Hat ja bisher vorzüglich geklappt, 2 Siege und 9 Punkte nach 6 Spielen sind schon top..
Welch billiger Sarkasmus....
Gute Ansätze einer taktischen Entwicklung, was sich eben deutlich darin widerspiegelt, dass Werder in den letzten fünf BL-Partien keinmal in Rückstand geraten ist, dreimal zu Null spielte und in München nur ein Tor kassierte, so zu bewerten....

Nenne mir eine Spielzeit der letzten zehn Jahre, wo Werder in den ersten Spielen hier
viel mehr Punkte geholt hat!
Es geht nicht um Spektakel. Es geht darum, dass Marin gestern wenigsten noch am Meisten vorne versucht hat, er war noch der Präsenteste. Wenn es gefährlich wurde, war Marin ohne wenn und aber jedesmal beteiligt. Nach seiner Auswechslung gab es keine einzige annähernd gefährliche offensiv Aktion mehr, das ist Fakt.
Genau, der Junge war stark, keine Frage. Aber darum ging es primär taktisch nicht, zudem hatten seine so starken Aktionen ebenfalls keinen Treffer zur Folge. Schon mal daran gedacht, dass wir diese Offensiv-Aktionen auch in den nächsten Wochen gebrauchen können? Özil ist bereits ausgefallen nach U21-EM und englischen Wochen......
@Blattwulst
Du kapierst es einfach nicht! Ist Dir schon mal ansatzweise in den Sinn gekommen, dass bei einem so spielstarken Kontrahenten eine Stärkung der Defensive logischerweise zu Lasten der Offensive geht? Und ist Dir mal aufgefallen, dass Werder in der Vergangenheit, wenn in solchen Spielen wie gegen ein total destruktives Hannover die paar Chancen nicht saßen, aus der schnellen Ungeduld heraus Kontertore schluckte und solche Partien noch verloren hat?
Warum können wir nicht mehr so dominieren, die Räume eng machen, den Gegner zu Fehlern zwingen? Weil wir keinen Diego mehr haben, der vorne die Bälle hält und darüber hinaus sehr zweikampfstark war. Dadurch konnte schon die Abwehr hoch stehen und eben zusätzlich die Räume verengen, weil eben die Bälle kaum verloren gingen. Wir müssen nun mehr aus der Tiefe kommen, der Breitwandfussball wäre komplett sinnlos. Was auf der anderen Seite zur Folge hat, dass wir zwar unberechenbarer spielen können, aber das Pressing nicht mehr so stark wie zuvor ausüben, vorne nicht mehr so oft früh stören können.
Ad absurdum ist lediglich eine Diskussion über die Ergebnisse, die die klar ersichtlichen Fortschritte unter Berücksichtigung des Spielermaterials total vernachlässigt.