....so unerträglich sein für Leute, die sich mit dem Verein identifizieren.
Aha. Danke der Klassifizierung. Jetzt weiss ich, wer sich mit dem Verein identifiziert und wer nicht.
Finde ich interessant, dass ich sowas lesen muss, nachdem ich gerade sehr viel Geld für die nächsten vier Heimspiele, die binnen 9 Tagen stattfinden, ausgegeben habe. Mit zweimal 300 und einmal 180km Anreise. Jedenfalls nicht, um Spieler auszupfeifen oder den Trainer zu dissen, da kannst Du dir sicher sein.
Dazu reicht eigentlich dieser Beitrag vom
23.01.2010:
Zitat von 666_Werder:
Anhänger, die wütend, enttäuscht und unglücklich über die sportliche Situation sind, sind ehrlichere Werder-Fans, die zumindest zeigen, dass sie sich Erfolg für diesen Klub wünschen, als die, die nur fröhlich Niederlagen beklatschen und mit pseudo-marolistischen Belehrungen versuchen eine verquere Weltsicht zu propagieren. Man ist kein Erfolgsfan wenn man sich Sorgen um die Zukunft dieses Klubs macht.
Eben.
Kontinuierliche Entwicklung heisst erstmal nicht, dass es jede Saison besser wird.

Exakt. Genau das hat auch noch nie hier jemand behauptet. "Gang an die Spitze - Thread" 2006-2008. Reichlich nachzulesen. Es gibt kein lineares Wachstum, Höhen und Tiefen gehören zu einer gesunden Fortentwicklung. Ebenso gehört dazu, die Wellentäler möglichst zu minimieren, so es denn machbar ist. Zum Beispiel durch analytische Erörterung der Ursachen und damit auch dem Schaffen einer der Grundlagen für eben diese gesunde Entwicklung.
Es gibt keine Mannschaft, die sich über mehr als ein Jahrzehnt kontinuierlich verbessert. Die Mannschaft ist in ständigem Wandel, das wirkt sich zwangsweise auf die Art und Weise aus, wie Fußball gespielt wird und werden kann.
Das trifft den Punkt. Das Problem ist genau...
In 11 Jahren Schaaf kann man deutlich erkennen, dass eben nicht immer derselbe Fussball gespielt wird.
...das. Es änderten sich die Personalien, aber System, Spielführung blieben weitestgehend gleich. Dadurch wurden systembedingte sowie systemimmanente Fähigkeiten von neuen Spielern als auch deren unterschiedliche Individualität neutralisiert und einfach in ein gewolltes, altes System gepresst, welches eigentlich auf ganz andere Spieler ausgelegt war. Es sollte derselbe Fussball gespielt werden, was aber nicht funktionierte. Deshalb wurde nicht derselbe Fussball gespielt. Klingt makaber, war aber leider so. Und kostete viele Punkte. Aber ich sehe nicht ein, dass ich das jetzt zum 25. Mal detailiert auswerten muss. Damit Du unmittelbar danach wieder mit genau den selben Phrasen antwortest?
Summasumarum ein "Drehen im Kreis" was langsam hier keinen mehr interessiert.
Aber auch da ist eins bewahrt worden: wir machen keine verrückten Dinge. Das setzt uns je nach genereller finanzieller Lage unter bestimmt Zwänge. Es ist gar nicht so einfach Spieler wie du sie forderst zu bekommen. Wir haben es aber trotzdem geschafft oben dabei zu bleiben. Stagnation oder auch kleine Rückschritte sind dabei erlaubt, wenn sie aufgefangen werden.

Sehe ich vollkommen genauso, wie bereits vorher gesagt. Ich habe nirgendwo gefordert, lediglich die Anmerkung gebracht, was wünschenswert wäre, WENN investiert wird, WEIL es genau daran hapert. Da verstehe ich sowieso nicht, warum Du mir seit ca. 3 Beiträgen dauernd Dinge anhängen willst. Ich habe nun wirklich oft die Transferpolitik und genau diese Philosophie hier im Forum verteidigt. Schon seit 2005.
Es ging um die Frage nach kontinuierlicher Weiterentwicklung anhand dem Arbeiten an chronisch auftauchenden Fehlern, besonders dem, was davon letztlich auf dem Platz zu sehen ist. Eine Frage, die Du mit alten Aussagen geschickt unterwandert hast, um am Thema vorbeizukommen. Clever.
Es ist relativ normal, dass bei Mannschaften mit vielen jungen unerfahrenen Spielern irgendwann Schwächephasen auftreten.
2002, 2003, 2006 nur jung und unerfahren?
Es ist absolut unlogisch, warum das immer in einer bestimmten Saisonphase passieren sollte.
Es ist auch nur natürlich, dass man angesichts einer beobachteten Häufung in einer Saisonphase automatisch glaubt, dass da ein Grund dahinter stecken muss. Aus demselben Grund glaubt man aber auch, dass da jemand beim Roulette schummelt wenn 5-mal hintereinander Rot kommt.
Rosa-Wolken-Mentalität vom Feinsten. Dass eine Mannschaft nach einer längeren Spielpause physisch und mental Schwächen offenbart/ offenbaren kann, ist logisch. Wie und mit welchen Mitteln aber dem entgegengewirkt wird, zeigt sich am Auftreten auf dem Platz nach der Sommer- und Winterpause, sogar unabhängig von den Ergebnissen. Bei uns immer schön zu beobachten, zumal schlechte Testspielergebnisse im Winter wie im Sommer fast schon zum Standard gehören. Was sich dann auch beim BL Start zeigt. Wie war das noch mit extrinsischer Motivation? Interessant die Version, dass das alles unlogisch und nur ein Glaube sei, nach elf Jahren (!).
Dann wären sämtliche Schwierigkeiten, die Mannschaften der BL saisonweise haben, in der Tabelle abstürzen oder ähnliches alles unlogisch und nur ein Glaube. Dann könnten prinzipiell alle Trainer mit 30-Jahres-Verträgen ausgestattet werden, da das alles, selbst wenn sie gleiche Fehler machen, nur die gleiche Ursache hat, wie wenn "jemand beim Roulette schummelt wenn 5-mal hintereinander Rot kommt".
Vom 1.02.2010:
Dazwischen scheinen wir Dinge wie unsere enorme Konteranfälligkeit immer mal wieder abgestellt zu haben, so auch über einige Spiele in der Hinrunde. Aber das hält leider meist nicht lange und es kommt zu Rückfällen wie in der jetzigen Negativserie. 5 Pleiten am Stück sind schlimm genug, aber allein deswegen würden die meisten vernünftigen Leute hier nicht die Arbeit von KATS kritisieren. Diejenigen, die sachliche Kritik üben, sehen tiefergehende, grundsätzliche Probleme. Und das nicht ganz zu Unrecht.

Eben, darum geht`s.