Ich denke das war auch Baumanns Kalkül als er Anfang holte. Dass eben dieser Spieler mitnimmt bzw. überzeugt und Baumann im Prinzip nur noch die Vertragsdetails machen musste. Und da hat er keine Verhandlungsgeschick gezeigt, hat nicht die andere Seite in Grund und Boden argumentiert. Nein, er hat ganz schlicht ein Angebot gemacht welches weitaus über dem Marktwert liegt. Daran ist nichts gutes oder innovatives zu finden. Baumann kann man mit einem BWLer ersetzen, der ein Zehntel des Gehalts bekommt.
Baumann hat sich so die Suche erspart. Die hat MA übernommen. Baumann hat sich so die Überzeugungsarbeit erspart, die hat wiederum MA übernommen. Baumann musste nur mit dem Spieler und dem Verein Vertragsdetails klären (und dabei hat er juristischen Rat von einem Anwalt, der bei Werder angestellt ist). So, um es mal zusammenzufassen: Baumann hat keinen aus dem Hut gezaubert und hat sich auch nicht beim Vertrag in irgendeiner Weise als „Fuchs“ bewiesen. Das ist nicht gut, das ist nicht befriedigend. Das ist für mich gerade mal ausreichend. Ausreichend, weil es nichts ist, was einem langfristig nach vorne bringt. Kein Plan, kein Konzept.