Zitat von Allofs im Weser Kurier:Nun gelte es, anders als in den seligen Champions-League-Zeiten, mehr auf das Entwicklungspotenzial eines Spielers zu achten und weniger auf dessen Erfahrung
Ach du Scheiße.
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Zitat von Allofs im Weser Kurier:Nun gelte es, anders als in den seligen Champions-League-Zeiten, mehr auf das Entwicklungspotenzial eines Spielers zu achten und weniger auf dessen Erfahrung
http://www.weser-kurier.de/Artikel/Werder/Profis/Vertraege/586392/So-sucht-Allofs-die-neuen-Spieler-aus.html
KA zum Scouting. MMn kann man auch die Problematik der letzten Transfers zwischen den Zeilen herauslesen.
Erstens das und vor allem zweitens:
Man kann und darf das doch nicht so sehen, das die Scouts mit ihrem "Organisator" bzw. "Bindeglied" Frank Baumann einfach so nach Lust und Laune herum reisen und die Spieler, die ihnen irgendwie auffallen "melden" und wenn sie Baumi gefallen, dann die Spieler mitsamt Berater dann zu den Gesprächen eingeladen werden, bei denen TS/KA ein "gutes Gefühl" bekommen müssen.
Oder wenn KA einfach mal selbst hier oder dorthin tingelt. Das wäre doch Prinzip Zufall.
Hier wird doch zurecht gefordert, das der Trainer klare Vorstellungen davon haben muss, was er spielen lassen will und welche Spielertypen für welche Position er dafür braucht.
Ebenso muss doch der Trainer sagen, ob er im Hinblick auf die Kaderzusammensetzung eher noch ein besonderes Naturell, einen älteren erfahrenen oder jüngeren Spielertypen gebrauchen kann bzw. haben will.
Diese Vorgaben müssen vom Trainer kommen und über den "Leiter Scouting" dann an die Scouts gegeben werden, die "zuarbeiten". Dann müssen Baumi/KA prüfen, inwieweit der vorgeschlagene Spieler zu den Vorgaben passt und wenn die auch "o.k." sagen, kann der Trainer das prüfen, sagen, was er davon hält und wie sein Gefühl ist. Dann kann man mit dem abgebenden Verein und dann dem Spieler/Berater reden und ggf. eine Verpflichtung tätigen.
Alles Andere ist doch Prinzip Zufall. Allerdings hat es den Anschein, als würde dies mitunter herrschen !
Wenn man einen nahezu klassischen Außenstürmer Marin holt und diesen dann nach der 1. Saison, wo er häufiger sowas Ähnliches gut spielte dann 2 Saisons lang meist erfolglos auf andere Aufgaben umschult und sich dann wundert, das es seltenst funktioniert.
Wenn man einen Wesley holt und dabei die Aussagen tätigt, er hätte eine solche Qualität, das man ihn einfach allein deswegen habe holen müssen ohne konkreten Bedarf für eine Position (so ähnlich gab es nach meiner Erinnerung damals Aussagen von KA und TS).
Und wenn man dann nicht weiß, wo man den Spieler wie einsetzen will, der Spieler bei seinen Einsätzen zwar viele tolle "Dinge aufzeigt", dabei aber vogelwild überall auf dem Platz irgendwas macht, keine Bindung zur Mannschaft findet und dann nach überlanger Verletzungspause (!) anscheinend ganz schnell keinerlei Lust (Braunschweig-Einsatz !) mehr auf diesen Verein hatte.
Wenn man einen ebenfalls eher als Flügelstürmer / OM-Rechtsaußen einzuordnenden Arnautovic holt und ihn dann völlig anders als Sturmspitze, teils sogar als einzige Spitze einsetzt, dann wieder als hängende Spitze oder sogar im zentralen OM, dann muss man sich ebenfalls nicht wundern, wenn sich dieser hypertalentierte Spieler sich spielerisch plötzlich nicht mehr weiter entwickelt und auch nicht die Tore macht, die man sich erhoffte.
Wenn man sich einen Ekici holt, der nie Raute gespielt hat und von dem frühere Trainer ganz andere Meinungen zu bevorzugten Einsatzpositionen haben (und diese Meinung ungewöhnlicher Weise sogar noch öffentlich äußern wie Hecking !) dann kann man sich abgesehen von der Leisten-Misere auch so seine Gedanken machen, ob in diesem Fall, anders als bei den negativen Vorbeispielen, die "Umschulung" noch gelingt.
Wir sind Werder ! Hier werden keine Stars gekauft. Sondern talentierte Spieler schlechter gemacht, als sie es bei ihrer Verpflichtung waren.

Erstens das und vor allem zweitens:
Man kann und darf das doch nicht so sehen, das die Scouts mit ihrem "Organisator" bzw. "Bindeglied" Frank Baumann einfach so nach Lust und Laune herum reisen und die Spieler, die ihnen irgendwie auffallen "melden" und wenn sie Baumi gefallen, dann die Spieler mitsamt Berater dann zu den Gesprächen eingeladen werden, bei denen TS/KA ein "gutes Gefühl" bekommen müssen.
Oder wenn KA einfach mal selbst hier oder dorthin tingelt. Das wäre doch Prinzip Zufall.
Hier wird doch zurecht gefordert, das der Trainer klare Vorstellungen davon haben muss, was er spielen lassen will und welche Spielertypen für welche Position er dafür braucht.
Ebenso muss doch der Trainer sagen, ob er im Hinblick auf die Kaderzusammensetzung eher noch ein besonderes Naturell, einen älteren erfahrenen oder jüngeren Spielertypen gebrauchen kann bzw. haben will.
Diese Vorgaben müssen vom Trainer kommen und über den "Leiter Scouting" dann an die Scouts gegeben werden, die "zuarbeiten". Dann müssen Baumi/KA prüfen, inwieweit der vorgeschlagene Spieler zu den Vorgaben passt und wenn die auch "o.k." sagen, kann der Trainer das prüfen, sagen, was er davon hält und wie sein Gefühl ist. Dann kann man mit dem abgebenden Verein und dann dem Spieler/Berater reden und ggf. eine Verpflichtung tätigen.
Alles Andere ist doch Prinzip Zufall. Allerdings hat es den Anschein, als würde dies mitunter herrschen !
Wenn man einen nahezu klassischen Außenstürmer Marin holt und diesen dann nach der 1. Saison, wo er häufiger sowas Ähnliches gut spielte dann 2 Saisons lang meist erfolglos auf andere Aufgaben umschult und sich dann wundert, das es seltenst funktioniert.
Wenn man einen Wesley holt und dabei die Aussagen tätigt, er hätte eine solche Qualität, das man ihn einfach allein deswegen habe holen müssen ohne konkreten Bedarf für eine Position (so ähnlich gab es nach meiner Erinnerung damals Aussagen von KA und TS).
Und wenn man dann nicht weiß, wo man den Spieler wie einsetzen will, der Spieler bei seinen Einsätzen zwar viele tolle "Dinge aufzeigt", dabei aber vogelwild überall auf dem Platz irgendwas macht, keine Bindung zur Mannschaft findet und dann nach überlanger Verletzungspause (!) anscheinend ganz schnell keinerlei Lust (Braunschweig-Einsatz !) mehr auf diesen Verein hatte.
Wenn man einen ebenfalls eher als Flügelstürmer / OM-Rechtsaußen einzuordnenden Arnautovic holt und ihn dann völlig anders als Sturmspitze, teils sogar als einzige Spitze einsetzt, dann wieder als hängende Spitze oder sogar im zentralen OM, dann muss man sich ebenfalls nicht wundern, wenn sich dieser hypertalentierte Spieler sich spielerisch plötzlich nicht mehr weiter entwickelt und auch nicht die Tore macht, die man sich erhoffte.
Wenn man sich einen Ekici holt, der nie Raute gespielt hat und von dem frühere Trainer ganz andere Meinungen zu bevorzugten Einsatzpositionen haben (und diese Meinung ungewöhnlicher Weise sogar noch öffentlich äußern wie Hecking !) dann kann man sich abgesehen von der Leisten-Misere auch so seine Gedanken machen, ob in diesem Fall, anders als bei den negativen Vorbeispielen, die "Umschulung" noch gelingt.
Wir sind Werder ! Hier werden keine Stars gekauft. Sondern talentierte Spieler schlechter gemacht, als sie es bei ihrer Verpflichtung waren.
:applaus:
Das war bisher dein bester Post. Schreib nie wieder:applaus:


Zurück zum Thema. Ein hier noch nicht angesprochener Punkt des Allofs-Interviews im WK, scheint das sich Werder mehr nach den Charakter eines Spielers informiert, als sie es in der Vergangenheit getan haben. Der mangelnde Teamwille und fehlende Hirachie in der Mannschaft soll wohl jetzt an der Wurzek gepackt werden. Das ist für mich ehrlich gesagt einer der Grundvoraussetzungen eines guten Scoutings: schauen ob die Mannschaft stimmt. Komisch, dass das bei Werder erst jetzt wieder erkannt wird, eine Tugend die uns in Ottos Zeiten (oder sollte ich sagen unter Beates) stark gemacht hat.

Witzig finde ich aber das diese Kritik vom Sofatester kommt. Es ist ja nicht so, dass das hier nicht schon zig mal durchgekaut wurde und mann Todschlagargumente a la "die wurden für ein anderes System gekauft", "die Spieler müssen mehrere System beherschen" sich anhöhren musste. Scheint ein Umdenken statt gefunden zu haben?![]()
denn diese Kritik, das man Spieler holt, die nicht zu dem bei Werder praktizierten System zu passen scheinen, habe ich auch schon zu Zeiten geteilt, als ich noch nicht der Meinung war, das es besser wäre, wenn TS jetzt eine Pause macht. ...Erwiesener Maßen fragwürdig ist es, Spieler zu holen die erkennbar nicht oder jedenfalls nicht optimal zu dem passen, was man spielen lassen will.
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(ohne Kaffee).Hmm, hatte ich anders in Erinnernung, aber dann können wir ja.
Ich hatte häufig den Eindruck, dass es KATS mehr um die Fähigkeiten eines Spielers ging, als um seine Position oder Teamfähigkeit. Ich begrüße es, dass hier anseinend ein Umdenken stattfindet. Denn was nutzen uns 10 Fummeltrinen auf dem Platz, wenn jeder vogelwild sein individuelles Spiel durchdrückt. Ich hoffe wir werden nächste Saison mit einem etwas klareren und einfacheren Spielkonzept und mannschaftsdienlichen Spielern belohnt und können endlich mal wieder alle(ohne Kaffee).

Sofatester hat vollkommen recht!
Ich verstehe es einfach nicht, wie Leute denken, die Zeit heilt alle Wunden. Vielleicht sind KATS besser als alle anderen für den SVW. Aber nicht mit ihrer jetzigen Arbeitsweise (bzw. der Arbeit in den letzten 2 Jahren).
Es gibt den Spruch: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. (Ok, der ist besser auszusprechen, als zu schreiben^^, aber ich hoffe ihr wisst, was ich meine).
Der Spruch passt zur aktuellen Lage bei Werder. KATS müssen ihre Arbeit aber nicht nur hinterfragen, sondern auch ändern! Wenn man sich jetzt mal alle Spieler der abgelaufenen Saison anschaut, und die Leistungen analysiert: Die größten Fehler enstanden, weil die Spieler entweder zu unerfahren waren; nicht gesund waren; mit ihrer Position nichts anfangen konnten. Und bei diesen Punkten kann man den Spielern keinen großen Vorwurf machen.
Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass KATS an manch fragwürdigen Fehlpässen und Ballverlusten schuldlos sind.![]()

[...]
Erwiesener Maßen fragwürdig ist es, Spieler zu holen die erkennbar nicht oder jedenfalls nicht optimal zu dem passen, was man spielen lassen will und sie dann dort hinein presst.
[...]
So geht gute Diskussion heute. Hab leider keine Zeit, darauf in der gebotenen Ruhe etwas hoffentlich Überzeugendes zu schreiben, aber ich habs vorgemerkt. 
[...]
Bei Marin und Arnautovic war es noch viel offensichtlicher, das die in eine Rolle gepresst wurden, die ihnen (meistens) weniger oder gar nicht lag. Und das beide eher der klassische Typ Außenstürmer oder Außen-OM sind.
[...]
Das ändert aber nichts, auch Deine Ausführungen zu Ekici, zu einem anderen von mir angesprochenen Punkt, nämlich des Freisprechens von jeglicher negativer Kritik, weil der Spieler nicht auf seiner Lieblingsposition spielen durfte und gleichzeitig den Trainer maximal zu schelten, obwohl es Bedarf auf eben jenen Positionen gibt.
Darum finde ich dieses "in Verantwortung nehmen" auch völlig richtig. Außerdem hat es zum Bsp. Sokratis auch geschafft, als RV und als IV zu überzeugen. Ich behaupte mal, den könnte man auch im RM oder als RS aufstellen, der würde diese Positionen mit seinen Stärken interpretieren.
Zu Silvestre: Wir hatten zu dem Zeitpunkt nun mal Bedarf für einen LV. Und er hat sein Bestes gegeben, mangelnden Willen oder sonst was konnte man gerade ihm nicht vorwerfen. Sein Stammposition war aber eben IV, sicherlich auch alterlich bedingt. Dem Marin-chen wurde und wird der Bauch gepinselt, weil der böse Trainer ihn nicht auf seiner "Lieblingsposition" spielen ließ, und MS wurde von den eigenen Fans aus dem Stadion gepfiffen, so dass er auch zum Schutz ausgewechselt wurde.
Selbst immer ganz vorne mit dabei, dem Großteil der Schaaf-Kritiker Unsachlichkeit vorzuwerfen und dann aber derart undifferenzierte Schoten raushauen. Meinen Respekt!
[...]
[...]Die Frage ist doch, welche Konsequenz man nun als Trainer ziehen sollte. Meiner Meinung nach muss Marin denn halt notfalls auf die Bank, wenn er systembedingt nicht außen spielen kann. Stattdessen wird er aber immer wieder auf der 10 gebracht.
Ähnliches gilt für die Standards. Irgendwann musste auch dem letzten klar sein, dass Marin in seinem Leben keine strammen Ecken mehr rein bringen wird. Aber denn ziehe ich ihn als Trainer doch bitte dort ab und lass ihn nicht ewig und drei Tage weiter seine Gurkenbälle reinchippen.
Kann doch so sein - einen bestimmten Spieler gucken sich die Scouts an. Und ganz zum Schluß sieht sich den klausi auch noch einmal an.
Wichtiger wäre wohl, wenn der sportliche Leiter seinen Hintern bewegen würde.