Krieg in Europa

:tnx: In Russland wird offenbar berichtet, die Soldaten werden für Übungen auf die Krim geschickt. Offenbar lassen Ukrainer russische Kriegsgefangene bewusst nach Hause telefonieren, damit die Gefangenen ihren Familien die Wahrheit sagen können und damit wenigstens auf diesem Weg etwas an echten Informationen in Russland ankommt.
Notfalls helfen auch die Programme über Digital-Satellit. Selbst die vielen armen Russen waren in der Lage sich einen Receiver mit Schüssel für umgerechnet ein paar hundert Euro zu leisten.
Ich selbst habe z.B. vor meiner Schüssel einen Twin LNB mit dem ich auch Eutelsat Hotbird rein bekomme und gerade Rossiya24 schaue.
Ohne die richtige ausländische VPN-Verbindung ist dieser Kanal z.B. über YouTube gesperrt.
Ich sehe Rossiya24 nicht als größere Staatspropaganda an, als z.B. n-tv oder N24 hierzulande
Den angeblichen einflussreichen Diktator Putin habe ich übrigens dort noch gar nicht gesehen. Warte ich mal ab, nachdem ich dort bereits unseren Kanzler Scholz und Präsident Steinmeyer und viele Bilder von der zerstörten Ukraine gesehen habe...
 
Notfalls helfen auch die Programme über Digital-Satellit. Selbst die vielen armen Russen waren in der Lage sich einen Receiver mit Schüssel für umgerechnet ein paar hundert Euro zu leisten.

Der überwiegende Teil der russischen Bevölkerung sieht doch überhaupt keinen Anlass dazu, sich anderweit zu informieren. Wenn man den vom Staatsfernsehen verbreiteten Nachrichten unkritisch gegenübersteht, dann fühlt man sich dadurch gut und richtig informiert. Und das tun sehr viele.

Aus dem Tagesspiegel:

Miitwochabend im „Perwij Kanal“, der meistgeschaute Fernsehsender Russlands: „Guten Abend, hier sind die Nachrichten“, grüßt Moderator Andreij Ucharew, hinter dem eine animierte Weltkugel rotiert. „Die Operation zur Öffnung der humanitären Korridore zur Evakuierung friedlicher Einwohner hat zu keinen Resultaten geführt.“ Ucharew hebt eine Augenbraue. „Schuld daran ist die Regierung in Kiew.“ Eine Karte mit Fluchtkorridoren wird eingeblendet. Die Situation verschlechtere sich, in Mariupol gäbe es eine humanitäre Katastrophe. „Das bestätigen auch diejenigen, die aus der von Nazis besetzten Stadt entkommen konnten“, sagt der Moderator. Denjenigen, die fliehen wollen, werde in den Rücken geschossen. Der darauffolgende Bericht zeigt ukrainische Seniorinnen, die sich in russische Militärbusse „retten“, einen russischen Militärkommandeur, der ukrainische „Nationalisten“ beschuldigt, unter Einsatz von Waffen ukrainische Bürger dazu zu zwingen, Barrikaden zu errichten und die friedliche Bevölkerung damit an der Flucht zu hindern. "Trotzdem gelingt es nicht wenigen, die belagerte Stadt zu verlassen“, sagt eine Stimme aus dem Off. Zwei Männer seien über die beschossenen Straßen gelaufen, bis Patrouillen der Volksrepublik Donezk sie gefunden hätten. „Zehn Tage lang im Keller herumzusitzen, du kriechst nur raus, um auf Toilette zu rennen, es gibt kein Essen, kein …“, sagt einer von ihnen. Der bärtige Mann mittleren Alters dreht sich weg, den Tränen nahe. Schuld an seinem Leid, so der Bericht, seien die ukrainische Regierung, ihre Armee, die dortigen Nazis.
Es ist ein Bericht, der zu Nadjas Weltbild passt. Auf ihrem Profilbild im Messenger-Dienst Telegram hält die russische Bürgerin mit grimmigen Blick ein Schild hoch: „USA hau ab“. Nadja ist eine von mehr als 15.000 Mitgliedern der Telegram-Gruppe „Russland für Putin!“ "Was ich über die Spezialoperation Russlands denke?“, sagt sie in einer Sprachnachricht an den Tagesspiegel. „Dass die Ukraine gerade von Faschisten bereinigt wird.“ Ob die deutschen Massenmedien denn nicht sehen würden, dass die Nato in ganz Europa Waffen und Streitkräfte aufgestellt habe? Als nächstes wäre die Ukraine an der Reihe gewesen. „Und dann hätte es einen Völkermord an den Russen gegeben“, sagt sie. Nadja sei eine Hausfrau in ihren Dreißigern, sagt sie, sie käme aus dem Süden Russlands. „Putin ist unser Anführer und ich unterstütze voll und ganz seine Spezialoperation.“ Den Menschen in der Ukraine wünsche sie, dass sie baldmöglichst von den Streitkräften der Russischen Föderation befreit werden.
Betrachtet man Meinungsumfragen, ist Nadja mit ihren Einstellungen in Russland eher die Norm als die Ausnahme. Eine Woche nach Kriegsbeginn befürworteten 58 Prozent der russischen Bevölkerung den Einmarsch in die Ukraine, während 23 Prozent ihn ablehnten. Die Zahlen entstammen einer der „Washington Post“ vorliegenden Umfrage. So präsent wie die Antikriegsbewegung in Russland auch ist, so vehement Russen in vielen Städten des Landes demonstrieren, sich von den russischen Sicherheitsdiensten festnehmen lassen, so klein ist diese Gruppe gemessen an der Bevölkerungsmehrheit. Die Abweichler sind laut der Meinungsumfrage vor allem junge Menschen: Unter den befragen 18- bis 24-Jährigen unterstützten nur 29 Prozent den Krieg.
...
Die russische Bevölkerung erklärt sich mit verschiedenen Erzählungen die Invasion der Ukraine, erhob das soziologische Forschungsinstitut der Regierung VTsIOM kurz nach Kriegsbeginn. 46 Prozent der Befragten gingen davon aus, die „Militäroperation“ sei dazu da, „Russland zu schützen, die Ukraine zu entwaffnen und zu verhindern, dass die Nato Militärstützpunkte auf ihrem Territorium errichten würde“. So sieht es auch Olga, auf deren Telegram-Profilbild über ihrem lächelnden Gesicht Sterne glitzern. Sie schreibt dem Tagesspiegel per Chat, ihr Präsident Putin habe jahrelang „kniend vor den USA, Europa und der Ukraine darum betteln müssen, die Minsker Waffenstillstandsabkommen einzuhalten und den Vormarsch der NATO an den russischen Grenzen zu stoppen“. Aber man habe nicht auf ihn gehört. „Sie haben damit den Bären aus seiner Höhle gezerrt.“ Nun sei es die „heilige Pflicht“ des Präsidenten, seine Bürger vor Invasion und Tod zu schützen. Auch für die Hausfrau Nadja gebe es für Russland gerade nur noch zwei Wege: Sieg oder Niederlage. „Bei einer Niederlage würde niemand in Russland am Leben bleiben.“ Timofei, 42 Jahre alt und Offizier der Reserve, dessen Gesicht auf seinem Telegram-Bild unter Ski-Helm und hinter polarisierender Brille versteckt ist, schreibt, er sei in der Sowjetunion geboren, sein Großvater Ukrainer. Er befürworte die Operation zur „Entnazifizierung“ des „Ukro-Reiches“, würde das gleiche auch in den „Naziregimen des Baltikums und Polens“ unterstützen. Er sei damit das Muster „eines russischen Durchschnittsbürgers“.
...
Es ist unwahrscheinlicher geworden, dass sich das System Putin von innen heraus wandelt, wenn die gut ausgebildete, informierte, in Großstädten lebende Mittelschicht mittlerweile zu Tausenden das Land verlässt und eine Bevölkerung zurücklässt, die auf dem Land oder in Provinzstädten lebt, wirtschaftlich abgehängt ist, sich vor allem über das staatlich kontrollierte Fernsehen informiert und seit Jahren zu ihrem Präsidenten steht.
...
 
Leid tun mir Russland betreffend lediglich die vielen Russen, die die Haltung von Putin nicht teilen.

Viele von ihnen sind mittlerweile ebenfalls auf der Flucht - sei es nach Europa, sei es in östliche Nachbarländer, wo sie jedoch vielfach nicht zuletzt aus Angst, dass Putin auch dort früher oder später seine russischen Landsleute "schützen" will, nicht willkommen sind:

Krieg in der Ukraine: Russlands Nachbarschaft hat Angst | tagesschau.de

Dass nicht alle Russen putintreu sind und dass viele unter ihm leiden ansprechen, ja, aber jede andere Relativierung welcher Art auch immer des von Putin heraufbeschworenen Krieges kann ich absolut nicht nachvollziehen.

Das, was auch in Russland gerade passiert, katapultiert die Russen direkt in die 60er oder 70er.

Neben den wirtschaftlichen Sanktionen und der politischen Isolation, erlebt das Land gerade einen unheimlichen "Brain Drain". Also das abfließen von klugen Köpfen und Wissen, was auf ganz anderen Ebenen noch Probleme verursachen wird. Fortschritt & Weiterentwicklung, technologisch wie gesellschaftlich, ist damit quasi erledigt. Im Endeffekt ist Russland damit später ein Bauernstaat mit Atomwaffen...

Aber Lawrow wollte ja Zustände wie im Kalten Krieg - das bekommt er gerade.
 
Notfalls helfen auch die Programme über Digital-Satellit. Selbst die vielen armen Russen waren in der Lage sich einen Receiver mit Schüssel für umgerechnet ein paar hundert Euro zu leisten.
Ich selbst habe z.B. vor meiner Schüssel einen Twin LNB mit dem ich auch Eutelsat Hotbird rein bekomme und gerade Rossiya24 schaue.
Ohne die richtige ausländische VPN-Verbindung ist dieser Kanal z.B. über YouTube gesperrt.
Ich sehe Rossiya24 nicht als größere Staatspropaganda an, als z.B. n-tv oder N24 hierzulande
Den angeblichen einflussreichen Diktator Putin habe ich übrigens dort noch gar nicht gesehen. Warte ich mal ab, nachdem ich dort bereits unseren Kanzler Scholz und Präsident Steinmeyer und viele Bilder von der zerstörten Ukraine gesehen habe...

Aus deinen Posts entnehme ich in Teilen leichte Zweifel an dem verbrecherischen Überfall der russischen Armee in Verantwortung des
Oberbefehlshabers Putin. Ich denke, wenn du schon die Wahl hast, die eine wie auch die andere Seite der des Medienapparates zu bewerten,
sollten dir die Stellungnahmen/Rechtfertigungen Putins zu diesem Angriffskrieges nicht entgangen sein.
Hierbei handelt es sich um einen Angriffskrieg, geführt mit fast allen Mitteln (die offensichtlich immer weiter ausgebaut werden), mit anschließender
Okkupation. Dies ist nur die Außendarstellung. Die massiven Maßnahmen gegen demonstrierende russischer Bürger sowie die Gleichschaltung der
staatstreuen Medien sind noch ein anderes Blatt. Allerdings zeigt uns diese Handlungsweise die Handschrift von Diktaturen.
Ich bin mir ziemlich sicher dort werden noch weitere Maßnahmen folgen, weil er sich eine innere Zerrissenheit gar nicht leisten kann.
Durch sein Handeln wird er aber die Saat ernten.
 
Was Putin persönlich in seiner internationalen Außendarstellung ernten wird, das wird ihm mMn ziemlich egal sein.
Über langfristige Sanktionen gegenüber Russland, werden sich wahrscheinlich sogar die wenigsten Russen Sorgen machen.
Im 2. Weltkrieg sind 27 Mio Sowjets gestorben, und Deutschland war ein Jahrzehnt später ohne Export-Sanktionen wieder im wirtschaftlichen Aufschwung.
Welche langfristigen internationalen Sanktionen gab es für die USA bzgl. der Nuklearschläge auf Hiroshima und Nagasaki?

Putin würde es sogar in die Karten spielen, wenn er international als einziger Märtyrer für den Krieg dasteht. Damit hat er ein reines Gewissen, dass Russland nach einer möglichen Eroberung der Ukraine jeglicher Sanktionen freigesprochen wird, weil historisch einzig und alleine er(Putin) international als Person des Krieges in den Geschichtsbüchern steht. Im eigenen Land hätte er jedoch bei einer Auswahl von Menschen den Status von Stalin.
 
Was Putin persönlich in seiner internationalen Außendarstellung ernten wird, das wird ihm mMn ziemlich egal sein.
Über langfristige Sanktionen gegenüber Russland, werden sich wahrscheinlich sogar die wenigsten Russen Sorgen machen.
Im 2. Weltkrieg sind 27 Mio Sowjets gestorben, und Deutschland war ein Jahrzehnt später ohne Export-Sanktionen wieder im wirtschaftlichen Aufschwung.
Welche langfristigen internationalen Sanktionen gab es für die USA bzgl. der Nuklearschläge auf Hiroshima und Nagasaki?

Putin würde es sogar in die Karten spielen, wenn er international als einziger Märtyrer für den Krieg dasteht. Damit hat er ein reines Gewissen, dass Russland nach einer möglichen Eroberung der Ukraine jeglicher Sanktionen freigesprochen wird, weil historisch einzig und alleine er(Putin) international als Person des Krieges in den Geschichtsbüchern steht. Im eigenen Land hätte er jedoch bei einer Auswahl von Menschen den Status von Stalin.

Ob ihm das egal ist weiß ich nicht, er und das russische Volk werden nur die Konsequenzen zu spüren bekommen. Gas, Kohle und Öl wird er wahrscheinlich mittelfristig, wenn überhaupt in die Länder exportieren können die sich bei der UN enthalten bzw. gegen die Resolution ausgesprochen haben. Zumindest wird er nicht mehr die Devisen generieren die ihm eine wirtschaftliche Entwicklung garantieren, ohne dass da wirklich was passiert.
CK 82 hat einen interessanten Post verfasst.
Deinen zweiten Satz begründest du wie genau?
Du weißt schon, dass dein dritter Satz nur passt, weil Deutschland sich demokratisch entwickelte und nicht von anderen Ländern isoliert wurde.
Zum vierten Satz: Wann wurde Hiroshima/Nagasaki bombardiert? Wann und warum wurden die Vereinten Nationen gegründet? Zuvor waren
es lose Staatenbündnisse die kein geeintes Vorgehen ermöglichten.
Du wählst die Bezeichnung Märtyrer und umgehst die Bezeichnung Kriegsverbrecher? Also dein letzter Absatz ist aus meiner Sicht völlig sinnfrei.
Ich hätte mir nach meinem Post gewünscht du hättest mal eine Stellungnahme zu Putin und seinem Handeln bezogen.
Du scheinst mir doch so einiges an Verständnis für sein Agieren zu hegen. Das darfst du ja auch, aber dann steh doch auch dazu.
 
Welche langfristigen internationalen Sanktionen gab es für die USA bzgl. der Nuklearschläge auf Hiroshima und Nagasaki?

Ist das Wichtig? Überlege mal was vor dem Nuklearschläge passiert ist.
Das Wichtigste was dadurch passiert ist, ist das ende des 2. Weltkrieg.
Außerdem kennt dadurch jeder die Wirkung dieser Waffen. Und was es bedeuten würde wenn nur einer dieser Atommächte diese Waffen einsetzen würde.

Zum Putin und Hitler Vergleich, es gibt da die selbe Vorgehensweisen wie bei Hitler im Großen und Ganzen.
Hitler hat einen unerbittlichen Vernichtungskrieg geführt und Putin macht das gerade auch.
Wenn Putin einen Schritt weiter ginge, haben wir den dritten Weltkrieg und das wird der letzte der Gesamten Menschheit sein. Denn die Übergebenen
des dritten Weltkrieg werden an den Folgen nicht mehr lange leben.

Allerdings gibt es in Russland selbst die ersten die gegen ihn protestieren. Mit jeder Verhaftung werden es mehr. Da glaubt die Masse nicht mehr an Putin und seiner Provo Gander. Und das ist der Unterschied zum dritten Reich. Es gab auch Ausständige aber die haben sich im Untergrund gehalten und haben Mit legalen Mitteln Wiederstand z.B. gegen die Jugendverfolgung/Vernichtung geleistet.

Putin möchte den Stand von vor 1989 herbeiführen, Hitler den Stand vor den ersten Weltkrieg herbeiführen.
Im Grunde hatten/haben beide das Selbe Ziel eine neue Weltordnung nach ihren Vorstellungen/Wahnvorstellungen zu schaffen. Das ist das was man deutlich herausbringen müsste. Genau das was beide Verbindet: 1. Vernichtungskrieg und 2. Größenwahn

Für mich ist der einzig Großer Unterschied, das Putin nicht vor hat Juden oder andere Relionsgemeinschafften zu vernichten, zumindest hab ich davon noch nichts gelesen oder gehört. Aber Putin ist dabei sein eigenes Volk samt das der Ukraine aus zu löschen. Und das macht ihn so um berechenbar.
Hitler war zu seiner Zeit auch um berechenbar.
 
Hitler hat einen unerbittlichen Vernichtungskrieg geführt und Putin macht das gerade auch.

Nein, nein und nochmal nein!! Sorry Leute, aber lehrt man diese Themen heutzutage nicht mehr an der Schule?? Ist sich nicht die Welt mittlerweile einig darin, dass Putin genau das macht was er auch sagt?!? Hitlers Krieg war konzeptionell(sic!) als Vernichtungskrieg ausgelegt. Er hat das vorher gesagt, er hat es geschrieben! Und weil offenbar in Vergessenheit geraten ist, was genau er damit meinte: Die Vernichtung(= millionenfache Ermordung) der laut Hitler minderwertigen slawischen Bevölkerung und Schaffung von Lebensraum im Osten. Ein paar Menschen sollten in der Versklavung so lange für Deutschland arbeiten dürfen bis sie daran sterben. Es sollten planmäßig(!) zig Millionen Menschen verhungern. Städte wie St. Petersburg (Leningrad) und Moskau sollten von der Landkarte verschwinden! DAS ist der Vernichtungskrieg den ihr hier gerade gleichsetzt mit der Invasion der russischen Armee. Übersehe ich hier die Einsatzgruppen hinter der russischen Frontlinie, die in den Eroberten Gebieten planmäßig die Bevölkerung ausrotten und verbrannte Erde hinterlassen? Die Menschen in Cherson, sind das Verwandte im Geiste derer, die damals gegen die Besatzung durch die Waffen-SS und Wehrmacht auf die Straße gega....oh wait, die hätten ja damit direkt ein Ticket in die Vernichtungslager gebucht oder wären gleich an Ort und Stelle erschossen worden. Es kann einfach nicht euer ernst sein dass auch nur ansatzweise gleich zu sehen. Es sei euch aber natürlich frei belassen das zu tun, nur dann müsst ihr eben mit dem Vorwurf leben, Hitlers erdachte und durchgeführte Vernichtungspläne massiv zu relativieren.

Putin möchte den Stand von vor 1989 herbeiführen

Putin orientiert sich am Zarenreich, meine Güte er sagt es doch selber. Seine Sendung mit der Maus aka Geschichtsstunde. Würde er einfach "nur" die Grenze verschieben wollen, so hätte er sich mit Krim und Donbas zufrieden geben können und wäre damit vermutlich sogar durch gekommen. Er aber bezieht sich auf die "Russische Welt", auf das russische Imperium und zum Mythos Russland gehört eben dessen angeblicher oder echter Ursprung, die Kiewer Rus, also die Ukraine und die sei nunmal eben russisch und sowas wie Ukrainisch existiere gar nicht, Ukrainer sind Brüder, Russen eigentlich. Er will das Zarenreich zurück und dessen Bedeutung, also alles wie vor 1917 bzw dem Mord an den Romanows 1918. Und das verträgt sich nunmal ziemlich schlecht mit dem Hitlerschen Vernichtungskrieg mit dem er hier gerade verglichen wird.

Für mich ist der einzig Großer Unterschied, das Putin nicht vor hat Juden oder andere Relionsgemeinschafften zu vernichten, zumindest hab ich davon noch nichts gelesen oder gehört.

Ach so, aber Kommunisten, Sozialisten und sonstige Gruppierungen im Allgemeinen, und Slawen im Besonderen, die löscht er also aktuell planmäßig aus oder wie hat man das zu verstehen? Hitler hat nämlich nicht nur Juden töten lassen, auch das ist offenbar in Vergessenheit geraten.....Junge junge.....
 
Zuletzt bearbeitet:
Das was Putin nach Vorbild des kleinen Österreichers tut, oder man könnte es so interpretieren:
Er provoziert / testet die "westlichen Großmächte" wie weit er gehen kann ohne nennenswerten Wiederstand.
Krim, jetzt die Ukraine.
Und verrennt sich da gerade ein wenig.
Ansonsten haben beide tatsächlich nicht viel mehr gemeinsam, als die Falschinformierung / teils Unterdrückung der eigenen Bevölkerung (Presse + Meinungsfreiheit) und Angriffskrieg(e) zu führen, was Diktatoren nun so machen den ganzen Tag.
Eine "rein slawische Rasse" will er meines Wissens nach nicht errichten.
 
Mein Großvater hatte damals in russischer Kriegsgefangenschaft überlebt und konnte nach Deutschland heimkehren.
Ein Drittel ist jedoch nicht heimgekehrt. Es waren dann häufig Menschen, die sich unkooperativ verhalten haben(und nicht alle sind erfroren oder verhungert). Man muss schon eine Aussichtslosigkeit einer Lage erkennen können.
Achso und weil man sich in Gefangenschaft nicht kooperativ verhält ist man dann selber Schuld wenn man ermordet wird. Diejenigen die töten oder den Auftrag geben können dann nichts dafür.
 
Also dein letzter Absatz ist aus meiner Sicht völlig sinnfrei.
Hier wurde Putin mehrfach von verschiedenen Foristen mit Hitler gleichgesetzt. Hingegen dazu ist ein Stalin-Vergleich natürlich total sinnfrei.
Du darfst gerne deine Meinung dazu haben, dass Russland über Jahrzehnte die Sanktionen zu spüren bekommen wird. Selbst seit Bestehen der UNO gibt es jedoch eine Art Verjährung von Kriegsverbrechen.
Z.B. gab es für den Irak nur 13 Jahre Sanktionen nach dem Golfkrieg.
Allgemein:
Wird ein Land zu stark sanktioniert, dann entwickelt sich ggf daraus eine Rechtfertigung für einen weiteren Krieg.(e.g. Deutschland Versailler Vertrag nach dem 1. WK)

Ich hätte mir nach meinem Post gewünscht du hättest mal eine Stellungnahme zu Putin und seinem Handeln bezogen.
Du scheinst mir doch so einiges an Verständnis für sein Agieren zu hegen. Das darfst du ja auch, aber dann steh doch auch dazu.
Genauer gesagt reichen Putins bisherigen Verbrechen mMn nicht einmal an Saddam Hussein. Zwar sind/waren beides Kriegsverbrecher, aber selbst da auf einem anderen Niveau. Im Fall Irak war auch der Angriff auf Kuwait ein Eroberungsversuch eines fremden Staates.
Was allerdings den Völkermord im eigenen Land betrifft, so war Saddam Hussein mit der Anfal-Operation auf Kurden/Syrer viel näher an Hitler, als Putin es je war/ist.
Der Krieg in der Ukraine tobt schon ein paar Wochen. Jeder der in der Ostukraine überleben möchte, der hat dort durch eine Flucht viel bessere Chancen, als er sie unter Hussein/Hitler je hatte.
 
Hier wurde Putin mehrfach von verschiedenen Foristen mit Hitler gleichgesetzt. Hingegen dazu ist ein Stalin-Vergleich natürlich total sinnfrei.
Du darfst gerne deine Meinung dazu haben, dass Russland über Jahrzehnte die Sanktionen zu spüren bekommen wird. Selbst seit Bestehen der UNO gibt es jedoch eine Art Verjährung von Kriegsverbrechen.
Z.B. gab es für den Irak nur 13 Jahre Sanktionen nach dem Golfkrieg.
Allgemein:
Wird ein Land zu stark sanktioniert, dann entwickelt sich ggf daraus eine Rechtfertigung für einen weiteren Krieg.(e.g. Deutschland Versailler Vertrag nach dem 1. WK)


Genauer gesagt reichen Putins bisherigen Verbrechen mMn nicht einmal an Saddam Hussein. Zwar sind/waren beides Kriegsverbrecher, aber selbst da auf einem anderen Niveau. Im Fall Irak war auch der Angriff auf Kuwait ein Eroberungsversuch eines fremden Staates.
Was allerdings den Völkermord im eigenen Land betrifft, so war Saddam Hussein mit der Anfal-Operation auf Kurden/Syrer viel näher an Hitler, als Putin es je war/ist.
Der Krieg in der Ukraine tobt schon ein paar Wochen. Jeder der in der Ostukraine überleben möchte, der hat dort durch eine Flucht viel bessere Chancen, als er sie unter Hussein/Hitler je hatte.

Ich hatte dich um eine Stellungnahme gebeten, was den Kriegsverbrecher Putin angeht. Ich habe keine Vergleiche hergestellt sondern sein
jetziges Handeln bewertet. Diese klare Bewertung in welche Richtung auch immer fehlt mir hier. Es ist dir abermals gelungen dieses Thema zu umschiffen.
Du wähltest den Begriff Märtyrer (du weißt hoffentlich um die Begriffsdefinierung) und vermeidest zudem die Greueltaten die er zu verantworten
hat.
Ich weiß nicht was diese Vergleichen mit einem anderen Kriegsverbrecher hier hergestellt werden, wenn es einfach nur um eine Bewertung
dessen geht wie ich es oben dargestellt habe. Man kann da ja anderer Meinung sein, aber dann gehe doch auch bitte in dem Zusammenhang
darauf ein.
Wird ein Land zu stark sanktioniert, dann entwickelt sich ggf daraus eine Rechtfertigung .........

Was soll mir dieser Satz sagen?? Rechtfertigung wofür, wenn man einfach die Handelsbeziehungen einschmelzt?
Habe ich mit einer Silbe gesagt, dass es auf immer und ewig geschehen soll/wird. Vielleicht nur für den Zeitraum wo eine solche Figur
die Macht hat. MMn wird er diese Macht nicht länger in den Händen halten, wenn man ihm den Devisenhahn abdreht. Da werden sich
ausreichend Figuren aus seinem Umfeld/Oligarchen schon "bemühen". Auch sein Machtapparat wird bröckeln, wenn er nicht mehr
liefert. Der Rubel baut keine Flugzeuge, Panzer und er wird absehbar an seinem Gas und Öl ersticken, denn nicht nur Deutschland
wird seine Lehren aus der Abhängigkeit ziehen.
Jeder der in der Ostukraine überleben möchte, ........
Willst du mir damit sagen, dass wer schneller rennt effektivere Überlebenschancen besitzt?
Nicht meine Meinung, aber drehen wir doch mal deine These um (du hattest von 27 Mio ermordeten Russen im II. WK gesprochen)
demnach hätten die sich doch auch in Richtung Sibirien zurückziehen können. Das Land ist doch groß genug.
Auch vermeidest du den Angriffskrieg zu erwähnen. Du stellst plump in den Raum die Ukrainer sind selbst Schuld.
 
Hier wurde Putin mehrfach von verschiedenen Foristen mit Hitler gleichgesetzt.

Das möchte ich so nicht stehen lassen, weil es einfach nicht stimmt. Es wurde von keinem hier behauptet, dass Putin = Hitler ist. Es wurden Ähnlichkeiten und Vergleiche angestellt, weil Putins und Hitlers Vorgehensweisen sich ähneln bzw sich einigen Punkten kaum unterscheiden. Aber keiner hat gesagt, dass Putin = Hitler ist. Und dass sich ihre Vorgehensweisen und Verhaltensweisen in einigen/mehreren Punkten überschneiden, ist nicht von der Hand zu weisen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Back
Top