Klaus Allofs

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@ Die die mich zitiert haben.

Ich schließe einen Transfer trotzdem im Winter weiterhin aus, denn Dortmund wird wohl kaum die eigenen Saisonziele gefährden bzw. die Meisterschaft/CL.

Ansonsten gebe ich einigen Recht das er natürlich auch in ein Loch fallen kann und der MW dadurch sinkt. Aber bei einem Vertrag bis 2014 wäre es mMn mehr als fahrlässig ihn für 20 Mio zu verkaufen, denn wenn er wirklich seine Tore in der Buli und CL macht, wovon auszugehen ist sind 25 Mio oder mehr drin. Ja ich weiß alles nur Spekulationen aber so unwahrscheinlich ist das ganze nicht. :)

Und das man manchmal auch Spieler abgeben muss um die sportliche Qualität oder das Niveau zu halten finde ich auch aber doch nicht im Winter und vorallem nicht, wenn der Spieler einen Vertrag bis 2014 hat. Ansonsten bin ich auch der Meinung das es gut tut Spieler zu verkaufen und neue zu verpflichten um neue Reize zu setzen und natürlich Geld einzunehmen um das Team zu verstärken oder eine Saison ohne CL/EL zu überstehen.

Und ob Real Madrid im Sommer weiterhin Interesse an Barrios hat wird sich zeigen, denn ohne die Verletzung von ihrem Stürmer wäre das Thema nie aufgekommen. :)

Sorry für teilweise Off Topic :D

Man hat ja gerade die Chance verpasst, durch den Stadionumbau oder besser gesagt einen Ausbau die Schere etwas zu schließen. 50.000 oder ein bisschen mehr wären hier auch gegangen.

Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Hoi,

ich glaube Werder wollte dies aber die Anwohner haben mal wieder etwas dagegen gehabt? Ich habe irgendwie etwas in der Richtung in Erinnerung.
 
Man hat ja gerade die Chance verpasst, durch den Stadionumbau oder besser gesagt einen Ausbau die Schere etwas zu schließen. 50.000 oder ein bisschen mehr wären hier auch gegangen.
Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Zitat von Löw der wahre Werder Trainer;1492312:
Hoi,
ich glaube Werder wollte dies aber die Anwohner haben mal wieder etwas dagegen gehabt? Ich habe irgendwie etwas in der Richtung in Erinnerung.

Nein das war geklärt, mühevoll zwar, aber es war eben kein Hindernis mehr.
Der eigentlich dringend nötige Ausbau wurde wegen gestiegener Umbaukosten und der gestiegenen Stahlpreise ad acta gelegt (so die offizielle Begründung).

Tatsächlich wäre es wohl besser gewesen, man hätte sich noch viel früher (also schon vor dem teuren Umbau davor) entschieden, etwas Ähnliches zu machen wie die Bayern, sprich eine neue Suppenschüssel mit irgendwas zwischen 50.000 - 60.000 Plätzen "irgendwo im Nichts" in der Nähe des Bremer Kreuzes zu bauen. Der Weitblick, der Mut und vor allem wohl auch die Unterstützung von seiten der Politik fehlten dafür wohl. Woanders wäre das gegangen.

Aber seit wann ist die Politik in Bremen fähig ? Muss doch gar nicht sein.
Man bekommt doch auch so jedes Jahr die Milliarden aus dem Rest der Republik, die andere Menschen hart verdienen müssen, um damit die ganzen unfähigen Bremer Politiker in ihren Oberneulander, Borgfelder und Schwachhauser Villen zu unterstützen (soweit sie nicht ein schmuckes Eigenheim im niedersächsischen Speckgürtel besitzen).

Die Bremer Politik kann kleingeistig weiter in ihrer eigenen Unfähigkeit baden und sich mit wichtigeren Dingen wie zB. Postengeschacher und Absahnen befassen.

Der angebliche "Standortnachteil" in Bremen ist zum allergrößten Teil hausgemacht durch unfähige und feige Politiker. Das Bremen an sich kleiner ist wird nämlich andererseits durch ein riesiges Einzugsgebiet wenigstens teilweise ausgeglichen. Man kann zwar auch dann sicher nicht mit dem Erzrivalen oder mit Vereinen wie dem BVB mithalten, aber der Abstand könnte deutlich kleiner sein, als er leider trotz einiger wirtschaftlicher Erfolge der Werder-Führung immer noch ist.

Pardon, für das OT, aber man sieht gewisse Dinge halt deutlicher, wenn man zwischendurch mal etwas weiter weg ist. Wie in der Schule, wenn man zu dicht an der Tafel stand und dann ein paar Schritte zurück tritt und gewisse Dinge deutlicher sieht.
 
Man hat ja gerade die Chance verpasst, durch den Stadionumbau oder besser gesagt einen Ausbau die Schere etwas zu schließen. 50.000 oder ein bisschen mehr wären hier auch gegangen.

Das sieht man ja an dem aus alle Nähten platzenden Stadion bei den CL-Spielen.


Deswegen sammelt man ja auch auch auf Schalke Titel um Titel.


Wer wagt, kann eben auch verlieren. Und dann geht es nicht darum, sich über einen Platz im Mittelfeld zu beklagen, sondern um eine Zukunft wie bei TuS Walle.
 
Nein das war geklärt, mühevoll zwar, aber es war eben kein Hindernis mehr.
Der eigentlich dringend nötige Ausbau wurde wegen gestiegener Umbaukosten und der gestiegenen Stahlpreise ad acta gelegt (so die offizielle Begründung).

zufällig ist die höhe der stahlpreise einen tag nach einer versammlung der anwohner im beisein des werder vorastands deutlich geworden und als grund genannt worden.
 
Aber einer gewissen Summe ist jeder "käuflich" udn außerdem wird sich kein Vortand/Präsi/Manager hinstellen und sagen Ja,wir wollen einen Leistungsträger verkaufen", weil das drückt automatisch den Preis.

Ehrlich gesagt ging es mir mit dem Crosslink weniger um die wirts. und sportliche Situation des BVBs, sondern mehr um die Art, wie ein Watzke sich schützend vor seine Topspieler stellt und Treue, Coolness und Gelassenheit der Presse gegenüber zeigt. Dass die bei einer Summe X und einem nörgelndem Spieler auch weich werden ist mir schon klar. Sondern die Art und Weise jeglicher Transfergerüchte den Wind aus den Segeln zu nehmen und damit auch zu symbolisieren, dass wenn ein Verein Spieler X haben möchte, verdammt tief ins Portemonait greifen muß um diesen zu bekommen.

Solch eine Haltung hätte ich mir im Vorfeld der Verhandlungen bei MÖ und jetzt bei Almeida auch gewünscht. Natürlich sagt KA, dass diese Spieler einen Vertrag bei uns haben, aber er signalisiert auch immer gesprächsbereitschaft und damit auch laschere Verhandlungsbereitschaft.
 
Tatsächlich wäre es wohl besser gewesen, man hätte sich noch viel früher (also schon vor dem teuren Umbau davor) entschieden, etwas Ähnliches zu machen wie die Bayern, sprich eine neue Suppenschüssel mit irgendwas zwischen 50.000 - 60.000 Plätzen "irgendwo im Nichts" in der Nähe des Bremer Kreuzes zu bauen. Der Weitblick, der Mut und vor allem wohl auch die Unterstützung von seiten der Politik fehlten dafür wohl. Woanders wäre das gegangen.

Aber seit wann ist die Politik in Bremen fähig ? Muss doch gar nicht sein.
Man bekommt doch auch so jedes Jahr die Milliarden aus dem Rest der Republik, die andere Menschen hart verdienen müssen, um damit die ganzen unfähigen Bremer Politiker in ihren Oberneulander, Borgfelder und Schwachhauser Villen zu unterstützen (soweit sie nicht ein schmuckes Eigenheim im niedersächsischen Speckgürtel besitzen).

Das ist für mich ein wenig widersprüchlich. Einerseits kritisierst Du die Bremer Politik, weil sie sich in Abhängigkeit des Länderausgleichs begeben musste, verlangst aber im gleichen Atemzug, dass das Bundesland Bremen, mal eben ein paar Zig-Milliönchen in ein neues Stadion investiert, dessen Aufwand sich in keinster Weise, sich mit dem Nutzen für den geneigten Steuerzahler aufrechnen lässt.

Sag mir, wo mein Denkfehler ist. ;)
 
Solch eine Haltung hätte ich mir im Vorfeld der Verhandlungen bei MÖ und jetzt bei Almeida auch gewünscht. Natürlich sagt KA, dass diese Spieler einen Vertrag bei uns haben, aber er signalisiert auch immer gesprächsbereitschaft und damit auch laschere Verhandlungsbereitschaft.

Allofs erklärt Özil für unverkäuflich - "Wir geben ihn auf gar keinen Fall ab"

http://www.werder.de/aktuelles/pres...529/Allofs-erklaert-Oezil-fuer-unverkaeuflich

Allofs erklärt Klose für unverkäuflich

http://www.handelsblatt.com/sport/fussball/allofs-erklaert-klose-fuer-unverkaeuflich;1067647
 
Das ist für mich ein wenig widersprüchlich. Einerseits kritisierst Du die Bremer Politik, weil sie sich in Abhängigkeit des Länderausgleichs begeben musste, verlangst aber im gleichen Atemzug, dass das Bundesland Bremen, mal eben ein paar Zig-Milliönchen in ein neues Stadion investiert, dessen Aufwand sich in keinster Weise, sich mit dem Nutzen für den geneigten Steuerzahler aufrechnen lässt.

Sag mir, wo mein Denkfehler ist. ;)

1899% Zustimmung :tnx:


@ Sofatester

Bremen war bis in die frühen 70er Jahre durch die üppigen Erträge der Häfen selbst ein Geberland im Länderfinanzausgleich, aber neben Mißwirtschaft (wie in den meisten Kommunen) sorgten die durch sinkenden Umschlagszahlen reduzierten Einnahmen und vor allem die durch den damaligen Finanzminister Franz-Josef Strauß forcierte Neuordung des Lohnsteuergestes im Jahr 1969 (bis dahin wurde die Einkommensteuer dem Finanzamt des Arbeitplatzes entrichtet, seitdem erhält das FA des Wohnorts des Arbeitnehmers die Steuern, worunter die Stadtstaaten Bremen und Hamburg besonders litten) wendete sich das Blatt.

Dennoch hat Bremen sich dem „besten Werbeträger der Stadt“ gegenüber mehrfach nicht lumpen lassen, denn ohne Gelder der Stadt wären hier wegen Lizenzentzug schon 1977 die Bundesligalichter ausgegangen. Mitte/Ende der 80er Jahre gab es sogar Planungen von der Stadt Bremen und Werder, in Bremen-Arsten ein völlig neues Stadion zu bauen, diese Idee wurde aber wegen einer Nichtfinanzierbarkeit verworfen; nach heutigem Verständnis kann man aufgrund der damals kursierenden Summen nur den Kopf schütteln, aber seinerzeit war der allgemeine Zuschauerzuspruch deutlich geringer als in den letzten 10-15 Jahren (bei Werder lagt der Schnitt zwischen 17. und 20.000) und die TV-Gelder flossen auch bei weitem noch nicht so zahlreich wie heute.
 
1899% Zustimmung :tnx:


@ Sofatester

Bremen war bis in die frühen 70er Jahre durch die üppigen Erträge der Häfen selbst ein Geberland im Länderfinanzausgleich, aber neben Mißwirtschaft (wie in den meisten Kommunen) sorgten die durch sinkenden Umschlagszahlen reduzierten Einnahmen und vor allem die durch den damaligen Finanzminister Franz-Josef Strauß forcierte Neuordung des Lohnsteuergestes im Jahr 1969 (bis dahin wurde die Einkommensteuer dem Finanzamt des Arbeitplatzes entrichtet, seitdem erhält das FA des Wohnorts des Arbeitnehmers die Steuern, worunter die Stadtstaaten Bremen und Hamburg besonders litten) wendete sich das Blatt.

Dennoch hat Bremen sich dem „besten Werbeträger der Stadt“ gegenüber mehrfach nicht lumpen lassen, denn ohne Gelder der Stadt wären hier wegen Lizenzentzug schon 1977 die Bundesligalichter ausgegangen. Mitte/Ende der 80er Jahre gab es sogar Planungen von der Stadt Bremen und Werder, in Bremen-Arsten ein völlig neues Stadion zu bauen, diese Idee wurde aber wegen einer Nichtfinanzierbarkeit verworfen; nach heutigem Verständnis kann man aufgrund der damals kursierenden Summen nur den Kopf schütteln, aber seinerzeit war der allgemeine Zuschauerzuspruch deutlich geringer als in den letzten 10-15 Jahren (bei Werder lagt der Schnitt zwischen 17. und 20.000) und die TV-Gelder flossen auch bei weitem noch nicht so zahlreich wie heute.

Sehr guter Beitrag, Bremen.

Ich möchte hier nur noch dazu steuern, dass der DFB 1974 bei WM Bremen als Standort nicht berücksichtigt hat. 1988 bei der EM gleiches Spiel. Dann hat der damalige DFB-Präsident Werder versprochen (!), dass bei einem kommenden Großereignis dieses Mal Bremen als Standort berücksichtigt würde. 2006 bei der WM war Werder wieder nur Zuschauer. 2004 bei Verkündung, dass Hannover statt Bremen WM-Standort wird, ist der damalige Präsident Böhmert aus Wut und Empörung von allen Ämtern beim DFB zurück getreten.
Dies war und ist schwerer Schlag in das Gesicht der strukturschwachen Stadt Bremen. Bei der WM sind Bundesmittel geflossen. Bremen war nicht dabei. Düsseldorf und Köln, Hannover oder Leipzig (!!!) haben große Stadien bekommen. Leipzig die Fussballgroßmacht. Daher ist steigt dort ja auch der RedBull Milliardär dort ein. Den Erfolg sehe ich dort nicht?!
 
Dies war und ist schwerer Schlag in das Gesicht der strukturschwachen Stadt Bremen. Bei der WM sind Bundesmittel geflossen. Bremen war nicht dabei. Düsseldorf und Köln, Hannover oder Leipzig (!!!) haben große Stadien bekommen. Leipzig die Fussballgroßmacht. Daher ist steigt dort ja auch der RedBull Milliardär dort ein. Den Erfolg sehe ich dort nicht?!

Die Beispiele Düsseldorf, Köln, Hannover, Leipzig beweisen uns zumindest, dass auch ein solches Geschenk, keine Garantie für nachhaltigen Erfolg ist. Insofern ist der bezweckte Effekt, der mit der Vergabe einer solchen WM/EM einhergeht, zumindest zu großen Teilen verpufft, WEIL man die WM in diese Städte vergeben hat. Insofern: Gut gemacht, DFB.
 
Alles gute Beiträge. Nur habe ich so ein wenig das Gefühl, dass diese im "Allgemeinen Politik-Thread" besser aufgehoben wären. Denn eigentlich geht es schon fast um das Thema, ob es so kleine Bundesländer wie Bremen künftig noch geben sollte.
 
[@ Schimmelreiter

Grundsätzlich gebe ich Dir recht, aber bei diesem Thema geht es auch um Werder Bremen, so daß die Diskussion im Thread von KA, der als GF von Werder Bremen nicht unerheblichen Einfluß auf Entscheidungen hat, schon gerechtfertigt ist.
 
2004 bei Verkündung, dass Hannover statt Bremen WM-Standort wird, ist der damalige Präsident Böhmert aus Wut und Empörung von allen Ämtern beim DFB zurück getreten.

In den Zusammenhang habe ich dieses Zitat von Böhmer gefunden:

"Das ist für mich die größte Schweinerei. Für mich ist der DFB ab sofort tot. Wir wurden hier als Staffage her geschickt. Hier hat der Kanzler entschieden", echauffierte sich Böhmert, der jahrelang eine führende Rolle im Deutschen Fußball-Bund (DFB) gespielt hatte, über den Vorzug von Hannover. Quelle: http://www.handelsblatt.com/archiv/wm-2006-wut-in-bremen-trauer-in-duesseldorf;519500

Düsseldorf und Köln, Hannover oder Leipzig (!!!) haben große Stadien bekommen.

Düsseldorf hat auch keinen Cent gesehen. Da wurde zwar mit irgendwelchen Betreibergesellschaften hin und her geschoben, aber im Endeffekt hat die Stadt das Ding komplett selbst finanziert, bzw. wird dies weiterhin tun müssen.
 
Die Beispiele Düsseldorf, Köln, Hannover, Leipzig beweisen uns zumindest, dass auch ein solches Geschenk, keine Garantie für nachhaltigen Erfolg ist. Insofern ist der bezweckte Effekt, der mit der Vergabe einer solchen WM/EM einhergeht, zumindest zu großen Teilen verpufft, WEIL man die WM in diese Städte vergeben hat. Insofern: Gut gemacht, DFB.


Nicht jeder, der einen Aston Martin vor die Tür gestellt bekommt, kann damit auch fahren ;)
 
Ich kenne nur die Gerüchte, die es vor dem Umbau der Ost, also Anfang der 90iger gab und da war von 35.000 die Rede.

Ok, das war dann eine andere Geschichte. Der von mir erwähnte Planung eines Neubau in Arsten war wie geschrieben ein paar Jahre vorher, und dort wurde imho von einer höheren Kapaziät gesprochen, denn das Weserstadion hatte mit den beiden unüberdachten Stehplatzkurven ein Fassungsvermögen von ca. 40.000, so daß eine Reduzierung der Kapazität ohne der Erhöhung des Anteil an Sitzplätzen keinen Sinn gemacht hätte.
 
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