Vorschläge für: Trainer (Diskussion)

Da geht es ja weniger um die sportlichen Aspekte. Ist doch ähnlich wie mit homosexuellen Fußballern. Sportlich ist das völlig Banane. Aber man rückt sich komplett in den medialen Fokus mit einer solchen Entscheidung. Kann man damit umgehen? Kann die Trainerin damit umgehen? Das sind alles Fragen, die man beantworten muss.

Wenn ich eine gewünschte, politische Botschaft senden möchte, dann reden wir nicht mehr über das Leistungsprinzip. Wollen wir also Gleichmacherei, oder eine Welt, die sich an der Leistung orientiert. Für mich zählt nur die Leistung und nur diese setzt sich am Markt durch. Alles andere ist Utopia.

Könnte man, ja.
Und ja, ich gebe dir Recht, dass das nicht passieren wird. Ob das jetzt auf "lange Zeit" so sein wird, weiß ich nicht. Ich denke, dass wir in den nächsten Jahren Trainerinnen in der zweiten Liga oder in kleineren Ligen wie Niederlande, Österreich, etc. sehen werden.

Glaube ich nicht, denn die Illusion alle könnten alles, wird sich in Rauch auflösen.

Was du da beschreibst, ist eine komplette Veränderung des Fußballs. Was für eine Veränderung würde denn eine Cheftrainerin machen? Überhaupt keine. Das wäre medial ne Weile interessant und dann würde es niemanden mehr interessieren. Hätte auf den Fußball überhaupt keinen Einfluss.
Könntest ja auch einfach Sportdirektorinnen einstellen. Würde auch keinen Unterschied machen. In anderen Positionen sitzen ja bereits Frauen und keinen interessiert es, weils egal ist.

Die Veränderung erleben wir doch seit Jahren, wunder mich, dass Du das nicht sehen willst. Gibt es nicht genügend Beispiele dafür, wo Transgender dafür gesorgt hat, dass dort vormalige Männer nun bei den Frauen boxten, schwammen und turnten ? Weshalb dann die Grenzen beim Fußball ziehen, denn dort würde auch weiterhin Fußball gespielt, nur auf einem anderen Niveau. Gibt es nicht Tennis-Mix, Tischtennis-Mix. Volleyball-Mix etc. ?

Wer die Tür öffnet und gemischte Veranstaltungen auf allen Ebenen haben möchte sollte dann aber auch konsequent genug sein und anerkennen, dass es dann keine Grenzen mehr geben kann. Persönlich halte ich das für falsch und bin für eine Trennung, aber wenn es keine Trennung geben soll, dann nirgendwo.
 
Wenn ich eine gewünschte, politische Botschaft senden möchte, dann reden wir nicht mehr über das Leistungsprinzip. Wollen wir also Gleichmacherei, oder eine Welt, die sich an der Leistung orientiert. Für mich zählt nur die Leistung und nur diese setzt sich am Markt durch. Alles andere ist Utopia.
Es geht ja nicht um eine politische Botschaft, sondern darum, eine Trainerin zu holen, von der man überzeugt ist, nicht einfach weil sie Titten hat.

Die Veränderung erleben wir doch seit Jahren, wunder mich, dass Du das nicht sehen willst. Gibt es nicht genügend Beispiele dafür, wo Transgender dafür gesorgt hat, dass dort vormalige Männer nun bei den Frauen boxten, schwammen und turnten ? Weshalb dann die Grenzen beim Fußball ziehen, denn dort würde auch weiterhin Fußball gespielt, nur auf einem anderen Niveau. Gibt es nicht Tennis-Mix, Tischtennis-Mix. Volleyball-Mix etc. ?
Wir reden hier immer noch von einer Trainerin. Nochmal: Wo macht das Geschlecht einen Unterschied bei der Position? Überhaupt keinen.
Um Spielerinnen ging es nie. Die hast nur du reingebracht.
 
Es geht ja nicht um eine politische Botschaft, sondern darum, eine Trainerin zu holen, von der man überzeugt ist, nicht einfach weil sie Titten hat.

Natürlich geht es um nichts anderes, als eine politische Botschaft zu senden. Führe das hier nicht weiter aus, sonst regen sich wieder einige auf.

Unabhängig davon, muss ein Verein bereit sein, dieses Risiko einer Trainerin einzugehen. Weshalb nicht Werder, jetzt wäre der richtige Zeitpunkt gekommen.

Wir reden hier immer noch von einer Trainerin. Nochmal: Wo macht das Geschlecht einen Unterschied bei der Position? Überhaupt keinen.
Um Spielerinnen ging es nie. Die hast nur du reingebracht.

Du möchtest es auf Trainerin reduzieren und glaubst wirklich, eine Frau die eine Profi-Herrenmannschaft trainierte, würde als solche akzeptiert ?
 
Du umgehst die Beantwortung der Frage. Gibt es eine Frau, die auf dem Niveau eine Herrenmannschaft trainiert und somit einen entsprechenden Nachweis geliefert hat ? Alles andere ist eine unbewiesene Behauptung.



Dann würdest Du als Entscheidungsträger (CF) jetzt eine Frau für Steffen bringen ?



Man könnte doch 6 Männer und 5 Frauen spielen lassen, dann würden die Frauen auf beiden Seiten zwar nicht mit den Männern mithalten können, aber das spielte dann kaum eine Rolle, denn so müssten sich die Teams neu ausrichten, wer könnte was spielen und Stärken / Schwächen nutzen.

Könnte man machen oder ?

@*Eisbaer* hat es schon gut gesagt.

Davon ab, wenn es darum geht : hat noch nie ne Frau gemacht.
Irgendwann hatten Frauen Wahlrecht,irgendwann war die erste Frau im Männerberuf,irgendwann war die erste Frau bei der Bundeswehr, irgendwann die erste Pilotin,irgendwann die erste Frau im All.

Frauen können als Trainer/in genauso scheitern oder erfolgreich sein wie Männer auch..

Und es geht nicht um Spieler/in als Team,sondern um den Trainerposten.
Viele Männer trainieren Frauenmannschaften,also warum nicht umgekehrt ?Ist auch in anderen Sportarten so.
 
Nicht ganz ernst gemeint, aber allein schon, weil er mir nach dem 2. oder 3. Spiel mit Friedl als LV aus der Seele sprach und Steffen vor laufender Kamera gesagt hat, dass Friedl ja nunmal kein LV sei ("weißt Du, oder?"), darf gern Herr Slomka den Abstieg verhindern. Der würde doch ganz klar nach den Stärken der einzelnen Spielern aufstellen und spielen lassen, statt stumpfdumm ein System durchzupressen.
 
@*Eisbaer* hat es schon gut gesagt.

Davon ab, wenn es darum geht : hat noch nie ne Frau gemacht.
Irgendwann hatten Frauen Wahlrecht,irgendwann war die erste Frau im Männerberuf,irgendwann war die erste Frau bei der Bundeswehr, irgendwann die erste Pilotin,irgendwann die erste Frau im All.

Frauen können als Trainer/in genauso scheitern oder erfolgreich sein wie Männer auch..

Und es geht nicht um Spieler/in als Team,sondern um den Trainerposten.
Viele Männer trainieren Frauenmannschaften,also warum nicht umgekehrt ?Ist auch in anderen Sportarten so.

Du drückst Dich genauso vor der konsequenten Umsetzung dessen, was für eine Rolle Frauen im Männersport einnehmen sollen. Davon einmal abgesehen, müsste ein Verein alles aufs Spiel setzen, um solchen einen Feldversuch zu initiieren. Es geht um wirtschaftliche Interessen und nicht darum, ob Frauen das könnten oder nicht. Letzteres ist solange unbewiesen, bis es durchgeführt wurde.

Der nächste Schritt wären gemischte Teams, gibt es in anderen Sportarten und muss auch zwangsläufig im Fussball kommen. Nur weil es im Thread um Trainer geht kann das doch nicht bedeuten, den nächsten Schritt ignorieren zu wollen.

Ein wenig zu kurz gesprungen, wenn man sich für eine Sache stark macht, ohne die logischen Schlussfolgerung gezogen zu haben.

Irgendwann hatten Frauen Wahlrecht,irgendwann war die erste Frau im Männerberuf,irgendwann war die erste Frau bei der Bundeswehr, irgendwann die erste Pilotin,irgendwann die erste Frau im All.

Dazu gäbe es sehr viel zu schreiben, lasse ich aber hier, um das Thema nicht entgleisen zu lassen.
 
Natürlich geht es um nichts anderes, als eine politische Botschaft zu senden. Führe das hier nicht weiter aus, sonst regen sich wieder einige auf.
Ich glaube du verdrehst da etwas. Die Aussage von mir war "Warum soll man es auf das Geschlecht beschränken?" Es geht nur darum, welcher Trainer oder welche Trainerin für uns am besten geeignet wäre und das kann eben auf dem Papier jeder sein. Da gibt es keinen Unterschied zwischen Mann und Frau. Am Ende entscheidet die Qualifikation.
Ob wir nun einen Steffen holen, der quasi keinerlei Erfahrung außer Elversberg hat oder eine Fritzy Kromp, ich sehe da keinen großen Unterschied.
Wir vergleichen ja nun nicht Mourinho mit Else Müller aus der A-Jugend des 1.FC Quakenbrück.

Welche tiefgehende Angst du und andere davor haben, erschließt sich mir nicht, zumal du immer wieder deine Angst ausdrückst, dass es gemischte Teams geben könnte. Was weiterhin eine absurde Annahme wäre, wenn es um Trainerinnen geht. Äpfel und Birnen
 
Ich glaube du verdrehst da etwas. Die Aussage von mir war "Warum soll man es auf das Geschlecht beschränken?" Es geht nur darum, welcher Trainer oder welche Trainerin für uns am besten geeignet wäre und das kann eben auf dem Papier jeder sein. Da gibt es keinen Unterschied zwischen Mann und Frau. Am Ende entscheidet die Qualifikation.
Ob wir nun einen Steffen holen, der quasi keinerlei Erfahrung außer Elversberg hat oder eine Fritzy Kromp, ich sehe da keinen großen Unterschied.
Wir vergleichen ja nun nicht Mourinho mit Else Müller aus der A-Jugend des 1.FC Quakenbrück.

Du behauptest also, es mache keinen Unterschied ob ein Mann eine Frauenmannschaft bzw. eine Frau ein Männermannschaft trainierte, als ob es sich ausschliesslich um die fachliche Eignung handle und nicht, zum größten Teil, um eine geschlechterspezifische Herangehensweisen und der damit verbundenen Akzeptanz oder Reaktanz. Es gibt unendlich viele Studien zu diesem Thema, angefangen von Sigmund Freund und C.G. Jung, bis hin zur Gehirnforschung etc.

Du solltest Dich vielmehr fragen, weshalb man überall in Europa, in sämtlichen 1. und 2. Ligen auf solche Experimente verzichtet hat. Das liegt nicht daran, dass man das nicht versuchen würde wenn es funktionierte, das liegt daran, dass die Wissenschaft die Antwort schon geliefert hat.

Nenne mir bitte eine verantwortliche Trainerin der 1. oder 2. Liga aus der EU und Nicht-EU Staaten - nur eine.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich halte eine Trainerin hier aktuell auch für unrealistisch.

Der Fussball besteht zu einem Großteil aus archaischen, konservativen Dumpfbacken, da haben Frauen in Trainerpositiionen auf Bundesligaebene aktuell mMn ebensowenig Platz wie Homosexuelle, leider oder nicht.
 
Du behauptest also, es mache keinen Unterschied ob ein Mann eine Frauenmannschaft bzw. eine Frau ein Männermannschaft trainierte, als ob es sich ausschliesslich um die fachliche Eignung handle und nicht, zum größten Teil, um eine geschlechterspezifische Herangehensweisen und der damit verbundenen Akzeptanz oder Reaktanz. Es gibt unendlich viele Studien zu diesem Thema, angefangen von Sigmund Freund und C.G. Jung, bis hin zur Gehirnforschung etc
Ich gebe dir insofern Recht, dass eine Frau vielleicht ein anderes Konzept verfolgen würde, ob nun erfolgreich oder nicht. Das ist allerdings sehr stark abhängig von der Person. Die machen alle dieselbe Ausbildung. Und am Ende hat auch jeder Mann da ein anderes Konzept und andere Herangehensweise. Also halte ich das für eine recht banale Angelegenheit und wenig beachtenswert. Wirklich sehen würde man es nur, wenn man es macht.
Du solltest Dich vielmehr fragen, weshalb man überall in Europa, in sämtlichen 1. und 2. Ligen auf solche Experimente verzichtet hat. Das liegt nicht daran, dass man das nicht versuchen würde wenn es funktionierte, das liegt daran, dass die Wissenschaft die Antwort schon geliefert hat.
Der einzige Grund, warum wir sowas nicht haben, liegt darin, dass Fußball immer noch als Männersport gilt - siehe Thematik um Homosexualität. Überall dort, wo Medien keine "große" Rolle spielen, sind Frauen und Homosexuelle überhaupt kein Thema, außer vielleicht in kulturell anders geprägten Ländern oder Teams.
Man sieht es ja hier in der Debatte. Manche Männer wollen einfach keine Frauen im Fußball, egal in welcher Position. Bei den Schiedsrichterinnnen sieht es ja ähnlich aus. Während männliche Schiedsrichter stark gefördert werden, haben es Frauen beim DFB sehr schwer. Bibi Steinhaus hat es immerhin in die zweite Liga geschafft - und ich hab sie für eine gute Schiedsrichterin gehalten. Keine sehr gute, aber zumindest gut. Hat es irgendeinen Einfluss aufs Spiel gehabt? Nein.
 
Vielleicht sollte ich dazu erwähnen, dass ich weder mit einer Frau noch mit Homosexuellen generell und speziell im Spitzenfussball gar kein Problem hätte, ich dabei aber offenbar eine Minderheit bin.
 
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