Ich denke auch, dass Kinder, die sehen, was man mit Büchern anstellt, auch eher den Zugang dazu haben.
Aber ob man deswegen nun liest, weil die Eltern lesen, bezweifle ich.
Ich bin mit 3 Brüdern aufgewachsen.
Ich lese sogar den Text auf Waschmittelpackungen, weil ich Lesen liebe.
Diese Leidenschaft teilt nur einer meiner Brüder - die zwei anderen sind entweder gänzlich uninteressiert am lesen, oder eben "nur" Comic-Fans geworden.
Und nicht das es hier zu Verwirrung kommt: ich bin mit Weltliteratur aufgewachsen. Für uns gehörten Dichter a la Goethe und Schiller genauso zur Kindheit wie Märchen, Krimis, Fontane, Eco, Manns, etl
Es ist zu einfach fehlende Lesebegeisterung bei Kindern auf das Elternhaus zu schieben, das nicht liest. Vielfach sehe ich den Fehler eher darin, dass dem Kind nichts angeboten wird, was es interessiert.
Wenn man sich nicht die Mühe macht zu erkunden was seinem Kind gefallen könnte und ihm dann gezielt diese Literatur zugänglich macht, wird man damit keine Lesebegeisterung schaffen.
Beispiel dazu aus meinem Bekanntenkreis. Die Eltern echte Leser - Weltliteratur, Klassiker, Sachbücher. Beide Eltern Akademiker - also fehlende Bildung kann man da kaum anführen.
2 Kinder, eines begeisterter Leser, schon in jungen Jahren Goethe-Fan
Das Geschwisterkind mochte Comics total gern, aber die Eltern hielten das für keine Literatur und zwangen dem Kind immer wieder pädagogisch wertvolle Kinderliteratur auf.
Begeisterung kannst du so nicht hervorrufen.
Jetzt als Erwachsener liest der Bekannte die Comics, die er als Kind nie lesen durfte, sammelte richtige Comic-Bücher und liest das ausgesprochen gern
Aber ob man deswegen nun liest, weil die Eltern lesen, bezweifle ich.
Ich bin mit 3 Brüdern aufgewachsen.
Ich lese sogar den Text auf Waschmittelpackungen, weil ich Lesen liebe.
Diese Leidenschaft teilt nur einer meiner Brüder - die zwei anderen sind entweder gänzlich uninteressiert am lesen, oder eben "nur" Comic-Fans geworden.
Und nicht das es hier zu Verwirrung kommt: ich bin mit Weltliteratur aufgewachsen. Für uns gehörten Dichter a la Goethe und Schiller genauso zur Kindheit wie Märchen, Krimis, Fontane, Eco, Manns, etl

Es ist zu einfach fehlende Lesebegeisterung bei Kindern auf das Elternhaus zu schieben, das nicht liest. Vielfach sehe ich den Fehler eher darin, dass dem Kind nichts angeboten wird, was es interessiert.
Wenn man sich nicht die Mühe macht zu erkunden was seinem Kind gefallen könnte und ihm dann gezielt diese Literatur zugänglich macht, wird man damit keine Lesebegeisterung schaffen.
Beispiel dazu aus meinem Bekanntenkreis. Die Eltern echte Leser - Weltliteratur, Klassiker, Sachbücher. Beide Eltern Akademiker - also fehlende Bildung kann man da kaum anführen.
2 Kinder, eines begeisterter Leser, schon in jungen Jahren Goethe-Fan

Das Geschwisterkind mochte Comics total gern, aber die Eltern hielten das für keine Literatur und zwangen dem Kind immer wieder pädagogisch wertvolle Kinderliteratur auf.
Begeisterung kannst du so nicht hervorrufen.
Jetzt als Erwachsener liest der Bekannte die Comics, die er als Kind nie lesen durfte, sammelte richtige Comic-Bücher und liest das ausgesprochen gern


Aber ich denke die Mischung macht es. Bei uns gab es halt Bücher neben Comics, Brettspiele (kommt ja heute auch kaum noch vor
) neben Computerspielen, usw. 
