Unterwegs... mit dem Flugzeug

Da wäre ich mir nicht so sicher. Ein guter Therapeut kann eine Menge leisten. Ich würde für mich nicht ausschließen, das zu probieren, wenn ich irgendwann mal nicht mehr in ein Flugzeug steigen möchte.

Natürlich nicht. Das war auch nicht ganz ernst gemeint. Und klar würde ich gerne mal Schottland die USA und Neuseeland bereisen. Aber FUCK ich trau mich einfach nicht:(:mad:
Ich werde mir das trotzdem mal überlegen. :tnx:
 
Viele vergessen dabei nur zu erwähnen, das wenn was passiert die Überlebenschancen sehr gegen 0 tendieren. Da sieht die Statistik beim Auto wesentlich besser aus.

Na ja, die Wahrscheinlichkeit, einmal im Leben einen Autounfall zu er- und überleben ist sicher sehr hoch, wenn man alle Blechschäden mit einrechnet.
Das die Gefahr, einen glimpflichen Ausgang zu erleben, sehr hoch ist senkt aber nicht die Gefahr, einen tödlichen Ausgang zu erleben, wenn man nur die Strecke betrachtet.
Entscheident ist, dass pro Flugkilometer sehr viel weniger Menschen sterben als pro Autokilometer.
 
Natürlich nicht. Das war auch nicht ganz ernst gemeint. Und klar würde ich gerne mal Schottland die USA und Neuseeland bereisen. Aber FUCK ich trau mich einfach nicht:(:mad:
Ich werde mir das trotzdem mal überlegen. :tnx:

Mach das! Unser Planet ist wunderschön!

Oder nimmer dir einen längeren Urlaub und fahr mit dem Schiff.


Okay, im Falle von Neuseeland und den USA muss der Urlaub echt lang sein...
 
Natürlich nicht. Das war auch nicht ganz ernst gemeint. Und klar würde ich gerne mal Schottland die USA und Neuseeland bereisen. Aber FUCK ich trau mich einfach nicht:(:mad:
Ich werde mir das trotzdem mal überlegen. :tnx:

oooh jaa, Neuseeland.. ( würde ich sofort wieder hin wollen )
übrigens habe ich mal eine Reportage über Flugangstpatienten gesehen. Das fand direkt am Flughafen statt und am Ende des zweiten Tages ging es in den Flieger! :daumen:
 
Na ja, die Wahrscheinlichkeit, einmal im Leben einen Autounfall zu er- und überleben ist sicher sehr hoch, wenn man alle Blechschäden mit einrechnet.
Das die Gefahr, einen glimpflichen Ausgang zu erleben, sehr hoch ist senkt aber nicht die Gefahr, einen tödlichen Ausgang zu erleben, wenn man nur die Strecke betrachtet.
Entscheident ist, dass pro Flugkilometer sehr viel weniger Menschen sterben als pro Autokilometer.

Genau das ist glaube ich der mitentscheidende Punkt warum viele dem Fliegen skeptisch gegenüberstehen. Ebenso fliegen ja nur die wenigsten Menschen täglich, bis auf Piloten und Personal. Mit dem Auto ist man in der Regel täglich unterwegs. Ebenso finde ich das die Kilometeranzahl die Statistik verfälscht. Denn überleg mal wie lange du mit dem Auto brauchst um an die gleiche Anzahl an Kilometern zu kommen. Das die Wahrscheinlichkeit das was mit dem Auto passiert dann natürlich erheblich steigt ist doch logisch.
 
Der Unterschied besteht darin, dass bei einem tödlichen Autounfall i.d.R. von einen auf den anderen Moment alles vorbei ist. Die krasse Vorstellung in einem vielleicht minutenlang abstürzenden Flugzeug zu sitzen und den Boden immer näher kommen zu sehen, löst die vielen Ängste aus. Hinzu kommt natürlich das oftmals trügerische Gefühl der eigenen Kontrolle im Auto.
 
Scheiße...

Mir ist beim Fliegen ohnehin schon immer äußerst mulmig. Und in knapp 2 Monaten fliege ich fast die gleiche Strecke...
 
Der Unterschied besteht darin, dass bei einem tödlichen Autounfall i.d.R. von einen auf den anderen Moment alles vorbei ist. Die krasse Vorstellung in einem vielleicht minutenlang abstürzenden Flugzeug zu sitzen und den Boden immer näher kommen zu sehen, löst die vielen Ängste aus. Hinzu kommt natürlich das oftmals trügerische Gefühl der eigenen Kontrolle im Auto.

...in diesem Fall die Berge und nicht den Boden, also noch schlimmer. Was müssen die Passagiere da fast 10 lange Minuten miterlebt haben!! Schrecklich, das Ganze.

Charlie Hebdo im Jänner und nun das...kein gutes Jahr 2015 für Europa bisher.
 
Scheiße...

Mir ist beim Fliegen ohnehin schon immer äußerst mulmig. Und in knapp 2 Monaten fliege ich fast die gleiche Strecke...

wie ich ja schon vor einigen beiträgen schrieb.. ich hatte bis zu meinem " Sturzflug " mit Sauerstoffmasken auch keine flugangst, danach natürlich schon! Habe mich quasi selbst geheilt in dem ich meinem Hausarzt von meinen Problemen erzählte und er mir Frisium verschrieb. Jene tabletten nahm ich dann auf meinen weiteren Flügen ein bis alles wieder " Routine " war.. Bin jetzt quasi wieder geheilt bis auf der tatsache das ich im Flieger aus angst nicht schlafen kann denn ich muss alles um mich herum " kontrollieren ". Wie das im Februar nächstes Jahr in der Business Class des A380 nach Südafrika ist ( meine ersparten meilen :daumen: ), mal sehen. ( Obwohl ich da wohl nur Essen werde :D )
 

Es gebe "in der Tat Germanwings-Crews, die heute ihren Dienst aus persönlichen Gründen nicht antreten konnten", bestätigte ein Lufthansa-Sprecher gegenüber SPIEGEL ONLINE. Allerdings sei nicht bekannt, "dass dies aus Sorge geschah, dass etwas nicht in Ordnung war", so der Sprecher.

Hintergrund für die Weigerung etlicher Piloten, ihren Dienst im Cockpit aufzunehmen, ist offenbar die Tatsache, dass die Unglücksmaschine gestern stundenweise im sogenannten AOG-Modus ("Aircraft on Ground") in Düsseldorf am Boden gestanden hat - wegen technischer Probleme.

spon :wand:
 
Was müssen die Passagiere da fast 10 lange Minuten miterlebt haben!!

Vielleicht haben sie auch gar nichts bemerkt, bzw. nur, dass es relativ gemächlich wieder herunterging. Möglicherweise dachten sie daher, dass alles im normalen Rahmen war. Bis dann irgendwann die Berge sehr nah kamen...

Dennoch natürlich schrecklich das Ganze.


Da stimme ich dir zu.

Aber es funktioniert. Bei der Überschrift klickt man drauf, und das bringt Geld.

Gleich gibt es übrigens - erwartungsgemäß - einen ARD-Brennpunkt.

Aber ob 45 (!) Dauer wirklich sein müssen? Was wollen die denn berichten? Das Flugzeug ist abgestürzt - wir wissen auch noch nicht warum.
Sicher werden auch wieder Bilder von weinenden Angehörigen am Flughafen Düsseldorf gezeigt.

Ich wollte mal Fernsehjournalist werden - genau solche Bilder nach einem Flugzeugabsturz in Asien haben mich zu der Überzeugung gebracht, dass die heutige Medienlandschaft nicht die ist, in der ich arbeiten will.
 
Vielleicht haben sie auch gar nichts bemerkt, bzw. nur, dass es relativ gemächlich wieder herunterging. Möglicherweise dachten sie daher, dass alles im normalen Rahmen war. Bis dann irgendwann die Berge sehr nah kamen...

Das kann ich mir aber kaum vorstellen, dass die nichts bemerkt haben. Natürlich spürt man einen Sinkflug an Board, schon alleine wegen des Druckabfalls. Es war Tageslicht und die herannahenden Berge waren sicher bald zu sehen. Glaub, dass die Passagiere schon bald merkten, dass da was nicht stimmt.
 
Aber durch welche Tat hätten denn Terroristen genau dieses Flugverhalten herbeiführen können?

Das ist nur Spekulation, aber wenn Terroristen es schafften, ein Flugzeug in ein Hochhaus zu steuern, dann können sie es wohl auch schaffen, ein Flugzeug in einer Felswand zerschellen zu lassen. Das ist zwar mMn äußerst unwahrscheinlich, aber unmöglich ist es nicht. Wie auch zig andere mögliche Geschehnisse.

Das meine ich ja: Terrorismus ist ein Thema, das (gemessen an der tatsächlichen Bedrohung für den einzelnen) einen viel zu großen Raum einnimmt. Es sterben deutlich weniger Europäer durch Terroranschläge als durch versehentliches Verschlucken der Einzelteile von Kugelschreibern...

Das ist mir vollkommen bewusst und ich habe weder Angst, von einem Terrorschlag getroffen zu werden, noch Angst, mich in ein Flugzeug zu setzen. Trotzdem finde ich es nicht so abwegig, bei der Frage, wie es wohl zu einem solchen Flugverlauf hätte kommen können, auf ein paar mögliche Antworten kommt, von denen auch eine Terrorismus ist (die anderen sind für mich übrigens "technisches Versagen" und "menschliches Versagen"). Das Gegenteil vom Hypen eines Themas kann ja nicht sein, dass man es totschweigt.
 
Was mich auch stutzig macht, ist die Tatsache, dass der Sinkflug ja noch weit über dem Meer begann. Wenn es da einen technischen Defekt gab, hätte es doch eigentlich keinen Grund gegeben, mit der Maschine ausgerechnet in die Alpenregion zu fliegen, anstatt evt. einen anderen Flughafen an der Küste anzufliegen. Das würde natürlich dafür sprechen, dass man den Sinkflug gar nicht bemerkte (wegen falscher Anzeigen der Instrumente) oder nicht mehr in der Lage war zu reagieren (warum auch immer).
 
Das ist nur Spekulation, aber wenn Terroristen es schafften, ein Flugzeug in ein Hochhaus zu steuern, dann können sie es wohl auch schaffen, ein Flugzeug in einer Felswand zerschellen zu lassen.

Geschafft haben sie das ja dadurch, dass die Terroristen die Kontrolle über das Cockpit hatten. Wenn das dieses Mal auch so war, dann denke ich nicht, dass sie absichtlich die Alpen gerammt haben, die hätte es andere, wirksamere Ziele gegeben.

Das ist nur Spekulation, aber wenn Terroristen Das Gegenteil vom Hypen eines Themas kann ja nicht sein, dass man es totschweigt.

Da gebe ich dir Recht.
 
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