Zuordnung ist, die jede Profimannschaft beherrschen müsste. Zu jenem Tor, als auch der "schuldigen Iggy-Pirouette" und weil es aus der Hinrunde stammt, ein paar Anmerkungen….- die Freistoßsituation, die im Hinspiel auf Schalke zum 2-1 für Schalke führte
- das 0-2 gegen Schalke
- die vergebene Torchance von Arnautovic im Spiel gegen Augsburg (~17. Spielminute)
Hierzu sowie…- die Vielzahl an Pfostentreffern.
…hierzu würde ich dann auch gerne noch antworten.Für mich ist der Trainer nicht verantwortlich, wenn einer wie Luki zudem neben sich steht und einige Alternativen ausfallen. Für mich hat der Trainer die Mannschaft in Anbetracht der Umstände richtig ins Spiel geschickt.
Du würdest deine Einschätzung erst dann ändern, wenn wir sechs mal in Folge 9:2 verlieren?!
Das ist so gesehen nicht richtig, gerade bei diesem Vergleich.Ein weiterer Punkt für mich ist die Schaaf'sche Philosophie: Nicht reagieren, sondern agieren. Selber zu versuchen die Initiative aufs Feld zu bringen, sich also weniger an den Schwächen des Gegenübers zu orientieren, sondern an den eigenen Stärken. Selber das Spiel zu gestalten als die stumpfe H96-Kontertaktik.
*Kopfschüttel* Solche Statements gibt es hier praktisch seit der auf hanebüchene Weise verspielten Meisterschaft 2007. Immer. Jede Saison.Wenn ich den Saisonverlauf so resümiere, dann hat eben nicht viel gefehlt, eben nur ein, zwei Ticks. Eine Zahnrad hier, eine Unterlegscheibe da. Und an diesen Stellen muss zwingend nachgebessert werden.
Wollte ich eigentlich im NP-Thread posten, war aber zu langsam.
Aber auch hier gehört der Link hin, da oftmals gesagt wird, TS erreiche die Mannschaft nicht mehr, Team lässt es kalt, Pfiffe sind ok (schon länger her)...
Ist interessant:
http://s1.directupload.net/images/130408/9lmmo46p.jpg
*Kopfschüttel* Solche Statements gibt es hier praktisch seit der auf hanebüchene Weise verspielten Meisterschaft 2007.
Wieso gelang es gerade mal zwei Trainern, an ihrem ach so limitierten Kollegen Schaaf vorbeizuziehen?
Weil sonst (fast) keiner das Vergnügen hatte, eine Mannschaft mit solchen Spielern trainieren/aufstellen zu dürfen.
Ich kann ja nur für mich sprechen: Ein Trainer der es schafft, zusammen mit so einer jungen und unerfahrenen Mannschaft spielerisch so einen guten Saisonstart hinzulegen und es selbst jetzt in Zeiten der Krise schafft, zusammen mit einer verunsicherten mit vielen Ausfällen gebeutelten Mannschaft (wie es zumindest im letzten Spiel ja war) eine derartige Leistung wie in HZ 1 des letzten Spieles aufs Feld zu bringen, ist nicht verbraucht, überlebt, überholt, ausgebrannt, geschweige denn taktisch "dumm" oder inkompetent, eben ganz gegenteilig. Weiterhin, und das ist in dieser Situation in der wir uns auch "dank TS" befinden (Stichwort: Transferpolitik der letzten Jahre) nicht ganz unerheblich: Wir haben einfach gewisse Spieler jetzt "am Hals", und aufgrund Schaafs Art, sich auch vor diese Spieler zu stellen, diese auch mal zu schützen, auch vor sich selber, trotzdem jeden Montag mit denen wieder akribisch und genau und geduldig weiterzuarbeiten, finde ich ihn im Moment als eine sehr gute Besetzung des Trainerpostens. Immerhin sind gerade diese Spieler unser Kapital und wir können es uns nicht leisten, sie aufzugeben. Und da sehe ich bei TS eben sehr ausgeprägte Comeback-und-Aufsteher-Qualität, quasi der Rocky Balboa der Bundesliga.
Ein weiterer Punkt für mich ist die Schaaf'sche Philosophie: Nicht reagieren, sondern agieren. Selber zu versuchen die Initiative aufs Feld zu bringen, sich also weniger an den Schwächen des Gegenübers zu orientieren, sondern an den eigenen Stärken. Selber das Spiel zu gestalten als die stumpfe H96-Kontertaktik.
Zudem, wenn man etwas ändern möchte, sollte man es auch benennen können, sprich mit Namen unterfüttern. Und hier sehe ich keinen Trainer, der a) für Werder zu haben ist, b) dann auch noch Werder nicht nur als Durchlauferhitzer für höhere Aufgaben ansieht (wie es vielleicht einige Spieler tun) und dann auch noch c) nahezu einhellig von fachkompetenten Menschen so für seine Arbeit gelobt wird.
MMn sehen wir bei so einigen gehypten Trainern der letzten Jahre schon die ersten Abnutzungserscheinungen.
Wenn ich den Saisonverlauf so resümiere, dann hat eben nicht viel gefehlt, eben nur ein, zwei Ticks. Eine Zahnrad hier, eine Unterlegscheibe da. Und an diesen Stellen muss zwingend nachgebessert werden. Die Spielergebnisse und letztendlich die Tabelle geben mMn nicht wieder, was tatsächlich im Laufe des Spiels passiert ist und schon gar nicht wie es passiert ist. So ist es nun mal mit Kennzahlen: Verdichtete Informationen bedeuten auch immer Informationsverlust.
So, jetzt können sich die "Hyänen" (Scherz!) an meinem Statement abreagieren.![]()

Und wieso waren von diesen herausragenden Spielern nur so wenige davor bzw. danach so herausragend gut? Ähnliches frage ich mich bei der Meistertruppe von 2004.


Ihm die "verlorene" Meisterschaft vorzuwerfen, und damit seine Unfähigkeit beweisen zu wollen, finde ich nach wie vor eine der merkwürdigsten Verhaltensweisen seiner Kritiker.
Ja, vielleicht waren es Fehlentscheidungen von ihm, die letztlich die entscheidenden Punkte gekostet haben. ZB indem man Bielefeld evtl. unterschätzte und die Punkte liegen ließ.
Aber hat er keinen Anteil daran, dass all die anderen Punkte geholt wurden? Wenn Schaaf schon ein schlechter Trainer war, wie steht es dann um Hitzfeld und Klopp, die ja beide hinter ihm blieben?
Wieso gelang es gerade mal zwei Trainern, an ihrem ach so limitierten Kollegen Schaaf vorbeizuziehen?

Man kann alles "zerreden", wenn man denn will.
Interessant sind auch Micks Aussagen/Zweifel zu den Spielsystemen von Werder und 96. Komisch. Vermutlich würde er auch bestreiten, dass das System Barcas auf Ballbesitz ausgerichtet ist. (Wenn man will, könnte man das auch an handverlesenen Spielsituationen festmachen)![]()
Ist offenbar Vieles Ansichts- und Auslegungssache! :zweifeln:

Ihm die "verlorene" Meisterschaft vorzuwerfen, und damit seine Unfähigkeit beweisen zu wollen, finde ich nach wie vor eine der merkwürdigsten Verhaltensweisen seiner Kritiker.
Ja, vielleicht waren es Fehlentscheidungen von ihm, die letztlich die entscheidenden Punkte gekostet haben. ZB indem man Bielefeld evtl. unterschätzte und die Punkte liegen ließ.
Aber hat er keinen Anteil daran, dass all die anderen Punkte geholt wurden? Wenn Schaaf schon ein schlechter Trainer war, wie steht es dann um Hitzfeld und Klopp, die ja beide hinter ihm blieben?
Wieso gelang es gerade mal zwei Trainern, an ihrem ach so limitierten Kollegen Schaaf vorbeizuziehen?
Zu einigen wichtigen Leistungsträgern der Meistermannschaft
Valerien Ismael
[...]
Nette Zusammenfassung über seine Fähigkeiten in Bremen. Aber davor war er Tribünenhocker, und in Bordeaux lief es danach auch nicht überragend.Johan Micoud [...]
Fabian Ernst
[...]
Geäußerte Kritik an TS damit gleichzusetzen, daß seine Kritiker ihn für unfähig halten, ist nach wie vor eine der merkwürdigsten (polemischen) Verhaltensweisen aus den Reihen seiner Befürworter. Und ein Zeichen von Schwarz-Weiß-Denken.
Ich kann ja nur für mich sprechen: ...

Und um beurteilen zu können, ob die kommende Saison mit Thomas zu einem besseren Abschluss führen wird, dazu sollten wir durchaus noch abwarten, wie es in den kommenden Spielen weitergeht. Ob es so bleibt, wie es ist, ob die Kurve weiter nach unten führt, ob es wieder gute Spiele gibt wie zB während der Hinrunde...Das finde ich halt entscheidend, um beurteilen zu können, ob ein Wechsel Sinn macht.
Hinzu käme noch, dass die kolpotierten Nachfolger, die derzeit noch woanders arbeiten (Streich und Slomka, um nur mal zwei zu nennen) bestimmt nicht gegen Düsseldorf ihr Debüt feiern werden. Statt einen Feuerwehrmann zu holen, sollte man eine langfristige Lösung anstreben.
Geäußerte Kritik an TS damit gleichzusetzen, daß seine Kritiker ihn für unfähig halten, ist nach wie vor eine der merkwürdigsten (polemischen) Verhaltensweisen aus den Reihen seiner Befürworter. Und ein Zeichen von Schwarz-Weiß-Denken.
