Homophobie im Fußball

@neumann

Um es mit deinen Worten zu sagen, ich als Lehrerin weigere mich meinen Schülern etwas anderes zu vermitteln, als eine Gleichwertigkeit von hetero- und homosexuellen Beziehungen.
Mal ganz davon abgesehen, dass dieses Thema bei uns eben nicht groß thematisiert wurde, sondern einfach durch die Lebenswirklichkeit des Schülers zur Sprache kam und darum kurzzeitig, am Rande Thema war, genau wie es für einen anderen Schüler zum Thema wurde, dass seine Eltern sich getrennt haben.

Ansonsten hat Stürmi schon gesagt, wie es auch in meinen Augen nun mal ist und die Antworten auf Nicoles Fragen würden mich auch interessieren ...
 
Zitat von Stürmerbraut;2891346:
Der Umkehrschluss bei dir heißt dann: Schwule/Lesben sind nicht normal, weil nur eine Mann/Frau-Beziehung normal ist. :unfassbar: Warum?

Ja, ich meine, dass Beziehungen von Mann zu Frau normal sind.
Diese Meinung zu haben, ist doch mein gutes Recht.

Wenn es wissenschaftlich erwiesen wäre, dass andere Beziehungen ebenfalls normal sind, dann gäbe es dazu nicht verschiedene Meinungen.
Ich trete dafür ein, dass andere Beziehungen akzeptiert oder toleriert werden. Reicht das nicht?

"Nicht normal" darf man natürlich nicht als abwertend auffassen.
Zum Beispiel ist es ja auch "nicht normal", dass jemand 5 Tore in einem Spiel erzielt, und das ist ja nicht negativ.
 
@neuman

"nicht normal" IST abwertend. :confused: Hier hat eine Umdeutung stattgefunden und wird negativ konnotiert als krankhaft.

Du kannst der Auffassung sein, dass ne Heterobeziehung bei der Mehrzahl der Bevölkerung auftritt, das ja. Kann man wahrscheinlich statistisch erfassen. Aber das ist eine rein quantitative Erfassung und keine qualitative, sprich, alles was außerhalb der Norm liegt, als unnormal zu bezeichnen, wertet dies eindeutig als krankhaft ab.

Was muss man denn daran wissenschaftlich beweisen? Es gibt sie. Punkt.
Umgekehrt muss man denn auch wissenschaftlich beweisen, warum es Heteropaare gibt? Ja? Merkst du selber, wie komisch das klingt?
 
Vielleicht kommt man der Sache näher, wenn man von "natürlich" spricht, oder?

Dass es "gleichgeschlechtliche Beziehungen" in der Natur bei verschiedenen Lebewesen gibt, ist sicher.

Dass diese auch Nachwuchs haben, ist dagegen eher "unnatürlich"!
 
Ja, ich meine, dass Beziehungen von Mann zu Frau normal sind.
Diese Meinung zu haben, ist doch mein gutes Recht.

Wenn es wissenschaftlich erwiesen wäre, dass andere Beziehungen ebenfalls normal sind, dann gäbe es dazu nicht verschiedene Meinungen.
Ich trete dafür ein, dass andere Beziehungen akzeptiert oder toleriert werden. Reicht das nicht?

"Nicht normal" darf man natürlich nicht als abwertend auffassen.
Zum Beispiel ist es ja auch "nicht normal", dass jemand 5 Tore in einem Spiel erzielt, und das ist ja nicht negativ.

Du trittst dafür ein, dass andere Beziehungen akzeptiert und toleriert werden und bezeichnest sie dann als nicht normal .... das passt meiner Meinung nach überhaupt nicht zusammen, denn Stürmi hat Recht, wenn sie sagt, das unnormal nun mal abwertend ist.
 
Ja, ich meine, dass Beziehungen von Mann zu Frau normal sind.
Diese Meinung zu haben, ist doch mein gutes Recht.

Wenn es wissenschaftlich erwiesen wäre, dass andere Beziehungen ebenfalls normal sind, dann gäbe es dazu nicht verschiedene Meinungen.
Ich trete dafür ein, dass andere Beziehungen akzeptiert oder toleriert werden. Reicht das nicht?

"Nicht normal" darf man natürlich nicht als abwertend auffassen.
Zum Beispiel ist es ja auch "nicht normal", dass jemand 5 Tore in einem Spiel erzielt, und das ist ja nicht negativ.

Normalität hinsichtlich menschlicher Beziehungen kann man nicht wissenschaftlich erweisen! Menschliche Beziehungen spielen sich in Kopf u Herz ab, das hat nicht viel mit wissenschaftlichen Tests zu tun.


Du sagst, es gibt zu viele andere Meinungen zur Homosexualität als, sodass man gegen über einer Mann-Frau-Beziehung nicht von Normalität sprechen kann. Wer bestimmt das mit der Normalität denn nun? Für mich ist quasi alles normal und ok, was anderen Menschen nicht schadet. Ein anderer hat andere Maßstäbe. Wer hat Recht? Niemand! Ganz genau, da niemand darüber bestimmen kann!

Und um es mal aus Deiner Sicht der Dinge zu hinterfragen: ist für ein schwules/lesbisches Paar dann eine Heterobeziehung auch "normal". Und schon gibt es auch verschiedene Meinungen zur Mann-Frau-Thematik. Doch nicht so einfach.

Meine Fragen stehen noch offen. Wäre nett, würdest Du antworten. Denn es interessiert mich. Wie sehen die Argumente einer Person aus, die so denkt wie Du!

Ich kann nur sagen: Leben u leben lassen. Jedem Menschen soll ermöglicht werden, auf seine Art glücklich zu sein (ohne anderen dabei zu schaden).
Und wenn es einem Kind gut geht bei seinen Eltern, ist das das größte Wohl! Glück hält sich jedoch nicht an Sexualität u Geschlecht, sondern am Menschen selbst...

Aber neumann, hau her deine Antworten. Ist ja ein interessantes Thema!
 
Zitat von Stürmerbraut;2891526:
@neuman

"nicht normal" IST abwertend. :confused: Hier hat eine Umdeutung stattgefunden und wird negativ konnotiert als krankhaft.

Du kannst der Auffassung sein, dass ne Heterobeziehung bei der Mehrzahl der Bevölkerung auftritt, das ja. Kann man wahrscheinlich statistisch erfassen. Aber das ist eine rein quantitative Erfassung und keine qualitative, sprich, alles was außerhalb der Norm liegt, als unnormal zu bezeichnen, wertet dies eindeutig als krankhaft ab.

Was muss man denn daran wissenschaftlich beweisen? Es gibt sie. Punkt.
Umgekehrt muss man denn auch wissenschaftlich beweisen, warum es Heteropaare gibt? Ja? Merkst du selber, wie komisch das klingt?

Das Ding ist einfach, dass hier von "normal" geredet wird. Mir ist nicht klar, was das bedeuten soll. Schafft die Masse die Norm und die Minderheit weicht von der Norm ab? Mit dieser Definition kann ich mich abfinden. Ein Abweichen von der Norm ist dann "nicht normal".
Ich habe Dir an einem Beispiel erklärt, dass "nicht normal" nicht gleichbedeutend mit "schlecht" ist und grundsätzlich erst einmal ein beschreibender, aber nicht wertender Begriff ist.

Darf ich fragen, was Du an meinem Beispiel nicht verstanden hast?
 
Vielleicht kommt man der Sache näher, wenn man von "natürlich" spricht, oder?

Dass es "gleichgeschlechtliche Beziehungen" in der Natur bei verschiedenen Lebewesen gibt, ist sicher.

Dass diese auch Nachwuchs haben, ist dagegen eher "unnatürlich"!

Das ist Fakt.
Der Witz ist, dass "natürlich" eher als gut gewertet wird, "nicht natürlich" eher als schlecht.
Kannibalismus kommt auch in der Natur vor, ist also natürlich.
Ein Schimpanse, der täglich Brötchen für Waisenkinder schmiert, kommt in der Natur nicht vor, ist also nicht natürlich. Außerdem ist er nicht normal, was ja angeblich auch negativ ist.
 
Normalität hinsichtlich menschlicher Beziehungen kann man nicht wissenschaftlich erweisen! Menschliche Beziehungen spielen sich in Kopf u Herz ab, das hat nicht viel mit wissenschaftlichen Tests zu tun.

Sehe ich auch so. Es wird immer gesagt: Das ist normal. Und dann muss man das so hinnehmen. Es ist aber eben kein Naturgesetz, sondern es ist eine Meinung, die geäußert wird. Wo Meinungen sind, darf es auch andere Meinungen geben.

Wer bestimmt das mit der Normalität denn nun?

Das ist eine gute Frage, auf die ich keine Antwort habe. Ich habe neulich schon mal gefragt (ich glaube im Lemke-Thread), was denn "normal" überhaupt bedeuten soll?

Gibt es eine Norm, die durch die Masse bestimmt wird? Das Gewöhnliche, Übliche?
Ist normal, was niemandem schadet?
Ist alles, was natürlich ist, normal?

Schon der Begriff wird hier von jedem anders benutzt.

Zu Deinen Fragen:

Außerdem warum genau findest Du es nicht gut, wenn Schwule/Lespen Kinder adoptieren/in Pflege nehmen?

Natürlich sollten Kinder aufwachsen bei Eltern, "die sie von Herzen lieben, die sich bestens um sie kümmern und alles für die Kinder geben".

Daher passt auch noch die Frage: haben diese Punkte, die doch für Kinder mit am wichtigsten sind, was mit dem Geschlecht der Eltern zu tun? Oder ist das Geschlecht bzw das sexuelle Leben der Eltern nicht scheißegal, wenn alles andere hinsichtlich der Kinder stimmt?

Ich meine, dass Kinder sowohl einen Vater als eine Mutter brauchen. Dass das längst nicht mehr überall der Fall ist und dass die Kinder deswegen nicht alle zu kaputten Menschen werden, ist schon klar. Aber der Optimalfall ist, dass die Eltern zwei verschiedene Geschlechter haben.

Und warum ich glaube, dass Beziehungen zwischen Mann und Frau normal sind: Sieh Dir Mann und Frau an! Es ist offensichtlich.

Aber, wie gesagt, ich plädiere für Akzeptanz oder Toleranz.
 
Hallo neumann.

Leider bleiben die Fragen ja doch irgendwie unbeantwortet... Nochmal genau:

Warum Mutter u Vater?

Warum nicht Mutter/Mutter u Vater/Vater? Worin liegt die Begründung, wenn es sich bei beiden Fällen um liebende u sich kümmernde Eltern handelt?
 
Hallo neumann.

Leider bleiben die Fragen ja doch irgendwie unbeantwortet... Nochmal genau:

Warum Mutter u Vater?

Warum nicht Mutter/Mutter u Vater/Vater? Worin liegt die Begründung, wenn es sich bei beiden Fällen um liebende u sich kümmernde Eltern handelt?

Erstmal vorweg: Dass Eltern ihre Kinder lieben und sich um sie kümmern, ist das allerwichtigste. Und dass das leider auch bei Vater/Mutter nicht immer der Fall ist, wissen wir alle, ist aber kein Argument für die Modelle Mutter/Mutter oder Vater/Vater.

Kinder haben im Optimalfall eine männliche und eine weibliche Bezugsperson und das sind Vater und Mutter. Denn mit Bezugsperson meine ich nicht irgendwelche entfernt vorhandenen Personen, sondern die Eltern.
Die Wichtigkeit der Bezugspersonen beiderlei Geschlechts hat inzwischen jeder erkannt und man sucht händeringend männliche Mitarbeiter in KiTas und Grundschulen. Natürlich können die einen fehlenden Vater nicht ersetzen, aber man versucht halt angesichts der Tatsache, dass schon viel zu viele Kinder ohne Vater aufwachsen, zu retten, was geht.

Aus welchem Grund sollten zwei Frauen oder zwei Männer denn überhaupt ein Kind haben dürfen? Dass zwei Frauen gemeinsam kein Kind zeugen können und zwei Männer untereinander auch nicht, ist doch wohl Fakt.

Ich sehe wirklich kein Argument dafür. Etwa nur weil man sich für besonders fortschrittlich hält?
Meinst Du, es gibt ein Recht darauf, Kinder zu haben? Wenn ja, woran machst Du das fest?
 
@neumann

Es geht doch nicht darum, ein Kind zu "besitzen". Warum sollten gleichgeschlechtliche Partner nicht den Wunsch haben dürfen, einem Kind ein liebevolles Zuhause zu geben? Welche Argumente sprechen dagegen?

Abgesehen davon gibt es durchaus Möglichkeiten, in einer solchen Partnerschaft ein "eigenes" Kind zu zeugen.
 
Ich bin auch ohne männliche Bezugsperson aufgewachsen und mir gehts gut. Bin maximal etwas verweiblicht in manchen Dingen. :D
Ist doch hirnrissig, so zu argumentieren. Es kommt immer auf die Personen an und kann nicht pauschalisiert werden.

Es gibt schlichtweg keine Argumente gegen Adoption bei gleichgeschlechtlichen Paaren.

Abgesehen davon gibt es durchaus Möglichkeiten, in einer solchen Partnerschaft ein "eigenes" Kind zu zeugen.
Naja nur einseitig. ;)


Eigentlich kann man den Thread ja auch in Homophobie generell umbenennen.
 
@ Eisbaer: Hätte ich so nicht gemerkt... Dem, was hier geschrieben wurde, hättest Du mir gegenüber ja benachteilt sein müssen. Bei mir gibt’s Mama und Papa... Sollte man meinen bei der Homophobie... ;-)

Ich komme noch ernsthaft zu dem Thema unten im Beitrag...


@ neumann


Bezugsperson männlich/weiblich:

Und schon wieder keine Antwort auf die Frage nach dem Warum. Nur weil man etwas versucht in Kitas einzurichten, beantwortet das nicht die Frage mit Argumenten! Die Frage war warum und nicht was man macht, damit es so sein könnte... Warum Mann/Frau? Wo liegen die „Nachteile bei geleichgeschlechtlichem“ Aufzug von Kindern? Worin sind deine Aussagen begründet? Und die Aussage „Kinder brauchen eine männliche und eine weibliche Bezugsperson “gildet“ nicht! Denn das ist nur ne Schlussfolgerung aus der Uraussage und keine Antwort auf die Frage nach dem WARUM!

Wo haben denn Kinder Probleme dadurch, dass sie nur Bezugspersonen einen Geschlechts haben? Was sollen die Probleme/Nachteile sein? Sind es überhaupt Probleme/Nachteile oder macht da was, wo nichts ist? Warum soll ein Geschlecht nicht Ansprechs- und Bezugspartner für beide Seiten sein? Und andersrum: was ist dann bei Kindern aus Mann/Frau-Beziehungen, wo ein Elternteil stirbt, abhaut oder sonst was macht und nicht fürs Kind da ist. Sollten diese alleinerziehenden Leute dann die eigenen Kinder von anderen Paaren aufziehen lassen, weil da die Mann/Frau-Voraussetzung stimmt?

Zum Thema Recht auf Kinder:

Du sprichst mit Deiner Aussage gleichgeschlechtlichen Paaren das “Recht“ ab Kinder zu haben. Welches Recht bringt Dich dazu, solche Aussagen zu treffen? In der heutigen Zeit werden Kinder von Ihren “Eltern“ in Heime abgeschoben. Sie wollten das Kind nicht, es war ein Unfall, es hat nicht in das eigene Leben gepasst, es ist dumm gelaufen. Das kommt leider immer wieder vor. Dann gibt es Menschen, die auf natürlichem Wege keine Kinder zeugen können. Das kann krankheitsbedingt sein, das kann unfallbedingt sein, das kann viele Gründe haben. Ein Grund ist auch, dass ein gleichgeschlechtliches Paar auf natürlichem Wege keine Kinder zeugen kann. Der natürliche Weg bestimmt somit noch lange kein Recht auf Kinder. Denn die Paare (Mann/Frau), die eben krankheitsbedingt keine Kinder zeugen können, hätten somit ja auch kein “Recht“ auf Kinder, wenn man Deine Gedanken zu Ende denkt... Passt auch nicht oder? Und nur weil etwas von der Natur anders vorgesehen ist, schließt es keine Rechte aus!

Jeder Mensch, der sich Kinder wünscht, soll auch das „Recht“ auf Kinder haben. Aber ich würde es mit meinen Worten formulieren, denn das Wort Recht passt einfach nicht! Jeder MENSCH, der Kinder will, gut und liebevoll sowie verantwortungsvoll für sie sorgt, sollte Kinder haben (dürfen). Und da sind wir wieder beim Thema alle Menschen sind gleich! Wichtig ist nur, dass sie liebevoll, gutbehütet und verantwortungsvoll groß werden. Da sollte es keine Unterschiede hinsichtlich des Geschlechts und der Sexualität geben. Es sind doch alle Menschen gleich oder nicht? Und darum sollte man auch alle gleich behandeln! Und Sexualität ist keine Sache, die es einem verbieten sollte, Kinder zu haben und sie liebend auszuziehen. Denn wenn dem so ist, sind wir ja doch nicht alle gleich. Und das passt nicht zu dem, was mir beigebracht wurde und das wäre traurig!

Niemand hat das Recht Bestimmer zu sein und über das Leben anderer Mitmenschen in dieser Form zu bestimmen. Wäre es nämlich andersrum würde es doch auch einen riesigen Aufschrei geben. Wie Du mir, so ich Dir... Willst Du @neumann, dass dir irgendwer das “Recht“ abspricht, Kinder zu haben und liebevoll aufzuziehen? Willst Du, dass man derart über Dein Leben bestimmt, obwohl Du doch ein verantwortungsvoller, niemandem-schadender Mensch bist? Ich glaube nicht!

Und nur mal so allgemein:

Ich denke, wenn ein Kind von Anfang an in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung aufwächst, wird es ihm nie an was fehlen. Schließlich kennt es das nicht anders. Es ist doch im üblichen Fall einfach selbstverständlich. Ist zwar ein komisches Beispiel, jedoch kenne ich wen, der vermisst seinen linken Arm nicht, weil er ihn nie hatte. Er kennt es ja nur so... Oder um es mit Deinen Worten zu sagen, es ist für ihn NORMAL. Schlimm wird es nur dann, wenn Toleranz und Akzeptanz fehlen. Denn da fangen die Probleme doch erst an. Und warum sollte eine Mutter den dMn “gebrauchten“ Vater nicht „mitersetzen“ können? Wird das überhaupt gebraucht? Und wenn ja, warum (oder warum nicht)?



Ich würde Dir ja gerne folgen können @neumann. Nur werfen Deine Aussagen bei mir immer neue Fragen auf. Und da bin ich wieder auf Deine Antworten gespannt.
 

Richtig, deswegen ja auch " ". ;)

@neumann schreibt von Akzeptanz und Toleranz, die er aber im weiteren Verlauf der Diskussion ad absurdum führt. Wenn man seine Beiträge in anderen Threads durchliest, kann man seine Beweggründe verstehen. Er hängt sehr am Althergebrachtem (siehe TS) und es ist fast so, daß sein Weltbild halbwegs aus den Fugen gerät, wenn an "Ordnung" und "Tradition" gerüttelt wird. Aber gut, solche Ansichten muß man halt ebenfalls akzeptieren und tolerieren ...
 
Bezugsperson männlich/weiblich:

Und schon wieder keine Antwort auf die Frage nach dem Warum. Nur weil man etwas versucht in Kitas einzurichten, beantwortet das nicht die Frage mit Argumenten! Die Frage war warum und nicht was man macht, damit es so sein könnte... Warum Mann/Frau?

Es ist doch ganz einfach: Die Natur hat es so eingerichtet, dass ein Mann mit einer Frau ein Kind zeugen kann. Jedes Kind hat biologische Eltern, einen Mann und eine Frau. Wenn zwei Männer oder zwei Frauen ein Kind haben, kann höchstens eine der Person etwas mit der Geburt zu tun haben. Statt dem anderen Elternteil wird dem Kind ungefragt eine Person vorgesetzt, mit der es nichts zu tun hat.

Wo haben denn Kinder Probleme dadurch, dass sie nur Bezugspersonen einen Geschlechts haben? Was sollen die Probleme/Nachteile sein? Sind es überhaupt Probleme/Nachteile oder macht da was, wo nichts ist? Warum soll ein Geschlecht nicht Ansprechs- und Bezugspartner für beide Seiten sein?

Du erwartest jetzt ausführliche Antworten auf Deine Fragen? Die werde ich Dir aber nicht liefern. Es ist einfach zu fragen, wo soll denn das Problem sein. Eine ausführliche Erforschung der psychologischen Folgen, die das Aufwachsen bei gleichgeschlechtlichen Paaren haben kann, gibt es noch nicht.
Man unterstellt einfach, dass es für die Kinder total toll ist, weil die beiden "Väter" oder "Mütter" ja so gerne ein Kind wollen und dem ja auch die ganze Liebe entegegen bringen. Woher weiß man, dass es keine negativen Folgen für das Kind gibt?
Tatsache ist, dass so etwas nichts weiter als Experimente an Kindern sind.
Zu Risiken und Nebenwirkungen..., ach ne, da gibt es noch gar keine Packungsbeilage. Erst muss man die Experimente durchführen und dann schauen wir später mal, wie wir das alles schönlügen.

Und andersrum: was ist dann bei Kindern aus Mann/Frau-Beziehungen, wo ein Elternteil stirbt, abhaut oder sonst was macht und nicht fürs Kind da ist. Sollten diese alleinerziehenden Leute dann die eigenen Kinder von anderen Paaren aufziehen lassen, weil da die Mann/Frau-Voraussetzung stimmt?

Nein, das sollen sie natürlich nicht. Schau mal, das ist einfach Schicksal. Es kommt im Leben vor, dass Menschen sterben oder betrogen werden. Dann muss das verbliebene Elternteil das beste aus der Situation machen.
Aber das ist doch kein Argument dafür, von vornherein eine schlechte Ausgangssituation für das Kind zu schaffen.

Zum Thema Recht auf Kinder:

Du sprichst mit Deiner Aussage gleichgeschlechtlichen Paaren das “Recht“ ab Kinder zu haben. Welches Recht bringt Dich dazu, solche Aussagen zu treffen? In der heutigen Zeit werden Kinder von Ihren “Eltern“ in Heime abgeschoben. Sie wollten das Kind nicht, es war ein Unfall, es hat nicht in das eigene Leben gepasst, es ist dumm gelaufen. Das kommt leider immer wieder vor. Dann gibt es Menschen, die auf natürlichem Wege keine Kinder zeugen können. Das kann krankheitsbedingt sein, das kann unfallbedingt sein, das kann viele Gründe haben. Ein Grund ist auch, dass ein gleichgeschlechtliches Paar auf natürlichem Wege keine Kinder zeugen kann. Der natürliche Weg bestimmt somit noch lange kein Recht auf Kinder. Denn die Paare (Mann/Frau), die eben krankheitsbedingt keine Kinder zeugen können, hätten somit ja auch kein “Recht“ auf Kinder, wenn man Deine Gedanken zu Ende denkt... Passt auch nicht oder? Und nur weil etwas von der Natur anders vorgesehen ist, schließt es keine Rechte aus!

Jeder Mensch, der sich Kinder wünscht, soll auch das „Recht“ auf Kinder haben. Aber ich würde es mit meinen Worten formulieren, denn das Wort Recht passt einfach nicht! Jeder MENSCH, der Kinder will, gut und liebevoll sowie verantwortungsvoll für sie sorgt, sollte Kinder haben (dürfen).

Meiner Meinung nach gibt es kein Recht auf Kinder.

Und da sind wir wieder beim Thema alle Menschen sind gleich! (...) Es sind doch alle Menschen gleich oder nicht? Und darum sollte man auch alle gleich behandeln!

Natürlich sind nicht alle Menschen gleich. Sie sind gleich an Rechten und Würde. Das heißt aber nicht, dass jeder alles darf, was andere dürfen.


Und Sexualität ist keine Sache, die es einem verbieten sollte, Kinder zu haben und sie liebend auszuziehen. Denn wenn dem so ist, sind wir ja doch nicht alle gleich. Und das passt nicht zu dem, was mir beigebracht wurde und das wäre traurig!

Ein Beispiel dafür, dass eben nicht alle gleich sind: Ein Mann kann mit seiner Frau Sex haben und dann kann sie schwanger werden und ein Kind zur Welt bringen.
Zwei Männer können auch Sex miteinander haben, zwei Frauen auch. Vorstellen mag ich mir das zwar nicht, aber eines ist klar: Dabei wird niemand schwanger und es wird kein Kind geben. Obwohl vor dem Gesetz alle die gleichen Rechte haben, gibt es hier eben Unterschiede.
Es kann sein, dass Dich das traurig macht und das tut mir leid. Aber ich kann nichts dafür, was man Dir beigebracht hat.


Und nur mal so allgemein:

Ich denke, wenn ein Kind von Anfang an in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung aufwächst, wird es ihm nie an was fehlen. Schließlich kennt es das nicht anders. Es ist doch im üblichen Fall einfach selbstverständlich. Ist zwar ein komisches Beispiel, jedoch kenne ich wen, der vermisst seinen linken Arm nicht, weil er ihn nie hatte. Er kennt es ja nur so... Oder um es mit Deinen Worten zu sagen, es ist für ihn NORMAL.

Mit dem Argument konnte es einem Kaspar Hauser auch an nichts fehlen, denn er kannte ja nicht anders als sein Leben im Keller.
Den Nordkoreanern dürfte es auch an nichts fehlen, schließlich kennen sie es ja nicht anders.
Aber sollen wir diese Lebensmodelle deswegen befürworten?

Schlimm wird es nur dann, wenn Toleranz und Akzeptanz fehlen.

Das stimmt. Ich bin ja auch für Akzeptanz oder Toleranz.
Aber keine Experimente mit Kindern!
 
Es ist doch ganz einfach: Die Natur hat es so eingerichtet, dass ein Mann mit einer Frau ein Kind zeugen kann. Jedes Kind hat biologische Eltern, einen Mann und eine Frau. Wenn zwei Männer oder zwei Frauen ein Kind haben, kann höchstens eine der Person etwas mit der Geburt zu tun haben. Statt dem anderen Elternteil wird dem Kind ungefragt eine Person vorgesetzt, mit der es nichts zu tun hat.

:lol::daumen:
Du bist so verbohrt in deinen Ansichten, das ist kaum zu glauben.
Dann darf auch kein Paar sich trennen. Denn weder alleine noch mit neuem Partner geht nach deiner Logik.
 
Das Du auf diesen Post überhaupt geantwortet hast verdient eine Medallie aber sich dann noch so gut auf das 1+1 Niveau vom Neuman einzulassen und ein so gutes Beispiel zu nehmen verdient ApppalaAUs...und hier kommt Er:

:applaus::grinsen::applaus::grinsen::applaus::grinsen::applaus:
 
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