Thomas Eichin (Bayer Leverkusen, Leiter Nachwuchs- & Frauenfußball)

Werders Weg kann nur sein, preiswerte Spieler, evtl. sogar ablösefrei, in Kombination mit dem eigenen Nachwuchs zu entwickeln. Sie haben ja schon Probleme, einem Selke eine echte sportliche Perspektive aufzuzeigen.
Klassenerhalt ist bleibt das Gebot der Stunde. Ob nun Platz 15 oder Platz 10 spielt dabei keine Rolle. Im Hinblick auf die Fernsehgelder allerdings schon.

Mit dem bloßen Klassenerhalt sollte man sich eben m.E.nicht jedes Jahr zufrieden geben, denn dann sitzen wir wirklich dauerhaft da unten fest mit soliden Finanzen meinetwegen, aber ohne jede Aussicht, jemals unten raus zu kommen. TERD sind hier angetreten, um den Karren wieder aus dem Dreck zu schieben. Langsam meinetwegen, aber er muss wieder raus. Wenn wir als Fans uns jedes Jahr mit dem bloßen Klassenerhalt zufrieden geben, dann hätte man auch mit Schaaf bis in alle Ewigkeit weitermachen können. Nennt mich Erfolgsfan, aber ich will mehr sehen als jedes Jahr Abstiegskampf, da erwarte ich schon mehr vom SV Werder. Und der nächste Schritt auf der Leiter ist jetzt ein sicherer Mittelfeldplatz von 7-12 in der nächsten Saison ohne Abstiegssorgen und genau das muss der Rest der Fußballwelt auch sehen, denn dann denken Funktionäre und Spieler: "Hmmm, beim SV Werder bewegt sich was, da entsteht etwas." und so bekommen wir wieder eine Perspektive, Werbepartner und Sponsoren, sprich:wir kommen aus diesem graue Maus- Teufelskreislauf wieder heraus (kein sportlicher Erfolg, weniger Interesse am Produkt Werder bei Fans, Sponsoren, Spielern etc, weniger Einnahmen, schlechtere Transfermöglichkeiten von Spielern und wiederum noch weniger sportlicher Erfolg). Jetzt muss TE auch mal ins Risiko gehen bei Transfers, die Bartels und Hajrovics dieser Welt helfen uns mit großer Wahrscheinlichkeit nicht wieder aus dem Tief.
 
Mit dem bloßen Klassenerhalt sollte man sich eben m.E.nicht jedes Jahr zufrieden geben, denn dann sitzen wir wirklich dauerhaft da unten fest mit soliden Finanzen meinetwegen, aber ohne jede Aussicht, jemals unten raus zu kommen. TERD sind hier angetreten, um den Karren wieder aus dem Dreck zu schieben. Langsam meinetwegen, aber er muss wieder raus. Wenn wir als Fans uns jedes Jahr mit dem bloßen Klassenerhalt zufrieden geben, dann hätte man auch mit Schaaf bis in alle Ewigkeit weitermachen können. Nennt mich Erfolgsfan, aber ich will mehr sehen als jedes Jahr Abstiegskampf, da erwarte ich schon mehr vom SV Werder. Und der nächste Schritt auf der Leiter ist jetzt ein sicherer Mittelfeldplatz von 7-12 in der nächsten Saison ohne Abstiegssorgen und genau das muss der Rest der Fußballwelt auch sehen, denn dann denken Funktionäre und Spieler: "Hmmm, beim SV Werder bewegt sich was, da entsteht etwas." und so bekommen wir wieder eine Perspektive, Werbepartner und Sponsoren, sprich:wir kommen aus diesem graue Maus- Teufelskreislauf wieder heraus (kein sportlicher Erfolg, weniger Interesse am Produkt Werder bei Fans, Sponsoren, Spielern etc, weniger Einnahmen, schlechtere Transfermöglichkeiten von Spielern und wiederum noch weniger sportlicher Erfolg). Jetzt muss TE auch mal ins Risiko gehen bei Transfers, die Bartels und Hajrovics dieser Welt helfen uns mit großer Wahrscheinlichkeit nicht wieder aus dem Tief.

Falls man mit Schaaf jetzt noch in der Bundesliga spielen würde. Im letzten Jahr wurde der andauernde Abwärtstrend gestoppt. Ein kleiner Schritt nach oben sollte das Ziel sein.
Wenn man aber aus dem grauen Maus-Teufelskreis heraus kommen möchte, dann muss man einfach mehr investieren ins Team. Ein Ruiz könnte schon helfen.
 
Sollte TE in dieser Transferperiode niemanden mehr verpflichten, würde ich das durchaus auch nachvollziehen können.
Angenommen Ruiz wird verpflichtet und schlägt überhaupt nicht ein (und das Risiko besteht nun mal), bekommt ein schönes Gehalt fürs auf-der-Bank-sitzen und nach 1-2 Jahren wird er für die Hälfte der ursprünglich gezahlten Ablöse wieder verkauft. Dann wünschen die gleichen Leute, die TE jetzt loben, die Pest an den Hals, denn eben diese Transfers kann man sich bei Werder absolut nicht mehr leisten.
Selbstverständlich muss man ins Team investieren und selbstverständlich darf der Klassenerhalt nicht das erklärte Ziel eines SV Werder sein, aber aus der aktuellen Finanzsituation kommen wir auch nicht von heute auf morgen raus.
Ich würde Ruiz gerne bei uns sehen, aber eben als Leihgeschäft mit KO, ist die wirtschaftlich sinnvollere Variante. Und wenn die Saison gut verläuft, wer weiß was dann im nächsten Jahr möglich ist...Schritt für Schritt, quasi.
 
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Angenommen Ruiz wird verpflichtet und schlägt überhaupt nicht ein (und das Risiko besteht nun mal), bekommt ein schönes Gehalt fürs auf-der-Bank-sitzen und nach 1-2 Jahren wird er für die Hälfte der ursprünglich gezahlten Ablöse wieder verkauft. ...
Jeder Transfer birgt Risiken. So ist das im (Fußball)Leben. Aus Angst vor Fehlern gar nichts mehr zu machen ist - irgendwie auch ein Fehler.
Natürlich hast Du recht, dass ein Leihe mit Kaufoption für Werder die beste Lösung wäre. Aus den vielen schlechten Erfahrungen der letzten Jahre abzuleiten, dass man besser gar keinen Spieler mehr verpflichtet, für den Ablöse fällig wird, kann es auch nicht sein.

Keine Ahnung, ob es tatsächlich Ruiz ist. Aber dass es versucht wird, auch einen Spieler zu verpflichten, der die Qualität des Kaders tatsächlich steigern kann, finde ich richtig.
 
Mal so ne Frage:

Wo bleiben die Juve-Spieler?

Habe ich da zu viel erwartet? Habe ich da was falsch verstanden?
Ich bin davon ausgegangen, dass wir durch die Kooperation an teils gute (namenhafte) Spieler kommen auf Leihbasis... Nur irgendwie höre ich da nun garnichts mehr von...
 
Mal so ne Frage:

Wo bleiben die Juve-Spieler?

Habe ich da zu viel erwartet? Habe ich da was falsch verstanden?
Ich bin davon ausgegangen, dass wir durch die Kooperation an teils gute (namenhafte) Spieler kommen auf Leihbasis... Nur irgendwie höre ich da nun garnichts mehr von...


Bei TEs Arbeitsweise wäre es mir neu das irgendwer was hört.

Also abwarten und Tee trinken oder nen kaltes Becks ;)

TE macht das schon:daumen:
 
... Jetzt muss TE auch mal ins Risiko gehen bei Transfers, die Bartels und Hajrovics dieser Welt helfen uns mit großer Wahrscheinlichkeit nicht wieder aus dem Tief.

Oh, DIESE Forderung kommt mir bekannt vor! Soll ich Anfangen aufzuzählen, oder reicht die Erinnerung noch an all die Granaten, mit denen KATS "ins Risiko gegangen" sind? Aber manche lernen es halt nie. :roll::roll:

Das Wohl von Werder liegt nicht in der Zahlung von hohen Ablösen die im Risikobereich liegen, sondern die wirtschaftliche "Randlage" zu akzeptieren und Stars zu machen, statt zu kaufen. Das wird mal besser, mal schlechter klappen, aber alles andere ist va banque á la H?V, nur ohne Mäzen! Insofern macht Eichin da bisher einen grundsoliden Job und ich glaube auch Dutt sieht den sportlichen Erfolg eher über die Mannschaftsleistung, als über (zugekaufte) begnadete Einzelspieler. Allerdings muss dafür die Durchlässigkeit und die Fortentwicklung unserer Talente deutlich besser werden.
 
So lesenwert die Diskussion über Investoren auch ist, so ist sie in diesem Thread leider etwas deplatziert. Daher haben wir die entsprechenden Beiträge hierher verschoben und bitten euch, die Investoren-Diskussion auch nur dort weiterzuführen.

GWG

Bremen
Moderatorenteam
 
Ich sehe in Bryan Ruiz alles andere als einen Heilsbringer.

Er ist schon relativ alt, ob man ihn mit Gewinn weiterverkaufen könnte, ist fraglich. Da wären selbst 4 Millionen Ablöse plus 2 Millionen Gehalt eine Menge Holz. Ich sehe es auch nicht als große Kunst an, solche Deals über das Geld zu regeln. Dass ein sportlich ehrgeiziger Spieler lieber bei uns in der BL Stamm spielt als einer von vielen Stürmern bei Besiktas zu sein, ist auch nicht das Verdienst unserer sportlichen Leitung.

Das größte Problem sehe ich aber darin, dass wir im Mittelfeld an der Grenze der Bundesligatauglichkeit operieren und es uns dort an Struktur, taktischer Intelligenz und am Tempo völlig mangelt. Wenn dort nicht angesetzt wird, dann wird unser teurer Sturm vorne versauern. Ein Haus baut man vom Fundament und fängt nicht mit einem teuren Dach an.
 
Das größte Problem sehe ich aber darin, dass wir im Mittelfeld an der Grenze der Bundesligatauglichkeit operieren und es uns dort an Struktur, taktischer Intelligenz und am Tempo völlig mangelt. Wenn dort nicht angesetzt wird, dann wird unser teurer Sturm vorne versauern. Ein Haus baut man vom Fundament und fängt nicht mit einem teuren Dach an.
Ich glaube nicht, dass Ruiz in vorderster Front spielen würde. Für mich wäre er eher der Ersatz für Hunt und dafür ist er aus meiner Sicht gut geeignet und würde auch die Qualität des Mittelfelds deutlich erhöhen. Ich denke, man würde dann wohl
Elia - Di Santo
Ruiz
Izet - Juno​
spielen
 
Auch nach dem Ende der Sky-Sendung «Samstag Live!» wird dem Sportjournalist Stefan Hempel nicht langweilig: Er wurde von der Führungsetage ausgewählt, das neue Montagsformat «EinsEins – Das Standpunktgespräch» zu moderieren. Die erste Sendung wird am 25. August, also nach dem ersten Wochenende im Bundesliga-Oberhaus ausgestrahlt. Produziert wird das Format immer montags – und zwar direkt vor Ort. Im Exklusiv-Interview mit Quotenmeter.de erklärte Sky-Sportchef Burkhard Weber: „Wir wollen dort immer mit einem Entscheider aus dem deutschen Fußball sprechen, den wir an seinem Arbeitsplatz besuchen.“ Gezeigt wird das neue Sky-Format nach der Live-Übertragung der zweiten Liga, also ab 22.30 Uhr. Erster Gast wird Bremens Thomas Eichin.
 
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