Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball)

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Soso. Der AR erwartet von Fritz für die kommende Saison trotz eines deutlich veränderten Kaders eine stabile Entwicklung, Konstanz und offensive Durchschlagskraft.
"Wir erwarten eine Mannschaft, die wettbewerbsstark zusammengestellt ist."

Klingt Fritz arbeitet für die nächste Saison auf Bewährung.
Das ist wortwörtlich was sie gesagt haben.
"Mach es richtig oder du bist weg"
 
Ja verstehe ich schon. Aber das war auch in den letzten Jahren ohne offizielles Statement alles schon klar und ich wüsste nicht, was das nun ändern sollte. Wir wussten das, die Medien wussten es und alle Verantwortlichen und Spieler wussten es.
Geändert hat sich das ich so ein klares Bekenntnis zu gutem Fussball und Konstanz und Entwicklung seit über 10 Jahren nicht mehr öffentlich gehört habe. Außer die Baumann Europa Nummer, da lache ich immer noch drüber. Nicht weil er Europa ausgerufen hat damals, sondern weil weder er noch der Verein über Instrumente verfügten das auch durchzusetzen. Der versagensfall war ohnehin nicht vorbereitet.

Bei dem Statement des AR ist scheinbar der Versagensfall vorbereitet. Lieber wäre mir allerdings wenn Fritz es nicht soweit kommen ließe. Da gehört aber mehr dazu als nur gute Transfers ... permanent Leistung einfordern ... irgendwann lernen sie es schon oder müssen es lernen wie jetzt
 
Da fehlen uns ein wenig die Mittel. Sowas funktioniert nur dann, wenn die Konkurrenzsituation hoch ist. Oder wie stellst du dir das vor?

Bei uns musste bisher kein Spieler Angst haben, dass der Stammplatz weg ist, wenn die Leistung schwankt...da von der Bank kein Druck aufgebaut werden konnviell
Vielleicht ist ja jetzt diese Ansage an Alle gerichtet, die für das Team verantwortlich sind!
Nur leider sind es Phrasen, die gefühlt Jährlich rausgeschmettert werden und trotzdem kleben alle an ihren Stühlen!
 
Vielleicht ist ja jetzt diese Ansage an Alle gerichtet, die für das Team verantwortlich sind!
Nur leider sind es Phrasen, die gefühlt Jährlich rausgeschmettert werden und trotzdem kleben alle an ihren Stühlen!
Für mich liest sich das so, als würde sie sagen wollen, ihr habt Glück, dass ihr alle noch da seid nach der Grottensaison. Reißt euch jetzt gefälligst zusammen, sonst habt ihr lange genug bei Werder an den Rosen geschnuppert.
Ich denke nicht, dass der Aufsichtsrat Phrasen drischt.
 
So die Erwartungen des AR s zur nächsten Saison. Da lese ich zwar nicht Europa, ich lese aber schon eine sehr hohe Anspruchshaltung. Das was da steht paßt Nullkommanull zu den gezeigten Leistungen der letzten Jahr(zehnt)e und schon gar nicht zu den Heimspielen. OK, daran messe ich Fritz und Grunewald sehr gerne ... na denn mal los liebe Leute. Dafür gibt es sehr viel zu tun, .... um das zu erreichen muss jede Entscheidung von Fritz sitzen.
Nach dieser katastrophalen Saison wäre es vermessen – um nicht zu schreiben: größenwahnsinnig – Europa als Zielvorgabe auszugeben. Denn um ein solches Ziel - nachhaltig - ernsthaft erreichen zu können, fehlt Werder schlicht die Substanz. Sowohl strukturell als auch sportlich und finanziell.

Bekanntermaßen fängt ein Fisch am Kopf zu stinken an. In einer in eine GmbH & Co. KGaA ausgelagerten Profiabteilung ist damit zwangsläufig der Aufsichtsrat gemeint. Dieses Gremium setzt die Leitplanken fest, die die Geschäftsführung umzusetzen hat. Und muss bei Nichteinhaltung mit der notwendigen Konsequenz beharrlich darauf hinwirken, dass diese Vorgaben auch tatsächlich eingehalten werden.

U.a. genau daran ist Werder in den letzten Jahren jedoch stets bislang gescheitert: an den über Jahre und Jahrzehnte hinweg viel zu engen persönlichen Verflechtungen innerhalb der sog. Werder-Familie. Die verheerenden Folgen dieser Struktur lassen sich sowohl an den sportlichen als auch an den finanziellen Ergebnissen der vergangenen ca. zehn Jahre ablesen. Ein negativer Höhepunkt war dabei zweifellos die Konstellation, dass mit Bode als Aufsichtsratsvorsitzendem und Baumann als Geschäftsführer Sport zwei ehemalige Mitspieler die zentralen Machtpositionen besetzten und dabei in der Öffentlichkeit nicht den Eindruck erweckten, die zwingend erforderliche Distanz zwischen objektiver Bewertung der Arbeit und persönlichen Bindungen einzuhalten.

Gerade vor diesem Hintergrund implizieren die jüngsten Äußerungen des Werder-Aufsichtsrats für hiesige Verhältnisse eine ungewohnt hohe Erwartungshaltung. Allerdings stellt sich die Frage, ob in diesem Gremium tatsächlich ein – wenn auch viel zu spätes – Umdenken eingesetzt hat. Oder ob diese Statements lediglich dazu dienen sollen, den Druck aus dem Kessel zu nehmen, der in den vergangenen knapp zwölf Monaten sowohl unter Vereinsmitgliedern als auch bei den treuen und leidgeprüften Werder-Fans spürbar größer geworden ist als in den rund zehn Jahren zuvor.

Die kommenden Wochen und Monate- und ja, auch Jahre - werden zeigen, ob diese vom Aufsichtsrat formulieten Forderungen zumindest in größeren Teilen das Gegenteil von dem bewirken können, was Werder-Fans in den vielen vergangenen Jahren - vor allem bei vielen desolaten Heimauftritten - erdulden mussten. Oder es doch beim "Weiter so" des bisherigen Werder-Wegs bleibt. Daran werden sich Aufsichtsrat und (vor allem die sportliche) Geschäftsführung messen lassen müssen.
 
Ich kann mir auch nicht vorstellen, das der Aufsichtsrat sich das noch länger ansehen wird...ich verstehe es als klare Ansage an all die "Fachkräfte", die uns gerade die letzte Saison wiederholt gezeigt haben, dass sie so manche "Unebenheit" in ihrem Handeln zu verzeichnen hatten. Fritz & Co dürften ab sofort verstärkt unter Beobachtung stehen.
Ich bin gespann wie ein Flitzebogen, wie sie das mit dem neuen Kader hinbekommen...interessiert mich mehr wie die anstehende WM!
 
Hab gerade ein interessantes Video bei Nico gesehen wo Andre von Sportbild sagt :
Er weiß sehr genau,das Fritz einige Dinge machen wollte - aber nicht konnte.
So wollte er Svensson verpflichten,man hat ihm aber nur begrenzte Kohle gegeben.Das war Mainz zu wenig an Ablöse und dann kam das Angebot von Kopenhagen.
Außerdem wollte Fritz den Japaner Sano ( Sando ? ) für 2,5 Millionen verpflichten. Dies wurde von " oben " abgelehnt mit der Begründung man habe kein Geld.

Fritz ist also nicht an allem schuld, die Probleme sind auch noch über ihm.
 
Bei Bayern ist Eberl 60-40 nachdem sie Double geholt haben, die Bundesliga mit neuen Rekorden dominiert haben und in der CL im Halbfinale waren, bei Werder ist Fritz 100%, und ist knapp dem Abstieg entronnen, weil tatsächlich 3 Teams noch schlechter waren. Finde den Fehler…
 
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