Vom Haake-Beck Bauch zum Waschbrettbauch

tee hilft auch bein entschlacken, wenn man wasser nicht so mag
ich mache mir abends aber auch öfter mal was warmes, weil ich über den tag keine zeit für mittag habe

ich würde auch sagen, dass sport hilft, leider kann ich momentan nichts machen ausser spazieren gehen, alles vereist und ins fitnessstudio kann ich nicht, weil man eine jahresmitgliedschaft haben muss
freu ich mich auf zu hause, dann ist radeln angesagt:applaus:
 
Das größte Problem ist und bleibt der innere Schweinehund. Und das meine ich gar nicht mal in Bezug auf "Verzicht", sondern auf die Faulheit. Ich hab mal allein durch Ernährungsumstellung 10 Kilo in ca. 4 Monaten verloren, ohne jeglichen Sport zu treiben. Einfach mal drauf achten, was man isst, und das wissen eigentlich mittlweile alle, was man essen sollte. Dass zum Frühstück zwei Mehrkornbrötchen mit Halbfettmargarine und Geflügelwurst besser für die Figur sind als die schönen Brötchen vom Frühstücksladen mit dick Butter, fettiger Salami und Remoulade, ist auch ohne Teilnahme an Weight Watchers o.ä. ja irgendwie logisch. Dass man rein aus Faulheit aber morgens vor der Arbeit lieber kurz am Laden anhält und sich besagte Brötchen rausholt, anstatt morgens zum Bäcker zu fahren, sich die Brötchen zu holen, wieder nach Hause zu fahren und die Brötchen dort gesund zu belegen, das liegt am besagten Schweinehund. Ich hab es mal wie gesagt einige Monate durchgezogen, morgens immer die Brötchen geholt, mittags in der Kantine immer die als grün gekennzeichneten Speisen gegessen (wir haben da so ein "Ampelsystem"), abends möglichst früh und nix warmes mehr gegessen (zwei Scheiben Brot maximal). Damit kann man schon einiges erreichen. Nur hat irgendwann der Schweinehund über mich gesiegt und jetzt sind sechs von den zehn Kilo wieder drauf.. Ich muss mal wieder anfangen... :O
 
Grundvoraussetzung für eine Gewichtsreduktion ist natürlich ein Kaloriendefizit, sprich weniger Kal. zu sich zu nehmen als sein Körper verbraucht.
Der Körper braucht "zum Leben" Energie. Für diese Energiegewinnung stehen verschiedene Quellen zur Verfügung.
Ganz grob ist es so...
Die einfachste Energiequelle für den Körper sind zugefügte Kohlehydrate hierbei unterscheidet man Lebensmittel nochmal nach ihrer blutzuckersteigernden Wirkung, dem sogenannten Glyx-Index. Zucker (auch Fruchtzucker !) Schokolade, etc. haben einen sehr hohen Glyx, Vollkornprodukte einen eher niedrigen.
Wenn dem Körper Kohlehydrate zugefügt werden erhöht sich also der Insulinspiegel. Insulin ist ein hormon, dass die Aufgabe hat Blutzucker in die Zellen zu fördern zur Energiegewinnung.
kurzgesagt: stehen Kohlehydrate zur Energiegewinnung bereit werden die, und zwar fast ausschließlich, benutzt, die Fettreserven bleiben wo sie sind.

Fügt man dem Körper wenig (Stichwort low-Carb) oder nur zu bestimmten Tageszeiten Kohlehydrate zu (Stichwort Insolin-trennkost oder Schlank-im-Schlaf). dann ist der Körper gezwungen seine Energie aus den Fettreserven zu gewinnen.

Konkret im Falle Schlank-im-Schlaf sieht das so aus:

Morgens ist die Kohlehydrate Ladephase, hier gibt es Brot, Brötchen, Müsli, Marmelade, Nutella, Säfte, etc.
Mittags gibt es Mischkost bestehend aus Kohlehydraten und Eiweiß
Abends keine Kohlehydrate sondern nur Eiweiß (und Fett), also gerne Salat, Fisch, Fleisch, etc.

Es gibt keine Zwischenmahlzeiten (auch kein Obst) also nur 3 Mahlzeiten pro Tag und zwischen jeder Mahlzeit sollten 4-5 Std. liegen.

Durch die letztmalige Aufnahme von Kohlehydraten Mittags ist der Insulinspiegel also spätestens zum Abendessen unten und bleibt es durch den verzicht auch, die Energiegewinnung erfolgt also dann über die Fettreserven. Das Eiweiß abends ist wichtig, weil ansonsten das Fett nicht zur Energiegewinnung "befördert" werden kann.
Nachts, wenn der Körper dann für Regeneration und "Aufräumarbeiten" Energie benötigt steht im nur die Energie aus dem Körperfett zur Verfügung welches dann verbrannt wird... darum heißt diese Ernährungsform "Schlank-im-Schlaf"...
Wer dann Morgens vor dem Frühstück auf nüchternen Magen noch Sport treibt hat übrigens einen "Fettverbrennungs-Boost :p", da dann das reine Fett verbrannt wird.

Bei o.g. Ernährungsform handelt es sich allerdings um eine ernährungsumstellung und nicht um eine Diät, d.h. sobald man danach wieder anfängt Abends Kohlehydrate zu sich zu nehmen wird man aller voraussicht nach wieder zunehmen...

Ich ernähre mich seit rund 1 1/2 Jahren so, bin innerhalb 6 Monaten um 12 kg auf mein wunschgewicht runter und halte es seit dem konstant.
Positiver Nebeneffekt ist, dass auch das allgemeine Wohlbefinden steigt, da man ja i.d.R. Mittags die Kohlehydrate, die schwer im Magen liegen durch Arbeit oder Bewegung verbrennt, Abends, wenn man zur Ruhe kommt nimmt man keine zu sich, es liegt also auch nichts schwer im Magen.

So, ich habe fertig ;)
 

:tnx:
Schöne Darstellung. War mir so in der Art auch bekannt, das eine oder andere neue war aber auch dabei.

Dieser "Glyx-Index" für Nudelgerichte sollte doch irgendwo im mittleren Bereih sein, oder? Quasi zwischen Schokolade und Vollkornprodukten? Viele Ausdauersportler essen ja Unmengen Pasta um die Reserven herzustellen.

Eine Frage, die sich mir jetzt stellt bzgl. laufen: Wenn ich nun über höhere Distanzen gehe (Halbmarathon z.b) muß der Körper doch vorher trainiert werden, zuerst an die Fettreserven zu gehen statt an das leicht verfügbare Kohlenhydrat-Reservoir, auf das dann erst später zurück gegriffen wird.
Bananen werden ja gerne genommen wegen des Zuckergehaltes und auch Magnesium. Sollte ich im Ausdauerbereich also während des Laufes Banane oder Traubenzucker zu mir nehmen oder eher kurz davor?
 
Bin die letzten 3 Jahren oft im Krankenhaus gewesen, größtenteils musste ich über einige Wochen hinweg im Bett bleiben.
Kein Sch...ss, ich habe dadurch in den letzten 3 Jahren 20 Kilo verloren. Was vielleicht auch am Krankenhausessen gelegen haben könnte. :wuerg:
Also wer darauf steht ... ;)
 
Ne Glyx-Tabelle findest du hier...
http://www.glyx-tabelle.de/

zu deiner Frage mit der Energie beim Laufen.
Es kommt darauf an ob du von Ausdauertraining oder gemütlichem Joggen, oder von Wettkampf sprichst.

Grundsätzlich geht man davon aus, dass du beim gemütlichen Joggen (du solltest dich noch dabei unterhalten können) im Bereich der Fettverbrennung läufst. D.h. dir steht viel Sauerstoff zur Verfügung, der leider für die Gewinnung von Energie aus Fett nötig ist.

Läufst du etwas schneller im Bereich "Kohlehydratverbrennung mit Sauerstoff" wird weniger Fett verbrannt, dafür mehr KH´s... die musst du natürlich vorher oder währenddessen zufügen.

Im Wettkampf, wo man i.d.R. ja versucht so schnell wie möglich zu sein läuft man im Bereich "Kohlehydratverbrennung ohne Sauerstoff".
Hierbei wird aus der gleichen Menge Kohlehydraten weniger Energie gewonnen, ausserdem kommt es zur Bildung von Laktat was zur Muskelermüdung führt.

Reden wir also über Halbmarathon oder ähnliches würde ich dem Körper vorher ausreichend KH´s zufügen, während des HM muss man aber nicht zwingend essen, das kann man auch mit Getränken auffüllen.
Wer´s braucht... es gibt spezielle Gels in kleinen Tuben, die man bei Bedarf zu sich nehmen kann und die aufgrund ihrer Größe bequem mitgenommen werden können und schnell verbrauchte Energie nachliefern (angeblich).
 
Hab vor 2 Jahren im Hinblick auf einen Sommerurlaub innerhalb von ~5 Monaten ca. 16 Kilo abgenommen, Gewicht ist seitdem auch unten geblieben ;)
Dazu hab' ich meine Ernährung nicht wirklich umgestellt, nur etwas mehr drauf geachtet die "richtigen" Sachen zu essen. Also Vollkornbrot anstatt Weißbrot etc. Außerdem hab' ich angefangen regelmäßig Schwimmen zu gehen, so 2-3x die Woche (ok, in den letzten 2 Wochen vor'm Urlaub auch 5x die Woche ;) ). Am Anfang noch recht wenig und zum Schluss so um die 2,5 Kilometer pro Schicht.
Mittlerweile gehe ich zeitbedingt nicht mehr so oft Kacheln zählen, aber ich hab' auch nicht wieder zugenommen.
Also mein Rat: Sport, Sport, Sport. :D
 
Bin die letzten 3 Jahren oft im Krankenhaus gewesen, größtenteils musste ich über einige Wochen hinweg im Bett bleiben.
Kein Sch...ss, ich habe dadurch in den letzten 3 Jahren 20 Kilo verloren. Was vielleicht auch am Krankenhausessen gelegen haben könnte. :wuerg:
Also wer darauf steht ... ;)

Die Diät kenne ich ;) bei dem essen kann man echt nur abnehmen egal ob man im Bett liegen muss oder nicht
 
Bin die letzten 3 Jahren oft im Krankenhaus gewesen, größtenteils musste ich über einige Wochen hinweg im Bett bleiben.
Kein Sch...ss, ich habe dadurch in den letzten 3 Jahren 20 Kilo verloren. Was vielleicht auch am Krankenhausessen gelegen haben könnte. :wuerg:
Also wer darauf steht ... ;)

und was rätst du uns nun ? möglichst oft in diskos gehen und rumstressen damit man öfter da landet ? :D
 
Blinddarmdurchbruch ist zu empfehlen. Da kriegst du dank der exorbitanten Entzündungswerte und der exorbitanten Leber und Bauchspeichldrüsenwerte 1 Monat nicht viel runter... Das hab ich mal getestet. Man muss allerdings schon masochistisch veranlangt sein ;)
 
Man sollte bei dieser ganzen Diskusion erstmal verschiedene Dinge klären. Eine Diät ist per Definition eine Ernährungsumstellung. Und sie funktioniert nur solange sie durch geführt wird. Deshalb wird bei ner Diät davon ausgegangen, dass man sie ab dann auch betreibt. Bis man den Löffel abgibt.
Alles was sonst als Diät verkauft wird, sind sonst gern mal Schlankheitskuren oder dergleichen.

Dann ist es aus rein logischen Gründen schon sehr schlecht wenn man eine allgemein gültige Diät haben möchte, weil es keinen allgemein gültigen Menschen gibt. Es gibt große und kleine, Frauen und Männer, diverse ethnische Völker und eben auch dickere und dünnere Menschen. Man kann nicht eine Master-Ernährung für alle postulieren, das klappt einfach nicht. Es gibt Menschen die sind dünn und futtern mehr als die Wildecker Herzbuben beim All you can eat. Die nehmen dann aber nicht zu, was daran liegt, dass sie vom Stoffwechsel so geartet sind, dass sie einen Großteil direkt in Wärmeproduktion abgeben.

Dann das Problem des inneren Schweinehundes, oder des Heißhungers. Evolutionstechnisch ist der Mensch so gestrickt, dass er überleben möchte. Dazu ist sich der Mensch darüber im klaren, dass er essen muss. Die Nahrungssituation war nun leider nicht immer so schön, wie sie in den letzten Jahrzehnten in den Industrienationen ist. Das heisst, dass der Körper an sich darauf achtet sich Fettreserven für eine Notsituation an zu legen. Sinnvoll, denn diese Notsituationen sind noch in einigen Ländern der Welt gegenwärtig. Abnehmen mit Hilfe einer Schlankheitskur veranlasst den Körper also dazu, dass er denkt es ist eine Notsituation. Darauf reagiert er, indem er Muskeln abbaut, um Energie zu sparen, und allgemein den Grundumsatz runterfährt. Das macht er dann auch noch weiter, wenn die Notsituation vorbei ist, sprich die Schlankheitskur erfolgreich beendet wurde, was der Grund für den so genannten JoJo-Effekt ist. Der Körper möchte nämlich der nächsten Notsituation vorarbeiten, und legt Vorräte an. Mindestens soviele wie vor der Notsituation. Davon können dann auch viele berichten, die am ende dann sogar leicht zugenommen haben.

Dann sind solche Low-Carb oder noch schlimmer no-Carb Diäten aus rein ernährungsphysiologischer Sicht äußerst bedenklich. Der Körper braucht Kohlenhydrate für eine ausgewogene Ernährung. Das Gehirn läuft fast ausschließlich auf Kohlenhydraten. Bekommt der Körper keine Kohlenhydrate kann er seinen Stoffwechsel soweit umstellen, dass Fett umständlich in Kohlenhydrate umgewandelt wird. Dazu treibt man den Körper gezielt in eine Mangelernährung. Die Atkins Diät ist da das beste Beispiel, wo man absolut keine KH essen darf. Diese Stresssituation mag für die Gewichtsreduktion funktionieren, aber "gesund" ist sie nicht.

Eine Ausgewogene Ernährung (ohne das man irgendeinen der Grundnährstoffe unnötig verteufelt, ja auch Mono oder Disaccharide sind ok, sogar tierische Fette sind essbar und notwendig) und das ganze in Maßen genossen zusammen mit ausreichender Bewegung sind die besten Methoden.
 
Zitat von Löw der wahre Werder Trainer;1611291:
Ich würde mir gar nicht soviel Gedanken machen wegen der Ernährung, denn der Körper braucht trotzdem seine KH, Zucker, Fett usw. und würde einfach nur auf die Menge achten. Es spricht mMn nichts dagegen 5-6 Mahlzeiten auf den Tag verteilt zu essen. Frühstück, Mittag, Abendbrot und 2-3 Zwischenmahlzeiten wie Apfel, Banane, 250 Gr. Magerquark usw. Das Thema Essen wird mMn bei einer Diät völlig überbewertet und ich würde niemals Kcal zählen usw.
Dacht ich mir auch immer...mit 5-6x die Woche Sport hat es auch immer hingehauen, aber seit 2 Jahren ist minimal etwas zu viel drauf und egal ob null Sport (hatte gerade den Fall nach Kreuzbandriss) oder jeden Tag, ich nehme dadurch null ab, sondern nur rein durch die Ernährung:(
Wobei es wohl auch daran liegt, dass ich einen enormen Muskelaufbau habe und vielleicht sogar Fett durch Sport runtergeht, aber ich es durch Muskelmasse gleich wieder drauf habe bzw noch mehr.

Ansonsten esse ich eigentlich relativ gesund und extrem viel Obst und Gemüse, nur leider kommen daziwcshen immer wieder gerne kleine Sünden, die ich nicht abgestellt bekomme, egal wieviel Äpfel oder Möhren ich dazwischen futter.

ansonsten :tnx: zu donHawk:
so habe ich es auch gelernt
 
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