Spieltagsthread : 1.FC Heidenheim - SV Werder Bremen

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Naja, ein gutes Händchen brauchst du immer, gerade wenn das Portemonnae nicht viel hergibt.
Allofs hat das damals auch mit funktionierendem Netzwerk schon ziemlich großartig gemacht mMn.
Schwierig wurde es erst als Geld zur Verfügung war und die Ansprüche stiegen, da wurde dann des öfteren danebengegriffen.
Mit Glück hat das meiner Ansicht nach aber weniger zu tun.
Sehe ich auch so.
Elia, Arnautovic galten vorher schon als schwierige Charaktere.
 
Also es kann auch nicht immer und überall Glücksgriffe bei Transfers geben. Sonst hätten wir 18 Topmannschaften in Deutschland. Ich hab hier manchmal das Gefühl, viele gehen davon aus, dass das in manchen Vereinen reine fachliche Kompetenz wäre. Das ist auch eine Menge Dusel. Werder hatte seiner Zeit auch absolutes Glück mit einem Micoud oder Diego, die unheimlich schwierige Charaktere darstellten oder auch Ailton. Irgendwann hat uns das Glück verlassen. So wird es auch Frankfurt z.B. irgendwann ergehen, denn ohne grosses Geld sind alle Tranfers Risikotransfers.
Wenn du einen Dost holst, weißt du was du bekommst.
Und mit Haller und Jovic hat Frankfurt ebenfalls gute Leute geholt.
Ich wünschte Baumann hätte das "Händchen" von Bobic
 
Wenn du einen Dost holst, weißt du was du bekommst.
Und mit Haller und Jovic hat Frankfurt ebenfalls gute Leute geholt.
Ich wünschte Baumann hätte das "Händchen" von Bobic
Du denkst da viel zu einfach. Wenn du eine funktionierende Mannschaft hast, dann ist ein neuer Stürmer der einfachste Transfer überhaupt. Ich gehe jede Wette ein, dass Dost bei uns genauso wenig gerissen hätte wie Selke. So einfach ist es bei uns nicht.
 
Moin,
bei aller Kritik an den handelnden Personen, habe ich sehr selten Alternativen gelesen!
Alle müssen wech!! Und wer dann?
Ich bin dafür diese Saison als „Lernsaison“ zu sehen und die nächste abzuwarten.
Gladbach ist nach der Relegation durchgestartet. Frankfurt ebenfalls und die haben auch nicht alles über Bord geworfen bzw. entlassen!
Nur meine Meinung
Ich freue mich immer noch über den Klassenerhalt
Gruß
Genau DIE Hoffnung hatte ich schon 2013 und 2016....Es langt langsam.

Wisst ihr, so schön sich eure hoffnungsvollen Beiträge auch lesen
Allesamt beinhalten sie den gleichen Denkfehler.

Kontinuität=Erfolg
Irgendein positives Beispiel aus der Vergangenheit von anderen Vereinen=Erfolg und Garantie für das gleiche bei uns.
Es gibt Beispiele für alles. Das sagt am Ende nur eines: Es hat nichts mit Erfolg zu tun.
Erfolg ist, wenn man das Richtige zur richtigen Zeit tut. Was es war oder ist, sieht man immer hinterher. Es kann dies gewesen sein oder jenes.

Nur wenn z.b. immer der gleiche Mensch am Steuer sitzt, heißt nicht das dieser auch alles immer richtig macht. Man kann sich auch kontinuierlich nach "Unten" entwickeln....Beispiel: Lasst mich mal kurz überlegen....ah ich habs, Werder Bremen?

Und auch wenn zunächst nicht klar ist, wer es besser machen soll, so ändert es nichts daran, das Fehlbesetzungen entfernt werden müssen.

Das was man ohnehin jetzt machen sollte bei einer Analyse wie es weitergehen soll, ist nicht Beispiele aus einer Vergangenheit zu suchen, sondern das Hier und Jetzt zu hinterfragen, was dazu geführt hat und einen Plan, eine Idee, ein Konzept zu entwickeln, damit sich das nicht nur wiederholt, sondern einen Plan wie man seine(verfehlten) Ziele wieder erreichen kann. Ob es das Richtige ist, was funktioniert weiß man dann immef erst hinterher, manchmal deutet sich das früher manchmal später an.
Fakt ist hier in unserem Fall, in unserer Situation:
1. Es ist hinterher
2. Es hat nicht funktioniert
3. Man hat (noch) keinen Plan, wie man das schaffen will.

Das jene die uns anscheinend( genaueres wird die Analyse zeigen) in diese Situation gebracht haben, nicht gerade Vertrauen erwecken sie wären in der Lage Erfolgreich sein zu können, das sollte eigentlich klar sein oder?
So, und eben genau diese Analyse, von der ich schreibe, das machen die Vereinsverantwortlichen für sich, und wir hier im Forum machen das für uns.

Ich nehme auch vorsorglich schon vorweg:
Was von einigen hier als Erfolg gesehen wird, 13. Platz, 8 Platz, 9. Platz usw usf. ist für mich und für einen Verein wie Werder, die mehr oder weniger, für ihr Konzept: " Der Werder Weg" eine Teilnahme am internationalem Geschäft beinhaltet, ist für mich vielleicht nichts wo ich wütend würde, aber ERFOLG ist das für mich definitiv nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es läuft einfach nicht gut bei uns.
Würde es das tun, wären wir nicht hinter Mainz, Augsburg, Freiburg und so nem Sorry,Quatsch.
Das Problem was ich sehe, es sind die gleichen Leute, keine Opposition, kein Wettbewerb.
Die Leute, die uns,naja, in die Scheisse geritten haben versuchen nun, offenbar ohne Input von Aussen da rauszukommen.
Ich würde die persönlichen Animositäten an der Stelle mal nicht unterschätzen.
Keine Ahnung ob das klappt.
 
Es läuft einfach nicht gut bei uns.
Würde es das tun, wären wir nicht hinter Mainz, Augsburg, Freiburg und so nem Sorry,Quatsch.
Das Problem was ich sehe, es sind die gleichen Leute, keine Opposition, kein Wettbewerb.
Die Leute, die uns,naja, in die Scheisse geritten haben versuchen nun, offenbar ohne Input von Aussen da rauszukommen.
Ich würde die persönlichen Animositäten an der Stelle mal nicht unterschätzen.
Keine Ahnung ob das klappt.
Meiner Meinung nach wird das Ganze viel zu hoch gekocht. Ja, es war eine richtig miese Saison mit Fehlern von Kohfeldt und Baumann, aber auch richtig viel Pech und Verletzungen. Das wird uns immer mal wieder passieren, wie auch anderen Mannschaften, so auch den ewig hochgelobten Freiburgern, Mainzern oder Frankfurtern. Es wird immer gerne vergessen, dass wir mit nahezu demselben Personal letzte Saison 53 Punkte geholt haben, auch wenn Kruse da sicher ein großer Faktor war. Die nächste Saison kann auch wieder einen völlig anderen Verlauf nehmen. Das ist von viel mehr Faktoren abhängig als nur dem Personal. Und auch wenn es niemand hören will, das Verletzungspech diese Saison war der entscheidende Faktor. Das ist einfach ein Fakt und ist bei jedem Club zu sehen, der ähnliche Verletzungssorgen hat. Dazu kommen dann unglückliche Spielverläufe(Paderborn in der Hinrunde) und Formkrisen und die Abwärtsspirale ist da. Immer alles auf Trainer und sportliche Leitung schieben ist einfach zu einfach gedacht, auch wenn beide ohne Zweifel nicht unschuldig waren.
 
Für mich ist die Kaderplanung der entscheidende Faktor. (das einkalkulierte Verletzungs"pech" spielt da mit hinein).Dafür trägt nunmal Baumann die Verantwortung.
:tnx:
Die Verletztensituation kann man nicht wegdiskutieren und spielt, als ein Teilstück, eine Rolle im Missmanagement der vergangenen Saison.
Für mich ist auch die Kaderplanung ein großer Faktor für den negativen Verlauf.
Keine Balance in den Attributen wie Schnelligkeit, Kopfballstärke, Zweikampfstärke, Kreativität, Torgefahr, Körperlichkeit, Passsicherheit...

Die nicht ausreichende Besetzung wichtiger Positionen wie DM, ZM, OM, RV, LV auch in qualitativer Hinsicht...
Kurz gesagt auch ein Backup-Problem

Einkauf von verletzungsanfälligen Spielern, mit einer Vita von langen Ausfallzeiten...

Nottransfers waren hektisch, unkreativ und überstürzt ( mit nicht verhältnismäßigen Kaufverpflichtungen ohne Mehrwert oder Zukunftspläne)
 
Ich schiebe nicht Alles auf die Verantwortlichen.
Natürlich spielen die Verletzungen eine nicht untergeordnete Rolle aber sie als Hauptgrund herzunehmen ist mir dann wiederum zu einfach.
Für mich ist die Kaderplanung der entscheidende Faktor. (das einkalkulierte Verletzungs"pech" spielt da mit hinein).Dafür trägt nunmal Baumann die Verantwortung.
Das ist ein Zusammenspiel aus beidem. Baumann hat den Kader geplant und verletzungsanfällige Spieler geholt. Dass aber soviele Spieler sich verletzen, hat dann wieder nichts mehr mit der Kaderplanung zu tun. Es waren ja nicht nur Füllkrug und Toprak. Und die Verletzungsproblematik war der Hauptgrund für diese Saison. Wer daran nun die Schuld hat, das gilt es zu klären. Kohfeldt hat ja angedeutet, dass er den Grund kenne.
 
Wer daran nun die Schuld hat, das gilt es zu klären.

Vermutlich meinst du das anders, aber hier muss ich mal reingrätschen! Es geht nicht darum wer Schuld hat, es geht darum zu analysieren wie das passiert ist und wie man es in der Zukunft vermeiden kann. Ich kenne das aus meinem beruflichen Alltag nur sehr gut, wenn Dinge schief gehen und man eine positive Fehlerkultur im Unternehmen hat, dann sind die Leute (auch und gerade jene die Fehler gemacht haben) offen für eine lösungsorientierte Vorgehensweise. Wenn man hingegen Schuldige sucht, dann machen die Leute, verständlicherweise, dicht. Und dann hast du am Ende des Prozesses mglw. einen Kopf präsentiert, dein Problem gelöst hast du im Zweifel aber trotzdem nicht.

Und die Verletzungsproblematik war der Hauptgrund für diese Saison.

Und wenn man das nicht so sieht, davon bin ich überzeugt, dann gibt es in der neuen Saison ähnliche Probleme wie in dieser. Allerdings macht das im Verein ja niemand, auch wenn es immer wieder Fans gibt die damit nicht klarkommen und von Verletzungspech als Ausrede sprechen. Um Pech geht es hier aber nicht.
 
Das ist ein Zusammenspiel aus beidem. Baumann hat den Kader geplant und verletzungsanfällige Spieler geholt. Dass aber soviele Spieler sich verletzen, hat dann wieder nichts mehr mit der Kaderplanung zu tun. Es waren ja nicht nur Füllkrug und Toprak. Und die Verletzungsproblematik war der Hauptgrund für diese Saison. Wer daran nun die Schuld hat, das gilt es zu klären. Kohfeldt hat ja angedeutet, dass er den Grund kenne.
Sicherlich hat das auch etwas mit der medizinischen Betreuung zu tun/Fitnesstrainer.
 
Vermutlich meinst du das anders, aber hier muss ich mal reingrätschen! Es geht nicht darum wer Schuld hat, es geht darum zu analysieren wie das passiert ist und wie man es in der Zukunft vermeiden kann. Ich kenne das aus meinem beruflichen Alltag nur sehr gut, wenn Dinge schief gehen und man eine positive Fehlerkultur im Unternehmen hat, dann sind die Leute (auch und gerade jene die Fehler gemacht haben) offen für eine lösungsorientierte Vorgehensweise. Wenn man hingegen Schuldige sucht, dann machen die Leute, verständlicherweise, dicht. Und dann hast du am Ende des Prozesses mglw. einen Kopf präsentiert, dein Problem gelöst hast du im Zweifel aber trotzdem nicht.
Kohfeldt klang für mich recht deutlich mit seiner Aussage. Und da klang es nach der Schuldfrage. Gebe dir aber Recht, dass das keine Lösung wäre.
 
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