zum Thema "Werder-Pech bei den Verletzungsserien"
Sorry, aber wenn Du mal die letzten Jahre die Ausfälle bei Werder mit denen bei anderen BL-Teams vergleichst, dann kann von PECH allein wirklich nicht mehr die Rede sein.
Man sollte sich allmählich wirklich mal ernsthaft hinterfragen, warum gerade Werder so viele Ausfälle hat. Und ganz besonders sollte man dabei mal das Training und die medizinische Betreuung hinterfragen...
Gruß vom
Werder-Oldie
(der schon total gespannt darauf ist, wer sich in nächster Zeit noch so alles verletzt, schließlich fängt das Training doch gerade erst an, und dann kommen ja auch noch Spiele dazu...)
Ohne das es dafür bisher einen in der Öffentlichkeit bekannten, eindeutigen Beweis gibt, deutet leider zuviel darauf hin, das da was dran sein könnte.
Nicht nur, was die Schnelligkeit von Verletzungen angeht, nicht nur, das Spieler verletzt mit der Vorbereitung anfangen und man das Gefühl nicht los wird, sie hätten diese Verletzung schon seit Ende der Vorsaison mit sich rum geschleppt, nicht nur die seit Jahren stets hohe oder höchste Verletztenquote sondern vor allem die Tatsache, das bei Werder wie bei keinem anderen Bundesligisten oft eine merkwürdige Häufung ganz bestimmter Diagnosen auftaucht, die dann nach einiger Zeit von anderen gehäuft auftretenden Diagnosen abgelöst werden.
Eine Zeitlang waren es sehr stark gehäufte Adduktorenprobleme (obwohl die zu den häufigsten Verletzungen gehören und wohl nicht SO aussagekräftig sind) dann war es lange Zeit die eher seltenere Schambeinentzündung, dann eine auffällig hohe Zahl von Leistenverletzuingen und Leisten-OP, jetzt Ödeme im Knorpelbereich und Knorpelschäden im Knie. Dazwischen mal wieder (Trinks und Vander) Schambeinentzündungen.
Da sollte man Trainingsmethodik und sportmedizinische Überwachung schon mal hinterfragen und dabei die Frage nicht unterdrücken, ob die seit Jahren stets schlimme Verletztenmisere nicht zum Teil hausgemacht ist.
Doch um das weiter diskutieren zu können, müßte man Einblick in Dinge bekommen, die -sogar verständlicher Weise- intern gehalten werden. Und es müßten neutrale Fachleute EInblick bekommen, da den meisten Reportern und Fans wohl der sachverständige komplette Überblick abgeht.
Am ehesten könnte ein Fan Rückschlüsse aus einer plötzlich eintretenden Verbesserung dieser Misere nach einem Personalwechsel ziehen. Aber der Vereinsdoc, das Physio-Team und der verantwortliche Chaftrainer werden bekanntlich erst ausgetauscht, nach sie mit den Füßen voraus aus der Kabine getragen worden sind.
Ich sag das ganz wertfrei ohne das ich damit die Ablösung oder Schlimmeres fordern würde. Nur merkwürdig ist diese nun schon seit Jahren bemerkbare Häufung von Verletzungen in der Anzahl und in der Häufung bestimmter Diagnosen schon, ebenso die Häufung von schweren Verletzungen schon am Anfang des Trainingsstarts.