Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Pingy
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum

Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Das heutige System war und ist perfekt, keine Frage. Nur kommt diese Erkenntnis des Trainers eben sehr spät, denn die Tatsache, dass es das erste "zu Null-Spiel" in 2010 war spricht doch eigentlich Bände. Weißt du was mir auf "den Sack" geht? Wenn ein Borowski über 90 Minuten seinen Stiefel runter kicken darf, euer Trainergott das natürlich irgendwie zu begründen weiß und es letztlich von den Leuten, die darüber ihr Unverständnis ausdrücken, einfach so hingenommen werden muss. :18:

Normalerweise entspricht diese Spielweise auch nicht der Philosophie oder der Kaderzusammensetzung von Bremen bzw. Schaaf. Das Motto lautet nunmal lieber 4:3 als 1:0. Deswegen hat Werder (leider?) viele Fans, die meinen, man könne und müsse ständig jeden Gegner an die Wand spielen und die ganz großen mit einem noch größerem Kampf niederringen.
Doch heute war der Kader offensiv eindeutig geschwächt ohne Özil ohne Marin und auch ohne Jensen (von den paar Minuten mal abgesehn, genau wie bei Marin).
Daher: anderer Kader andere Philosophie.

Auch ich habe Dinge die ich nicht unbedingt von TS unterschreiben würde. Aber man muss auch mal sehen, das heute war von a bis z perfekt.
Wen willst du denn als Trainer hier sehen? Mister-ich-lasse-mich-von-meiner-Tochter-siezen-Gaal? oder doch lieber Felix-ich-bin-ein-Grinsekuchen-Magath? Oder etwa Ralf-ich-bin-ganz-intelligent-Rangnick?

Sicher hat TS seine Fehler, er ist nur ein Mensch und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es (vom Gesamtkonzept her) einen Trainer gibt der besser hierher passt als er.

Mag jeder eine andere Meinung haben, das kann ich verstehen und vertragen, aber was du hier machst ist polemische (und vorallem falsche) Kritik.

GWG
 
Mag jeder eine andere Meinung haben, das kann ich verstehen und vertragen, aber was du hier machst ist polemische (und vorallem falsche) Kritik.

Einmal ganz neutral beobachtet, finde ich, dass die Art und Weise wie Schaaf hier bei allen Dingen verteidigt wird, mittlerweile (meistens) wesentlich polemischer und häufig auch innhaltsloser ist, als die Argumente die damit widerlegt werden sollen. Davon möge sich jetzt bitte niemand persönlich vor den Kopf gestoßen fühlen, damit es in diesem Thread nicht noch mehr :wall: Smilies gibt... Schaaf hat in letzter Zeit genug diskussionswürdige Entscheidungen getroffen (Boro, Özil ständig spielen zu lassen, Pasanen lange außen vor,...), um eine vernünftige Diskussion nicht immer gleich mit den üblichen Platitüden abwürgen zu müssen. Und das sich hier ständig alle gegenseitig die Hände schütteln, dass sie sich als echte Werderfans eben nur so und so verhalten, ist genauso überflüssig. Man bekommt schön langsam die Meinung, dass gute Fans automatisch immer einer Meinung mit der Klubführung sein müssen und dem ist nicht so!
 
Es ist wirklich unglaublich hier. Da gewinnt man (!) auswärts (!) zu null (!) und dann gibt es tatsächlich Leute die finden der Trainer hat daran keinen Anteil?
Der Trainer stellt die Mannschaft ein und heute war das meiner Meinung nach ganz fantastisch. Im Prinzip ist unser komplettes Offensivpotential mit ausnahme von Pizarro (zu recht) für höhere Aufgaben geschohnt worden. Trotzdem fiel das Tor und hinten standen wir sicher.

Was zum Geier wollen manche Leute hier denn noch, man geht mir das auf den Sack....:wall::wall:

Das frage ich mich auch! :tnx:
TS hat doch heute alles richtig gemacht, Leistungsträger geschont, zur richtigen Zeit die richtigen Einwechselungen - und Erfolg gehabt! :svw_applaus:
Die Hoppendorfer Mördertreter hätten MM vermutlich halb tot getreten - und der wird nun wirklich gebraucht, wie er heute eindrucksvoll bewiesen hat.
Und noch etwas: Ich sehe auch gern Spiele, wie am Donnerstag, wo toller Fußball gespielt wird, aber noch lieber ist mir ein Krückenspiel, das Werder zu Null gewinnt!
Und jetzt dürfen die Superoberexperten gern auf mich einprügeln, das geht mir rechts und links am geilen Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) vorbei! :beer:
 
:Mit diesem Sieg hat der Trainer nicht viel am Hut....


Also, viel war es wirklich nicht.

Gut, er hat gesagt, wer spielen darf; wer wegen seiner körperlichen Fitness, seiner persönlichen Stärken geeignet ist, ein anderes Bundesliga-Team zu besiegen.

Und er hat ihnen gesagt, wie der Gegner spielen wird und sie dementsprechend vorbereitet, eine eigene taktische Marschroute entwickelt und sie seinen Spielern vermittelt.

Unter der Woche hat er ihre fußballerischen Fähigkeiten- die praktischen und theoretischen - verbessert, was durchaus auch von Vorteil war heute.

Aber anonsten: Thomas hat heute kein einziges Tor geschossen, ja nicht mal eine anständige Grätsche gezeigt.

Insofern hatte er wirklich mit dem Sieg nicht viel am Hut.
 
Also, objektiv gesehen war das heute(gestern) Not gegen Elend, ein typisches Mittelfeldduell eben. Wir haben sicherlich nicht aufgrund einer taktischen Meisterleistung gewonnen, wir haben aufgrund extrem miserabler Hopppenheimer gewonnen, die vorne ungefährlich und hinten wacklig sind. Die haben genauso wie im Heimspiel zuvor gegen Mainz gespielt, das sie ebenfalls 0:1 verloren.
 
Rein subjektiv hatte ich den Eindruck, dass es durchaus was mit unserer Taktik zu tun hatte. Die Hoffenheimer waren laufbereit und einsatzfreudig, Torchancen sind ihnen aber kaum gelungen. Das lag nicht zuletzt daran, dass wir defensiv gut standen, was nicht allein Folge der individuellen Klasse unserer Spieler war, sondern auch in der Aufstellung bzw. Ausrichtung der Mannschaft begründet lag.

Sicher hat Werder schon schöneren Fußball gespielt, aber heute wurden einige Spieler, die gegen Valencia und Augsburg noch sehr wichtig werden könnten, geschont. Und denen, die auf dem Platz standen, merkte man die Erschöpfung als Folge der letzen Wochen durchaus an.

Daher war die taktische Leistung vielleicht nicht meisterlich, aber angesichts der Situation angemessen und von Erfolg gekrönt.
 
Mister-ich-lasse-mich-von-meiner-Tochter-siezen-Gaal? oder doch lieber Felix-ich-bin-ein-Grinsekuchen-Magath? Oder etwa Ralf-ich-bin-ganz-intelligent-Rangnick?
:D:applaus::applaus:

Wie wärs mit Thomas-hab-Wollfussel-im-Mund-Schaaf ?:D

Also Thomas gestern einen schlechten Job zu zusprechen oder behaupten, er hätte nicht mit dem Sieg zu tun, ist absurd. Taktisch super eingestellt, Offensivkräfte geschont, drei Punkte ohne ein Gegentor !! gehohlt - was willst du mehr?

Klar, verstehen warum Borowski einen Jensen vorgezogen wird, weiß nur der Trainer. Aber vielleicht sieht das ja am Donnerstag schon ganz anders aus. Genug Spiele in denen sich alle Spieler beweisen können, kommen ja auf Werder zu.
 
Die Mannschaft war taktisch super eingestellt, hat kaum Chancen zugelassen und kräfteschonend agiert. Als Sahnehäubchen hat man 1:0 gewonnen! Das war eine von TS clever geplante Veranstaltung, für die man ihn zu Recht mal abfeiern kann. Dickes Lob heute an den Trainer, auch die Wechsel waren top!
:tnx: :tnx: :tnx:

Also, objektiv gesehen war das heute(gestern) Not gegen Elend, ein typisches Mittelfeldduell eben. Wir haben sicherlich nicht aufgrund einer taktischen Meisterleistung gewonnen, wir haben aufgrund extrem miserabler Hopppenheimer gewonnen, die vorne ungefährlich und hinten wacklig sind. Die haben genauso wie im Heimspiel zuvor gegen Mainz gespielt, das sie ebenfalls 0:1 verloren.
Objektiv gesehen ist ein Hoffenheimer Spiel gegen Werder in keinster Weise mit einem Hoffenheimer Spiel gegen Mainz zu vergleichen, weil da aus TSG-Sicht von vornherein völlig unterschiedliche Vorraussetzungen in Sachen taktischer Ausrichtung, Spielführung und Motivation bestehen, und zwar WEGEN der Orientierung am Gegner, der nicht nur vom Tabellenstand, sondern auch von der individuellen Klasse und Erfahrung schon in der Spielvorbereitung einen anderen Handlungsrahmen vorgibt. Und da hat Hoffenheim objektiv gesehen gegen Mainz ganz anders agiert, da wurde versucht, das Spiel überwiegend über eigene Ballpassagen und Ballsicherheit Spielkontrolle zu erlangen und den Kontrahenten spielerisch zu überwinden. Was nicht gelang, weil die Mainzer extrem eng machten, verschoben und gut zerstörten.
Gegen uns dagegen versuchte Hoppenheim objektiv gesehen über die komplette Spielzeit Werder in die typischen Fallen zu locken, möglichst das Spiel zu überlassen, um über eigene Kompaktheit, Kampf-und Laufbereitschaft zu Balleroberungen zu kommen und mit geradlinigem, vertikalem Spiel in die Nahtstellen einen aufrückenden Gegner auszuknocken. Was nicht gelang, weil Werder sich darauf, anders als so oft, nicht einließ und Hoffenheim zu mehr Aktivität zwang, dadurch selbst zur eigenen Sicherheit fand und die TSG auf diese Weise verzweifeln ließ. Dass denen Selbstvertrauen fehlte und das daher für Werder sicher etwas leichter war, ist richtig, aber m.E. bestenfalls sekundär. Denn objektiv gesehen wäre das nicht die erste Mannschaft, die Werder durch eigene Dummheit wieder aufbaut.
Subjektiv gesehen hat TS also einen nicht unwesentlichen Anteil an diesem Sieg, da die Mannschaft vieles richtig umsetzte. Dazu kommen clevere Wechsel.
Subjektiv gesehen finde ich Deine Aussage wenig objektiv.
.....dass es durchaus was mit unserer Taktik zu tun hatte. Die Hoffenheimer waren laufbereit und einsatzfreudig, Torchancen sind ihnen aber kaum gelungen. Das lag nicht zuletzt daran, dass wir defensiv gut standen, was nicht allein Folge der individuellen Klasse unserer Spieler war, sondern auch in der Aufstellung bzw. Ausrichtung der Mannschaft begründet lag. ....
Und denen, die auf dem Platz standen, merkte man die Erschöpfung als Folge der letzen Wochen durchaus an. ....
Daher war die taktische Leistung vielleicht nicht meisterlich, aber angesichts der Situation angemessen und von Erfolg gekrönt.
:tnx: :svw_schal:
 
Super Job TS, kein Hurra-Fußball, hinten dicht und vorn mit Gott und Pizarro.
Kräfte und wichtige Spieler schonen. Mehr verlangt man in den englischen Wochen nicht. Natürlich für den Zuschauer nicht gerade Feinkost, aber damit gewinnt man am Ende ja auch selten Titel:applaus:
 
Das heutige System war und ist perfekt, keine Frage. Nur kommt diese Erkenntnis des Trainers eben sehr spät, denn die Tatsache, dass es das erste "zu Null-Spiel" in 2010 war spricht doch eigentlich Bände. Weißt du was mir auf "den Sack" geht? Wenn ein Borowski über 90 Minuten seinen Stiefel runter kicken darf, euer Trainergott das natürlich irgendwie zu begründen weiß und es letztlich von den Leuten, die darüber ihr Unverständnis ausdrücken, einfach so hingenommen werden muss. :18:

Ich merke schon, Du ringst nach Argumenten. Andere, 5vor12 oder Mick, sind ggü. dem Trainer dann und wann auch kritisch. Nur bekommen sie dann, wenn der Trainer ihrer Ansicht nach richtig handelt, die Kurve und erkennen eine Weiterentwicklung auch an. Du hingegen, bist leider nur ein kleiner Schmierfink, der sich daran aufgeilt, doch am Ende recht gehabt zu haben - und sei es, wenn man keine Argumente mehr hat, anzumerken, die Erkenntnis des Trainers komme zu spät oder der Trainer habe nichts mit der Leistung zu tun.

Bemerkenswert rechthaberisch und uneinsichtig.

Sorry, aber das musste mal raus.
 
Man hat in Mainz und nun auch bei Papa Hopp die absolut richtige Taktik gewählt. Jedenfalls in Puncto Krafteinteilung. Fairerweise muß man natürlich schon sagen, daß diese beiden 3er insgesamt schon auch ein wenig glücklich zustande kamen. Man hätte beide Spiele auch mit einer Punkteteilung beenden können. Die Euphorie aufgrund der def. Ausrichtung wäre dann wohl etwas gedämpfter ausgefallen.
Wie auch immer, das war taktisch absolut löblich.
Die Sache ist bei dem ganzen nur, daß wir diese Taktik nicht wählten, weil es unsere "Philosophie" ist, sondern weil wir quasi dazu "gezwungen" waren/sind, aufgrund des strammen Programmes.
Womit wir bei einer sehr interessanten Kernfrage angelangt sind: Sollten wir unsere generelle Philosophie/Ausrichtung überdenken und evtl. per se defensiver agieren!?
Schließlich ist wohl nicht davon auszugehen, daß wir irgendwann man mit der Mainz/Hoffenheim-Taktik zu Hause in Spiel gehen werden. Richtig oder falsch?!

Aufgrund der positiven Ergebnisse (auch in Valencia) durch eine kompaktere und tiefer gestaffelte Ausrichtung, drängt sich für mich schon die Frage auf, ob man darauf lediglich "zurückgreifen" sollte, wenn wir uns in den engl. Wochen befinden, oder nicht sogar ein Stück davon mit in den Alltag nehmen sollten!?
Weg vom teils sehr offen stehenden Hurra-Fußball, zurück zu Otto´s viel zitierter kontrollierten Offensive? Wobei mir dabei der Begriff "Kontrolle" sehr gefällt.
Ich rede hier gar nicht mal vom Fußball a la Schalke, der momentan zwar, gepaart mit einer großen Portion Glück, erfolgreich ist, sondern von einer etwas zurückhaltenderen Spielführung, in der man nicht permanent den Gang nach vorne sucht.
Wie gesagt, daß was wir seit kurzem taktisch erleben, ist nüchtern betrachtet eher den Umständen geschuldet, als einer wohl generellen Überzeugung seitens TS.
Bleibt die Frage, wie wir davon die positiven Elemente dauerhaft für uns nutzen können...
 

Interessante Frage. Das eine Problem bei einer offensiveren, auf Spielkontrolle ausgerichteten Spielweise, ist die höhere körperliche Belastung, auch hervorgerufen dadurch, dass wir immer noch in drei Wettbewerben stehen. Das viel größere Problem war, dass wir ineffektiv waren, unsere Chancen nicht genutzt haben und Probleme damit hatten, wenn der Gegner tief und massiert steht. Uns gingen die Geistesblitze, die Kreativität im Spiel nach Vorne ab. Wenn es dann zu Chancen kam, wurden viele von denen kläglich vergeben.

Dass es jetzt besser läuft, ist nicht nur der defensiveren Ausrichtung geschuldet, sondern der Tatsache, dass wir einfach effizienter gespielt haben und unsere wenigen Chancen nutzten. Der Herbst hat allerdings gezeigt, dass eine offensivere Ausrichtung, nicht gleichbedeutend sein muss, mit der Vernachlässigung der Deckungsarbeit. Vielmehr sehe ich gerade jetzt, dass konsequenter defensiv gedacht und agiert wird. Das wäre imo auch möglich, wenn wir auf das alte System zurückgreifen. Es wäre nur kraftraubender und man muss sich zu diesem Zeitpunkt der Saison mit drei Wettbewerben die Frage stellen, ob es auch sinnvoll wäre.
 
Womit wir bei einer sehr interessanten Kernfrage angelangt sind: Sollten wir unsere generelle Philosophie/Ausrichtung überdenken und evtl. per se defensiver agieren!?
...

Kein Chance bei TS. Er hat neulich wieder im Interwiew gesagt, daß er die offensive Ausrichtung beibehalten wird, natürlich mit besserer Balance zwischen Offensive und Defensive. Und somit wird die Spielanlage von gestern wohl eher die Ausnahme bilden. kann man sich drüber aufregen oder nicht, so lange taktische Ausrichtungen trotzdem einigermaßen passend zur Mannschaftsituation und Gegner erfolgen, solls mir recht sein. :)
 
Mit unserem Kader Hurrafußballspielen bedeutet ein paar Spektakel abzuliefern, aber ansonsten nichts zu erreichen.
Und 2003 gab es so einen Ort im Ösiland , der dufür sorgte, das wir nicht international gespielt haben, sonst hätten wir die Salatschüssel wohl nicht am Ende hochgehalten.
Wenn man 50 Pflichtspiele in der Saison hat, braucht man für Hurrafußball einen Kader mit dem man ohne Leistungsabfall rotieren kann, den haben wir erstens nicht und zweitens könnten wir ihn auch nicht bezahlen.
Deshalb muß Werder ökonomischer spielen, wenn wir uns nicht immer auf den DFB Pokal verlassen wollen, um auch im folgenden Jahr international zu spielen.
 
Wenn man in der 80. Minute aus der praktisch einzigen Chance das 1:0 macht, ist die Taktik richtig und klug?! Ich habe mich beim gestrigen Spiel einfach nur erschrocken, wie schwach wir gespielt haben. Ich denke nicht, dass es Teil der Taktik gewesen ist, dass wir keinen Pass an den Mitspieler gebracht haben. Da war von Spielkontrolle o.Ä. nur wirklich überhaupt nichts zu sehen. Das war auch nicht kraftschonend. Das war einfach nur eine schwache Leistung und ein glücklicher Sieg. Wenn wir anfangen, sowas als "Weg der Besserung" einzustufen, dann können wir den Laden auch dicht machen.
Ich halte mal die Leistung gegen Valencia dagegen: die war auch richtig schwach, obwohl es ein 1:1 wurde.
 
Wenn wir mit so einer defensiven Ausrichtung und Taktik auch mal gegen einen starken Gegner souverän 3 Punkte holen, dann werde auch ich TS dafür loben. Aber zwischen den Spielen gegen 10 Mainzer und miserable Hoppler habe ich zwei Spiele gegen Stuttgart und Valencia, also stärkere Gegner gesehen, bei denen wir hunderte Großchancen zuließen, selbst deutlich weniger Chancen hatten, und nur durch ziemlich viel Glück noch Unentschieden holten. Problem ist, wir finden bei der defensiven Ausrichtung bisher genauso wenig die Balance wie bei dem offensiven Hurrafußball. Wenn man defensiv spielen will, muss man konterstark sein, mit Tempo, schnell und zielgerichtet nach vorne spielen, das können wir aber nicht, zumindest haben wir es bisher nicht gezeigt. Also auch mit defensivem Fußball muss und kann man mehr als 1-2 Torchancen pro Spiel herausspielen.
 
Ist das ein Jammerthread hier - nach einem coolen Sieg mit Ruhe und Disziplin ?

Wenn die die hier nur Negatives verbreiten die sind die im Stadion supporten verstehe ich so langsam warum die Stimmung im Stadion so mies ist
 
Womit wir bei einer sehr interessanten Kernfrage angelangt sind: Sollten wir unsere generelle Philosophie/Ausrichtung überdenken und evtl. per se defensiver agieren!?
Schließlich ist wohl nicht davon auszugehen, daß wir irgendwann man mit der Mainz/Hoffenheim-Taktik zu Hause in Spiel gehen werden. Richtig oder falsch?!

Aufgrund der positiven Ergebnisse (auch in Valencia) durch eine kompaktere und tiefer gestaffelte Ausrichtung, drängt sich für mich schon die Frage auf, ob man darauf lediglich "zurückgreifen" sollte, wenn wir uns in den engl. Wochen befinden, oder nicht sogar ein Stück davon mit in den Alltag nehmen sollten!?
Weg vom teils sehr offen stehenden Hurra-Fußball, zurück zu Otto´s viel zitierter kontrollierten Offensive? Wobei mir dabei der Begriff "Kontrolle" sehr gefällt.
:applaus: :svw_applaus:
Der Absatz spricht mir aus der Seele.

Dabei ist es....
Ich rede hier gar nicht mal vom Fußball a la Schalke, ....
..das, was viele hier nicht verstehen.
Das Schalker Spiel ist ja nicht erst seit Magath so, sondern seit "Zu-Null"-Huub Stevens. Nur hat es der eine Trainer mal effizienter und der andere weniger effizienter hinbekommen. Aber die Grundsatzidee dieser Spielweise hat S04 quasi seitdem verinnerlicht. Ebenso, wie Werder die TS - Philosophie zum Sympathie-Markenzeichen gemacht hat.

Lernen könnte Werder von Schalke höchstens, eine der Situation angemessene, und - in meinen Augen noch wichtiger - eine dem Gegner angemessene Spielweise öfter durchzubringen. Das ist aber nur die eine Seite, denn schließlich geht es immer darum, FLEXIBEL zu sein. Und da hätte Werder weit bessere Möglichkeiten als Schalke, weil die spielerischen Mittel besser sind. Wenn wir denn so oft wie möglich variabel wären.

Ich sehe es dabei keinesfalls als Notwendigkeit an, den schönen Fussball oder eine grundsätzlich offensive Ausrichtung aufzugeben, es geht nur darum, das Ganze strukturierter und schlauer zu spielen. Zu oft machen wir den zweiten Schritt vor dem ersten, will sagen, wir spielen erst schön und wollen damit Ergebnisse erzielen (was nicht selten schief geht), statt zuerst abwartend und gezielt die Lücken und Schwächen beim Gegner zu suchen, um dann schön spielen zu können.

Wie gesagt, daß was wir seit kurzem taktisch erleben, ist nüchtern betrachtet eher den Umständen geschuldet, als einer wohl generellen Überzeugung seitens TS.
Bleibt die Frage, wie wir davon die positiven Elemente dauerhaft für uns nutzen können...
:tnx:
Kernpunkt der Kritik. Wir nutzen es ja, denke da an Schlussspurt Saison 07/08, explizit die Spiele in Hamburg und Leverkusen, oder Teile der Rückrunde 09, Teile dieser Hinrunde...
Nur ist das Problem die von Dir angesprochene generelle Überzeugung, durch die wir immer dann, wenn es offensichtlich (zu) gut läuft, davon wieder abrücken und in alte Muster verfallen. Und damit regelmäßig auf die Nase fallen. Schlimmer noch, viel zu lange daran festhalten und erst dann wieder was ändern, wenn der Karren erneut im Dreck steckt. Eben den Umständen geschuldet....
Mit unserem Kader Hurrafußballspielen bedeutet ein paar Spektakel abzuliefern, aber ansonsten nichts zu erreichen.
.......
Wenn man 50 Pflichtspiele in der Saison hat, braucht man für Hurrafußball einen Kader mit dem man ohne Leistungsabfall rotieren kann, den haben wir erstens nicht und zweitens könnten wir ihn auch nicht bezahlen.
Deshalb muß Werder ökonomischer spielen, wenn wir uns nicht immer auf den DFB Pokal verlassen wollen, um auch im folgenden Jahr international zu spielen.
:tnx:
Problem ist, wir finden bei der defensiven Ausrichtung bisher genauso wenig die Balance wie bei dem offensiven Hurrafußball. Wenn man defensiv spielen will, muss man konterstark sein, mit Tempo, schnell und zielgerichtet nach vorne spielen, das können wir aber nicht, zumindest haben wir es bisher nicht gezeigt. Also auch mit defensivem Fußball muss und kann man mehr als 1-2 Torchancen pro Spiel herausspielen.
Das stimmt allerdings. Ich persönlich führe es, wie schon erwähnt, darauf zurück, dass wir a) darin keine Routine haben und b) strategische Intelligenz im Kader fehlt. Deshalb sehe ich es wichtiger als alles andere an, wenn überhaupt, in einen solchen Spieler zu investieren.
 
Hoffenheimer Torchancen, also richtige , habe ich nicht gesehen. Boro und Merte hätten schon in HZ 1 das 2:0 machen müssen, dann wäre es souverän geworden. Die vielen Ballverluste im Mittelfeld sind natürlich unschön, aber nicht so schlimm, wenn man tiefer steht.
Und ich finde es gut, das der Ball auch mal einfach nach vorne gedroschen wird, anstand ihn 30m vor dem eigenen Tor wieder zu verlieren
Und Stuttgart und Valencia sind zur Zeit einfach besser wie wir, da braucht man Glück und wenn wir da zu hoch gestanden hätten, wären sie wieder alleine auf Timmi zu gelaufen.
Das es zur Zeit alles super ist behauptet hier wohl niemand, aber es geht eben darum, auch in schlechten Zeiten,Punkte zu holen.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Back
Top