Unterwegs... mit dem Flugzeug

Naja.. zu etwas erfolgreicheren Zeiten habe ich auch diverse Auslandstouren mit Werder mitgemacht. Nur mal schnell für 2-3 Tage nach Mailand, Turin, Barcelona, Madrid, Valencia, London. So schnell kann es gehen. :(

Das habe ich auch schon gemacht, allerdings immer für mindestens 3 Tage, damit sich das Ganze auch lohnt... Und ich finde, es ist nicht dasselbe, ob man einen Flug zu einem Anlass bucht (in dem Fall Werder sehen) oder einfach nur, weil es ein Schnäppchen ist.
 
Ich denke, genau das macht einen so betroffen. Ich habe immer ein mulmiges Gefühl und halbe Schweißausbrüche, wenn ich in ein Flugzeug steige, aber manchmal geht es halt nicht anders.

Irrational, aber dennoch nachvollziehbar.

Auch ich habe schon zwei- oder dreimal aus lauter Freude am Fliegen einen Flug gebucht. Ich würde es auch heute wieder tun. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass mir jeder Flugzeugabsturz echte Schmerzen verursacht.

Andererseits ist das, sage ich mal mittelmäßig brutal, nun einmal mal der Preis für eine Mobilität, die wir gerne in Anspruch nehmen. Es bleibt aber auch dabei, dass die größte Gefahr beim Flug auf dem Hin- und Rückweg zum oder vom Flughafen lauert - statistisch gesehen.

Aber Flugzeugunglücke nehmen halt immer gleich sehr viele Menschen mit in den Abgrund, ähnlich großen Schiffskatastrophen, und gelangen schon alleine deshalb traurige Bekanntheit.
 
Naja.. zu etwas erfolgreicheren Zeiten habe ich auch diverse Auslandstouren mit Werder mitgemacht. Nur mal schnell für 2-3 Tage nach Mailand, Turin, Barcelona, Madrid, Valencia, London. So schnell kann es gehen. :(

:tnx: bei jedem internationalen Spiel gewesen ausser auf Madeira & Bilbao.. alleine dafür musste ich sehr oft abheben und mag es gerne auch wieder tun! ( von den urlauben abgesehen )
 
Das ist richtig. Wenn Du dann aber doch mal den "Sechser im Lotto" im negativsten Sinne erwischt und im falschen Flieger sitzt, gehen die Überlebenschancen bei einem solchen Crash wohl fast gegen 0.

http://www.handelsblatt.com/technik/das-technologie-update/frage-der-woche/auto-flugzeug-bahn-welches-verkehrsmittel-ist-das-sicherste/8479152.html

Zwar enden Flugunfälle meist tödlich. Doch selbst gemessen an den Todesfällen ist das Flugzeug am sichersten: Pro Milliarde Reisekilometer stirbt dort niemand. Bei der Bahn sind es 0,04 Menschen. Trauriger Spitzenreiter ist wieder das Auto mit 2,9 Toten. 2012 war für Flugpassagiere nach Angaben der International Air Transport Association (Iata) das sicherste Jahr. Ein Mensch kann demnach statistisch gesehen 14.000 Jahre unfallfrei fliegen.
 
Ich ebenso wenig. Ich habe seit je her Flugangst. Daher bin ich noch nie geflogen und werde es auch nie im Leben tun.

Ich bin zu Anfang sehr gerne geflogen und fand jeden Flug aufregend (im positiven Sinn), bis ich Ende der 90er einen Landeanflug bei Gewitter hatte. Objektiv betrachtet war die Situation vermutlich nicht einmal ansatzweise gefährlich, aber mir haben das Wackeln der Maschine und der Spanier neben mir, der seinen Rosenkranz herausholte, um zu beten, gereicht, um völlig "grün" aus der Maschine auszusteigen. Seitdem fliege ich mit Unbehagen, obwohl alle Flüge danach völlig problemlos gelaufen sind.
 
Alles sehr merkwürdig, Notruf wurde auch keiner abgesetzt. Würd mich nicht wundern, wenn sich Al Quaida bald meldet.

Für solche Vermutungen ist es noch viel zu früh, wobei natürlich auch ein terroristischer Hintergrund in die bisher verfügbaren Informationen passen könnte. Immerhin hat man anscheinend bereits die Blackbox gefunden. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass auch der Stimmenrecorder viel hergeben könnte.
 
Alles sehr merkwürdig, Notruf wurde auch keiner abgesetzt. Würd mich nicht wundern, wenn sich Al Quaida bald meldet.

Halte ich von allen erdenklichen Ursachen für die unwahrscheinlichste.
Was soll denn passiert sein?

Al Qaida hat vor 14 Jahren das letzte Mal einen erfolgreichen Anschlag gegen eine Passagiermaschine unternommen, seitdem sind Dutzende von Flugzeugen wegen menschlichen oder technischen Versagens abgestürzt. Als erstes an einen Anschlag zu denken halte ich für merkwürdig - was wiederum weniger eine Kritik an dir sein soll denn an den Medien, die solche Ängste bei uns schüren.
 
Ich denke, dass hat weniger mit geschürten Ängsten zu tun, sondern mit der verwunderlichen Tatsache, dass das Flugzeug ohne Rücksprache die Reiseflughöhe verlassen hat und danach ja noch recht lange mit fast konstanter Geschwindigkeit flog. Bei einem technischen Defekt würde man doch an ein etwas anderes Verhalten denken und besonders erwarten, dass die Piloten das gemeldet hätten. So überlegt man sich halt, was solch einen Ablauf begründen könnte und kommt dann evt. neben anderen möglichen technischen Problemen (z.B. vereiste Sensoren, deren falsche Daten die Piloten zu einem falschen Eingreifen in den Flug veranlasst haben könnten) auch auf die Idee, dass es sich um einen terroristischen Hintergrund gehandelt haben könnte. Und dass Terrorismus ein Thema ist, weiß man auch, ohne in große Panik vor möglichen Anschlägen zu verfallen.
 
Für solche Vermutungen ist es noch viel zu früh, wobei natürlich auch ein terroristischer Hintergrund in die bisher verfügbaren Informationen passen könnte. Immerhin hat man anscheinend bereits die Blackbox gefunden. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass auch der Stimmenrecorder viel hergeben könnte.

:tnx:

Al Qaida hat vor 14 Jahren das letzte Mal einen erfolgreichen Anschlag gegen eine Passagiermaschine unternommen, seitdem sind Dutzende von Flugzeugen wegen menschlichen oder technischen Versagens abgestürzt. Als erstes an einen Anschlag zu denken halte ich für merkwürdig - was wiederum weniger eine Kritik an dir sein soll denn an den Medien, die solche Ängste bei uns schüren.

Es war nicht mein erster Gedanke, sondern Jener, der mir nach 1h Berichterstattung der Ereignisse in den Sinn kam......halte es zwar auch für unwahrscheinlich, aber bei dem, was man bisher weiss??

8 minütiger Sinkflug, bei dem mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit Panik unter den Fluggästen ausbrach - kein Notruf - warum nicht? Entweder wars technisch nicht möglich oder die Piloten waren dazu körperlich nicht in der Lage.
 
Ich bin zu Anfang sehr gerne geflogen und fand jeden Flug aufregend (im positiven Sinn), bis ich Ende der 90er einen Landeanflug bei Gewitter hatte. Objektiv betrachtet war die Situation vermutlich nicht einmal ansatzweise gefährlich, aber mir haben das Wackeln der Maschine und der Spanier neben mir, der seinen Rosenkranz herausholte, um zu beten, gereicht, um völlig "grün" aus der Maschine auszusteigen. Seitdem fliege ich mit Unbehagen, obwohl alle Flüge danach völlig problemlos gelaufen sind.

Das die Flugangst für sich genommen eigentlich total blödsinnig ist wissen ja auch die meisten, wenn sie nicht gerade zu denen gehören, die einen Absturz überlebt haben. Ebenso ist ja die Unfall Statistik auch nicht neu. Viele vergessen dabei nur zu erwähnen, das wenn was passiert die Überlebenschancen sehr gegen 0 tendieren. Da sieht die Statistik beim Auto wesentlich besser aus.
In deinem Fall wäre es bei mir nicht beim "Grün" werden geblieben. Ich hätte Panik bekommen. 100%ig.:)


Wenn Du mein " Partner " wärst, ich würde versuchen Dich in Therapie zu schicken um mit Dir dann die wundervollen Orte ausserhalb Europas zu besuchen. ;)

Na das sind doch mal liebe Worte:beer:
Aber glaube mir, an mir würde sich jeder Therapeut die Zähne aus beissen.;);)
 
Viele vergessen dabei nur zu erwähnen, das wenn was passiert die Überlebenschancen sehr gegen 0 tendieren. Da sieht die Statistik beim Auto wesentlich besser aus.

das entscheidende ist aber das hier:
Zwar enden Flugunfälle meist tödlich. Doch selbst gemessen an den Todesfällen ist das Flugzeug am sichersten

:)

und ich würde an deiner stelle zumindest mal ne therapie in betracht ziehen. du weißt ja nicht, was für schöne orte dir entgehen. :beer:
 
[...]auch auf die Idee, dass es sich um einen terroristischen Hintergrund gehandelt haben könnte.

Aber durch welche Tat hätten denn Terroristen genau dieses Flugverhalten herbeiführen können?

Und dass Terrorismus ein Thema ist, weiß man auch, ohne in große Panik vor möglichen Anschlägen zu verfallen.

Das meine ich ja: Terrorismus ist ein Thema, das (gemessen an der tatsächlichen Bedrohung für den einzelnen) einen viel zu großen Raum einnimmt. Es sterben deutlich weniger Europäer durch Terroranschläge als durch versehentliches Verschlucken der Einzelteile von Kugelschreibern...

http://www.spiegel.de/karriere/beru...utzer-haben-gefaehrlichsten-job-a-972207.html

Wie ja schon geschrieben, ist die Wahrscheinlichkeit, bei einem Flugzeugabsturz zu sterben eher gering, dennoch haben viele Angst vor dem Fliegen.
Kaum jemand hat Angst vor dem Autofahren, obwohl jedes Jahr mehrere Tausend Deutsche dabei sterben - ebenfalls oft unter grauenvollen Umständen, nicht anders als bei einem Flugzeugabsturz.

Wenn die Medien über andere Gefahren - z.B. multiresistende Keime - in ähnlichem Ausmaß berichten würden wie über die des Terrorismus, dann würde vielleicht auch in dem Bereich ähnlich entschlossen gehandelt werden wie bei der Terrorismusbekämpfung, was sogar deutlich mehr Leben retten würde.
 
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