Gesamtsituation der Mannschaft

Sieht richtig gut aus:
ALLE Abstiegskandidaten punkten - NUR Werder zu Hause nicht. NULL Stürmertore und klare Niederlage gegen die Weltauswahl aus Augsburg.
Die besten Augsburger: Kade und Trainer Baum.

HSV punktet auswärts 3fach
Union rettet 1 Punkt in letzter Minute
Köln holt auswärts 1 Punkt

Selbst Heidenheim war kurz vor einem Sieg - Weil der Schiri aber sooooooolaaaaange nachspielen läßt bis Bayern trifft wirds nur 1 Punkt.
Die wichtigsten Konkurrenten spielen erst morgen. Sollten beide gewinnen ,ist der Spieltag maximal schlecht gelaufen.
 
Hier wird der Klassenerhalt von Werder seit Wochen gefeiert. Für die Mannschaft scheint der ebenso gesichert zu sein, anders ist der desolate Auftritt zu Hause nicht zu erklären.

Viele hatten die Punkte gegen Augsburg fest eingeplant, als hätten wir nicht gerade gegen die seit Jahren unsere ganz speziellen Probleme. Mit der oft aggressiven Spielweise konnten und können unsere verweichlichten Akteure überhaupt nicht umgehen.
 
Eine Mannschaft, die nichts in der Bundesliga zu suchen hat und den Abstieg absolut verdient hätte. 7 Heimniederlagen und der Gewissheit, dass man das Weserstadion ganz bestimmt nicht wegen der tollen Spiele besuchen sollte, eine Stadiontour als Familienausflug reichte dafür vollkommen aus.

Ich habe heute viel Negatives über Augsburg gelesen, aber die hatten einen Plan und unsere Mannschaft jederzeit unter Kontrolle. Die spielen 16 Saisons hintereinander in der Bundesliga und Werder steigt möglicherweise innerhalb weniger Jahre in die Zweitklassigkeit ab.

War heute auch nur ein Feldspieler in Normalverfassung, die Anzahl der Fehlpässe, der einschläfernde Spielaufbau, die abschreckende Spielweise, die grenzenlose Harmlosigkeit vor dem Tor der Augsburger, da war wirklich rein gar nichts Positives zu entnehmen.

Klärend und einzig positiv war heute, dass man sich die Verpflichtung auch nur einen der Leihspieler ersparen kann. Eigentlich müsste man gar soweit gehen und das großen Kehraus mit Grüll, Njinmah, Schmid und auch Mbangula fortsetzen, hoffnungslose Fälle, die sich niemals mehr zu einem wertvollen Werderaner entwickeln werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube trotzdem, dass es zum Klassenerhalt reicht. Und zwar wegen der Tordifferenz. Das wird leider ein hochinteressanter 34.Spieltag. Es kann dann um ein Tor gehen. Punkte holen die nicht mehr.
Allerdings muß man sagen, wenn Pauli morgen gewinnt sind es maximal nur noch 6 Tore oder sogar weniger .
Und wir werden in Hoffenheim bestimmt auch noch Tore schlucken.

Aber okay, morgen sind wir schlauer.
Sollten Pauli und Wolfsburg verlieren isses quasi durch.
 
Die wichtigsten Konkurrenten spielen erst morgen. Sollten beide gewinnen ,ist der Spieltag maximal schlecht gelaufen.
Wenn ich mir die Paarungen so ansehe, dann sehe ich mir die Spiele lieber nicht an ...
da ist alles möglich.

Freiburg fährt gegen WOB auf der Felge wegen der Mehrfachbelastungen.
Pauli hat Heimspiel.


Und die Tordifferenz von Werder ist auch nicht besser geworden.
 
Viele hatten die Punkte gegen Augsburg fest eingeplant, als hätten wir nicht gerade gegen die seit Jahren unsere ganz speziellen Probleme. Mit der oft aggressiven Spielweise konnten und können unsere verweichlichten Akteure überhaupt nicht umgehen.

Wobei ich Augsburg nicht sonderlich aggressiv heute fand. Das war einfach nur konsequent und deutlich besser als Werder. Aber da kann ich mich an ganz andere Spiele gegen die erinnern…
 


MANIFEST EINES KOLLEKTIVS, DAS KEINES IST​


Werder Bremen, 2. Mai 2026 — Heimspiel gegen Augsburg, 1:3




Platz 15. 8 Siege. 16 Niederlagen. Und heute, im eigenen Stadion, gegen einen Gegner der bereits gerettet war und ohne Druck anreiste, eine 1:3-Niederlage die so verdient war, dass es wehtut sie aufzuschreiben. Nach 45 Minuten hatte Werder einen xG-Wert von 0,06. Nicht 0,6. Null Komma null sechs. Das ist keine Statistik. Das ist ein Geständnis. Ein Geständnis von elf Männern die auf einem Bundesliga-Rasen standen und kollektiv entschieden haben, dass Gefahr zu erzeugen heute nicht auf dem Plan steht. Augsburg überließ Werder den Ball, stand kompakt, und Werder wurde dabei nie gefährlich — weil Ball haben und Ball nutzen zwei verschiedene Dinge sind, und weil diese Mannschaft seit Monaten nicht weiß wie man das zweite tut. Kade traf zur Führung in der 24. Minute, und in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit köpfte er nach einer Flanke von Giannoulis zum 2:0 — Augsburg brauchte keine Magie, keine Überzahl, keine besondere Leistung. Sie brauchten nur eine Mannschaft die funktioniert, und das reichte gegen Werder Bremen vollkommen aus. Dann die Flanken. Die Pässe. Das ist der Teil bei dem man den Blick abwenden möchte. Flanken die niemand bestellt hat. Pässe in den Fuß des Gegners, als wäre man ein Zubringer und kein Gegner. Ein Treffer wurde wegen Abseits aberkannt, weil Deman vor der Flanke auf Musah im Abseits stand — selbst die Momente in denen etwas gelingt, gelingen nicht richtig, weil niemand weiß wo der andere steht, weil niemand denkt bevor er tritt, weil der Pass und die Flanke zwei Zufallsereignisse sind die manchmal zusammenpassen und meistens nicht. Schmid traf zum 1:2, weil Dahmen den unplatzierten Versuch nur ins Tor lenken konnte — nicht weil Werder es erspielt hatte, sondern weil ein Torwart einen Fehler machte. Das ist der Unterschied zwischen einer Mannschaft und einer Ansammlung von Einzelpersonen: eine Mannschaft erzwingt Chancen, die andere wartet darauf dass der Gegner sie verschenkt. Jakic machte mit dem 3:1 den Deckel drauf. Verdient. Vollkommen verdient. Ihr bekommt monatlich mehr als viele Menschen in Jahren verdienen — nicht als Vorwurf, als Kontext — und wer mit diesem Geld auf den Platz tritt, im eigenen Stadion, gegen einen bereits geretteten Gegner, und einen xG-Wert von 0,06 in der ersten Halbzeit produziert, der hat einen stillen Vertrag gebrochen. Nicht den mit dem Verein. Den mit dem Spiel selbst. Eine Mannschaft ist kein Kader. Eine Mannschaft ist ein Organismus der schmerzt wenn ein Glied versagt und sofort reagiert — bei Werder reagiert niemand, jeder verwaltet seinen eigenen Auftritt, seine eigene Flanke ins Nirgendwo, seinen eigenen Pass der rückwärts gespielt wird weil vorwärts Mut erfordert. Das Peinlichste ist nicht das 1:3. Das Peinlichste ist die Flanke die niemand erwartet hat weil niemand gelaufen ist. Das Peinlichste ist der Pass der den Gegner einlädt. Das Peinlichste ist die Körpersprache auf dem Weg in die Kabine nach dem Abpfiff die sagt: nächste Woche wieder. Irgendwo sitzt ein Junge im Weserstadion der spart damit er einmal im Monat zuschauen kann wie seine Spieler kämpfen. Heute hat er sein Geld umsonst ausgegeben. Und das ist das einzige an diesem Nachmittag, das wirklich wehtut. @danke claude
 
Eine Mannschaft, die nichts in der Bundesliga zu suchen hat und den Abstieg absolut verdient hätte. 7 Heimniederlagen und der Gewissheit, dass man das Weserstadion ganz bestimmt nicht wegen der tollen Spiele besuchen sollte, eine Stadiontour als Familienausflug reichte dafür vollkommen aus.

Ich habe heute viel Negatives über Augsburg gelesen, aber die hatten einen Plan und unsere Mannschaft jederzeit unter Kontrolle. Die spielen 16 Saisons hintereinander in der Bundesliga und Werder steigt möglicherweise innerhalb weniger Jahre in die Zweitklassigkeit ab.

War heute auch nur ein Feldspieler in Normalverfassung, die Anzahl der Fehlpässe, der einschläfernde Spielaufbau, die abschreckendes Spielweise, die grenzenlose Harmlosigkeit vor dem Tor der Augsburger, da war wirklich rein gar nichts Positives zu entnehmen.

Klärend und einzig positiv war heute, dass man sich die Verpflichtung auch nur einen der Leihspieler ersparen kann. Eigentlich müsste man gar soweit gehen und das großen Kehraus mit Grüll, Njinmah, Schmid und auch Mbangula fortsetzen, hoffnungslose Fälle, die sich niemals mehr zu einem wertvollen Werderaner entwickeln werden.
Augsburg ist sich in der Abstiegsnot des Ernstes der Lage bewusst und holt nicht nur einen Trainer mit Erfahrung, sondern rüstet auch den Kader entscheidend auf.

Werder dümpelt und hofft auf den lieben Gott. Ob das am Ende aufgehen wird? Wenn, dann nur äusserst knapp.
 
"Dabei waren wir im Training alle guten Mutes und voller Zuversicht. Und selbst Theonlein wäre mit einem dreckigen Einsnull zufrieden. Doch dann kamen die Puppen und machten die Kisten. Und wir in die Windeln."

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Ohne Abstieg wird sich hier personell weder auf der Trainer-, noch auf der Geschäftsführer- oder der Sportdirektorposition etwas verändern.

Ebenso werden uns viele Spieler aus dem aktuellen Kader erhalten bleiben.

Es stellt sich somit die Frage, ob ein Abstieg die einige Chance auf eine (hoffentlich) positive Veränderung und Entwicklung darstellt?

Mit dieser Führungsriege, diesem Trainerteam und diesen Fußballern wird das nächstes Jahr ein Spiegelbild dieser Saison.
 
Allerdings muß man sagen, wenn Pauli morgen gewinnt sind es maximal nur noch 6 Tore oder sogar weniger .
Und wir werden in Hoffenheim bestimmt auch noch Tore schlucken.

Aber okay, morgen sind wir schlauer.
Sollten Pauli und Wolfsburg verlieren isses quasi durch.
Ich tippe derzeit darauf, dass uns Wob am letzten Spieltag mit einem klaren Sieg auf dem Pauli-Kiez in die Relegation schiesst.
 
Ohne Abstieg wird sich hier personell weder auf der Trainer-, noch auf der Geschäftsführer- oder der Sportdirektorposition etwas verändern.

Ebenso werden uns viele Spieler aus dem aktuellen Kader erhalten bleiben.

Es stellt sich somit die Frage, ob ein Abstieg die einige Chance auf eine (hoffentlich) positive Veränderung und Entwicklung darstellt?

Mit dieser Führungsriege, diesem Trainerteam und diesen Fußballern wird das nächstes Jahr ein Spiegelbild dieser Saison.
Ein weiterer Abstieg wäre das finanzielle Ende des Vereins, wie wir ihn kennen.
 
Ohne Abstieg wird sich hier personell weder auf der Trainer-, noch auf der Geschäftsführer- oder der Sportdirektorposition etwas verändern.

Ebenso werden uns viele Spieler aus dem aktuellen Kader erhalten bleiben.

Es stellt sich somit die Frage, ob ein Abstieg die einige Chance auf eine (hoffentlich) positive Veränderung und Entwicklung darstellt?

Mit dieser Führungsriege, diesem Trainerteam und diesen Fußballern wird das nächstes Jahr ein Spiegelbild dieser Saison.
Alleine das alles getan wird ein Milosovic zu halten ist genauso bekloppt wie mit Topp und Boniface in die Saison zu gehen! Der Praktikant und sein Präsident sind der größte Witz der Vereinsgeschichte.
 
Alleine das alles getan wird ein Milosovic zu halten ist genauso bekloppt wie mit Topp und Boniface in die Saison zu gehen! Der Praktikant und sein Präsident sind der größte Witz der Vereinsgeschichte.
Hör mal auf mit dem Schaiß: Der größte Witz der Vereinsgeschichte war die Millionenelf in Rot-Weiß gestreift und Bremer Schlüssel statt Raute...
... gefolgt vom Elfer ... Kutzops Elfer!!!
 
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