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Meine Ex-Freundin war Vegetarierin, daher war ich gezwungenermaßen auch weitestgehend einer über 1-2 Jahre, die ich mit ihr zusammengelebt habe. Eigentlich kein Problem gewesen, denn als Student hat man eh nicht so viel Geld für Fleisch und Fisch. Es gab häufig Pasta oder Reis mit Soßen und Gemüse oder Falafel, Pfannkuchen etc. Es gibt eine Menge fleischloser Dinge, die richtig gut schmecken und die ich heute auch regelmäßig koche. Sich über Vegetarier lustig zu machen, wie's teilweise hier im Thread passiert, finde ich ziemlich kindisch. Fleisch essen macht einen nicht cooler oder härter.
Ich esse selbst auch nicht viel Fleisch, ab und zu mal Bolognese oder Fisch, aber es hält sich relativ in Grenzen. Bei Muttern gibt's natürlich fast jeden Tag sowas, Frikadellen, Schnitzel, Rouladen, Steak, Geschnetzeltes etc. Aber ich find's eigentlich auch ohne ganz aushaltbar. Mein Lieblingsessen kommt ohnehin ohne Fleisch aus... Kartoffelpuffer... dafür würde ich einiges tun... *sabber*
 
Meine Ex-Freundin war Vegetarierin, daher war ich gezwungenermaßen auch weitestgehend einer über 1-2 Jahre, die ich mit ihr zusammengelebt habe. Eigentlich kein Problem gewesen, denn als Student hat man eh nicht so viel Geld für Fleisch und Fisch. Es gab häufig Pasta oder Reis mit Soßen und Gemüse oder Falafel, Pfannkuchen etc. Es gibt eine Menge fleischloser Dinge, die richtig gut schmecken und die ich heute auch regelmäßig koche. Sich über Vegetarier lustig zu machen, wie's teilweise hier im Thread passiert, finde ich ziemlich kindisch. Fleisch essen macht einen nicht cooler oder härter.
Ich esse selbst auch nicht viel Fleisch, ab und zu mal Bolognese oder Fisch, aber es hält sich relativ in Grenzen. Bei Muttern gibt's natürlich fast jeden Tag sowas, Frikadellen, Schnitzel, Rouladen, Steak, Geschnetzeltes etc. Aber ich find's eigentlich auch ohne ganz aushaltbar. Mein Lieblingsessen kommt ohnehin ohne Fleisch aus... Kartoffelpuffer... dafür würde ich einiges tun... *sabber*

Habe ich da gerade geschrieben?:D
Esse auch nicht übermäßig viel Fleisch, mal ein Hähnchenfilet in der Woche oder es Hack in der Soße, aber ansonsten auch viel ohne.
Und ja ich liebe Kartoffelpuffer:applaus:
 
Ich brauch auch nicht oft Fleisch.
Ohne Fleisch muss man nur zusehen, dass man z.B. seine Eisenzufuhr o.ä. auch auf anderem Wege gewährleistet, denn Eisen ist ein wesentlicher Bestandteil von Hämoglobin, welches für den Sauerstoff-Transport im Blut verantwortlich ist :tnx:
 
Meine Ex-Freundin war Vegetarierin, daher war ich gezwungenermaßen auch weitestgehend einer über 1-2 Jahre, die ich mit ihr zusammengelebt habe. Eigentlich kein Problem gewesen, denn als Student hat man eh nicht so viel Geld für Fleisch und Fisch. Es gab häufig Pasta oder Reis mit Soßen und Gemüse oder Falafel, Pfannkuchen etc. Es gibt eine Menge fleischloser Dinge, die richtig gut schmecken und die ich heute auch regelmäßig koche. Sich über Vegetarier lustig zu machen, wie's teilweise hier im Thread passiert, finde ich ziemlich kindisch. Fleisch essen macht einen nicht cooler oder härter.
Ich esse selbst auch nicht viel Fleisch, ab und zu mal Bolognese oder Fisch, aber es hält sich relativ in Grenzen. Bei Muttern gibt's natürlich fast jeden Tag sowas, Frikadellen, Schnitzel, Rouladen, Steak, Geschnetzeltes etc. Aber ich find's eigentlich auch ohne ganz aushaltbar. Mein Lieblingsessen kommt ohnehin ohne Fleisch aus... Kartoffelpuffer... dafür würde ich einiges tun... *sabber*

Sehr sympathische Einstellung.
Komisch finde ich auch immer diese Angst vor Vegetariern, dass die einen angeblich ständig bekehren wollen würden. Ist mir seltsamerweise noch nie passiert. Aber in den Jahren, in denen ich mich vegetarisch ernährt habe, habe ich dann schon mal zu hören gekriegt, wie unnatürlich, um nicht zu sagen: geistesgestört, ich doch bin, weil ich kein Fleisch esse. Oft kommen die Bekehrungsversuche nämlich auch aus der anderen Richtung.
 
Ich habe mich doch nicht ans obere Ende der Nahrungskette gekämpft, um dann Möhrchen zu knabbern.

Ne, Spaß bei Seite, ich ess gerne Fleisch/Fisch, aber in Maßen und achte halt darauf, wo ich mein Fleisch kaufe.

Jeder soll nach seinem Gusto leben. Wenn Gäste kämen, die Vegetarier sind, würde ich darauf Rücksicht nehmen. Wir haben in unserer Verwandt-/Bekanntschaft/Freundeskreis allerdings nur fleischfressende Pflanzen.
 
Ich finde Fleisch auch durchaus lecker und will hier weiß Gott nicht auf die Tränendrüse drücken...aber wenn man sich die Fleischproduktion als Verbraucher mal anguckt, wird einem schon teilweise echt komisch.
 
Ich finde Fleisch auch durchaus lecker und will hier weiß Gott nicht auf die Tränendrüse drücken...aber wenn man sich die Fleischproduktion als Verbraucher mal anguckt, wird einem schon teilweise echt komisch.

:tnx:
Ich habe vor ziemlich genau einem Jahr das Buch "Tiere essen" von Jonathan Safran Foer gelesen - da gehts zwar um amerikanische Zustände, aber das ist bei uns fürchte ich auch nicht mehr viel anders.

Seitdem esse ich kein Fleisch mehr - teils aus Mitleid mit den Tieren, als auch aus purem Eigennutz. Fisch esse ich hin und wieder, allerdings aus der Region.

Vielleicht werde ich auch mal wieder Fleisch essen, aber dann will ich wissen, wie die Tiere gehalten wurden, wie sie gelebt haben.
Das dürfte mir auf dem Land leichter fallen, als Menschen in der Stadt, die mehr oder weniger auf Massenware ausm Supermarkt angewiesen sind (Biomärkte gibts schon immer mehr, aber wer weiß, ob das alles so bio ist..., und sicher für manche zu teuer).

Neulich kam auch eine Serie über Ernährung mit Tim Mälzer, wo er zu weniger Fleischkonsum ermahnt hat. Also lieber weniger, und dafür auf die Qualität achten.
 
Neulich kam auch eine Serie über Ernährung mit Tim Mälzer, wo er zu weniger Fleischkonsum ermahnt hat. Also lieber weniger, und dafür auf die Qualität achten.

Genau das ist meiner Meinung nach auch das Problem.
Nicht unbedingt der Fleischkonsum an sich, sondern das Ausmaß des Konsums und die geringe Bereitschaft für qualitativ höherwerte Lebensmittel tiefer in die Tasche zu greifen, was auch sicher durch dieses Ausmaß beeinflusst wird.
 
Ich kann mich erinnern, wie Mälzer in der Episode im Supermarkt steht und feststellt, dass ein ganzes Hühnchen billiger ist als ein paar TG-Kartoffelknödel (oder sowas, weiß nicht mehr genau, auf alle Fälle nix tierisches).
Da sieht man doch, wie verrückt das ganze System ist.
 
Vom Vegetarier sein halte ich nichts, die Menschen waren schon immer Fleischfresser, also quasi Raubtiere.

Blödsinn, der Mensch ist schon immer omnivor, sprich ein Allesfresser.

Ich für meinen Teil bin seit Dezember des letzten Jahres auch Vegetarier.
Zum einen aus moralischen Gründen (Ich könnte nie selbst ein Tier töten und die Tatsache, dass diese Tiere von anderen getöten werden macht es nicht besser), zum anderen als eine Art "Protest" an den vorherrschenden Verhältnissen und der Skrupellosigkeit der Massentierhaltung.
Und ja, ich esse auch keinen Fisch, denn das sind nämlich auch Tiere. :rolleyes:

Um gleich mal die absurde These aus der Welt zu schaffen, dass Vegetarier/Veganer anderen Tieren etwas wegessen, oder verantwortlich für die Erderwärmung sind (:stirn:).
Die Tiere in der Massentierhaltung werden oft mit Soja oder Mais, also generell Silage gefüttert (meist noch genmanipuliert, also werden damit auch noch dubiose Konzerne aus den USA wie z.B. Monsanto unterstützt, welche z.B. Kleinbauern in Amerika ihrer Existenzgrundlage berauben).
FÜr viele Tiere, wie z.B. Rinder sind Mais oder Soja jedoch gar nicht verträglich, der CO2 Ausstoß ist demnach noch verstärkt, ganz zu schweigen von der Masse der Tiere, die sich in solchen Anlagen befinden.

Des Weiteren werden für die Herstellung von Fleisch ca. 20.000 Liter Wasser benötigt und Regenwälder werden nicht etwa abgeholzt weil Nutzfläche für den Sojaanbau für Tofu etc. gebraucht wird, sondern einfach um noch mehr Futternmittel für die Massentierhaltung herzustellen.
Ca. 95 Prozent des weltweit produzierten Sojabohnen gehen in die Massentierhaltung...

Ich habe für mich festgestellt, dass ich, seit ich Vegetarier bin einfach viel mehr darauf achte, was in meinem Essen eigentlich drin ist und was ich esse.
Zudem koche ich viel öfter selber (dann zum Großteil sogar vegan) und probiere mich mit verschiedenen Sachen aus.
Man lebt einfach bewusster (Wobei ich nicht sagen möchte, das jemand der Fleisch ist sich nicht bewusst ernähren kann, aber erfahrungsgemäß machen es 95% der Leute nicht) und wird sich der Bedeutung von Nahrung mehr bewusst.
Viele sehen eben nur die Hühnerbrust im Kühlregal... aber nicht das ganze Tier... und was es in seinem erbärmlich kurzen Leben alles über sich ergehen lassen muss.

Jeder der meint er könnte nicht ohne Fleisch leben hat es noch nie probiert, ist einfach nur zu faul oder mental zu schwach so etwas durchzuziehen.
Ich für meinen Teil finde auch, dass Fleisch sehr gut schmeckt, aber aus den oben genannten Gründen verzichte ich eben drauf... und komme damit super klar.

Ich finde es immer wieder erstaunlich mich dafür zu rechtfertigen, warum ich denn kein Fleisch mehr esse.. ich frage die Leute ja auch nicht warum sie es unterstützen, dass Lebewesen mit Schmerzempfinden für ihr Verlangen nach Nahrung getötet werden, wo es doch so viele andere Möglichkeiten gibt sich ausgewogen zu ernähren.
Jeder der gerne Fleisch essen möchte, sollte sich vielleicht mal vor Augen führen, was er machen würde, wenn es eben keine Massentierhaltung geben würde... wie viele von euch hätten das Zeug auf die Jagd zu gehen und Tiere zu erlegen? (Wobei das wahrscheinlich nur eine Sache der Routine ist... irgendwann stumpft halt jeder ab)

Alles in Allem respektiere ich jeden der meint Fleisch essen zu wollen, aber mich beschleicht oft so das Gefühl, dass viele sich eben der oben genannten Tatsachen nicht bewusst sind... und mit diesem, ich nenne es jetzt mal "kostbaren Gut", das eigentlich schon gar nicht mehr kostbar oder luxuriös ist, umgehen als wäre es eine Tafel Schokolade.

Ach ja, ein Kind, welches sich noch im Wachstum befindet vegetarisch oder vegan zu ernähren halte ich auch für fahrlässig und unklug. Dennoch sollte man bei der Qualität der Waren genau darauf achten und sich gut überleben was man seinem Kind kauft.

Danke für die Aufmerksamkeit, vielleicht entwickelt sich ja nochmal eine etwas regere Diskussion und nicht nur ein langweiliges Phrasengedresche der Fleischfraktion. ;)
 
Zumindest nicht die Fische die ich so gern esse.

Im Übrigen:

Jeder der meint er könnte nicht ohne Fleisch leben hat es noch nie probiert, ist einfach nur zu faul oder mental zu schwach so etwas durchzuziehen.

ist das nur das hohle Phrasengedresche der Veggie-Fraktion, das andererseits nicht erwünscht ist, wenn es von überzeugten Fleischfressern kommt. Das kann ich nicht nachvollziehen.
 
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