Klaus Allofs

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Seit seiner Rückkehr zu uns eigentlich nicht. Da hat er ja sogar Juve ne Absage erteilt, obwohl er dort sehr gut verdient hätte. Der Fringser hängt schon sehr an Werder mittlerweile. Denke nicht, dass der hier nicht verlängert.


Genau, Juve! Als Miro Klose seinen "Eiertanz" vor dem Wechsel zum FC Bayern vorführte, forderte Frings öffentlich von ihm, daß Klose ein klares Bekenntnis abgeben sollte, entweder für oder gegen Werder. Kurze Zeit später flirte Frings nicht nur heftig mit Juve, sondern er kokettierte auch damit... Und außerdem äußerte er nach seiner Rückkehr auch mal, daß er seine Laufbahn bei Alemannia Aachen beenden wollte...
 
Genau, Juve! Als Miro Klose seinen "Eiertanz" vor dem Wechsel zum FC Bayern vorführte, forderte Frings öffentlich von ihm, daß Klose ein klares Bekenntnis abgeben sollte, entweder für oder gegen Werder. Kurze Zeit später flirte Frings nicht nur heftig mit Juve, sondern er kokettierte auch damit... Und außerdem äußerte er nach seiner Rückkehr auch mal, daß er seine Laufbahn bei Alemannia Aachen beenden wollte...
Änderst du nicht mal deine Meinung zu deiner Zukunft?
Und die Sache mit den USA hat er doch selbst schon dementiert. Solange also keine aktuelle Geschichte auftaucht, darf man von einer Verlängerung ausgehen.
 
Sehe ich wiederum anders. Es wurde jedenfalls eine an sich überflüssige vorzeitige Vertragsverlängerung ausgehandelt, sicherlich garniert mit einer ordentlichen Gehaltsanpassung.

So oder so, tut das ja jetzt nichts mehr zur Sache. Es wurden jahrelang zu hohe Verträge abgeschlossen, was man ja quasi indirekt zugegeben hat dadurch, dass seit 2-3 Jahren systematisch Gehälter reduziert werden, wenn man mal von Boro absieht.
 
So oder so, tut das ja jetzt nichts mehr zur Sache. Es wurden jahrelang zu hohe Verträge abgeschlossen, was man ja quasi indirekt zugegeben hat dadurch, dass seit 2-3 Jahren systematisch Gehälter reduziert werden, wenn man mal von Boro absieht.

Und ich hoffe, dass sich dieses Denken auch in den Köpfen der Verantwortlichen manifestiert. Einen Fall wie Mirko Votava wird es im heutigen Fußball eben höchstwahrscheinlich nie mehr geben. Langfristige Verträge sollten daher wirklich nur bei jüngeren Spielern mit herausragender Perspektive ausgehandelt werden.
 
Änderst du nicht mal deine Meinung zu deiner Zukunft?

Mal ja, aber beim Lutscher, den ich als Spieler aufgrund seiner Einsatzfreude und sein Teamleading meistens zu schätzen weiß, zieht sich dieswie ein roter Faden durch seine Laufbahn - und schon gar nicht fordere ich von meinen Mitmenschen ein klares Bekenntnis, wenn ich selbst mit einem klaren Bekenntnis hinterm Berg halte und damit auch noch kokettiere.
 
Mal ja, aber beim Lutscher, den ich als Spieler aufgrund seiner Einsatzfreude und sein Teamleading meistens zu schätzen weiß, zieht sich dieswie ein roter Faden durch seine Laufbahn - und schon gar nicht fordere ich von meinen Mitmenschen ein klares Bekenntnis, wenn ich selbst mit einem klaren Bekenntnis hinterm Berg halte und damit auch noch kokettiere.
Dass der Lutscher ein Schnacker ist, ist doch hinlänglich bekannt. Dass er hier verlängern will, sollte aber auch inzwischen mal angekommen sein. Und wie gesagt, es gibt keinen Grund derzeit, was anderes anzunehmen.
 
Ich habe auch nichts anderes angenommen, sondern legentlich zu Ausdruck gebracht, daß man aufgrund der Vergangheit seine Äußerungen mit Vorsicht genießen sollte - allerdings wäre das ein Thema für den Thread vom Lutscher und nicht hier in dem von Klaus Allofs.
 
@ Sofatester

Guter Beitrag aber:

Worauf sollen diese Hoffnungen wachsen, wenn die Mannschaft in 5 der letzten 6 Buli-Spiele ohne eigenen Torerfolg geblieben ist? :confused:

Danke. Die Hoffnung stirbt zuletzt. (*Klingeling im Phrasenschwein*)
Man kann auch bei dem trostlosesten Zustand Hoffnung haben. In diesem Fall kann sich die Hoffnung eben darauf gründen, das man sich zuletzt wenigstens nicht mehr abschlachten ließ und bis auf die 2 Tore (eins regulär) in Dortmund auch keins mehr gefangen hat. Und das im Team mehr Zusammenhalt zu sehen bzw. zu spüren war.

Zudem auf die angesprochene Rückkehr der Verletzten. So wie ein Dominik Schmidt völlig unerwartet "aus der Kiste hüpfte", könnte aus dem momentan immer noch langzeitverletzten Florian Trinks plötzlich DER Spieler der Rückrunde werden. Oder aus Aaron Hunt und Marko Marin die besten Freunde werden. Oder Aaron genauso erfolgreich spielen wie in der letzten Rückrunde davor. Unwahrscheinlich aber eben auch nicht unmöglich.

Natürlich können sich ebenso gut in der Vorbereitung auf die Rückrunde 10 andere Spieler verletzen oder wie damals bei Sanogo und Alberto ein paar Spieler sich gegenseitig verprügeln und dann verlieren wir jedes Spiel 4:6 oder 0:4. Oder das Flugzeug stürzt beim Rückflug aus Belek ab und wir müssen die Saison mit der U19 zu Ende spielen.

Ich habe halt die Hoffnung, das es besser wird. Und im Moment beträgt halt eben der Rückstand auf die Abstiegsplätze nur 4 Punkte, der Rückstand auf Platz 5 (Freiburg) allerdings auch "nur" 8 Punkte und der Rückstand auf H96 auf Platz 3 nur lächerliche 12 Punkte. :D ;)

In der letzten Saison hatten wir am 26. Spieltag als 6. noch 11 Punkte Rückstand auf Platz 3 und haben die Saison mit 2 Punkten Vorsprung auf Platz 4 abgeschlossen. Also 13 Punkte in 8 Spieltagen aufgeholt.

Wolfsburg hatte 2008/2009 zB. nach dem 17. Spieltag als 9. auch 9 Punkte Rückstand auf Platz 1 und wurde Meister mit 2 Punkten Vorsprung.

Außerdem: Mainz, Freiburg und Hannover haben alle zum jetzigen Zeitpunkt schon 9 Heimspiele absolviert, Werder erst 7 Heimspiele. Der Heim-Punktrückstand beträgt trotzdem nur 2-4 Punkte.

Dafür haben die 3 Clubs alle bisher erst 7 Auswärtsspiele gehabt - Werder dafür 9. Und Werder hat trotzdem 3-9 Punkte weniger :D

Bei der Hoffnung kommt es also nur darauf an, was man ausblendet, bzw. was einem alles egal ist. :D :D
 
Danke. Die Hoffnung stirbt zuletzt. (*Klingeling im Phrasenschwein*)
Man kann auch bei dem trostlosesten Zustand Hoffnung haben. In diesem Fall kann sich die Hoffnung eben darauf gründen, das man sich zuletzt wenigstens nicht mehr abschlachten ließ und bis auf die 2 Tore (eins regulär) in Dortmund auch keins mehr gefangen hat. Und das im Team mehr Zusammenhalt zu sehen bzw. zu spüren war.

Was wiederum bei mir die Befürchtung wachsen läßt, wie lange diese positiven Anzeichen anhalten bzw. ob die Mannschaft in der Lage ist, darauf aufbauend sich ihrem wahren Leistungsvermögens nähern zu können. In dieser Saison gab es schon öfters Anzeichen, daß die Truppe die Trendwende zum Guten packen könnte, aber dann machte sich mal wieder eine Fahrlässigkeit auf dem Platz breit, so daß man schnell auf den harten Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde. Auch in Dortmund, wo die Truppe zwischen dem unhaltbaren 1:0 und dem nicht regulären 2:0 eine Stunde Zeit gehabt hatte, ihre ansehnlichen Spielanteile in Tore umzumünzen. Ich hoffe natürlich auch auf eine deutlich bessere Rückrunde, aber man braucht sich nichts vorzumachen, daß diese unter Beibehalt der v.g. Vorzeichen leider Utopie bleiben wird.
 
Ich denke dasselbe, nur bin ich mir dessen nicht so sicher. Den Unterschied kann man als "Hoffnung" definieren. :lol:
 
Hallo! Ich bin zwar Foren-Neuling, aber ich lese schon länger mit. Zu Beginn der Saison orakelten hier einige, dass unser tolles, neues Trikot den Saisonverlauf vorwegnehmen wird. In dem Sinne :svw_applaus::svw_schal:
 
Da KA nun öffentlich mit dem Gedanken spielt, Almeida im Winter abzugeben, bin ich ziemlich besorgt, dass wir den besten Torjäger der Hinrunde verlieren.

Die Aufholjagd können wir dann wohl vergessen (Piza und Arnautovic sind ja beide ziemlich verletzungsanfällig).

Und an einen tollen Ersatz für > 5 Mio.€ glaube ich auch nicht. Bleibt fast nur noch Sandro Wagner, der bisher ähnlich torgefährlich wie Dirk Weetendorf gespielt hat ...
 
Und ich hoffe, dass sich dieses Denken auch in den Köpfen der Verantwortlichen manifestiert. Einen Fall wie Mirko Votava wird es im heutigen Fußball eben höchstwahrscheinlich nie mehr geben. Langfristige Verträge sollten daher wirklich nur bei jüngeren Spielern mit herausragender Perspektive ausgehandelt werden.

Helf mir mal aus, ich stehe gerade auf der Leitung.
Kann mich nur dunkel daran erinnern, das Mirko Votava einer der "Oldtimer" war, die bis zuletzt immer vollen Einsatz gezeigt haben, abgesehen davon das er auch Leistung gebracht hat. Und beim Gehalt würde ich rein vermuten, das dies sehr deutlich unter dem von Spielern wie Frings, Boro oder Hunt lag.
 
Helf mir mal aus, ich stehe gerade auf der Leitung.
Kann mich nur dunkel daran erinnern, das Mirko Votava einer der "Oldtimer" war, die bis zuletzt immer vollen Einsatz gezeigt haben, abgesehen davon das er auch Leistung gebracht hat. Und beim Gehalt würde ich rein vermuten, das dies sehr deutlich unter dem von Spielern wie Frings, Boro oder Hunt lag.

Ich wollte darauf hinaus, dass auch ein Herr Votava bei den Anforderungen des heutigen modernen Fußballs mit Sicherheit nicht mehr bis in ein solch hohes Fußballeralter hinein dermaßen guten Leistungen abgerufen hätte. Ein Karriereende in der Bundesliga auf einer laufintensiven Position im Mittelfeld bedingt heutzutage nun einmal, dass die Spieler in schöner Regelmäßigkeit mit Anfang 30 leistungsmäßig abbauen. Aufs Gehalt wollte ich dabei gar nicht anspielen, sondern eher auf die Notwendigkeit von langfristigen Verträgen ab eines bestimmten Fußballeralters.
 
Ich wollte darauf hinaus, dass auch ein Herr Votava bei den Anforderungen des heutigen modernen Fußballs mit Sicherheit nicht mehr bis in ein solch hohes Fußballeralter hinein dermaßen guten Leistungen abgerufen hätte. Ein Karriereende in der Bundesliga auf einer laufintensiven Position im Mittelfeld bedingt heutzutage nun einmal, dass die Spieler in schöner Regelmäßigkeit mit Anfang 30 leistungsmäßig abbauen. Aufs Gehalt wollte ich dabei gar nicht anspielen, sondern eher auf die Notwendigkeit von langfristigen Verträgen ab eines bestimmten Fußballeralters.

Richtig - das Spiel in der Bundesliga ist mit den Jahren schneller geworden, insofern muss man heute schon etwas länger nach Ü35-Spielern schauen.

Das mach langfristige Verträge sicherlich in vielen Fällen kritisch - aber eben nicht in allen Fällen.

Wenn sich bereits abzeichnet, dass der Zahn der Zeit an einem Spieler nagt, ist ein hochdotierter 4-Jahresvertrag natürlich reichlich unsinnig.

Allerdings werden auch viele Verträge mit absolut wichtigen Spielern geschlossen, bei denen man nur die Wahl zwischen einem langfristigen Vertrag hat oder eben schlimmstenfalls einem ablösefreien Abgang hat.
Will man sich dann die sportliche Qualität für die nächsten 1-2 Jahre erhalten, muss man hin und wieder auch mal in den sauren Apfel beißen.

Ich kann mich beispielsweise daran erinnern, dass ein Verbleib von Mladen Krstajic damals an der zu kurzen Vertragslaufzeit scheiterte - Schalke hat m.E. ein Jahr länger zzgl. Option geboten. Dieser Abgang konnte kompensiert werden, allerdings wäre es für einen Verein wie Werder auch schädlich wenn man ständig Leistungsträger abgeben müsste, ohne dass im Gegenzug Geld in die Kassen gespült wird.

So bin ich auch der Meinung, dass wir in der ersten Zeit nach TF's Vertragsverlängerung durchaus die Früchte geerntet haben - und er auch jetzt zumindest keine vollkommen grottigen Leistungen zeigt.
Ähnliches gilt jetzt für Claudio Pizarro, von dem wir auch nicht wissen wie lange er diese Quirligkeit noch zeigen kann. Aber im Moment hilft er uns sehr offensichtlich weiter und rechtfertigt sein Gehalt.

Unabhänig davon glaube ich, dass hier bei der Beurteilung der Gehälter oft im Nebel gestochert wird - ohne die wirkliche Höhe der Gehälter zu kennen, wird sie einfach mal kritisiert. Ich messe auch den Beträgen wenig Bedeutung bei, die in der Presse kolportiert werden.
Grund dafür ist, dass der Trend seit Jahren zur leistungsabhängigen Bezahlung geht. Das heißt, dass sich sicherlich auf Teamebene etwas am Gehaltsgefüge ändern wird sobald der sportliche Erfolg ausbleibt.
Andererseits dürften Spieler weniger verdienen, wenn sie im Team keine Rolle mehr spielen (Stichwort Auflaufprämien). Vor allem dieser Punkt relativiert längerfristige Verträge bei älteren Spielern.

Ich kann hier leider keine Quelle zitieren - kann mich aber an eine allgemeine Aussage von KA erinnern, dass man in erster Linie um hohe leistungsabhängige Komponenten bemüht ist.

Hier gilt es, den gesunden Mittelweg zu finden.
Die Beispiele Frings und Pizarro zeigen mir dabei, dass man durchaus bereit ist, das Gehaltsgefüge an die sportlichen Ziele anzugleichen - und vor allem die Mannschaft zusammenhalten möchte, um diese Ziele auch nachhaltig verfolgen zu können. Wenn man in 6 Saisons 5 Mal Champions League spielt, dann verändert das nunmal das Gehaltsgefüge - schaut Euch mal das Gehaltsgefüge anderer Teams an, die ähnlich regelmäßig in der Champions-League vertreten sind. Insofern sind gewisse Anpassungen unabdingbar.

Das oben gebrachte Beispiel von Mladen Krstajic zeigt mir aber auch, dass es auch bei Werder Grenzen gibt, die genau das bestätigen was Henne1981 geschrieben hat.
 
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