Stimmung im Stadion

Brauchen wir ein neues speziell auf Werder zugeschnittenes Fankonzept?


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Er hatte wohl am Samstag nicht mit unserem rasanten Spiel gerechnet! ;)

Also von mir aus kann er da auch ruhig bleiben. :beer:
Als Einzelkämpfer fällt er natürlich auf, das sollte er (zumal er in der ersten Reihe selbst freie Sicht hat) mit berücksichtigen.

besser er steht in der ersten und muss die fahne nur stumpf runter knallen ! bis er die in reihe 10 zusammengetüddelt und hingestellt hat ist der ball schon drin ;)

und wenn ihr selbst mal unten steht , so viel besser ist die sicht da nicht ! das hintere tor siehste da teils nur durch 44 füße ;)

dennoch will ich den platz irgendwo nicht missen ;)

er gibt sich aber insgesamt schon mühe ;) kiann ihn da aber gerne am 1. spieltag drauf ansprechen ;)
 
@hasenbommel. Natürlich ist es nicht Sinn der Sache, die Kurve in feste Blöcke zu trennen. Alles, was ich mit der Diskussion erreichen wollte, ist Bewusstsein, dass eben nicht alle Leute die Sichtbehinderung durch Flaggen toll finden und dass sich die Flaggen bei diesen Leuten dadurch negativ auf die Stimmung und Stimmungsbereitschaft auswirken können. Und es sollte mit ein bisschen gutem Willen machbar sein, dass die Flaggenschwenker das berücksichtigen. Dazu zählt für mich auch, dass sich nicht ein einzelner mit einer großen Flagge so in einen ansonsten flaggenfreien Block stellt, dass gleich eine ganze Menge Leute dadurch Sichteinschränkungen hinnehmen müssen. Vorschläge, wie es anders gehen könnte, gab es hier ja schon (@Anis. :tnx: für Deinen ganzen Beitrag!) - vielleicht liest die betreffende Person hier ja mit und zieht die Ideen wenigstens mal in Betracht...

Für mich ist das Thema damit durch - ich werde mir beim nächsten Mal einen Platz weiter links suchen, ggf. weniger Stimmung machen, weil ich weniger Lieder aus der Mitte hören kann, und gut ist's...
 
eine Riesendiskussion wg einer Fahne...
Im übrigen könnten auch alle Fahnen dauerhaft oben bleiben, dass dadurch noch weniger Leute Lust auf singen und die Stimmung noch schlechter wird geht eh nich ...:p
 
eine Riesendiskussion wg einer Fahne...
Im übrigen könnten auch alle Fahnen dauerhaft oben bleiben, dass dadurch noch weniger Leute Lust auf singen und die Stimmung noch schlechter wird geht eh nich ...:p

Bein einer Fahne finde ich das Ganze auch noch unproblematisch, aber gegen Pauli habe ich mich ehrlicherweise auch umgestellt.
Da war es ein ganzes Fahnenmeer und ich habe nicht einen Zentimeter Spielfeld gesehen.
Ist halt immer die Frage, wo man die Priorität setzt. Was vom Spiel sehen und reagieren können oder ein imposantes Fahnenmeer. Wobei ich das beim BVB mit den Unmengen an kleinen Fahnen nicht schlecht fand, sah beeindruckend aus.
 
eine Riesendiskussion wg einer Fahne...
Im übrigen könnten auch alle Fahnen dauerhaft oben bleiben, dass dadurch noch weniger Leute Lust auf singen und die Stimmung noch schlechter wird geht eh nich ...:p

Stimme ich Dir absolut zu! :tnx:

Zurück zum Wesentlichen: Die Stimmung am Samstag war für meinen Geschmack eher mittelmäßig, obwohl es eines der wichtigsten Spiele der Saison war. Wahrscheinlich war es zu heiß, was keine Ausrede sein sollte, aber selbst die Stimmung beim Deutschen Meister war aufgrund des Wetters ziemlich gehemmt.

Zeitweise hallten einige Lieder durch das Rund wie z. B. (.....la la la la la la lah WERDER und Nur der SVW unser ganzes Leben sind wir für Dich da). Auch OH SVW nach der Melodie von Karma Chameleon und Forza SVW nach der Melodie von Aida gehen immer gut.

Ich bin nach wie vor davon überezeugt, dass alte Klassiker und einfache Lieder mit simplen Text nach wie vor die höchste Mitmachquote in der Kurve erzielen. Was mir auffällt, dass es kaum noch Klatscheinlagen unter Einbindung der gesamten Kurve gibt und Hüpfeinlagen wie la la la la la la OH SVW oder Hey SV Werder nach Pippi Langstrumpf viel zu selten angestimmt werden.
 
Für mich wird sich zu sehr an den Fahnen hochgezogen hier. Die sind manchmal ein Störfaktor, das stimmt, aber damit rechne ich, wenn ich in die Ost gehe. Stören tun mich die Leute, die meinen, sie hätten einen Stehplatz im Oberrang. Das hat mich vor allem in Hamburg angekotzt. Stehplatz für 45€ yay. Und wenn man was sagt, ist man Eventfan. Dass man bei Torszenen aufspringt oder bei bestimmten Gesängen ist ja okay, aber nicht 90 Minuten.

Aber um nochmal auf die Spaltung der Fans zurückzukommen. Warum gibt es so wenig Kompromissbereitschaft bei den Ultras? Warum wird da so wenig unternommen, die normalen Fans auf seine Seite zu ziehen? Warum verständigen die Ultra-Gruppen sich untereinander nicht einmal richtig? Im Moment kann doch kaum einer der normalen Fans die Ultras ab, bzw. kann sich rein gar nicht mit ihnen identifizieren. Und ich sehe keine Bemühungen, etwas am eigenen Ruf oder der Beziehung zu den anderen Fans zu ändern.
 
zb der sonderzug nach lautern is doch durchaus was, was sich durch die ganze fanszene zieht. oder eben die erwähnte petite parole. fakt is doch, dass ultra in bremen von nem kleinen haufen hinterm tor gelebt wird. wie müßig isses denn dann, sich über irgendwelche fahnen oder langweilige gesänge aufzuregen und dafür auch noch die ultras verantwortlich zu machen. die machen wenigstens was!
 
@ zickzackmatischak

Etwas zu machen, heißt ja noch lange nicht, daß man das richtige macht. ;)

Diese Galeerengesänge wirken so einschläfernd auf das Publikum (und man wird den Eindruck nicht los, auch auf die Mannschaft), so daß diese für die Unterstützung der Mannschaft genau so produktiv sind, als wenn man den Stadionbesuch dazu nützen würde, um ein Buch zu lesen oder mangelnden Schlaf nachzuholen. Gegen Dortmund war der Support zwar besser als 8 Tage zuvor gegen Golfsburg, aber das konnte man eh kaum unterbieten. Übers Jahr gesehen war die Unterstützung im Weserstadion ähnlich schwach wie die Darbietungen der Mannschaft und selbst in der heißen Phase des Abstiegskampf verbreitete die Ostkurve und damit das ganze Stadion eine Stimmung, von der annehmen mußte, daß Werders Schachabteilung lautstärker unterstützt wird.

Bei dieser erbärmlichen Unterstützung denkt man schon fast wehmütig zurück, als Werder 1999 zuletzt in Abstiegsgefahr geraten war und vor dem vorentscheidenden Spiel gegen Schalke schon mit einem Bein der 2. Liga entgegentaumelte.. In dieser Partie wurde die Mannschaft vom Publikum mit einem Support zum Sieg gebrüllt, den man davor und danach weder bei den zahlreichen Wunder von der Weser oder anderen (vor-)entscheidenden Spielen erlebt hat. Eine solche Unterstützung hat man 12 Jahre später leider noch nicht einmal ansatzweise erlebt.
 
Im Moment kann doch kaum einer der normalen Fans die Ultras ab, bzw. kann sich rein gar nicht mit ihnen identifizieren. Und ich sehe keine Bemühungen, etwas am eigenen Ruf oder der Beziehung zu den anderen Fans zu ändern.

DAS sehe ich anders.
1. Auch wenn mir einiges nicht in den Kram passt wie z.B. illegale Pyrotechnik und die heftige Ablehnung von Polizei etc. bin ich davon abgesehen froh, die Ultras in der Kurve zu haben, denn sie machen immer Stimmung, auch wenn der Rest der Kurve irgendwann nur noch schweigt und dadurch fühlt man sich nicht ganz so alleine, wenn man die Mannschaft anfeuert, wenn diese zurück liegt (auch so werden einem oft genug belächelnde Blicke zugeworfen). Ohne die Ultras hätten wir nicht diese geniale Choreo letztes Spiel gehabt. Und den Wiedener? Gebe es den? Und ich bin mir ziemlich sicher, dass das viele genauso sehen.
2. Siehe zickzackmatischak: Der Zug und der Flyer sind Versuche, Kontakt zu anderen Fans aufzubauen. Genau wie die Stände vorm OKS. Außerdem versuchen die Vorsänger inzwischen auch ab und zu Gesänge, die aus der Kurve kommen, aufzunehmen, anstatt alles nach ihrem Muster vorzugeben. Galeerenartige Gesänge sind irgendwann nicht mehr einschläfernd, wenn sie bekannt genug sind und das ist nunmal ein Prozess, den man durchlaufen muss. "Spielst in der schönsten Stadt" ist inzwischen ziemlich laut in der Kurve - anfangs hat es mich nur genervt. Es muss ne richtige Mischung zwischen "Schlachtrufen" und "Galeerengesängen" geben und auf mich macht es den Eindruck, als würde sich bemüht werden, diese zu finden und das Anfeuern abwechslungsreich zu machen.
 
Das sehe ich durchaus genauso. Auch ich bin froh, dass es die Ultras gibt und sicherlich gibt es einige Bestrebungen, die Fans zu binden, aber die Hauptprobleme werden nicht angepackt. Allen voran natürlich Pyros bei Auswärtsspielen. Das schürt jedes Mal aufs Neue den Hass.
 
ich seh das ja schon genauso, dass die stimmung im weserstadion zuweilen unwürdig is, aber ich finds nicht richtig, dass an den ultras festzumachen.
gegen wob zb. saß ich zum ersten mal in dieser saison. während sich die leute hinter mir über die königliche hochzeit unterhielten, drohten sie mir schläge an, weil ich mich auf nem sitzplatz in einer brenzligen situation doch bitte hinzusetzen habe. 45€ yay würde eisbaer sicher sagen...
in meinen augen hat sich das publikum in den letzten jahren (evtl seit 2004?) ungemein gewandelt. und das betrifft durchaus auch unsere ultras. da sieht man zb bei heimspielen gestalten, die eigentlich nur im stadion sind, weil ihre freunde auch da sind, die davon ab aber keinen wirklichen bezug zu werder haben.

aber es gibt halt sowohl alteingesessene sitzer wie teenager die hinterm tor stehen, die bock auf werder haben. und bevor man sich mit dümmlichen feindbildern (die vs wir) abgibt, sollte man doch lieber selbst dazu beitragen, dass die stimmung wieder besser wird.

ich find diese klage, dass die ultras mit ihrem ding die massen runterziehen, so doof. wenn es mehr von den im zweiten absatz erwähnten werderfans gäbe, wäre sowas kein problem, weil ja dann die stimmmung unabhängig von den ultras gegeben wäre, da es aber mehr von denen aus dem ersten absatz gibt, find ich eher die problematisch als unsere ultras...

und ja, natürlich kann man sich drüber streiten, welche arten von support "richtig" sind, aber mir stoßen da zuletzt doch eher die buchleser oder schlafnachholer im block auf ;)
 
Außerdem versuchen die Vorsänger inzwischen auch ab und zu Gesänge, die aus der Kurve kommen, aufzunehmen, anstatt alles nach ihrem Muster vorzugeben. Galeerenartige Gesänge sind irgendwann nicht mehr einschläfernd, wenn sie bekannt genug sind und das ist nunmal ein Prozess, den man durchlaufen muss. "Spielst in der schönsten Stadt" ist inzwischen ziemlich laut in der Kurve - anfangs hat es mich nur genervt. Es muss ne richtige Mischung zwischen "Schlachtrufen" und "Galeerengesängen" geben und auf mich macht es den Eindruck, als würde sich bemüht werden, diese zu finden und das Anfeuern abwechslungsreich zu machen.
:tnx: Fand das gegen Dortmund auch wesentlich besser als noch gegen Gladbach, Schalke, Wolfsburg,...,
gerade weil der Oberrang gerne mal ansetzt mit singen und da dann vom Unterrang mitgezogen wird und es dann endlich mal laut wird.
Auch die "Mischung" fand ich dieses Mal schon deutlich besser.
 
Korrekt. Aber eine solche Selbsterkenntnis scheitert wohl daran, daß die Pyros wohl schon die Sinne vernebelt haben.
 
Außerdem versuchen die Vorsänger inzwischen auch ab und zu Gesänge, die aus der Kurve kommen, aufzunehmen, anstatt alles nach ihrem Muster vorzugeben.

Das scheint aber nicht bei jedem Vorsänger gut anzukommen. Zufällig hab ich gegen Dortmund auf einen der Vorsänger geguckt, als der Typ mit seiner Trommel im Oberrang einmal mehr die Gesänge der Ultras unterbrach. Wenn Blicke töten könnten ... dazu kam dann noch das "Loser"-Zeichen.

Das ist aber alles ein Geben und Nehmen. Die "Normalos" sollten Gesänge von den Ultras annehmen, die Ultras aber auch Gesänge oder Schlachtrufe aus der Kurve aufnehmen. So sollte es eigentlich sein.
 
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