Niclas Füllkrug (West Ham United, ausgeliehen an AC Mailand)

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erstehe übrigens das bei Keita gar nicht. Keitas Entwicklung war absolut nicht einsehbar für uns Fans. Er war ja auch nicht verletzt. Seine Einstellung war fatal. Aber wer sich hinstellt und behauptet, er hätte das kommen sehen....ist klar. Dass er einen Knick hatte und ein Risiko barg, das ja.
Kein anderer Bundesligist wollte ihn. Jeder hat abgewunken. Werder war schlauer und hat ihn sich geholt. Ergebnis = result poor.
Die Anderen lachen heute noch über Werder und seine tollen Ideen.
NF wollte doch u.a. nach WOB. Das Projekt Wiederaufstieg sollte ihm ein Ansporn sein.
 
Ich drücke es nochmal anders aus. Risiken wie ein hohes Verletzungsrisiko sind gute Risiken, weil man sie kennt. Man kann sich auf sie vorbereiten oder sie nicht eingehen. Aber Risiken, die man nicht kennt oder die man ignoriert, die sind gefährlich.

Waren Keita und Boniface große Risiken? Finanziell gesehen war Keita ein Verlust, aber nicht sehr hoch. Boniface? Absolut nicht. Haben kaum was bezahlt. Sportlich? Noch weniger, weil er ein Nottransfer war. Er oder keiner.

Topp oder Alvero waren deutlich größere Risiken.
Sehe ich ähnlich. Beide Transfers kann man als ein Verein wie Werder Bremen so machen und finde solche Transfers auch für die Zukunft nicht falsch. Sehr erfolgreiche Spieler im Karriereknick oder nach langen Verletzungen kann man verpflichten und ich habe beide Verpflichtungen (Keita, Boniface) zu diesen Kondituonen gefeiert. Wenn das mal gut geht wie zB in letzter Zeit bei Pizarro, Toprak, Weiser oder Füllkrug beim zweiten Engagement hier, dann sind die Kritiker auch verdammt leise. Alle Genannten waren Risikotransfers, die für einige überraschend gut performt haben. Klappt es mal nicht, wollen einige es schon vorher besser gewusst haben, zumeist die, die vorher schon alles madig machen und der Misserfolg ihnen dann Recht gibt. Werder muss auf ältere Spieler im Loch setzen oder junge Talente heranziehen, die beim kleinsten Erfolg aber weg sind (Backhaus, wahrscheinlich Coulibaly). Die bringen zwar mehr Kohle in die Kasse, dafür spielen die höchstens 1-2 Saisons hier.
 
Sehe ich ähnlich. Beide Transfers kann man als ein Verein wie Werder Bremen so machen und finde solche Transfers auch für die Zukunft nicht falsch. Sehr erfolgreiche Spieler im Karriereknick oder nach langen Verletzungen kann man verpflichten und ich habe beide Verpflichtungen (Keita, Boniface) zu diesen Kondituonen gefeiert. Wenn das mal gut geht wie zB in letzter Zeit bei Pizarro, Toprak, Weiser oder Füllkrug beim zweiten Engagement hier, dann sind die Kritiker auch verdammt leise. Alle Genannten waren Risikotransfers, die für einige überraschend gut performt haben. Klappt es mal nicht, wollen einige es schon vorher besser gewusst haben, zumeist die, die vorher schon alles madig machen und der Misserfolg ihnen dann Recht gibt. Werder muss auf ältere Spieler im Loch setzen oder junge Talente heranziehen, die beim kleinsten Erfolg aber weg sind (Backhaus, wahrscheinlich Coulibaly). Die bringen zwar mehr Kohle in die Kasse, dafür spielen die höchstens 1-2 Saisons hier.
Ganz genau. Und wenn man sich mal ansieht, was für uns wirklich Problem-Transfers in den letzten 15 Jahren waren, dann waren das nicht Boniface oder Keita, die uns viel Geld gekostet haben. Vor dieser Saison waren das Topp, Alvero, Deman als Beispiele, wobei sich letzterer noch gemausert hat.

Auch Mbangula fällt nicht in diese Rubrik, denn aktuell würden wir für ihn fast noch das bekommen, was wir gezahlt haben.
 
Ich drücke es nochmal anders aus. Risiken wie ein hohes Verletzungsrisiko sind gute Risiken, weil man sie kennt. Man kann sich auf sie vorbereiten oder sie nicht eingehen. Aber Risiken, die man nicht kennt oder die man ignoriert, die sind gefährlich.

Waren Keita und Boniface große Risiken? Finanziell gesehen war Keita ein Verlust, aber nicht sehr hoch. Boniface? Absolut nicht. Haben kaum was bezahlt. Sportlich? Noch weniger, weil er ein Nottransfer war. Er oder keiner.

Topp oder Alvero waren deutlich größere Risiken.

Keita und Boniface waren die gesamte Zeit über körperlich unfit. Boniface hat das eine gesamte Saison über nicht hinbekommen, bei Keita war es genauso, ergänzt um undiszipliniertes Verhalten.

Beide haben eine Planstelle besetzt und diese nicht ausgefüllt. Andere Spieler hätten das machen können und so etwas muss natürlich in die Gesamtbewertung der Spieler einfliessen.
 
Pizarro war beim letzten Abschnitt auch nur noch für den Trikotverkauf da… in zwei Jahren fünf Tore… wow… Füllkrug wird nicht anders verlaufen. Er ist nur 2. Stürmer, Musah ein 2. Stürmer, Quetant 3. Stürmer… wir brauchen einen fitten, Mitte 20 Jahre alten, hungrigen 1. Stürmer … Hornby
Oder eben Tabakovic als Deal mit Stage
 
Keita und Boniface waren die gesamte Zeit über körperlich unfit. Boniface hat das eine gesamte Saison über nicht hinbekommen, bei Keita war es genauso, ergänzt um undiszipliniertes Verhalten.

Beide haben eine Planstelle besetzt und diese nicht ausgefüllt. Andere Spieler hätten das machen können und so etwas muss natürlich in die Gesamtbewertung der Spieler einfliessen.
Keita kann man drüber diskutieren, ob er eine Planstelle in seiner ersten Saison besetzt hat, aber sportlich hat das keinen großen Unterschied gemacht. War eine gute Saison.

Boniface hat zwar eine Planstelle besetzt, diese wäre aber unbesetzt geblieben, da alle Kandidaten abgesagt hatten.
 
Keita kann man drüber diskutieren, ob er eine Planstelle in seiner ersten Saison besetzt hat, aber sportlich hat das keinen großen Unterschied gemacht. War eine gute Saison.

Boniface hat zwar eine Planstelle besetzt, diese wäre aber unbesetzt geblieben, da alle Kandidaten abgesagt hatten.

Die Stellen hätten problemlos besetzt werden können, hätte man sich nicht eingeredet, die beiden Figuren würden das lösen können.

Wer glaubt denn wirklich, auf dem riesigen Markt hätte sich kein Spielern finden lassen, der einen weniger klangvollen Namen, dafür jedoch den Anforderungen genügt hätte.

Stellt ihr in eurer IT auch nur Systemadministratoren von Accenture und Capgemini ein, oder tut es zur Not auch jemand von Bechtle ? Was nutzen mir große Namen die den Job nicht (gut) machen, wenn das Angebot in der 2. Schublade riesig ist ?

Ich frage mich, weshalb überhaupt Mannschaften aus der 2. Liga aufsteigen können, wenn die mit ihren Spielern schaffen, ohne große Namen den Sprung nach vorne schaffen. Werder ist nicht in der Position (ehemals) große Namen abzurufen, aber irgendwie will man das überhaupt nicht einsehen und versaut sich lieber eine Saison nach der anderen.
 
Die Stellen hätten problemlos besetzt werden können, hätte man sich nicht eingeredet, die beiden Figuren würden das lösen können.

Wer glaubt denn wirklich, auf dem riesigen Markt hätte sich kein Spielern finden lassen, der einen weniger klangvollen Namen, dafür jedoch den Anforderungen genügt hätte.
Keita kann man wie gesagt diskutieren. Da sage ich lediglich, dass es im Endeffekt sportlich kein Weltuntergang war.

Boniface kam nicht einmal 48 Stunden vor Transferschluss. Kurz vorher waren die letzten 3-4 Kandidaten auf der Liste von Fritz abgesprungen. Ich wüsste nicht, was Fritz da noch Gescheites hätte aus dem Hut zaubern sollen (ohne Budget). Nur deswegen kam Boniface überhaupt. War nie ein Geheimnis, dass das ein absoluter Nottransfer war.
Wir müssen nicht drüber reden, dass da im Vorfeld einiges schiefgelaufen ist, aber zu dem Zeitpunkt gab es die Wahl zwischen Boniface oder niemandem.
Danach hätte Fritz vielleicht noch jemanden am Bremer Hauptbahnhof ansprechen können. Wäre vielleicht sogar besser gewesen als Boniface.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wäre auch seltsam, einen ITler als Finanzchef einzustellen.

Ich sags dir aber nochmal: Menschen sind keine Excel-Tabelle. Du kannst sie nicht berechnen. Insofern sind im Fußball Risiko-Transfers Tagesgeschäft. Manchmal ist das Risiko sehr deutlich wie bei Boniface, manchmal nicht.
So gut wie jeder Transfer ist ein Risiko, weil man einen Menschen nicht vorhersehen kann. Jeder Spieler tickt anders. Der eine Spieler hat Heimweh, der andere mag den Trainer nicht, wieder ein anderer mag das Wetter nicht. Es gibt tausend Gründe, aus denen Spieler scheitern.
Deman ist ein krasses Beispiel, weil er all das bei uns durchgemacht hat. Kam für 4 Mio. und galt schon als Flop, weil er bei Ole Werner nicht überzeugte. Er wurde dann ausgeliehen und auch das war eher solala. Unter Steffen wieder nix. Und dann kommt Thioune und plötzlich gehört Deman zu den positiven Entwicklungen der Saison.

Verstehe übrigens das bei Keita gar nicht. Keitas Entwicklung war absolut nicht einsehbar für uns Fans. Er war ja auch nicht verletzt. Seine Einstellung war fatal. Aber wer sich hinstellt und behauptet, er hätte das kommen sehen....ist klar. Dass er einen Knick hatte und ein Risiko barg, das ja.


Zum Thema Deman:
Inwiefern war seine Ausleihe solala?? Er war absoluter Stammspieler!! Wurde am Ende mit Royal Antwerpen 5ter. (Europa).
Unter Steffen wieder nix??
Er hatte zu Beginn der Saison einen Knöchelbruch, mal soeben deine "Analyse" ausgehebelt. Anschießend hatte er unter Steffen auch seine
Startelfeinsätze.


Zum Thema Keita:

Auszug aus dem Bericht zum Thema Vorhersehbarkeit Keita:
Derweil fühlt sich die Konkurrenz bestätigt. Vor einem Jahr wurde Keita nach Informationen der SPORT BILD auch dem VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt angeboten. Doch sie sagten ab. Nach Auswertung von Leistungs-Daten kamen sie zu der Erkenntnis: Keita ist nicht mehr bundesligatauglich. Zu langsam, zu verletzungsanfällig, über den Zenit längst hinaus.
Bremen versuchte es trotzdem. Doch statt eines spektakulären Transfers wurde es ein spektakulärer Flop.


Wenn man dann noch seine Verfehlungen/Verhalten bei Werder betrachtet, dann geht da gar nichts mehr mit hätte ja gut gehen können!
Warum Werder in diesem Fall nicht die Connection Klopp/Kosicke (spielt u. a. in der V.Herren) bedient hat ?????
..... und bitte nicht diesen Spieler, vorher wie nachher, mit den Transfers Micoud und Diego, wie auch Kruse vergleichen.
Betont man nicht ständig, dass man seitens Werder eben auch auf die Charaktere der Spieler schaut???? Außerdem hat er auch unter Steffen


 
Ja dito.


Genau das, was ich geschrieben habe. Risikomanagement bei Transfers besteht im Grunde aus Scouting, medizinischer Untersuchung und einer Einschätzung des finanziellen Risikos. Fähigkeiten, Gesundheitszustand und finanzielles Risiko kann man durchaus sehr gut in Erfahrung bringen. Was man aber nicht scouten kann, ist der Kopf der Spieler. Das ist ein Risiko, das je nach Spieler hoch oder niedrig ist und das man vorher nicht weiß. Darum ist jeder Transfer ein Risiko. Die oben genannten Risiken kann man minimieren, dieses nicht.


Darum war er ja auch Dellenspieler. Aber was er bei uns gezeigt hat, war jenseits von Gut und Böse. Das war definitiv nicht vorhersehbar.
Skeptisch kann man ja sein.

Nein, in die Köpfe der Spieler kann man nicht schauen. Dennoch bediene ich Netzwerke um mehr über die Spieler zu erfahren.
Der ist zunächst der persönliche Eindruck, dann gibt es die Ergebnisse aus dem Scouting sowie den Med-Check.
Darüber hinaus, hole ich mir persönliche Erfahrungen ein, insbesondere dann, wenn ich die Konstellation Klopp/Kosicke nutzen kann.
Insbesondere dann, wenn dieser Spieler in der Saison 22/23 beim LFC 36 Spiele!!! verpasst hat. Darunter befanden sich eine
Oberschenkelverletzung (18), eine Blessur (3), eine Muskelverletzung (3) sowie eine "unbekannte Verletzung" (12) ... schön gechillt der Junge.
Hinzu kommt, dass der LFC den Spieler hat ablösefrei gehen lassen.
Keita war und ist ein vorhersehbarer Flop und entgegen deinen Verlautbarungen sehr wohl auch ein finanzieller Flop.

Btw.
Als GFS sollte ich die Strukturen in der Mannschaft und die Charaktere einzelner (meiner) Spieler kennen und diese mit dem
aufzunehmenden Spieler/Trainer in Abgleich bringen. Siehe hier auch die Personalie Mbangula.
Diese Fehleinschätzungen oder wurden sie gar nicht betrachtet, muss sich in erster Linie der GFS zuschreiben?
 
Keita kann man wie gesagt diskutieren. Da sage ich lediglich, dass es im Endeffekt sportlich kein Weltuntergang war.

Boniface kam nicht einmal 48 Stunden vor Transferschluss. Kurz vorher waren die letzten 3-4 Kandidaten auf der Liste von Fritz abgesprungen. Ich wüsste nicht, was Fritz da noch Gescheites hätte aus dem Hut zaubern sollen (ohne Budget). Nur deswegen kam Boniface überhaupt. War nie ein Geheimnis, dass das ein absoluter Nottransfer war.
Wir müssen nicht drüber reden, dass da im Vorfeld einiges schiefgelaufen ist, aber zu dem Zeitpunkt gab es die Wahl zwischen Boniface oder niemandem.
Danach hätte Fritz vielleicht noch jemanden am Bremer Hauptbahnhof ansprechen können. Wäre vielleicht sogar besser gewesen als Boniface.

Dies Rumeierei ist so typisch ........
 
War als spaßig gemeint von mir so markiert.



Was willst Du mit der inhaltsleeren Aussage ausdrücken, Transfers seien immer ein Risiko, die mal gut oder eben nicht gut ausgehen können. So kann man nur reden, wenn man weder für das bereitgestellte Geld, noch für die Konsequenzen geradestehen muss. Ein seriöses Management betreibt Risikominimierung und würfelt nichts. Sieht man gut an Mbangula, ein verlorenes Jahr und ein deutlicher Wertverlust sowohl in der Bilanz, als auch in der Außendarstellung.

Gestern stand es wieder bei transfermarkt.de, der Gesamtwert des Werderkaders ist deutlich gesunken, ein Ergebnis der vielen Fehlentscheidungen die getroffen wurden. Fritz darf bleiben und nach Deinem Motto weiterwirken.



Ich wusste von seiner Form nur aus englischen Medien und einigen bekannten Fußballforen Bescheid und war allein schon deshalb skeptisch bei seiner Verpflichtung, weil ein Superstar aus Liverpool plötzlich den Weg nach Bremen gefunden haben sollte. Seine Einstellung war neben der nicht vorhandenen Fitness eben diesem beruflichem Abstieg geschuldet.

........ so kann er immer wieder abwiegeln ....... like Radio Eriwan

Stimmt es, dass Iwan Iwanowitsch in der Lotterie ein rotes Auto gewonnen hat?

Im Prinzip ja, aber es war nicht Iwan Iwanowitsch, sondern Pjotr Petrowitsch. Und es war kein rotes Auto, sondern ein blaues Fahrrad.
Und er hat es nicht gewonnen, sondern es ist ihm gestohlen worden. Alles andere stimmt.
 
Keita kann man wie gesagt diskutieren. Da sage ich lediglich, dass es im Endeffekt sportlich kein Weltuntergang war.

Boniface kam nicht einmal 48 Stunden vor Transferschluss. Kurz vorher waren die letzten 3-4 Kandidaten auf der Liste von Fritz abgesprungen. Ich wüsste nicht, was Fritz da noch Gescheites hätte aus dem Hut zaubern sollen (ohne Budget). Nur deswegen kam Boniface überhaupt. War nie ein Geheimnis, dass das ein absoluter Nottransfer war.
Wir müssen nicht drüber reden, dass da im Vorfeld einiges schiefgelaufen ist, aber zu dem Zeitpunkt gab es die Wahl zwischen Boniface oder niemandem.
Danach hätte Fritz vielleicht noch jemanden am Bremer Hauptbahnhof ansprechen können. Wäre vielleicht sogar besser gewesen als Boniface.

Welche 3 - 4 Kandidaten haben Fritz kurz vorher denn abgesagt????
 
Sehe ich ähnlich. Beide Transfers kann man als ein Verein wie Werder Bremen so machen und finde solche Transfers auch für die Zukunft nicht falsch. Sehr erfolgreiche Spieler im Karriereknick oder nach langen Verletzungen kann man verpflichten und ich habe beide Verpflichtungen (Keita, Boniface) zu diesen Kondituonen gefeiert. Wenn das mal gut geht wie zB in letzter Zeit bei Pizarro, Toprak, Weiser oder Füllkrug beim zweiten Engagement hier, dann sind die Kritiker auch verdammt leise. Alle Genannten waren Risikotransfers, die für einige überraschend gut performt haben. Klappt es mal nicht, wollen einige es schon vorher besser gewusst haben, zumeist die, die vorher schon alles madig machen und der Misserfolg ihnen dann Recht gibt. Werder muss auf ältere Spieler im Loch setzen oder junge Talente heranziehen, die beim kleinsten Erfolg aber weg sind (Backhaus, wahrscheinlich Coulibaly). Die bringen zwar mehr Kohle in die Kasse, dafür spielen die höchstens 1-2 Saisons hier.

Pizzaro:
30 Jahre alt:
1. Rückkehr von Chelsea einem CL-Club als Leihspieler für 2 Mio. ohne Risiko und überzeugte sofort.
Nach kurzer Rückkehr zum FCC Verpflichtung zum Ende der TP 09/10 Transfer für 2 Mio zu uns und wieder lieferte er und
zwar so, dass selbst der FCB ihn ein weiteres Mal verpflichtete.
12/13 bis 14/15 spielte er bei den Bayern, zwar mehr als Backup aber er lieferte noch.
15/16 der Wechsel ablöse- und verletzungsfrei nochmals zu uns. In der Folge wurden seine Blessuren allerdings durchgreifender
und die Regenerationszeiten verlängerten sich. Kein Wunder bei dem Alter. Claudio war insofern ein genetisches Wunder.
Der passt hier gar nicht rein.
Niemals ein Risikotransfer immer in Shape.
Toprak:
Ein Top-Spieler und Top-Mensch, leider sehr verletzungsanfällig und in seiner 1. Saison bei uns schon eine sehr hohe Ausfallquote.
Im Abstiegsjahr war er der Turm in der Schlacht und blieb auch relativ verletzungsfrei. Seine Leistung, seine Form konnte er dann
in Liga 2 stabilisieren. Letztendlich hat ihn aber doch die Wade zu Fall gebracht und er durfte ablösefrei wechseln.
Trotzdem für3 Jahre 5 Mio Leihe/Alöse und 9 Mio Gehalt ist das viel Geld (14 Mio !!). Dieser Invest hätte auch einen anderen Weg gehen
können. Wohlgemerkt unter Berücksichtigung von 43 Spieltagen Ausfall.
In meinen Augen aus finanzieller Sicht ein Flop. Sportlich ein Risiko was sich allerdings mildernd gestaltete.

Weiser:
Inwiefern war das ein Risikotransfer???? Kam als 28 jähriger auf Leihbasis und überzeugte. Im Folgejahr logische Verpflichtung,
auch weil ablösefrei. Passt hier nicht rein.

Füllkrug:
Welches zweite Engagement? Ach du meinst seinen Transfer zum 1. FCN und dort mit 14 Toren auf sich aufmerksam machte
und Baumann die eingebaute Rückkaufoption für Kleingeld nicht für notwendig erachtete und lieber den 96 das Geld in den
Rachen warf ...... und sich auch noch dafür feiern ließ.
Tja, der Fränky liebt halt Risiko. Warum auch nicht, wenn man es auch für kleineres Geld bekommen kann.
 
Ich bin dagegen Füllkrug zurückzuholen. Das ist halt mal wieder einfallslos und unkreativ hoch 10. Typisch Werder. Graue Maus in alle Bereichen mittlerweile. Und so ehrlich müssen wir ja auch sein, Ex-Spieler kommen nur zu Werder zurück, wenn sie es woanders nicht schaffen. Haben sie Erfolg, kommt da keiner wieder zurück um seinem "Lieblings"-Verein nochmal was zu geben.

(Und für die Einordnung: ich mag Lücke und fand es ein Skandal, dass er in der N11 so wenig eingesetzt wurde, als er Top drauf war - das ist aber halt jetzt auch schon wieder 2 Jahre her...)
 
Weiser galt als charakterlich schwierig, war in Leverkusen ausgemustert. Kaum ein Verein wollte ihn und er kam zu Werder. Haben viele kritisch gesehen hier. Zum Glück kam er. Risikotransfer.
Pizarro natürlich ein Risikotransfer, immer in Shape ist naturgegeben kein Fußballprofi, der über 30, erst recht nicht über 35 ist. Hat gut geklappt, aber ja, das letzte Engagement in HB hätte er sich sparen können.
Füllkrugs zweites Engagement nach Hannover nennst du ja selbst und offensichtlich wurde Baumann dann ja für das Nichtziehen der KO gefeiert, wenn er sich „feiern ließ“. Das war dumm, die Rückholaktion aus Hannover hingegen absolut gelungen. Wegen seiner Verletzungsanfälligkeit ein Risikotransfer.
 
Und wie schon gesagt, Risiko-Transfer ist eigentlich ein absurdes Wort für sowas.
Ein Risiko besteht immer.

Die große Frage ist, ob man ein Risiko identifizieren und klein halten kann oder ob man das Risiko gar nicht kennt oder ignoriert.

Boniface war kein Risiko. Er war der letzte Strohalm. Man wusste, dass man keinen anderen Stürmer mehr kriegen würde und man kannte seine Krankenakte. Der Deal mit Leverkusen war gut. Wir haben für ihn bis heute quasi nix bezahlt. Da es nicht geklappt hat, hat man im Winter dann einen Stürmer geholt, der im Sommer nicht mehr realisierbar war.

Keita war ein Risiko, aber er war ablösefrei und sein Gehalt nicht exorbitant hoch. Sicher hat er mehr Ärger gemacht als man sich das gedacht hatte, aber dass er sportlich keine Hilfe sein würde, war sicherlich einkalkuliert. Hat ja auch nix ausgemacht im Endeffekt. Keine Ahnung, was er uns am Ende insgesamt gekostet hat. Tippe mal auf so 5 Mio., vielleicht auch 4 oder 6.

Bei beiden Transfers wusste man zu 100%, was auf einen zukommt. Hopp oder Topp.

Und da sind wir dann bei den wirklichen Risiko-Transfers. Spieler mit Ablösen etwa im Bereich zwischen 3 und 6 Mio. (eigentlich bis 15, aber machen wir ja nicht) sind die wahren Risiko-Transfers, da sie ähnlich viel Geld kosten wie Keita, aber völlig unberechenbar sind. Das sind alles Wundertüten und auf Dauer kostet uns das viel Geld, wenn die nicht einschlagen.
Scouten kann man solche Probleme nicht. Man wird nicht scouten können, ob ein Spieler mit der Mannschaft harmoniert oder dem Trainer. Man kann auch nicht scouten, ob ein Spieler aus anderen Gründen sein Potenzial nicht abrufen kann.
Es gibt sogar Spieler, die aus irgendeinem Grund nur in einem Verein performen können. Oder Spieler, die sich in ihrem Spielniveau an die Mannschaft anpassen. All das erfährt man immer erst hinterher.
 
Grundsätzlich macht es Sinn, eine junge Mannschaft den einen oder anderen, mit allen Wassern gewaschenen Haudegen beiseite zu stellen. Bei NF beschleicht mich jedoch das Gefühl, dass die Vergangenheitsromantik der stärkere Faktor für die Befürwortung seiner etwaigen zweiten Rückkehr größer sein könnte (ggf. sogar ist) als die sportlichen Aspekte.
 
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