Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Das, was Dich ärgert an Frau Merkel, ist ihre Strategie, nicht ihr Ziel. Würdest Du sie nach ihrem Ziel bzw Wunsch fragen, ist das mit Sicherheit auch zero covid. Das wünschen wir uns doch alle. Nur ihre Strategie ist eine andere.

Ich meine nicht Corona, ich meine 16 Jahre Kanzlerschaft. Merkel verwaltet, in dieser Hinsicht ist sie die ideale Konservative. Alle großen Entwicklungen wurden daher in diesem Land verpasst weil Merkel nunmal, ihr Spruch ist ja bekannt, auf Sicht fährt. Wenn mir jemand zb die Energiewende als Ziel vorgibt und den Weg dorthin, dann kann ich entscheiden ob ich den Weg mitgehe, ob das Ziel es den Weg wert ist, ob er realistisch ist oder ob ich auf dem Weg wenigstens Zwischenziele erkenne die ich für erstrebenswert genug erachte. Wenn ich einfach nur raus in den Nebel soll um auf die Untiefen zu reagieren die da kommen aber nicht mal weiß wieso, dann mache ich mich nicht mal auf den Weg. Was wäre wenn Columbus gesagt hätte, lass uns mal gen Westen segeln und von Tag zu Tag denken wo wir landen. Dann hätten die Matrosen gesagt: Du hast wohl nen nassen Kommandeurs-Hut auf.

sorry, dann hat das Kind einen falschen Namen.

Vielleicht soll das Kind erst mal nur Aufmerksamkeit erzeugen damit wir dann schauen was es eigentlich will ;)

Edit: Das mit den Schlagwörtern kann ich hingegen nachvollziehen.
 
Weil Australien keine Landgrenze, sondern nur klar definierte Häfen / Flugplätze hat, wo alle Einreisenden direkt in Quarantäne MÜSSEN. Siehe die Tennisspieler, die wohl dachten für sie gelten andere Regeln.
Wenn das Virus auf einer Insel draußen ist, kann man es draußen halten - jedenfalls bestmöglich.
In Deutschland ist genau das nicht möglich, außer man macht alle Grenzen komplett und radikal dicht, jeden Übergang, alles.
Dafür gibts nur nicht ausreichend Personal und alle Rechten würden in die Hände klatschen...
Es ging beim Lübecker um die Pendler und den Durchgangsverkehr. Wie bereits geschrieben, gibt es zur Problematik der Grenzen eben auch einen Absatz in dem Strategiepapier.
 
Weil Australien keine Landgrenze, sondern nur klar definierte Häfen / Flugplätze hat, wo alle Einreisenden direkt in Quarantäne MÜSSEN. Siehe die Tennisspieler, die wohl dachten für sie gelten andere Regeln.
Wenn das Virus auf einer Insel draußen ist, kann man es draußen halten - jedenfalls bestmöglich.
In Deutschland ist genau das nicht möglich, außer man macht alle Grenzen komplett und radikal dicht, jeden Übergang, alles.
Dafür gibts nur nicht ausreichend Personal und alle Rechten würden in die Hände klatschen...

Das impliziert aber irgendwie, dass das Problem vor allem von außen an uns herangetragen wird. Und das möchte ich leise bezweifeln, so mit Blick auf das Verhalten vieler im Land.
 
Das kann im positiven Sinn klappen, muss aber nicht, wie Du an mir siehst.;) Dass ich das Dokument lese, das @holgerwehlage verlinkt hat, danke dafür, dauert aber noch, der Umfang ist nicht Handy geeignet.

Hier sind die 6 Punkte in Kürze.

Hier das Original

Ich glaube im übrigen auch, dass das erste Ziel auf einmal nicht erreichbar ist sondern eben langfristig und darin sehe ich im Text auch einen Widerspruch. Nämlich:


Das erste Ziel ist, die Ansteckungen auf Null zu reduzieren.

(...)

Wenn dieses Ziel erreicht ist, können in einem zweiten Schritt die Einschränkungen vorsichtig gelockert werden. Die niedrigen Fallzahlen müssen mit einer Kontrollstrategie stabil gehalten und lokale Ausbrüche sofort energisch eingedämmt werden

Das erste Ziel sind also eigentlich die niedrigen Fallzahlen und vor DORT aus kann man Richtung Null überlegen. Das ist dann das finale Ziel und nicht das erste. Darauf spiele ich die ganze Zeit an, das ist mMn. der Sinn dahinter.
 
Das impliziert aber irgendwie, dass das Problem vor allem von außen an uns herangetragen wird. Und das möchte ich leise bezweifeln, so mit Blick auf das Verhalten vieler im Land.

Nein, sicher ist das Problem nicht unbedingt eines von außen - aber will man den Virus auf Sicht zu 100% los werden (was mMn völlig utopisch ist) dann muss man auch effektiv verhindern, das es von außen wieder rein gertragen wird, ergo komplette Kontrolle an allen Grenzen.
 
Warum genau sollte der Durchgangsverkehr ein großes Problem darstellen? Und für die Arbeit kann man doch Regelungen aufstellen, in dem Papier ist doch auch als Beispiel die Tabelle aus Melbourne aufgeführt. Die Schüler, die jetzt am Limit sind, werden auch in jedem anderen Szenario am Limit bleiben. Oder wie soll man das ändern? Die Schulen jetzt öffnen? Dann geht der ganze Spaß wieder von vorne los und wir drehen uns im Kreis.

Es hat ja bereits funktioniert und soweit ich weiß gibt es auch in Australien Pendler und vermutlich auch Durchgangsverkehr. Das heißt, die werden da gute Lösungen gefunden haben. Warum sollten die für Deutschland in Bezug auf die von dir aufgeführten Punkte nicht auch möglich sein?
Nach deiner Vorstellung soll man grüne Inseln schaffen. Das mag gehen von mir aus in Australien, aber der Vergleich sind die berühmten Äpfel mit Birnen, Deutschland/Europa haben doch eine ganz andere Bevölkerungsdichte. Sage mir, wie es funktionieren soll z.B. die Pendler von HL nach HH und zurück zu schaffen und dein Argument, für die Arbeit kann mann Regeln aufstellen, bleibt vage. Fabriken, Dienstleister, Selbstständige, Schifffahrt, Häfen, da sind viele Tausend Menschen jeden Tag unterwegs und plötzlich, im Infektionsfall, Stillstand?
 
Nein, sicher ist das Problem nicht unbedingt eines von außen - aber will man den Virus auf Sicht zu 100% los werden (was mMn völlig utopisch ist) dann muss man auch effektiv verhindern, das es von außen wieder rein gertragen wird, ergo komplette Kontrolle an allen Grenzen.

Nur wo ist außen? In dem Papier wird explizit eine europäische Initiative gefordert. Das impliziert ja genau die Problematik, dass ein Land alleine hier wenig machen kann. Aber da kannst du auch kleiner denken. Beispielsweise gab es in der Stadt in der meine Eltern leben wochenlang keinen einzigen Corona-Fall. Dann gingen die Fälle in Delmenhorst, Oldenburg, etc. durch die Decke. Hätte man da nicht verhindern müssen, "dass es von außen wieder rein getragen wird"? Also Lockdown in beiden Städten, kein Pendlerverkehr mehr nach Bremen, und in den dünner besiedelten Gebieten und Städten haben die Menschen ihre Ruhe, wäre das nicht eine Option gewesen? Statt dessen haben wir gewartet und dann das komplette Land ausgebremst. Das kann es doch auch nicht sein.

Du sagst "auf Sicht" und ich denke auch, dies ist ein Trugschluss. Oder wir müssten erst mal definieren was das eigentlich bedeutet, also Wochen, Monate, Jahre? Ich würde sagen: Wenn wir es im Sommer auf so niedrige Zahlen schaffen wie letzten Sommer, dann sollten wir bei lokalen Ausbrüchen rigoroser vorgehen. Aber um das zu tun, braucht es Pläne. Ich glaube nicht, dass wir im Sommer die gewünschte Zahl von 2/3 Geimpften erreichen werden, also braucht es zusätzliche Maßnahmen. Und zwar solche, die nicht erst eine Woche vorher beschlossen werden sondern Maßnahmen von denen klar ist, sie werden greifen wenn in vier Wochen die Situation X eintritt. Stichwort Planbarkeit.
 
Fabriken, Dienstleister, Selbstständige, Schifffahrt, Häfen, da sind viele Tausend Menschen jeden Tag unterwegs und plötzlich, im Infektionsfall, Stillstand?
Gibts alles auch in Australien, ebenso wie Ballungsräume und Pendler. Pendler sollten eben, wenn möglich, in ihren Autos fahren und für die, für die es nicht möglich ist, eben der Nahverkehr mit ensprechenden Hygienevorschriften. Dazu natürlich Homeoffice, für die, für die es möglich ist.
 
Oh bitte, die Bloggerin bei Maischberger nervt mich jetzt schon.
Politiker...Pause...innen.
Zweimal in einem Satz, da möchte ich schon nicht mehr zuhören.
Jobatey....Wo haben sie den denn ausgegraben?
Strunz, naja.
Gucke das nur wegen Streeck und Lauterbach, wobei, wahnsinnig Neues erzählen die sicher auch nicht.
 
Ich hoffe ja das bald in der Politik ankommt das, WENN wieder gelockert wird, nicht zu erst die Kindergärten und Schulen geöffnet werden. Denn dann ist ganz schnell alles wieder so wie vor zwei Wochen.
Man kann doch mittlerweile nicht mehr leugnen, das vor allem Kindergärten Infektionstreiber sind. Wenn man dazu noch liest, dass 2020 die am meisten betroffene Berufsgruppe bezüglich Covid Erzieher*innen waren, verstehe ich nicht wie man darauf bestehen kann, wie es Angi meint, rückwärts zu öffnen wie geschlossen wurde und mit den kigas zu beginnen
 
Oh bitte, die Bloggerin bei Maischberger nervt mich jetzt schon.
Politiker...Pause...innen.
Zweimal in einem Satz, da möchte ich schon nicht mehr zuhören.
Jobatey....Wo haben sie den denn ausgegraben?
Strunz, naja.
Gucke das nur wegen Streeck und Lauterbach, wobei, wahnsinnig Neues erzählen die sicher auch nicht.
Lauterbach springt auch auf jede Talk-Bürste, die ihm hingehalten wird.
 
Hhmmm, hat mich echt weiter gebracht.
Ich weiss jetzt,dass Streeck und Lauterbach nicht einer Meinung sind.
Zu hoch für mich.
Werden beide irgendwie Recht haben.
Ich trag weiter Maske und vermeide Kontakte, wie immer.
 
Welcher Virologe würde das bestätigen? Wenn du die Maske knüllst, dir ins Gesicht fasst, egal wo du die Maske anfasst, sobald du sie aufhast sind andere vor dem geschützt, was du so ausatmest.

Edit: Ich verstehe dieses "mehr Schaden als Nutzen" wirklich komplett nicht. Das wird behauptet aber niemals ausgeführt. Was macht es wenn Leute die Masken anfassen....

Ist doch ganz einfach: Die Maske soll doch auch Dich schützen oder? Nun, wenn Du z.B. die Viren von einem Infizierten auf Deine Maske bekommst durch anniesen, anhusten oder durch noch in der Luft befindliche Viren, dann schützt Dich erstmal die Maske im Idealfall. Die Viren bleiben aber dann auf der Maske, auf dem "Außenteil". So, beim absetzen und verstauen packen viele diese auch am "Außenteil" an und nicht selten zudem auch beim "Zurechtrücken", wenn sie z.B. verrutscht ist. Dann kann es sehr gut sein, das Du die Viren an Deiner Hand hast. Und was machen viele mit ihren Händen? Sich kratzen oder fassen sich im/ins Gesicht, manche bohren auch damit in ihrer Nase usw. Was kann dann passieren? Man infiziert sich mit dem Virus.

Hier ist es auch "fachmännisch" erklärt:

https://www.mdr.de/wissen/mensch-alltag/mundschutz-aufsetzen-tragen-reinigen-entsorgen-100.html
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Merkel: Corona-Krise ist uns entglitten....
:lol:
Wenn ich sowas jetzt höre...
(Fast) überall sinken die Zahlen, die Zahl der Neuinfektionen in D geht zurück (auf hohem Niveau), aber klar, die Corona Krise ist entglitten....

Im übrigen: in Stadt und Landkreis Osnabrück liegt der 7-Tage-Inzidenzwert seit langem mal wieder uHu....
:klatsch:

BOAH! Das "Problem" ist "nur", das auch eine Inzidenzzahl von rund 100 (wie aktuell), eine Todeszahl von rund 1000/Tag und coronabelegte Intensivbetten von jetzt etwa 4700 noch viel zu hoch sind.

Nicht falsch verstehen, auch ich bin für baldige Lockerungen in den Bereichen, wo die Ansteckungsgefahr verschwindend gering ist und ein gutes Hygienekonzept vorliegt, aber insgesamt gesehen müssen die Zahlen noch viel weiter runter gehen. Insbesondere an den Kontaktbeschränkungen sollte man noch für längere Zeit nicht rütteln und zusätzlich unbedingt endlich ein ReiseVERBOT für Hochrisikoländer wie Südafrika und Brasilien einführen, wo sich jeweils extrem gefährliche Mutanten (für die Impfstoffe) verbreiten. Ich kann und will es einfach nicht verstehen, warum man wegen ein paar unverbesserlicher Urlauber, die unbedingt in Pandemiezeiten Urlaub in Hochrisikoländern machen wollen, den kompletten Erfolg eines monatelangen Lockdowns aufs Spiel setzen will.
 
Ist sie doch auch - die Zahlen sind eben nicht so hoch, wie "befürchtet". Jetzt will man ja auch das Reisen verbieten oder die Grenzen wieder dicht machen...
Der Herr Drosten faselt(e) letzte Woche ja auch schon wieder von der 3. Welle im Sommer weil die zahlen nicht niedrig genug sind jetzt und dann so hohe Fallzahlen wie nie auf uns zurollen werden und wir dann spanische Verhältnisse bekommen werden...
Die haben alle riesiges Vertrauen in die Impfstoffe so wie das aussieht :D

Was nützen uns Impfstoffe aktuell, wenn -so wie es jetzt aussieht- jeder Impfwillige vermutlich erst im Herbst geimpft sein wird? Und was nützen uns Impfstoffe, die evtl. nicht oder nicht mehr voll wirksam gegen Mutanten wirken?
Und -da bin ich sogar mal auf Seite von Drosten, @FatTony wirds freuen :D- wie schnell die Infiziertenzahlen nach einem gelockerten Lockdown wieder hochschnellen können zeigte gerade jetzt das Beispiel Irland mehr als deutlich. Wobei man Drostens Aussage aber relativieren muß, die 100000 pro Tag wären im Worst-Case-Fall möglich, also wenn Deutschland praktisch alles wieder aufmacht bzw. aufhebt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ich hatte diese Bedenken anfangs auch. Da aber nie grossartig über negative Folgen berichtet wurde und ich, teils auch eher lieblos mit meinen Masken, wenn ich es eilig habe, noch gar nicht krank war seit der Maskenpflicht, bin ich mittlerweile entspannt. Direkt Hände waschen, fertig.

Hände kann man nicht überall waschen... Und wie soll man über negative Folgen berichten, wenn man bei rund 80 % der Infizierten nicht weiß, wo sie sich infiziert haben. Was meiner Meinung nach ein Unding ist, da müßten viel mehr Studien erfolgen und viel mehr ausprobiert werden, um das herauszufinden. Denn das zu wissen wäre ein Meilenstein in der Coronabekämpfung.

PS: zu Deinem
Made my day.... Es wird Gründe haben, dass @neuegrünewelle die übrigen Zitate aus Juni, die ich gepostet habe geflissentlich ignoriert hat....

:confused::confused::confused: Ich hab doch geschrieben, das ich auch heute noch alles nochmal zu 100 % so schreiben würde und heute noch derselben Meinung bin. Was willst Du denn noch? Eine eidesstattliche Erklärung dazu?
 
Ist doch ganz einfach: Die Maske soll doch auch Dich schützen oder? Nun, wenn Du z.B. die Viren von einem Infizierten auf Deine Maske bekommst durch anniesen, anhusten oder durch noch in der Luft befindliche Viren, dann schützt Dich erstmal die Maske im Idealfall. Die Viren bleiben aber dann auf der Maske, auf dem "Außenteil". So, beim absetzen und verstauen packen viele diese auch am "Außenteil" an und nicht selten zudem auch beim "Zurechtrücken", wenn sie z.B. verrutscht ist. Dann kann es sehr gut sein, das Du die Viren an Deiner Hand hast. Und was machen viele mit ihren Händen? Sich kratzen im Gesicht, manche bohren auch damit in ihrer Nase usw. Was kann dann passieren? Man infiziert sich mit dem Virus.

Hier ist es auch "fachmännisch" erklärt:

https://www.mdr.de/wissen/mensch-alltag/mundschutz-aufsetzen-tragen-reinigen-entsorgen-100.html
Und das soll reichen, dass man annehmen kann, dass die Masken mehr schaden als schützen? Den ersten Satz "Die Maske soll doch auch dch schützen oder?" musss ich klar verneinen. Es geht in erster Linie darum nicht andere anzustecken. Du spuckst andere nicht mehr direkt an, d.h. weniger Virenlast. Jeder fasst sich ins Gesicht, das kann man ncht bremsen. WIe soll dich aber denn ein maskierter anniesen? Bzw. er kann das natürlich tun, aber willst du wirklich sagen, dass es keinen Unterschied macht ob dich ein maskierter anniest (was er ja nicht tut, weil er in die Maske niest), oder du direkt angeniest wirst?
 
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