Niclas Füllkrug (West Ham United, ausgeliehen an AC Mailand)

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Bei Pizarro bleibe ich bei mM. Er war immer zu den Wechseln zu uns in guter körperlicher und sportlicher Verfassung. Das er wußte wo das Tor steht hat er immer bewiesen. Seine absolute Hingabe für den Verein, für den er gerade spielte, könnte als gegeben angenommen werden.
Wo siehst du bei ihm ein Risiko?
Ja, die letzten beiden Jahre .....
Weißer ist ein Risikotransfer, wenn man ihn vorher ausleiht, testen kann und später ablösefrei bekommt??? Das erkläre mir mal einer ....
Er galt als schwierig und andere wollten ihn offensichtlich nicht? Tschuldigung, aber das
sind doch in diesem Fall keine Argumente um dies als Risiko anzusehen.
Der Junge war zu dem Zeitpunkt 28 und bei LEV
ausgemustert, nicht weil er nichts konnte sondern weil er im Bayer-System den RV mimen musste und RV ist er nun wahrlich nicht. Außerdem war er für die rechte Seiten zu langsam, da hätte man bereits auf Speed umgestellt.
 
Und wie schon gesagt, Risiko-Transfer ist eigentlich ein absurdes Wort für sowas.
Ein Risiko besteht immer.
Der Grundgedanke ist schon richtig – nur eben viel zu monokausal gedacht. „Risiko“ ist kein binärer Zustand nach dem Motto „wusste man vorher“ oder „wusste man nicht vorher“. Risiken bestehen aus unterschiedlich gewichteten Faktoren: finanzielle, sportliche, medizinische, charakterliche, taktische oder strukturelle Risiken. Und genau daraus ergibt sich am Ende die tatsächliche Höhe eines Risikos.

Bei Boniface z.B. wurde eben nicht einfach nur ein kalkuliertes Risiko eingegangen, sondern eine offensichtlich massive Gefahrenlage bewusst verdrängt. Seine Verletzungshistorie war keine kleine Randnotiz, sondern der zentrale Faktor der gesamten Leihe. Wenn ein Spieler körperlich derart fragil ist, dann reicht ein „wir zahlen ja erstmal wenig“ eben nicht aus, um daraus plötzlich einen smarten Deal zu machen.

Denn Risiko-Transfer heißt nicht nur: „Man weiß, worauf man sich einlässt.“ Es heißt auch: Wie wahrscheinlich ist der Schadenseintritt und wie gravierend wären die Folgen? Und bei Boniface war beides extrem hoch. Genau deshalb war das eben nicht bloß der „letzte Strohhalm“, sondern ein sportlicher Verzweiflungstransfer mit Ansage.

Dass Transfers Wundertüten sein können, stimmt natürlich ebenfalls. Aber daraus abzuleiten, dass ein Spieler mit bekannter Krankenakte deshalb automatisch das kleinere Risiko sei, greift zu kurz. Denn Ungewissheit ist nicht automatisch gefährlicher als eine bekannte, hochwahrscheinliche Gefahr.

Anders gesagt: Nicht jedes Risiko ist gleich groß, nur weil man es vorher kennt.
 
Risiko

Stark - ständig verletzt ... zieht dennoch durch, soweit sein Körper es zuläßt
Pieper - nicht ganz so schlimm, aber ähnlich ... fällt wenn, dann meistens richtig aus
Agu - kann mich nicht erinnern, dass er in dieser Saison mal mehr als 2 Spiele gesund UND gut war
Topp - erst zu schwer und dann kaputt
Boniface - erst Knie & dann Pizza/Döner/Cola
Wöber - eigentlich eine Super-Kicker, aber eben nie fit
Weiser - wenn kaputt, dann richtig ... ansonsten einer der wichtigsten, wenn er auf dem Platz ist
Deman - früher auch anfällig, jetzt etwas stabiler und stark formverbessert - ein Lichtblick der Saison
Njinmah - wenn Grippe umgeht, dann ist er der erste der HIER ruft ... er ist halt schnell, auch in dieser Beziehung
 
Bei Boniface z.B. wurde eben nicht einfach nur ein kalkuliertes Risiko eingegangen, sondern eine offensichtlich massive Gefahrenlage bewusst verdrängt. Seine Verletzungshistorie war keine kleine Randnotiz, sondern der zentrale Faktor der gesamten Leihe. Wenn ein Spieler körperlich derart fragil ist, dann reicht ein „wir zahlen ja erstmal wenig“ eben nicht aus, um daraus plötzlich einen smarten Deal zu machen.
Ja und nein. Das Risiko wurde nicht verdrängt, sondern bewusst eingegangen, weil man schlichtweg sonst keinen Stürmer hätte präsentieren können. Ob Boniface auch gekommen wäre, hätte man noch einen Plan B gehabt, keine Ahnung. Aber war halt auch nicht der Fall.

Dass Transfers Wundertüten sein können, stimmt natürlich ebenfalls. Aber daraus abzuleiten, dass ein Spieler mit bekannter Krankenakte deshalb automatisch das kleinere Risiko sei, greift zu kurz. Denn Ungewissheit ist nicht automatisch gefährlicher als eine bekannte, hochwahrscheinliche Gefahr.
Nicht automatisch, nein. Aber wie gesagt, bei Boniface stellt sich die Frage doch gar nicht. Er hat quasi nix gekostet und aufgrund der Fehler vorher war er ein reiner Nottransfer. Wäre er nicht gekommen, wäre niemand gekommen. Da erkenne ich jetzt kein Risiko. Das Ergebnis wäre gleich gewesen, minus ein paar hunderttausend Euro und andere Schlagzeilen ala "Fritz versäumt Stürmertransfer".

Ansonsten stimme ich dir zu.

Jeder Spieler birgt ein Risiko, bei manchen ist es klar erkennbar und kalkulierbar, bei den meisten Spielern ist es unsichtbar und kann zwischen 0 Risiko und Totalkatastrophe liegen- man weiß es nur nicht.
Der Punkt ist doch auch gar nicht, ob eines von beiden besser oder schlechter ist. Die unsichtbaren Risikotransfers sind unsere einzige Möglichkeit auf Transfers. Teurere können wir uns nicht leisten und günstigere sind meist Dellenspieler oder Talente.

Und da sind wir dann wieder beim Ausgangspunkt: Dellenspieler-Transfers sind auch weiterhin wünschenswert, denn das Risiko ist überschaubar. Es waren nicht Boniface oder Keita wirklich die Problem-Transfers der letzten 20 Jahre, sondern die Albertos, Elias, etc. oder eben jüngst Topp, Alvero, Deman (abwarten ob er so bleibt), usw.


Füllkrug ist hier nochmal gesondert zu betrachten. Er ist kein Dellenspieler, sondern schlichtweg alt und kaputt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wie schon gesagt, Risiko-Transfer ist eigentlich ein absurdes Wort für sowas.
Ein Risiko besteht immer.

Die große Frage ist, ob man ein Risiko identifizieren und klein halten kann oder ob man das Risiko gar nicht kennt oder ignoriert.

Boniface war kein Risiko. Er war der letzte Strohalm. Man wusste, dass man keinen anderen Stürmer mehr kriegen würde und man kannte seine Krankenakte. Der Deal mit Leverkusen war gut. Wir haben für ihn bis heute quasi nix bezahlt. Da es nicht geklappt hat, hat man im Winter dann einen Stürmer geholt, der im Sommer nicht mehr realisierbar war.

Keita war ein Risiko, aber er war ablösefrei und sein Gehalt nicht exorbitant hoch. Sicher hat er mehr Ärger gemacht als man sich das gedacht hatte, aber dass er sportlich keine Hilfe sein würde, war sicherlich einkalkuliert. Hat ja auch nix ausgemacht im Endeffekt. Keine Ahnung, was er uns am Ende insgesamt gekostet hat. Tippe mal auf so 5 Mio., vielleicht auch 4 oder 6.

Bei beiden Transfers wusste man zu 100%, was auf einen zukommt. Hopp oder Topp.

Und da sind wir dann bei den wirklichen Risiko-Transfers. Spieler mit Ablösen etwa im Bereich zwischen 3 und 6 Mio. (eigentlich bis 15, aber machen wir ja nicht) sind die wahren Risiko-Transfers, da sie ähnlich viel Geld kosten wie Keita, aber völlig unberechenbar sind. Das sind alles Wundertüten und auf Dauer kostet uns das viel Geld, wenn die nicht einschlagen.
Scouten kann man solche Probleme nicht. Man wird nicht scouten können, ob ein Spieler mit der Mannschaft harmoniert oder dem Trainer. Man kann auch nicht scouten, ob ein Spieler aus anderen Gründen sein Potenzial nicht abrufen kann.
Es gibt sogar Spieler, die aus irgendeinem Grund nur in einem Verein performen können. Oder Spieler, die sich in ihrem Spielniveau an die Mannschaft anpassen. All das erfährt man immer erst hinterher.

MMn ist es eben kein absurdes Wort. Wenn einige oder viele Indikatoren für ein Risiko bestehen, dann ist es für mich ein vorhersehbares
Risiko. Diese hier genannten Risiko-Transfers waren in der Regel riskant, besonders in der Vielzahl gemachten Erfahrungen.
Besonders auch, weil Werder finanziell gar nicht in der Lage ist solche Problemfälle mal so eben vom Tisch zu fegen. Diese schlagen sich
dann in den folgenden Jahren in der Form nieder, dass man teilweise nur bedingt handlungsunfähig bei Folgetransfers ist.
Boniface war kein Risiko? Diesen sogenannten Strohhalm musste man nur nehmen, weil man zuvor die Arbeit nicht richtig gemacht hat.
Wir haben quasi nix bezahlt? Letztendlich bei diesen Summen, in der Häufung, so davon zu reden ist inkompetent.
Wieso konnten wir im Winter, unter denkbar schlechten Voraussetzungen, einen Stürmer kaufen der im Sommer nicht realisierbar war.
Vielleicht hilft da mal frühzeitig aufstehen.
Wenn Keita angeblich sportlich keine Hilfe war und dies einkalkuliert war, dann wäre es Geldverbrennung allererster Güte.
Wenn man Jahresgehalt und Handgeld zusammen rechnet und dann auf relativ realistische 5 - 6 Mio kommt, dann gehört der GFS
gefeuert.
Setzen wir voraus, dass man zu 100 % wusste was auf sie zukommt, entweder Hopp oder Topp, dann hätte man vielleicht auch mit den
5-6 Mio nach Bad Zwischenahn fahren können. Bei diesen Argumenten bekommt man Kopfschmerzen.
Zu deinem letzten Absatz, es gibt Spielertypen/Trainer die passen einfach nicht in das bestehende Mannschaftsgefüge. Genauso der Fall, wenn
ich ein schwieriges Mannschaftsgefüge habe, kann ein Spieler/Trainer u. U. sein Potenzial nicht abrufen/einbringen.
Außerdem sieht man es bei Werder doch auch so? Angeblich achtet man sehr darauf, dass der jeweilige Spieler/Trainer zur Mannschaft passt.
Sicherlich kann man das nie zu 100 % vorhersagen, aber es gibt durchaus Indikatoren, auch schon im Scouting, die solche Fehltransfers
ausschließen.
Ob Spieler/Trainer nur in entsprechend strukturierten Vereinen funktionieren kann man sehr wohl sehen. Dafür schaut man sich neben dem
Spielerprofil/Trainerprofil auch das Umfeld oder Mannschaftsumfeld an.
 
MMn ist es eben kein absurdes Wort. Wenn einige oder viele Indikatoren für ein Risiko bestehen, dann ist es für mich ein vorhersehbares
Risiko. Diese hier genannten Risiko-Transfers waren in der Regel riskant, besonders in der Vielzahl gemachten Erfahrungen.
Besonders auch, weil Werder finanziell gar nicht in der Lage ist solche Problemfälle mal so eben vom Tisch zu fegen. Diese schlagen sich
dann in den folgenden Jahren in der Form nieder, dass man teilweise nur bedingt handlungsunfähig bei Folgetransfers ist.
Boniface war kein Risiko? Diesen sogenannten Strohhalm musste man nur nehmen, weil man zuvor die Arbeit nicht richtig gemacht hat.
Wir haben quasi nix bezahlt? Letztendlich bei diesen Summen, in der Häufung, so davon zu reden ist inkompetent.
Wieso konnten wir im Winter, unter denkbar schlechten Voraussetzungen, einen Stürmer kaufen der im Sommer nicht realisierbar war.
Vielleicht hilft da mal frühzeitig aufstehen.
Wenn Keita angeblich sportlich keine Hilfe war und dies einkalkuliert war, dann wäre es Geldverbrennung allererster Güte.
Wenn man Jahresgehalt und Handgeld zusammen rechnet und dann auf relativ realistische 5 - 6 Mio kommt, dann gehört der GFS
gefeuert.
Setzen wir voraus, dass man zu 100 % wusste was auf sie zukommt, entweder Hopp oder Topp, dann hätte man vielleicht auch mit den
5-6 Mio nach Bad Zwischenahn fahren können. Bei diesen Argumenten bekommt man Kopfschmerzen.
Zu deinem letzten Absatz, es gibt Spielertypen/Trainer die passen einfach nicht in das bestehende Mannschaftsgefüge. Genauso der Fall, wenn
ich ein schwieriges Mannschaftsgefüge habe, kann ein Spieler/Trainer u. U. sein Potenzial nicht abrufen/einbringen.
Außerdem sieht man es bei Werder doch auch so? Angeblich achtet man sehr darauf, dass der jeweilige Spieler/Trainer zur Mannschaft passt.
Sicherlich kann man das nie zu 100 % vorhersagen, aber es gibt durchaus Indikatoren, auch schon im Scouting, die solche Fehltransfers
ausschließen.
Ob Spieler/Trainer nur in entsprechend strukturierten Vereinen funktionieren kann man sehr wohl sehen. Dafür schaut man sich neben dem
Spielerprofil/Trainerprofil auch das Umfeld oder Mannschaftsumfeld an.
Bitte nicht in Bad Zwischenahn verzocken… Gebt es mir…
 
Wenn ich das lese fällt es mir schwer, da was positives raus zuziehen. Wenn du dann noch die erzielten Tore (worauf es ankommt) dazu schreibst , wird es noch schlimmer. Für ein Mannschaftsgefüge ist es auch nicht gerade förderlich wenn du Stürmer A nur sporadisch trainieren lässt und Stürmer B immer netzt im Training und voll da ist, nur am Samstag dann zusehen das Stürmer A spielt.
Vielleicht geht es nur mir so aber mit zunehmenden Alter werden meine Zipperlein auch immer mehr. Ich erinnere mich an Silva , der wurde ausgeliehen und spielte unter Werner zum Schluß keine Rolle , trotzdem hat man ihn versucht fest zu verpflichten, als Werner noch da war .Das erste was Werner in Leipzig gemacht hat war Silva einen guten Weg zu wünschen. Das gleiche mit Alvero , in seiner Leihe hat Werner ihn kaum Einsatzzeiten gegeben, trotzdem wurde er fest verpflichtet mit dem Ausgang, das Alvero trotzdem nicht gespielt hat. Ich mag mich ja irren , war ja auch nicht dabei , aber man kann zu dem Schluß kommen das Trainer und Geschäftsführer Sport sich nicht eng genug abgesprochen haben .Nur eine Vermutung meinerseits, die ich aber schon seit einigen Jahren habe. Und dieses Gerücht passt da wieder voll rein.
Und dennoch ist ein Silva immer topfit gewesen ,und man sieht ja jetzt in Spanien das er noch treffen kann.
Ich glaube mit Silva statt Boniface wären wir im vergangenen Jahr besser gefahren.
 
Ganz genau. Und wenn man sich mal ansieht, was für uns wirklich Problem-Transfers in den letzten 15 Jahren waren, dann waren das nicht Boniface oder Keita, die uns viel Geld gekostet haben. Vor dieser Saison waren das Topp, Alvero, Deman als Beispiele, wobei sich letzterer noch gemausert hat.

Auch Mbangula fällt nicht in diese Rubrik, denn aktuell würden wir für ihn fast noch das bekommen, was wir gezahlt haben.
Bitte was ?
Keita und Alvero waren die absoluten Geldverbrenner.
Keita mit 1 , 5 Handgeld und 1, 5 Millionen Gehalt sind 6 Millionen für nix.
Alvero 4,75 Millionen Ablöse und Gehalt sicher auch knapp 7 Millionen.

Boniface hat nichts gerissen aber fast nichts gekostet.
Topp ist ja auch günstig gewesen und hat geringes Gehalt.
Deman hat gar nicht soviel gekostet zumal Royal Antwerpen ja sein Gehalt übernommen hat.Und seit der Rückrunde ist er auf links nicht mehr wegzudenken.

Mbangula will ich nix zu sagen.Kann in beide Richtungen gehen.
 
........ so kann er immer wieder abwiegeln ....... like Radio Eriwan

Stimmt es, dass Iwan Iwanowitsch in der Lotterie ein rotes Auto gewonnen hat?

Im Prinzip ja, aber es war nicht Iwan Iwanowitsch, sondern Pjotr Petrowitsch. Und es war kein rotes Auto, sondern ein blaues Fahrrad.
Und er hat es nicht gewonnen, sondern es ist ihm gestohlen worden. Alles andere stimmt.
Um es genauer zu sagen ,es war Sergej Sergejowitsch und es handelte sich um ein gelbes Motorrad,aber alles andere stimmt.
 
Keita und Alvero waren die absoluten Geldverbrenner.
Keita mit 1 , 5 Handgeld und 1, 5 Millionen Gehalt sind 6 Millionen für nix.
Alvero 4,75 Millionen Ablöse und Gehalt sicher auch knapp 7 Millionen.
Alvero habe ich doch gesagt.

Bei Keita weiß kein Mensch, was der an Handgeld bekommen hat. Daher wird Handgeld auch nie irgendwo in Diskussionen verwendet. Nur pauschal zu sagen "so und soviel ist üblich" ist nicht hilfreich. Daher habe ich bei meiner Schätzung auch nur sein Gehalt genommen. Das hab ich aber auf 2 Mio. geschätzt, also im schlechtesten Fall hätten wir 6 Mio gezahlt, auf die du ja auch gekommen bist. Im besten Fall 4 Mio., weil die Leihclubs was übernommen haben. Ich bin mir aber ohnehin sicher, dass sein Vertrag sehr leistungsbezogen war und diese 2 Mio. Optimalfall gewesen wären. Wieviel er uns also am Ende gekostet hat, ist sehr schwer zu sagen. Ich glaube tatsächlich, dass es deutlich weniger war als diese Schätzung.

Worauf ich aber dabei eigentlich hinaus wollte -> das ist einkalkuliert. 4-6 Mio. für nix sind definitiv kein gutes Geschäft, aber das Risiko ist man bewusst eingegangen. Man wusste, dass es schiefgehen konnte und es ist weniger als manch anderer Spieler. Will hier nur als Beispiel mal Deman nehmen. Deman hat für 5 Jahre unterschrieben und 4 Mio. Ablöse gekostet. Angeblich bekommt er 1,2 Mio. pro Jahr. Das sind dann nochmal 6 Mio.€, also 10 Mio.€ im Paket. Davon hat er jetzt drei Monate Leistung gezeigt.

Darum verstehe ich nicht, warum man immer auf Boniface oder Keita rumreitet. Diese Dellenspieler verursachen weniger Kosten als manch anderer Transferflop.
 
Bei Keita weiß kein Mensch, was der an Handgeld bekommen hat.
Das und auch andere Details zu den allermeisten Verträgen sind unbekannt; es bleibt bei Spekulatius, und das weit vor Weihnachten.
Viel von dem Geschriebenen rund um Gehälter, Handgelder, Ablösen ist Zeitverschwendung. Früher wohl auch Papierverschwendung, aber es ist ja inzwischen virtuell. Kostet also nur etwas Strom, die Zeit des Tippenden und die Lebenszeit der Lesenden.
Nach wie vor finde ich: Solche Debatten um quasi nichts lohnen sich nicht für 30 Skunden bzw. 30 Cent.
 
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