Homophobie im Fußball

:lol::daumen:
Du bist so verbohrt in deinen Ansichten, das ist kaum zu glauben.
Dann darf auch kein Paar sich trennen. Denn weder alleine noch mit neuem Partner geht nach deiner Logik.

:tnx:

Nach seiner These sollte es dann auch keine Adoptionen geben... Schließlich kann der zB krankheitsbedingt impotente Ehemann mit seiner Ehefrau ja auch natürlich Sex haben aber nicht natürlich ein Kind zeugen.

@ Neumann: dann sind wohl doch nicht alle Menschen gleich und somit gleich zu behandeln. Na dann Proooost Mahlzeit :crazy:

Und dein Koreabeispiel ist doch total daneben hinsichtlich dieser Diskussion. Du vergleichst liebevolle gleichgeschlechtliche Eltern mit irgendwelchen Straftaten, wo Kindern durchs Einsperren geschadet wird. Passt nicht! Und sich wenn es in Deinen Augen für das eingesperrte Kind dann "normal" erscheint, hat das nichts mit einem würdevollen und verantwortungsvollen Umgang zu tun... Sowas überhaupt zu vergleichen, da fällt mir nichts zu ein.

Denke einmal drüber nach, wie es für Dich wäre, wenn Du kein Kind haben darfst, weil Du die mit Deiner Partnerin selbst nicht zeugen kannst. Also mit dem Menschen, den Du liebst und mit dem Du Dir Kinder wünschst. Das würdest Du doch auch scheiße finden!

Aber es Dir irgendwie näher zu bringen, führt irgendwie zu nichts, da mit jedem Beitrag von Dir immer noch mehr offene Fragen zustande kommen... Dazu ist Deine Sichtweise zu engstirnig bzw nicht offen für das Thema...
 
Meinst Du denn, dass jede Trennung eines Paares für die betroffenen Kinder optimal ist? Ich bezweifle das.
Darum gehts doch gerade. Man kann das nicht pauschalisieren. Gibt sicherlich homosexuelle Paare, die keinen guten Einfluss aufs Kind hätten. Genauso gibt es das aber auch bei "normalen" Paaren und getrennt lebenden Paaren. Man kann nicht pauschal sagen, dass ein Kind es schlechter hat, weil es zwei Väter, zwei Mütter, einen Vater und eine Mutter oder nur eines von beiden hat. Das ist immer von Fall zu Fall zu entscheiden.
 
:tnx:

Nach seiner These sollte es dann auch keine Adoptionen geben... Schließlich kann der zB krankheitsbedingt impotente Ehemann mit seiner Ehefrau ja auch natürlich Sex haben aber nicht natürlich ein Kind zeugen.

Moment! Das habe ich doch nicht gesagt. Ich habe nichts gegen Adoptionen. Aber es hat eben niemand ein Recht auf Kinder. Man kann das auch nicht einklagen.

@ Neumann: dann sind wohl doch nicht alle Menschen gleich und somit gleich zu behandeln. Na dann Proooost Mahlzeit :crazy:

Ich glaube, Du willst es absichtlich nicht verstehen. Natürlich sind alle Menschen gleich an Rechten und Würde. Aber sie sind nicht in allen Punkten gleich. Männer können keine Kinder zur Welt bringen. Eine Frau kann keine andere Frau schwängern. Was nützen da die gleichen Rechte? Nichts, denn die Natur hat das nicht so vorgesehen. Das kann man doof finden, aber es ist so.
Wenn man etwas etablieren möchte, was die Natur nicht vorgesehen hat, dann sollte man nachweisen können, dass dies für alle Betroffenen gut ist.
Es reicht nicht, die Frage zu stellen, was daran schlecht sein soll.

Und dein Koreabeispiel ist doch total daneben hinsichtlich dieser Diskussion. Du vergleichst liebevolle gleichgeschlechtliche Eltern mit irgendwelchen Straftaten, wo Kindern durchs Einsperren geschadet wird. Passt nicht! Und sich wenn es in Deinen Augen für das eingesperrte Kind dann "normal" erscheint, hat das nichts mit einem würdevollen und verantwortungsvollen Umgang zu tun... Sowas überhaupt zu vergleichen, da fällt mir nichts zu ein.

Deine These war, dass man das nicht vermissen kann, was man nie gehabt hat.
Dazu hast Du das Beispiel von Deinem Bekannten genannt, der keinen linken Arm hat. Was ist denn gegen weitere Beispiele zu dieser These einzuwenden?
Natürlich sind diese Beispiele geschmacklos und extrem. Aber sie zeigen, dass diese These wohl so nicht stehenbleiben kann.

Denke einmal drüber nach, wie es für Dich wäre, wenn Du kein Kind haben darfst, weil Du die mit Deiner Partnerin selbst nicht zeugen kannst. Also mit dem Menschen, den Du liebst und mit dem Du Dir Kinder wünschst. Das würdest Du doch auch scheiße finden!

Das liest sich so, als wenn ein Kind sein Spielzeug nicht bekommt, das es sich so sehr wünscht. Man kann im Leben eben nicht jeden Wunsch erfüllt bekommen. Und das kann man auch scheiße finden. Aber das ist kein Grund dafür, dass man jeden Wunsch erfüllt bekommen muss.

Aber es Dir irgendwie näher zu bringen, führt irgendwie zu nichts, da mit jedem Beitrag von Dir immer noch mehr offene Fragen zustande kommen... Dazu ist Deine Sichtweise zu engstirnig bzw nicht offen für das Thema...

Ich habe aber auch noch kein Argument dafür gelesen, dass gleichgeschlechtliche Paare Kinder haben dürfen sollten, außer dem, dass sie es gerne wollen.
Bedeutet "offen für das Thema sein", dass man seine Meinung ändert, nur weil einem Engstirnigkeit oder Verbohrtheit vorgeworfen wird?
 
Darum gehts doch gerade. Man kann das nicht pauschalisieren. Gibt sicherlich homosexuelle Paare, die keinen guten Einfluss aufs Kind hätten. Genauso gibt es das aber auch bei "normalen" Paaren und getrennt lebenden Paaren. Man kann nicht pauschal sagen, dass ein Kind es schlechter hat, weil es zwei Väter, zwei Mütter, einen Vater und eine Mutter oder nur eines von beiden hat. Das ist immer von Fall zu Fall zu entscheiden.

Ok, das kann ich mal fast abnicken.
Natürlich gibt es auch "normale" Paare, bei denen es die Kinder schlimm haben. Schlimmer als sie es vielleicht bei liebevollen gleichgeschlechtlichen Paaren hätten. Pauschale Urteile bringen da nichts.

Aber anstreben sollte man solche gleichgeschlechtlichen "Elternschaften" nicht. Wir wissen nichts über die psychischen Folgen.
Optimal sind und bleiben normale, liebevolle Paare unterschiedlichen Geschlechts.
 
Ok, das kann ich mal fast abnicken.
Natürlich gibt es auch "normale" Paare, bei denen es die Kinder schlimm haben. Schlimmer als sie es vielleicht bei liebevollen gleichgeschlechtlichen Paaren hätten. Pauschale Urteile bringen da nichts.

Aber anstreben sollte man solche gleichgeschlechtlichen "Elternschaften" nicht. Wir wissen nichts über die psychischen Folgen.
Optimal sind und bleiben normale, liebevolle Paare unterschiedlichen Geschlechts.

Was soll es da schon für Folgen geben? Die einzige Gefahr die ich da sehe ist, dass die Kinder in der Schule gehänselt werden. Das wars aber auch schon.
 
Darum gehts doch gerade. Man kann das nicht pauschalisieren. Gibt sicherlich homosexuelle Paare, die keinen guten Einfluss aufs Kind hätten. Genauso gibt es das aber auch bei "normalen" Paaren und getrennt lebenden Paaren. Man kann nicht pauschal sagen, dass ein Kind es schlechter hat, weil es zwei Väter, zwei Mütter, einen Vater und eine Mutter oder nur eines von beiden hat. Das ist immer von Fall zu Fall zu entscheiden.

Eben!

Ich lasse es mit dieser Diskussion auch nun. Von meiner Seite ist alles gesagt...
 
Richtig, deswegen ja auch " ". ;)

@neumann schreibt von Akzeptanz und Toleranz, die er aber im weiteren Verlauf der Diskussion ad absurdum führt. Wenn man seine Beiträge in anderen Threads durchliest, kann man seine Beweggründe verstehen. Er hängt sehr am Althergebrachtem (siehe TS) und es ist fast so, daß sein Weltbild halbwegs aus den Fugen gerät, wenn an "Ordnung" und "Tradition" gerüttelt wird. Aber gut, solche Ansichten muß man halt ebenfalls akzeptieren und tolerieren ...

:kotz:

:crazy:

Möchtest du vielleict ein Buch darüber schreiben? "Wie TS-Jünger Schwule und Lesben anpöbeln." :face:

@ Mods: Kann man die letzten, nicht Fußball spezifischen Posts vielleicht raustrennen?
 
:kotz:

:crazy:

Möchtest du vielleict ein Buch darüber schreiben? "Wie TS-Jünger Schwule und Lesben anpöbeln." :face:

Eigentlich hatte ich Dich nach unserem letzten Aufeinandertreffen aufgrund Deiner "Ergüsse" auf Ignore gesetzt, aber leider hat nun meine Neugierde gesiegt...

Ich erkläre es für Dich nochmal in gaaaaanz einfachen Worten:

Es ging mir um die allgemeine Art, wie neuman seine Posts verfasst, die sich wie ein roter Faden durch dieses Forum zieht. Von daher war mein Hinweis auf TS nur ein Beispiel, um meine Ansicht zu verdeutlichen.
Wie Du nun auf diesen schwachsinningen Vorschlag kommst, ist mir allerdings ein absolutes Rätsel. Naja, war das letzte Mal, das ich meinem Stalker geantwortet habe und gebe ihm die Smileys von ganzen Herzen zurück ... :crazy::kotz::face:
 
Allerdings ein absolut dummes, was ebenfalls einige Rückschlüsse zulässt! ;) :zweifeln:

Ziehe ruhig Deine Rückschlüsse, ist mir ehrlich gesagt ziemlich schnuppe. Das Beispiel war von daher unpassend, da es mit dem eigentlichen Thema natürlich nichts zu tun hatte, aber nichtsdestotrotz wie seine Beiträge in diesem Thread aufzeigt, daß es zwecklos ist, mit neuman zu diskutieren, aber man trotzdem auf seine merkwürdigen Ansichten eingehen muß, da sie so nicht stehengelassen werden dürfen ...
 
.... aber nichtsdestotrotz wie seine Beiträge in diesem Thread aufzeigt, daß es zwecklos ist, mit neuman zu diskutieren, aber man trotzdem auf seine merkwürdigen Ansichten eingehen muß, da sie so nicht stehengelassen werden dürfen ...

Das kann ich nachvollziehen.

Aber: Ist es Dir egal, wie Du kommentierst, solange Du es überhaupt nur irgendwie tust? :confused:

Konstruierst Du gern nicht vorhandene Zusammhaenge, nur um Deiner Ideologie willen? :zweifeln:
 
Das kann ich nachvollziehen.

Aber: Ist es Dir egal, wie Du kommentierst, solange Du es überhaupt nur irgendwie tust? :confused:

Konstruierst Du gern nicht vorhandene Zusammhaenge, nur um Deiner Ideologie willen? :zweifeln:

Wenn ich jeden Blödsinn, der hier verzapft wird, kommentieren würde, dann hätte ich über 10.000 Beiträge ... ;)

Ich konstruiere nichts, dafür sind andere User zuständig. ;)
Ich würde diesen Beitrag auf alle Fälle nochmal so verfassen, aber meinetwegen können dieser und auch einige der letzten anderen in diesem Thread gerne in den VK verschoben oder auch gelöscht werden ...
 
@ neuman: Bin jetzt durch mit dem nachlesen. Vorab: Ich glaube dir, wenn du sagst, dass du "nicht normal" nicht als negativ meinst. Mich interessieren auch sprachliche Spitzfindigkeiten nicht. Das was du meinst, würde ich als "default-Einstellung" bezeichnen. Als Standard-Windows-Grau, als gute alte DIN (d.h. dann "normal"). Allerdings habe ich ja schon geschrieben, dass ich weder Homo- noch Heterosexualität als "default" empfinde. Und auch wenn du viel von Wissenschaft oder Fakten sprichst, bist du den Beweis schuldig geblieben, dass die Beziehung zwischen Mann und Frau "normal" ist.

Wenn es wissenschaftlich erwiesen wäre, dass andere Beziehungen ebenfalls normal sind, dann gäbe es dazu nicht verschiedene Meinungen.
Ich trete dafür ein, dass andere Beziehungen akzeptiert oder toleriert werden. Reicht das nicht?
Wie gesagt: Erst einmal hätte ich gerne erwiesen, dass die Beziehung zwischen Mann und Frau "normal" ist. Vielleicht ist alles normal? Vieleicht gar nichts? Folgendes z.B.:
Dass diese auch Nachwuchs haben, ist dagegen eher "unnatürlich"!
Ist keinesfalls ein Fakt, wie du es bezeichnet hast. Es gibt in der Natur Lebensformen, die sich eingeschlechtlich fortpflanzen. Also ich finde das sehr fortschrittlich und ökonomisch. Wenn du mir die wissenschaftliche Hypothese gestattest: Vielleicht ist dies auch auf eine späteren Evolutionsstufe für den Menschen möglich?

Warum zwei verschiedene Elternteile? Es gibt Millionen von Faktoren, die gute/schlecthte Eltern ausmachen. Keinen davon würde ich über das Geschlecht einer Person festmachen. Wenn man davon ausgeht, dass zwei Mütter bzw. zwei Väter sich sehr ähnlich sind hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen, dann denke ich auch, dass das nicht der Optimalfall ist. Aber der gleiche Fall ist auch für Mann und Frau denkbar bzw. sogar wahrscheinlich. Gleich und gleich gesellt sich halt gern.

"Experimente" sind im Prinzip alle Kinder von unerfahrenen Eltern. Egal ob gleichgeschlechtlich oder nicht. Junge Eltern handeln doch immer zum großen Teil nach dem Motto learning by doing. Auch da sehe ich keinerlei Unterschied zwischen Mann und Frau bzw. Mann/Mann und Frau/Frau.

So wie ich dich verstehe, hat niemand ein Recht auf Kinder, aber Kinder haben ein Recht auf Eltern: nämlich je ein Männlein und Weiblein. Hier sehe ich ein Ungleichgewicht in deiner Argumentation.
 
@ neuman: Bin jetzt durch mit dem nachlesen. Vorab: Ich glaube dir, wenn du sagst, dass du "nicht normal" nicht als negativ meinst. Mich interessieren auch sprachliche Spitzfindigkeiten nicht.

Ich habe ja auch ein Beispiel dafür genannt, dass man "nicht normal" nicht grundsätzlich negativ meint. Ich sehe das aber gar nicht als Spitzfindigkeit. Denn wenn immer damit argumentiert, dass irgendwas normal oder eben nicht normal ist, dann müsste man doch mal klären, was denn eigentlich mit "normal" gemeint sein soll. Ist ja eigentlich nicht schwierig, man müsste sich nur auf irgendwas einigen.
Im Alltagssprachgebrauch wird "normal" ja auch oft im Sinne von "üblich" oder "gewöhnlich" benutzt.
Man kann es auch so deuten, dass die Masse so etwas wie eine Norm vorgibt, eben das normale Verhalten und Minderheiten, die von dieser Masse abweichen, eben nicht normal sind.
Nicole meinte, dass sie alles normal findet, was anderen nicht schadet.

Das sind ja schon mal drei verschiedene Beschreibungen für das Wort "normal". Wenn das aber jeder anders meint, dann ist doch klar, dass man sich nicht einig wird.

Das was du meinst, würde ich als "default-Einstellung" bezeichnen. Als Standard-Windows-Grau, als gute alte DIN (d.h. dann "normal"). Allerdings habe ich ja schon geschrieben, dass ich weder Homo- noch Heterosexualität als "default" empfinde. Und auch wenn du viel von Wissenschaft oder Fakten sprichst, bist du den Beweis schuldig geblieben, dass die Beziehung zwischen Mann und Frau "normal" ist.

"Normal" im Sinne von "das Übliche", mehr nicht. Dass ich von Wissenschaft und Fakten gesprochen habe, liegt daran, dass es mich ein wenig stört, dass gewisse Dinge als Wahrheiten dargestellt werden, über die wir kaum etwas wissen. Diese "Wahrheiten" werden mit einer Vehemenz verteidigt und wer sich nicht anschließt, bekommt Engstirnigkeit oder Borniertheit vorgeworfen.
Ich kann Dir auch nicht beweisen, dass heterosexuelle Paare bessere Eltern sind. Wenn es zu diesem Thema Forschungsergebnisse gäbe, auf die man zurückgreifen könnte, dann bräuchte man keine Meinungen mehr darüber auszutauschen, weil man dann Fakten kennen würde. (Bzw. man könnte natürlich die Forschungsergebnisse in Frage stellen.)
Also ich habe auch keine Beweise für meine Meinungen.

Wie gesagt: Erst einmal hätte ich gerne erwiesen, dass die Beziehung zwischen Mann und Frau "normal" ist. Vielleicht ist alles normal? Vieleicht gar nichts?

Ich muss Dich enttäuschen. Ich kann das nicht beweisen. Aber wir könnten ja mal klären, was wir unter "normal" verstehen wollen.
Es ist auf jeden Fall so, dass ein Mann und eine Frau benötigt werden, um ein Kind zu zeugen.

Ist keinesfalls ein Fakt, wie du es bezeichnet hast. Es gibt in der Natur Lebensformen, die sich eingeschlechtlich fortpflanzen. Also ich finde das sehr fortschrittlich und ökonomisch. Wenn du mir die wissenschaftliche Hypothese gestattest: Vielleicht ist dies auch auf eine späteren Evolutionsstufe für den Menschen möglich?

Für bestimmte Schnecken- und Schlangenarten hat die Natur es wohl so vorgesehen, dass sie sich eingeschlechtlich fortpflanzen können, für den Menschen offensichtlich nicht.

Warum zwei verschiedene Elternteile? Es gibt Millionen von Faktoren, die gute/schlecthte Eltern ausmachen. Keinen davon würde ich über das Geschlecht einer Person festmachen. Wenn man davon ausgeht, dass zwei Mütter bzw. zwei Väter sich sehr ähnlich sind hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen, dann denke ich auch, dass das nicht der Optimalfall ist. Aber der gleiche Fall ist auch für Mann und Frau denkbar bzw. sogar wahrscheinlich. Gleich und gleich gesellt sich halt gern.

Oder: Gegensätze ziehen sich an?
Es gibt eben bestimmte Dinge, die männlich sind und andere, die weiblich sind. (Ich weiß gar nicht, ob man das sagen darf.)

"Experimente" sind im Prinzip alle Kinder von unerfahrenen Eltern. Egal ob gleichgeschlechtlich oder nicht. Junge Eltern handeln doch immer zum großen Teil nach dem Motto learning by doing. Auch da sehe ich keinerlei Unterschied zwischen Mann und Frau bzw. Mann/Mann und Frau/Frau.

Du hast natürlich Recht, dass es immer im gewissen Maße "Experimente" sind. Aber ich sehe einen Unterschied zwischen Vater/Mutter einerseits und irgendwelchen gleichgeschlechtlichen Konstrukten andererseits.

So wie ich dich verstehe, hat niemand ein Recht auf Kinder, aber Kinder haben ein Recht auf Eltern: nämlich je ein Männlein und Weiblein. Hier sehe ich ein Ungleichgewicht in deiner Argumentation.

Dieses Ungleichgewicht sehe ich auch. Denn Eltern entscheiden sich für ein Kind und haben von diesem Moment an über Jahrzehnte Verantwortung für dieses Kind. Kinder sind an der Entscheidung, ob sie gezeugt und geboren werden, unbeteiligt. Von daher sehe ich in der Tat ein Ungleichgewicht mit mehr Pflichten bei den Eltern und mehr Rechte beim Kind.
 
Dieses Ungleichgewicht sehe ich auch. Denn Eltern entscheiden sich für ein Kind und haben von diesem Moment an über Jahrzehnte Verantwortung für dieses Kind. Kinder sind an der Entscheidung, ob sie gezeugt und geboren werden, unbeteiligt. Von daher sehe ich in der Tat ein Ungleichgewicht mit mehr Pflichten bei den Eltern und mehr Rechte beim Kind.

Das sehe ich ein. Aber dass eine dieser Pflichten bedeutet, dass Vater und Mutter vorhanden sein müssen, empfinde ich nicht so. Ich habe den Eindruck, dass du da viel mehr "gefühlt" argumentierst, als ich das tun würde. Ich kann bei dir jedenfalls nicht rauslesen, warum eine konvetionelle Beziechung Vater-Mutter-Kind besser sein sollte als alternative Modelle, warum letztere größere Experimente darstellen.

Und wenn dann noch Geschwister in dieses Modell kommen, wird's ja richtig kompliziert. Ein Kind kann ja auch in eine konventionelle Vater-Mutter-Familie geboren werden und einen 14 Jahre älteren schwulen Bruder haben. Der dürfte nicht weniger Einfluss auf die Entwicklung des neuen Kindes haben, als die Eltern. Und nun?
 
Das sehe ich ein. Aber dass eine dieser Pflichten bedeutet, dass Vater und Mutter vorhanden sein müssen, empfinde ich nicht so. Ich habe den Eindruck, dass du da viel mehr "gefühlt" argumentierst, als ich das tun würde. Ich kann bei dir jedenfalls nicht rauslesen, warum eine konvetionelle Beziechung Vater-Mutter-Kind besser sein sollte als alternative Modelle, warum letztere größere Experimente darstellen.

Nein, ich kann es auch nicht beweisen und ja, ich argumentiere "gefühlt". Ich finde es toll, wenn ein Kind einen Papa und eine Mama hat.

Und wenn dann noch Geschwister in dieses Modell kommen, wird's ja richtig kompliziert. Ein Kind kann ja auch in eine konventionelle Vater-Mutter-Familie geboren werden und einen 14 Jahre älteren schwulen Bruder haben. Der dürfte nicht weniger Einfluss auf die Entwicklung des neuen Kindes haben, als die Eltern. Und nun?

Das finde ich nicht so schlimm. Ich habe ja nicht die Angst, dass das "abfärbt", sondern eher die Befürchtung, dass die eine Rolle fehlt, wenn keine richtigen Eltern da sind.
 
Nein, ich kann es auch nicht beweisen und ja, ich argumentiere "gefühlt". Ich finde es toll, wenn ein Kind einen Papa und eine Mama hat.

Klar ist das schön, schöner ist jedoch, wenn ein Kind von seinen Eltern auch geliebt wird. Und das ist eben bei "normalen" Eltern nicht immer gegeben.
Ich kenne so manche, bei denen es zu Hause (Mama und Papa) gar nicht liebevoll war, auch weil die Kinder teilweise nicht von beiden Seiten gewollt waren.

In meinen Augen zählt das Wohl des Kindes, wenn sich beide ein Kind wünschen, es aber nicht klappt oder funktioniert, jo mei, dann versucht man halt zu adoptieren. Und ob das nun Mama und Papa oder Mama und Mama oder Papa und Papa sind, ist dabei völlig wurscht.

Feste Bezugspersonen vom "fehlenden Geschlecht" im Elternhaus kann es auch in Geschwistern oder Oma und Opa geben.
Ist in "normalen" Familien ja auch nicht immer gegeben, das ein Kind Mama und Papa hat, von daher darf das kein Argument sein.
 
Eben gabs ne interessante Diskussion im "NAchtcafe" in SWR3 zu diesem Thema bzw. dieser Petition gegen den Bildungsplan.

Mein Chef, der Stoch, hat sich dabei super geschlagen! :daumen: Und die pietistische Kirche hat so was von alt ausgesehen dabei. Aussterbende Spezies, masagn. :bier:
 
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