Sport1 Doppelpass: Talk zum Thema Fußball

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Hin und wieder lernt man was im DoPa, Rethy meint, dass der Torwart im Fünfer gar nicht geschützt ist laut Regelwerk.

Das wusste ich noch nicht, wenn es denn stimmt aber ich denke trotzdem dass sich das in den Köpfen auch der Schiris manifestiert hat.

Der Torhüter hat keine Sonderrechte, es gilt jedoch im Torraum, dass der Schiedsrichter den Torhüter schützen muss. Insofern gibt es diese Regelung schon, nur nicht so, wie sie oft von den Experten kommuniziert wird.

Zitat:

Vergehen gegen Torhüter
- Hindert ein Spieler den Torhüter daran, den Ball aus seinen Händen abzuspie- len, gilt dies als Vergehen.
- Tritt ein Spieler den Ball oder versucht er, den Ball zu treten, während der Torhüter diesen abspielen möchte, wird der Spieler bestraft.
- Das Behindern des Torhüters durch unfaires Bedrängen, z. B. bei einem Eckstoß, gilt als Vergehen.

Es ist jetzt Auslegungssache des Schiris, was unfaires Bedrängen ist.
 
Watzke äußerte sich, sie konzentrieren sich jetzt primär darauf, vom 16. Tabellenplatz wegzukommen.

Da habe ich einen Tipp: Beten, dass heute Freiburg gewinnt.

Euagoras
 
Also ich hatte ja im Sommer meine Seele an den Leibhaftigen verscherbelt.

Jetzt fühle ich mich bisschen Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;), weil er mir versprochen hat Werder würde diese Saison punktgleich mit Dortmund sein... :(
 
Herr Allofs, man kann sich sowas auch schönreden. Fehlende Tradition, wie in Wolfsburg, so abzutun ist schon herrlich.
Davon zu erzählen, dass es im Vergleich zum Alter der Stadt Wolfsburg schon länger gibt als Köln, Bremen oder Kaiserslautern und dadurch quasi Tradition herbeuzuargumentieren ist schon amüsant!:roll:
 
Ich muss mich schon ein wenig zurückhalten...unglaublich das so was mal bei uns war...und dann noch sein verwirrende Logik Wolfsburg noch mehr Tradition einzureden als Kaiserslautern. :ugly:
 
Lächerliche Versuche, der Vorgabe des Hauptsponsors nachzukommen, diesen Plastik-Verein sympathischer darzustellen.

Die einzige Daseinsberechtigung dieses Vereins in der Bundesliga ist die Kohle des durch das Land Niedersachsen gestützten VW-Konzerns.
 
Die einzige Daseinsberechtigung dieses Vereins in der Bundesliga ist die Kohle des durch das Land Niedersachsen gestützten VW-Konzerns.
Einer der Hauptgründe, warum Niedersachsen Anteile an VW hält, ist der, dass das Land verhindern will, dass der Konzern sich aus der Region Wolfsburg-Braunschweig-Salzgitter zurückzieht. Denn wie schon mehrfach betont wurde, gibts gerade im "Großraum" Wolfsburg wenig außer VW.
Insofern stützt Niedersachsen nicht den Konzern, sondern sorgt lediglich dafür, dass der Konzern in Wolfsburg bleibt.

Aber was Allofs da von sich gibt... bei Werder war er mir sympathischer.
 
Naja, ganz so albern ist der Satz nun nicht, denn das Land Niedersachsen hält mehr als 20% Anteile an dem Konzern und kann durch das sog. VW-Gesetz von einem Vetorecht gegenüber den größeren Aktionären (den Familien Porsche und Piëch) ausüben.

Was auch geschah, als u.a. der sehr viel größere VW-Konzern von dem sehr viel kleineren Porsche-Konzern übernommen werden sollte, was zu Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof bezüglich der Gültigkeit des sogenannten VW-Gesetzes geführt hat.

@Brummsel: Ohne das Land Niedersachsen würde es den VW-Konzern heute möglicherweise gar nicht mehr geben. Vielmehr wäre Wolfsburg heute evtl. ein Standort Porsches. Statt des VfL Wolfsburg würde evtl. der VfB Stuttgart in der Spitzengruppe der Bundesliga mitspielen.

Darüber hinaus gab es in der Geschichte des Konzerns auch nicht immer solche Zeiten wie heute!
 
Darüber hinaus gab es in der Geschichte des Konzerns auch nicht immer solche Zeiten wie heute!
Das ist sicherlich richtig. Auf der anderen Seite ist das eben auch eine Folge davon, wenn der Staat in einem Konzern mitzureden hat. Dann gibts für den Konzern eben auch mal Entscheidungen, die nicht unbedingt nur dem Konzerninteresse gelten. Insofern kann man das wohl kaum wirklich trennen. Es ist ein Geben und Nehmen, in beide Richtungen.
 
Einer der Hauptgründe, warum Niedersachsen Anteile an VW hält, ist der, dass das Land verhindern will, dass der Konzern sich aus der Region Wolfsburg-Braunschweig-Salzgitter zurückzieht.

Das Interesse von Niedersachsen, daß der Konzern im Land verbleibt, ist korrekt, aber die Ursache für die Anteile ist jedoch ein anderer.

Bedingt durch die Gründung als KDF-Werk im Dritten Reich war der heutige Konzern ein staatliches Unternehmen, welches nach Kriegsende demzufolge an die britische Militärregierung fiel. Mit der Gründung der BRD übergab die britische Militärregierung das Werk an das Land Niedersachsen, wodurch ein Streit zwischen der Landes- und der Bundesregierung entstand, ob das Land Niedersachsen Eigentümer Sichtweise Niedersachsen) oder Treuhänder (Sichtweise Bund) des Werks sei. Dieser Streit wurde durch einen Staatsvertrag geschlichtet, daß die damalige GmbH in eine AG umgewandelt wurde und der Konzern 20,2% der Anteile mit Vetorecht (VW-GEsetz) behalten durfte.
 
Das Interesse von Niedersachsen, daß der Konzern im Land verbleibt, ist korrekt, aber die Ursache für die Anteile ist jedoch ein anderer.

Bedingt durch die Gründung als KDF-Werk im Dritten Reich war der heutige Konzern ein staatliches Unternehmen, welches nach Kriegsende demzufolge an die britische Militärregierung fiel. Mit der Gründung der BRD übergab die britische Militärregierung das Werk an das Land Niedersachsen, wodurch ein Streit zwischen der Landes- und der Bundesregierung entstand, ob das Land Niedersachsen Eigentümer Sichtweise Niedersachsen) oder Treuhänder (Sichtweise Bund) des Werks sei. Dieser Streit wurde durch einen Staatsvertrag geschlichtet, daß die damalige GmbH in eine AG umgewandelt wurde und der Konzern 20,2% der Anteile mit Vetorecht (VW-GEsetz) behalten durfte.

:tnx:

... das Land....!
 
Das beste war als KA meinte den VfL Wolfsburg gibt es schon so lange wie die Stadt Wolfsburg, und das wäre beispielweise bei Köln nicht so. :ugly:
 
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