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Verstehe ich auch nicht. Ich würde sogar mal sagen, dass es in erster Linie die Vegetarier selbst sind, die sich über andere Essgewohnheiten aufregen, von wegen Tierschutz, Moral und so. Den Fleischfressern/Allesfressern ist es im Grunde ja egal, solange ihnen nicht jemand was vordiktieren will.

Ich bin ja bekennender Tierschützer, allerdings geht der Tierschutz bei mir nicht soweit, daß ich das Fleischessen verdamme. Vielmehr ist es so, daß man die Massentierhaltung und die Tiertransporte verdammen sollte, was für mich dann in erster Konsequenz heißt, daß ich Fleisch und Eier nicht im Supermarkt sondern direkt beim Erzeuger mit angeschlossener Fleischerei kaufe. Das ist zwar etwas teurer, hat aber eine vernünftige Qualität und ich brauche wegen der unsäglichen Aufzuchts- und Transportbedingungen kein schlechtes Gewissen haben.

Übrigens bekommen auch meine Hunde rohes Fleisch mit Gemüse, Obst und Nudeln oder Reis und nicht das teuere Fertigfutter.
 
Vielmehr ist es so, daß man die Massentierhaltung und die Tiertransporte verdammen sollte, was für mich dann in erster Konsequenz heißt, daß ich Fleisch und Eier nicht im Supermarkt sondern direkt beim Erzeuger mit angeschlossener Fleischerei kaufe.

Vor allem heißt das aber auch seinen Fleischkonsum in Grenzen zu halten!
1-2 mal Fleisch in der Woche doch ist völlig ausreichend.
Der massenhafte Konsum macht die Massentierhaltung, die anschließenden Transporte und die Akkord-Schlachtung ja erst notwendig.
 
Vor allem heißt das aber auch seinen Fleischkonsum in Grenzen zu halten!
1-2 mal Fleisch in der Woche doch ist völlig ausreichend.
Der massenhafte Konsum macht die Massentierhaltung, die anschließenden Transporte und die Akkord-Schlachtung ja erst notwendig.

Sorry, daß ich es nicht geschrieben habe, aber öfter als 2 Mal die Woche gibt es für uns Zweibeiner kein Fleisch. Die Hunde bekommen aber jeden Tag Frischfleisch, allerdings handelt es sich da z.B. um Pansen, Innereien, Kopf- und Muskelfleisch, Schlund etc.pp. also alles das, was eigentlich Schlachtabfall ist bzw. durch den Wolf gedreht wird und in der Wurst landet.
 
Ich halte keinen Tag ohne Fleisch aus, auch wenn ich eher auf Geflügel und Fisch setze, als auf Rind oder Schwein, was ich fast gar nicht esse.
 
Sorry, daß ich es nicht geschrieben habe, aber öfter als 2 Mal die Woche gibt es für uns Zweibeiner kein Fleisch. Die Hunde bekommen aber jeden Tag Frischfleisch, allerdings handelt es sich da z.B. um Pansen, Innereien, Kopf- und Muskelfleisch, Schlund etc.pp. also alles das, was eigentlich Schlachtabfall ist bzw. durch den Wolf gedreht wird und in der Wurst landet.

:thumb:

Ich halte keinen Tag ohne Fleisch aus, auch wenn ich eher auf Geflügel und Fisch setze, als auf Rind oder Schwein, was ich fast gar nicht esse.

Was passiert denn mit dir, wenn du einen Tag kein Fleisch isst?
 
ich habe so einige freunde die Vegatarier und Veganer sind und kann daher sagen das es echt extrem leckere Gerichte gibt ohne fleisch.
Ich essen selber Fleisch, nur sollte man extrem darauf achten wo und welches Fleisch man kauft. Ein großer teil des abgepacktest fertigfleisch bzw. Scheiben fleisch kann man bei vielen Anbietern und vor allem bei den Günstigen Discountern davon ausgehen das es alles Massentierhaltung ist und meiner Meinung nach nicht gekauft werden sollte, da man es sonst Unterstützt und die Konzerne in ihrer Verkaufs und vor allem Einkaufs Verhalten.
Man sollte ganz bewusst einkaufen gehen und halt für Fleisch mal ein wenig tiefer in die Tasche greifen als bei ALDI und LIDL. Wenn man noch einen richtigen Fleischer in der Stadt/Ort/Dorf hat lieber dort sein Fleisch kaufen als in den Supermärkten... dort gibt es eigentlich immer eine bessere Qualität und die Tiere haben meistens ein besseres leben gehabt. Vielleicht wenn es geht die Tiere selber erlegen (für die meisten wird es wohl nur bei Fisch möglich sein) aus ihren freien Lebensraum, Sach- und Artgerecht zu töten und vor allem niemals mehr entnehmen als man benötigt. So betreibe ich es wenn es möglich ist, zb. beim Angeln setzte ich lieber ein Fisch wieder rein als ihn unnötigt zu töten.

Wir alle sollten einfach bewusster Konsumieren und somit unsere Umwelt und die Tiere die darin leben mehr achten.
 
Genau, der Mensch hat sich weiterentwickelt, ebenso seine Erkenntnisse und Technologien.
Deshalb frage ich mich, warum ich mich eigentlich noch von vielen Leuten belöffeln lassen muss, weil Fleischverzicht in deren Augen unnatürlich oder gar irrational wäre.
Der Mensch hat übrigens am Anfang Beeren gesammelt, das sieht man auch heute noch bei vielen Frauen die Schuhe sammeln (:lol:), und hat trotzdem überlebt.
Im Hinduismus oder Buddhismus haben sich viele Menschen Jahrhunderte lang fleischlos ernährt, so essenziell kann's dann doch nicht sein. :)

Also, ich habe auch mal Wochen, wo ich mich komplett vegetarisch ernähre, wenn es sich so ergibt..es gibt für mich definitiv zig vegetarische Gerichte, die auch ohne Fleisch lukullisch sind. Aber ich esse einfach gern Fleisch!
Ich glaube auch, dass das der weitaus größte Teil der Menschen Fleisch aus diesem Grund isst...und nicht (wie oben behauptet), weil man es für essenziell hält.

Du "verdammst" die Gegenseite, aber auch mit schwammigen Argumenten ;)
* Antibiotika-Einsatz beim Fleisch vs. Pestizid-Belastung in der modernen Landwirtschaft...wenn du dein Gemüse beim Bio-Händler kaufst, dann musst du auch mit Bio-Fleisch vergleichen, dass auch keine derartige Belastung aufweist
* Gen-manipuliertes Futter in der Massentierhaltung...das stimmt wohl. Aber hast du dich mal mit der Getreide-Wirtschaft beschäftigt? Ich bezweifle, dass du jemals etwas Mehl gegessen hast, das nicht Gen-manipuliert war. Nur weil die Veränderungen der Chromosomensätze unserer heutigen Getreidesorten schon so lange her ist und daher in den Medien absolut gar kein Thema mehr, sollte man das wenn man schon solche Argumente anführt nicht vergessen.
* Insbesondere würde ich aber mit dem Buddhismus aufpassen, bei dem viele Glaubensgemeinschaften (z.B. die Tibetaner) davon ausgehen, dass jedes Lebewesen gleich viel wert ist und man auch keine Pflanzen töten sollte...das macht die Ernährung dann etwas schwierig ;) Ich persönlich bin schon von klein auf mit diesen Religionen in Tibet, Bhutan, China usw. konfrontriert wurden und vielleicht esse ich auch deswegen weiterhin Fleisch und halte mich eher an diese Vorstellung...

Wir alle sollten einfach bewusster Konsumieren und somit unsere Umwelt und die Tiere die darin leben mehr achten.

Ich finde es am Schlimmsten, dass so viele Dinge einfach gekauft und dann doch weggeschmissen werden, dass Obst und Gemüse tonnen-weise weggeschmissen werden, wenn sie eine kleine Delle oder einen Fleck haben oder nicht gerade gewachsen sind usw.
Daher geht es mir bei meiner Ernährung vorallem darum, wirklich bewusst nur das zu kaufen, was ich tatsächlich auch brauche und zeitnah verwerte.

Achja, und zu Veganern...ich finde eine Ernährungsweise fragwürdig, die mich dazu zwingt, aufwendig (teilweise aus Tieren(!)) gewonnene Medikamente nutzen zu müssen und dies mit dem Wohl der Tiere zu begründen
 
Erst einmal... kaufe ich selber des Öfteren Bio, nicht immer, aber häufig, egal ob Obst, Gemüse (und fast alle Produkte für Vegetarier oder Veganer sind Bio Produkte) oder was auch immer.
Letztendlich bleibt einem, gerade den "normal" verdienen Leuten, aber manchmal einfach nichts anderes übrig als auf "Nicht Bio"-Kost zurückzugreifen.
Da liegt aber der Fehler schon ganz woanders im "System"... aber das ist ein anderes Thema, aber leider unweigerlich damit verknüpft.
Als Konsument hat man nämlich die Chance durch seinen Konsumverhalten etwas zu bewirken, aber vielen ist das egal.

Dass das Konsumverhalten vieler Menschen einfach abartig ist, ist ja im Übrigen nichts neues.
Im übrigen bekomme ich das kotzen wenn ich sehe, was hier alles in der Mülltonne landet... und in dritte Welt Ländern gehen die Leute vor die Hunde.
Wenn man sich mal vor Augen führt, wieviel Nahrung wir eigentlich weltweit produzieren... und wieviel wir davon einfach wieder vernichten... *kopfschüttel*

Achja, und zu Veganern...ich finde eine Ernährungsweise fragwürdig, die mich dazu zwingt, aufwendig (teilweise aus Tieren(!)) gewonnene Medikamente nutzen zu müssen und dies mit dem Wohl der Tiere zu begründen

Also das musst du mir mal belegen, zumal kein echter Veganer damit konform gehen würde.
 
Also das musst du mir mal belegen, zumal kein echter Veganer damit konform gehen würde.

Was will man da großartig belegen? Es gibt nur ein einziges veganes Nahrungsmittel, dass die in verzehrbaren Mengen genügend Vitamin B12 liefert. Das ist die Nori-Alge und ich persönlich kenne keinen Veganer, der dir regelmäßig konsumiert. Genauso wenig wie ich Veganer kenne, die täglich 250g Ingwer essen oder 400ml Soja-Soße trinken. ;)
Da die Mangelerscheinungen wirklich gravierend bis letal sind, ist man früher oder später gezwungen zu supplementieren. Dies wird nur meist erst nach 2-3Jahren relevant.
 
* Antibiotika-Einsatz beim Fleisch vs. Pestizid-Belastung in der modernen Landwirtschaft...wenn du dein Gemüse beim Bio-Händler kaufst, dann musst du auch mit Bio-Fleisch vergleichen, dass auch keine derartige Belastung aufweist
* Gen-manipuliertes Futter in der Massentierhaltung...das stimmt wohl. Aber hast du dich mal mit der Getreide-Wirtschaft beschäftigt? Ich bezweifle, dass du jemals etwas Mehl gegessen hast, das nicht Gen-manipuliert war. Nur weil die Veränderungen der Chromosomensätze unserer heutigen Getreidesorten schon so lange her ist und daher in den Medien absolut gar kein Thema mehr, sollte man das wenn man schon solche Argumente anführt nicht vergessen.

Gen- und Pestizidpanik sind so German Angst.

Rational betrachtet sind weder Pestizide noch genveränderte Lebensmittel gefährlich. Richtig ist vielmehr, dass Züchtung und Schutz von Pflanzen wichtige Mittel in der Ertragssteigerung sind und die Regularien und Beschränkungen hier extrem streng sind.
 
Gen- und Pestizidpanik sind so German Angst.

Rational betrachtet sind weder Pestizide noch genveränderte Lebensmittel gefährlich. Richtig ist vielmehr, dass Züchtung und Schutz von Pflanzen wichtige Mittel in der Ertragssteigerung sind und die Regularien und Beschränkungen hier extrem streng sind.

An sich möchte ich dir vollkommen zustimmen...aber es gab in der Vergangenheit schon einige Pestizid-Vergiftungen (noch in den 90ern) und es werden auch heute noch Stoffe benutzt, die krebserregend sein könnten, wenn man zu viel davon konsumiert. Wobei ich eher nicht davon ausgehe, dass das hochwahrscheinlich ist.
 
Ich esse mehr, weil mein Appetit nicht gestillt wird. ;)

Mal davon abgesehen: Seit letzten Sommer habe ich meine Ernährung umgestellt. Jeden Tag Geflügel oder Fisch, so gut wie keine Kohlenhydrate, höchstens nach Sport, denn da brauche ich die. Seitdem 30kg runter. :)

Das ist aber nicht leicht. Irgendwie fehlt was, wenn "nur" Fleisch und Gemüse auf dem Teller liegen. Oder beim Frühstück nur Obst, Milchprodukte und Gemüse zur Auswahl sind.
 
Ich bin Fleischfresser durch und durch! Ich liebe Fleisch! Meistens gibts Schwein, manchmal Huhn und Rind. Schaaf mag ich nicht, Innereien sind Kopfsache und für mich nicht genießbar. Ente zu fett, Wild nicht meins (auch Kopfsache) und Fisch immer gern!

Ich könnte nicht vegetarisch leben! Geht garnicht... Es schmeckt einfach zu gut!

Aus Hackepeter wird Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) später...

In diesem Sinne
 
An sich möchte ich dir vollkommen zustimmen...aber es gab in der Vergangenheit schon einige Pestizid-Vergiftungen (noch in den 90ern) und es werden auch heute noch Stoffe benutzt, die krebserregend sein könnten, wenn man zu viel davon konsumiert. Wobei ich eher nicht davon ausgehe, dass das hochwahrscheinlich ist.

Ich empfehle für solche Fragen immer gern das Bundesinstitut für Risikobewertung. Die stellen regelmäßig fest, dass gefundene Pestizide in Lebensmitteln eine gefährliche menge eigentlich nie erreichen und dass das risiko durch Pestizide zu den überschätztesten Lebensrisiken überhaupt gehört (mit Atomkraft natürlich).
 
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