@werderaner:
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Logisch waren bei Merte sportliche Aspekte ausschlaggebend, aber wenn ich immer lese, dass bei Wechseln unserer Spieler gerade zu Bayern solche Aspekte plötzlich nicht mehr gelten, halte ich das auch für falsch. Übertrieben dargestellt: Wechselt ein Spieler von einem kleinern Verein zu uns, macht er immer alles richtig, weil ist ja sportlich sinnvoll. Auch, wenn er vielleicht mit dem Herzen immer noch beim kleinen Verein ist (und Merte ist im Herzen Hannoveraner). Wechselt dann aber einer z.B. zu Bayern, werden sportliche Aspekte plötzlich ausgeblendet. Dass es genauso eine sportliche Herausforderung sein kann, im großen, teuren Kader der Bayern Leistungen zu zeigen, die einen zum Stammspieler machen, wollen viele hier nicht hören. Sicher, Boro hat diese Herausforderung nicht gepackt. Trotzdem hätte er sich weiterhin für sein Geld den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern

auf der Bayern Bank platt sitzen können, was er nicht getan hat. Natürlich bringt er uns im Moment nicht weiter, das bestreitet hier ja keiner. Diese Anschuldigungen mit "Söldner-Mentalität" sind in meinen Augen aber aus mancher Fan-Sicht heraus zu einseitig.
Wenn es hier z.B. um Schalke gehen würde, wo es ja auch Beispiele aus der Vergangenheit gibt, also um den Wechsel zu einem Verein, der sportlich schlechter dasteht als der eigene, dann kann man vielleicht nochmal drüber reden. Aber ich finde, dass bei manchen Leuten die Bayern immer noch so ein rotes Tuch sind, dass Wechsel eines unserer Spieler dorthin generell verurteilt werden (um den Spieler in ein schlechtes Licht zu rücken).