Mikaël Silvestre

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Ohne das es dafür bisher einen in der Öffentlichkeit bekannten, eindeutigen Beweis gibt, deutet leider zuviel darauf hin, das da was dran sein könnte.

Nicht nur, was die Schnelligkeit von Verletzungen angeht, nicht nur, das Spieler verletzt mit der Vorbereitung anfangen und man das Gefühl nicht los wird, sie hätten diese Verletzung schon seit Ende der Vorsaison mit sich rum geschleppt, nicht nur die seit Jahren stets hohe oder höchste Verletztenquote sondern vor allem die Tatsache, das bei Werder wie bei keinem anderen Bundesligisten oft eine merkwürdige Häufung ganz bestimmter Diagnosen auftaucht, die dann nach einiger Zeit von anderen gehäuft auftretenden Diagnosen abgelöst werden.

Eine Zeitlang waren es sehr stark gehäufte Adduktorenprobleme (obwohl die zu den häufigsten Verletzungen gehören und wohl nicht SO aussagekräftig sind) dann war es lange Zeit die eher seltenere Schambeinentzündung, dann eine auffällig hohe Zahl von Leistenverletzuingen und Leisten-OP, jetzt Ödeme im Knorpelbereich und Knorpelschäden im Knie. Dazwischen mal wieder (Trinks und Vander) Schambeinentzündungen.

Da sollte man Trainingsmethodik und sportmedizinische Überwachung schon mal hinterfragen und dabei die Frage nicht unterdrücken, ob die seit Jahren stets schlimme Verletztenmisere nicht zum Teil hausgemacht ist.

Doch um das weiter diskutieren zu können, müßte man Einblick in Dinge bekommen, die -sogar verständlicher Weise- intern gehalten werden. Und es müßten neutrale Fachleute EInblick bekommen, da den meisten Reportern und Fans wohl der sachverständige komplette Überblick abgeht.

Am ehesten könnte ein Fan Rückschlüsse aus einer plötzlich eintretenden Verbesserung dieser Misere nach einem Personalwechsel ziehen. Aber der Vereinsdoc, das Physio-Team und der verantwortliche Chaftrainer werden bekanntlich erst ausgetauscht, nach sie mit den Füßen voraus aus der Kabine getragen worden sind.

Ich sag das ganz wertfrei ohne das ich damit die Ablösung oder Schlimmeres fordern würde. Nur merkwürdig ist diese nun schon seit Jahren bemerkbare Häufung von Verletzungen in der Anzahl und in der Häufung bestimmter Diagnosen schon, ebenso die Häufung von schweren Verletzungen schon am Anfang des Trainingsstarts.

Ich bin bei diesem Thema zwiegespalten. Einerseits finde ich Vieles von dem, was Du schreibst, nicht falsch. Andererseits muss man folgende Dinge auch immer bedenken:

Verletzte Spieler, auch die langzeitverletzten, werden oftmals durch "Spezialisten" behandelt, also durch Ärzte, die gar nicht zu Werder gehören und auf deren Methoden Werder gar keinen Einfluss hat. Nicht selten wird auch die Reha woanders gemacht.

Zum Thema Training: Man hat sich vor einigen Jahren einen neuen Physiotherapeuten geholt, der nun auch zum Kreis des DFB gehört, daher denke ich einfach mal, der wird seine Arbeit schon gut machen. TS war früher selbst Profi und kennt die Belastungen eines Profifussballers am eigenen Leib besser als z.B. Klopp oder Rangnick, die meines Wissens nie selbst Profis waren und alles nur aus der Theorie kennen. Zudem ist TS gerne Gast auch auf internationalen Trainertagungen. Ich stelle einfach mal die Behauptung auf, dass da genügend Know-How im Trainertream vorhanden ist, um ein anständiges Programm auf die Beine zu stellen, welches zumindest nicht die Verletzungsanfälligkeit der Profis in irgendeiner Form erhöhen dürfte.

Alles in allem denke ich mal, auch losgelöst von der Person Dimanski, dass es wirklich einfach mehr mit Pech zu tun hat als mit unprofessioneller Betreuung. Dass der eine oder andere Fehler der medizinischen Abteilung mal dabei gewesen sein könnte, will ich gar nicht bezweifeln. Aber ich denke, die "Quote" wird da nicht höher sein als bei anderen Vereinen auch.
 

Nein, wir haben nur etwas Pech! Und andere Vereine haben über die Jahre auch nicht weniger Verletzte. Die Verantwortlichen für Training und die medizinische Betreuung besteht aus absoluten Profis, die nach neuesten Methoden und Erkenntnissen arbeiten und sich ständig hinterfragen. Bei uns ist alles paletti! Kein Grund zur Sorge oder gar zum jammern!

Gruß von
marble
 
Und andere Vereine haben über die Jahre auch nicht weniger Verletzte.

Wer nicht stumpf an liebevoll gepflegten Vorurteilen festhält und auch mal einen Blick über den Tellerrand wagt, kann ja spaßeshalber mal nach dem Stichwort "Verletztenmisere" goggeln und zählen, wie viele Vereine davon in den letzten Monaten betroffen waren.

Wer sich aber weiterhin einreden möchte, dass nur Werder von so etwas betroffen ist, weil die medizinische Abteilung aus lauter unfähigen Hanseln besteht, der sollte das unbedingt lassen.
 
Wer nicht stumpf an liebevoll gepflegten Vorurteilen festhält und auch mal einen Blick über den Tellerrand wagt, kann ja spaßeshalber mal nach dem Stichwort "Verletztenmisere" goggeln und zählen, wie viele Vereine davon in den letzten Monaten betroffen waren.

Wer sich aber weiterhin einreden möchte, dass nur Werder von so etwas betroffen ist, weil die medizinische Abteilung aus lauter unfähigen Hanseln besteht, der sollte das unbedingt lassen.

:tnx: Wäre wirklich ratsam sich manchmal auch mit anderen Vereinen zu beschäftigen bevor man Behauptungen aufstellt. Ich kann mich noch erinnern wie schlimm es auch Pauli erwischt hat. Die am Ende wirklich nen Offensivspieler in die Abwehr gestellt haben, weil sie einfach keine Abwehrspieler mehr hatten.

@Stonecold unsere Physio gehört zum DFB?
 
Ich bin bei diesem Thema zwiegespalten. Einerseits finde ich Vieles von dem, was Du schreibst, nicht falsch. Andererseits muss man folgende Dinge auch immer bedenken:

Verletzte Spieler, auch die langzeitverletzten, werden oftmals durch "Spezialisten" behandelt, also durch Ärzte, die gar nicht zu Werder gehören und auf deren Methoden Werder gar keinen Einfluss hat. Nicht selten wird auch die Reha woanders gemacht.

Zum Thema Training: Man hat sich vor einigen Jahren einen neuen Physiotherapeuten geholt, der nun auch zum Kreis des DFB gehört, daher denke ich einfach mal, der wird seine Arbeit schon gut machen. TS war früher selbst Profi und kennt die Belastungen eines Profifussballers am eigenen Leib besser als z.B. Klopp oder Rangnick, die meines Wissens nie selbst Profis waren und alles nur aus der Theorie kennen. Zudem ist TS gerne Gast auch auf internationalen Trainertagungen. Ich stelle einfach mal die Behauptung auf, dass da genügend Know-How im Trainertream vorhanden ist, um ein anständiges Programm auf die Beine zu stellen, welches zumindest nicht die Verletzungsanfälligkeit der Profis in irgendeiner Form erhöhen dürfte.

Alles in allem denke ich mal, auch losgelöst von der Person Dimanski, dass es wirklich einfach mehr mit Pech zu tun hat als mit unprofessioneller Betreuung. Dass der eine oder andere Fehler der medizinischen Abteilung mal dabei gewesen sein könnte, will ich gar nicht bezweifeln. Aber ich denke, die "Quote" wird da nicht höher sein als bei anderen Vereinen auch.

Also Kloppo hat eindeutig selbst Fußball gespielt. Er war noch kurz vorher Spieler bei Mainz 05, ehe er Trainer geworden ist. Als Spieler war er auch schon so ein ständig positiver Power-Typ.
Bei den Mainzern z.B. gab es in der letzten Saison kaum Verletzte (soweit ich mich erinnern kann). Nur Svensson hatte es am Knie erwischt. Dieser ließ sich dann bei Dr. Boenisch operieren und stand dann zwei Monate später wieder auf dem Platz und hat sich bisher nicht mehr verletzt...
 
Bin mal gespannt, wann Werder seinen treuesten "Verteidigern" hier eine eigene Loge im Stadion zur Verfügung stellt, mit Eisbaer, WOMLSascha, marble, Miß Peggy, Frau Dr. Kastemato usw. auf rosaroten Sitzen...:lol:
Und natürlich mit persönlicher medizinischer Betreuung während des Aufenthaltes von Dr. Dimanski...

Gruß vom
Werder-Oldie
 
Bin mal gespannt, wann Werder seinen treuesten "Verteidigern" hier eine eigene Loge im Stadion zur Verfügung stellt, mit Eisbaer, WOMLSascha, marble, Miß Peggy, Frau Dr. Kastemato usw. auf rosaroten Sitzen...:lol:

Gruß vom
Werder-Oldie

Ey sei du froh das du e und nicht i geschrieben hast. Ich hätte deine Adresse rausbekommen und dann hätte ich dich mit meinen Brüdern besucht:p

Und btw. ich will gar keinen Logenplatz, Dauerkarte Ost Steh für lau würde mir reichen :p
 
1. Nein, wir haben nur etwas Pech!
2. Und andere Vereine haben über die Jahre auch nicht weniger Verletzte.
3. Die Verantwortlichen für Training und die medizinische Betreuung besteht aus absoluten Profis, die nach neuesten Methoden und Erkenntnissen arbeiten und sich ständig hinterfragen.
4. Bei uns ist alles paletti!
5. Kein Grund zur Sorge oder gar zum jammern!

1. Wir haben viel Pech, nicht etwas.
2. Zumindest nicht in der Form, dass Werder sich hier besonders abhebt.
3. Davon kann man ausgehen.
4. Falsch.
5. Falsch.


Bin mal gespannt, wann Werder seinen treuesten "Verteidigern" hier eine eigene Loge im Stadion zur Verfügung stellt, mit Eisbaer, WOMLSascha, marble, Miß Peggy, Frau Dr. Kastemato usw. auf rosaroten Sitzen...:lol:
Und natürlich mit persönlicher medizinischer Betreuung während des Aufenthaltes von Dr. Dimanski...

Gruß vom
Werder-Oldie

Für einen "Oldie" agierst Du recht kindisch.
 
Also Kloppo hat eindeutig selbst Fußball gespielt. Er war noch kurz vorher Spieler bei Mainz 05, ehe er Trainer geworden ist. Als Spieler war er auch schon so ein ständig positiver Power-Typ.

Dann hab ich den mit nem anderen verwechselt.. Slomka evtl.? Gibt ja auf jeden Fall mittlerweile Trainer, die selbst nie Profifussball gespielt haben, sondern vielleicht maximal höchte Amateurliga oder so...

Bei den Mainzern z.B. gab es in der letzten Saison kaum Verletzte (soweit ich mich erinnern kann). Nur Svensson hatte es am Knie erwischt. Dieser ließ sich dann bei Dr. Boenisch operieren und stand dann zwei Monate später wieder auf dem Platz und hat sich bisher nicht mehr verletzt...

Tja, der gleiche Dr. Boenisch hat seinen Namensvetter hier in Bremen nicht so schnell wieder auf Beine bekommen. Der Svensson hatte dann wohl scheinbar nicht sowas Schlimmes.
 
Eine Zeitlang waren es sehr stark gehäufte Adduktorenprobleme (obwohl die zu den häufigsten Verletzungen gehören und wohl nicht SO aussagekräftig sind) dann war es lange Zeit die eher seltenere Schambeinentzündung, dann eine auffällig hohe Zahl von Leistenverletzuingen und Leisten-OP, jetzt Ödeme im Knorpelbereich und Knorpelschäden im Knie. Dazwischen mal wieder (Trinks und Vander) Schambeinentzündungen.

Sofatester, du lieferst selbst die Begründung dafür, weshalb deine Vermutung nicht zutreffend ist:

WENN Spieler von Werder seit Jahren mit den selben oder ähnlichen Symptomen immer wieder ausfallen würden, dann würde ich dir ohne weiteres zustimmen und man sollte sich die Trainings Methodik einmal genau angucken.

ABER es sind immer verschiedene Verletzungen die nicht in Zusammenhang stehen, insofern ist die Vermutung eines falschen Trainings nicht wirklich zielführend. Denn wenn das Training SO schlecht wäre, dass potentiell jedes Körperteil unterhalb der Hüfte betroffen ist, dann verwandelt Schaaf die Spieler in Invaliden.
 
Für einen "Oldie" agierst Du recht kindisch.
Also das ständige suchen nach einen Schuldigen, das nicht Akzeptieren von Ereignissen als Ergebnis von vielen zusammenhängenden komplexen Faktoren und das daraus resultierende vereinfachtes Weltbild, in dem alles ganz einfach gelenkt und gesteuertes werden kann, also das ist eigentlich ja schon ein typisches Merkmal der älteren Generation. Zumindest der Vorwurf an sich ist eigentlich garnicht kindisch. :D
 
Ich glaube schon, dass Werder derzeit stärker von schweren Verletzungen betroffen ist als die meisten anderen Bundesligisten. Trotzdem möchte ich mich nicht an einer "Legendenbildung" beteiligen. Eine Überprüfung der Trainingsabläufe, -intensitäten, ein Hinterfragen der Regenerationsphasen aller Profis kann trotzdem nicht schaden und sollte unbedingt erfolgen.

Eine für mich schlüssige Erklärung liegt in dem Umstand, dass Werder im Vergleich zu anderen international strapazierten Bundesligisten doch eher dünn besetzt ist. Das führte über Jahre dazu, dass viele Spieler (Naldo, Merte, Wiese, Fritz, Frings) ohne Pausen über 50 Pflichtspiele pro Saison bestritten haben. Das ist für mich insbesondere bei Merte der Hauptgrund für seine Verletzung. Auch Muskelverletzungen, wie häufig bei Pizarro, sind auf diesen Umstand und auf das Alter zurückzuführen.

Andere Vereine hatten in den letzten Jahren weit weniger Belastungen. Die einzige Ausnahme Bayern München ist in "Breite und Tiefe" des Kaders einfach besser besetzt, sodass die Belastungen für einzelne Spieler nicht so extrem sind wie bei Werder. Die absoluten Stammspieler kämpfen auch mit Wehwehchen Schweinsteiger). Nur Lahm scheint gegen sämtliche Belastungen resistent zu sein.

Unsere medizinische Abteilung besteht sicherlich aus absoluten Profis Ihres Faches. Trotzdem war die Außendarstellung in den vergangenen Jahren oft etwas unglücklich (Klasnic, Naldo, u. a.). Am Ende wird man Dr Dimanski aber wohl nicht "aussortieren". Ist er nicht auch Mitgründer des "Sporthep"? Das ist doch auf eine "lebenslange Kooperation" ausgelegt. So einen tauscht man nicht einfach mal aus.
 
Also das ständige suchen nach einen Schuldigen, das nicht Akzeptieren von Ereignissen als Ergebnis von vielen zusammenhängenden komplexen Faktoren und das daraus resultierende vereinfachtes Weltbild, in dem alles ganz einfach gelenkt und gesteuertes werden kann, also das ist eigentlich ja schon ein typisches Merkmal der älteren Generation. Zumindest der Vorwurf an sich ist eigentlich garnicht kindisch. :D

@ howie: Studierst Du das Verhalten der älteren Generation? :lol:

@ DR AKR:

Sicherlich ist der dünne Kader bei vielen Spielen ein echtes Problem, allerdings wage ich zu bezweifeln, ob Thomas Schaaf einen größeren, ausgeglicheneren Kader zum richtigen Rotieren ausnützen würde. Er ist bekanntlich kein Freund der Rotation.
Ganz im Gegensatz zu Trainern wie Hitzfeld oder Heynckes, die sich klar für Rotation aussprechen. Ich selber bin auch für Rotation, wenn man denn das entsprechende Spielermaterial dafür hat.

Gruß vom
Werder-Oldie
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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