Homophobie im Fußball

Hat nicht direkt mit Fußball zu tun aber es hat mir so gut gefallen, dass ich den Thread nochmal hochhole. Das möchte ich euch nicht vorenthalten:

https://pbs.twimg.com/media/Bn11VjvIAAA6n4r.jpg

Keine Ahnung, ob Morgan Freeman das je so gesagt hat, ob er falsch zitiert oder übersetzt wurde oder was auch immer. Von wem auch immer dieser Ausspruch kommt:

DANKE!!!!
 
Ich bin froh, dass durch das Crowdfunding dieser Film realisiert werden konnte und jetzt so viel mehr Menschen auf den Song aufmerksam werden!

Der Film ist in der Tat wirklich großartig geworden und jeder sollte ihn am besten dauernd überall teilen!
 
Für eine Umfrage der ARD-Rechercheredaktion Sport wurden die Trainer aller 36 Profivereine angeschrieben. Werder gehörte zu den wenigen Klubs, die geantwortet haben: Klick!
Danke für den Link. So wie ich den Text verstanden habe, gehörte Werder zu den 11 Clubs, die sich an der Umfrage tatsächlich beteiligt haben, während andere Vereine gar nicht reagiert und wieder andere der Umfrage eine pauschale Absage erteilt haben.

Als "pauschale Absager" genannt werden Berlin, Frankfurt, Hamburg, Hoffenheim, Leverkusen, München und Stuttgart. Also die "besonders sympathischen" Clubs. Ich weise hier ausnahmsweise ausdrücklich darauf hin, dass ich das "sympathisch" ironisch meine.
 
Hm, von Tabuthema reden, nur weil 25 Vereine kein Bock auf diese Umfrage hatten, finde ich etwas vermessen. Warum die nicht teilnehmen wollten, steht da ja nicht.

Hätte ja auch eine Umfrage über Erbsensuppe in der Vereinskantine sein können. Das wäre dann ja auch nicht gleich ein Tabuthema, nur weil sich keiner dazu äußern wollte.
 
Deckt sich aber mit meinen persönlichen Erfahrungen.
Nur, war ich damals ne kleine Studentin, der auch häufig angesagt wurde mit dem Hinweis, dass die Vereine keine Kapazitäten hätten für die Beantwortung von derlei Anfragen.
Wobei mir das gerade bei Clubs wie München oder Stuttgart recht seltsam vorkommt ;)

Aber eine Anfrage der ARD nicht mal zu beantwortet, ganz ganz dünnes Eis...
 
sind aber auch seltsame fragen, zumindest die beiden, die als beispiel in dem verlinkten text stehen.
 
Deckt sich aber mit meinen persönlichen Erfahrungen.
Nur, war ich damals ne kleine Studentin, der auch häufig angesagt wurde mit dem Hinweis, dass die Vereine keine Kapazitäten hätten für die Beantwortung von derlei Anfragen.
Wobei mir das gerade bei Clubs wie München oder Stuttgart recht seltsam vorkommt ;)

Aber eine Anfrage der ARD nicht mal zu beantwortet, ganz ganz dünnes Eis...


Ich sehe kein dünnes Eis. Ich finde eher die Einstellung der im Artikel genannten Sportwissenschaftlerin frech oder weltfremd. Wie kommt sie darauf, dass es eine Pflicht wäre, an irgendeiner Umfrage wozu auch immer teilzunehmen?

Dass mangelnde Kapazitäten der Grund für eine Absage sind, mag in der Tat manches Mal nur ein vorgeschobener Grund sein.
Aber dass überhaupt eine Rechtfertigung für eine Nichtteilnahme erwartet wird, finde ich schon verrückt. Ein einfaches "nein" sollte man akzeptieren.
 
Ich muss gestehen, ich finde es auch etwas hoch gegriffen, da jetzt von "dünnem Eis" zu sprechen oder gar von der Absage auf mögliche Einstellungen zu schließen. Würde es sich um eine Umfrage zum Würstchenpreis im Stadion handeln, würde hier keine Sau interessieren, wer da mitgemacht hat und wer nicht.

Und genau da müssen wir nämlich hinkommen: Dass das Thema Homosexualität im Fußball genauso relevant oder irrelevant ist wie jedes andere. Warum ist es jetzt besonders schlimm, dass darauf nur 11 Vereine reagiert haben? Warum muss immer dauernd jeder seinen Senf dazu abgeben, damit "der gemeine Mob" zufrieden ist und glauben kann, dass der Verein damit kein Problem hat? Interessiert doch auch niemanden, wie die Vereine zu durch die Gegend v*gelnden heterosexuellen Spielern, keuschen Spielern oder heterosexuell verheirateten Spielern sagt.

Und glaubt mir, mir ist das Thema durchaus wichtig, aber aus dieser Mücke jetzt so einen Elefanten zu machen und den dann auch noch auf dünnes Eis zu stellen, das ist mir ein bisschen too much.
 
Ich muss gestehen, ich finde es auch etwas hoch gegriffen, da jetzt von "dünnem Eis" zu sprechen oder gar von der Absage auf mögliche Einstellungen zu schließen. Würde es sich um eine Umfrage zum Würstchenpreis im Stadion handeln, würde hier keine Sau interessieren, wer da mitgemacht hat und wer nicht.

Und genau da müssen wir nämlich hinkommen: Dass das Thema Homosexualität im Fußball genauso relevant oder irrelevant ist wie jedes andere. Warum ist es jetzt besonders schlimm, dass darauf nur 11 Vereine reagiert haben? Warum muss immer dauernd jeder seinen Senf dazu abgeben, damit "der gemeine Mob" zufrieden ist und glauben kann, dass der Verein damit kein Problem hat? Interessiert doch auch niemanden, wie die Vereine zu durch die Gegend v*gelnden heterosexuellen Spielern, keuschen Spielern oder heterosexuell verheirateten Spielern sagt.

Und glaubt mir, mir ist das Thema durchaus wichtig, aber aus dieser Mücke jetzt so einen Elefanten zu machen und den dann auch noch auf dünnes Eis zu stellen, das ist mir ein bisschen too much.
Natürlich müssen wir dahin kommen, aber Du wirst mir sicherlich zustimmen, wenn ich behaupte, dass wir da noch lange nicht angekommen sind.

Gerade bei einem immer noch so "sensiblen" Thema, wird eine Nichtbeteiligung oder Absage schnell und in vielen Fällen wohl zurecht als Statement in eine bestimmte Richtung gedeutet. Jeder Profiverein sollte eigentlich eine Person in ihren Reihen haben, die ein wenig von PR versteht und das begreift. Bei Werder scheint das glücklicherweise der Fall zu sein.

Wenn man einen Elefanten auf dünnes Eist stellt, bricht er natürlich ein.:D
 
Natürlich müssen wir dahin kommen, aber Du wirst mir sicherlich zustimmen, wenn ich behaupte, dass wir da noch lange nicht angekommen sind.

Nee, leider sind wir da nicht, da stimme ich dir - natürlich - komplett zu. Aber ich glaube nicht, dass 25/36 Vereinen Probleme mit homosexuellen Spielern haben. Ich finde die Schlussfolgerung einfach falsch.

Für mich wäre ein Weg einfach auch zu akzeptieren, wenn vielleicht nicht jeder was dazu sagen will. Ich verstehe aber eben auch einfach nicht so richtig, warum das sein muss.
 
Nee, leider sind wir da nicht, da stimme ich dir - natürlich - komplett zu. Aber ich glaube nicht, dass 25/36 Vereinen Probleme mit homosexuellen Spielern haben. Ich finde die Schlussfolgerung einfach falsch.
Ich glaube auch nicht unbedingt, dass 25 von 36 Vereinen ein grundsätzliches Problem mit homosexuellen Spielern haben. Diese 25 setzen sich dem Verdacht aber fahrlässig aus und versäumen es, eindeutig Stellung zu beziehen.
 
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