Spieler ansprechen?

wenn ihr hier über freundlichkeit und dergleichen sprecht dann würde ich sie allen gegenüber doch einfordern. es ist für viele poster eben nicht interessant was ihr macht wenn ihr einen vip seht, das hat nichts mit meinungsfreiheit zu tun oder dergleichen. hier gehts um MA und nicht darum wie ihr euch in eurem leben verhaltet. das ist freundlich gemeint, nicht mehr und nicht weniger.
 
Mir würde es vollkommen auf den Sack gehen, wenn mich ständig jemand grüßen würde, den ich nicht kenne - gerade dann, wenn sie es nur täten, weil ich prominent wäre.

@FlankeKopfballTor:
das unterstreicht es doch!
Grüßen ist nchts Verwerfliches! Aber warum grüßt du dann nicht jeden?
Und weil derf Verkäufervergleich kam- ja ich grüße meine Lidlverkäuferin, aber auch nur, da sie mich auch wiedererkennt.
Also der Wiedererkennungswert ist ja nur bei dem "normalen Passanten" vorhanden und nicht beim Spieler.
Ich grüße auch so manchen mir bekannten Busfahrer nicht, nur weil ich ihn schon häufig geseheb habe, denn er erkennt mich auch nicht...
Warum sollte man also einen Profisportler grüßen? Um auf sich aufmerksam zu machen?:confused::rolleyes:
Und ich gebe da Peggy recht, die meisten Spieler wollen es auch nicht.
Klar denkt man sich, ist doch cool, wenn man vollen allen gegrüßt wird. Aber spätestens nach ein paar Tagen wird es nervig, wenn du nicht mal in den Supermarkt gehen kannst ohne dass jeder dir guten Tag sagen will (wobei einige dann noch aufdringlicher werden) und genau begutachtet was du kaufst.
Viele denken ja immer "Star" seinen ist toll, aber die Spieler/Sportler was auch immer wollen auch einfach mal nur durch die Straßen gehen mit ihrem Partner/Kindern oder so ohne dass sie von allen beachtet und angesprochen werden.
Nicht ohne Grund tarnen sich doch genug Spieler, um nicht erkannt zu werden. Wieso bloß?

Und mit den VIP-Freunde ist doch Quatsch, aber trotzdem können doch die Spieler noch selber entscheiden, wen sie kennenlernen wollen und wen nicht. Das willst du doch auch!
Keine Angst, die gehen schon auf Partys oder sonst wohin und zeigen schon, wenn sie Leute kennen lernen wollen.

Wenn ich schnell mal noch was fürs Wochenende einkaufen gehe, mache ich es doch auch nicht um Leute kennen zu lernen...
 
Ich glaube wir müssen zwischen Gruß und Gespräch unterscheiden.

Es ist überhaupt nichts verwerfliches dabei, wenn man einen Menschen mit einem kurzen Lächeln und "Hallo" grüßt. Da spielt es auch keine Rolle ob diese Person ein Freund ist, der Busfahrer ist, die Lidl Verkäuferin ist oder eine komplett fremde Person ist. Als ich in der Türkei im Urlaub war haben die Menschen einen angelächelt, mit dem Kopf genickt und gegrüßt.
Sowas ist dort Standard, weil das die Atmosphäre sympatischer macht.
In Deutschland kommt das auch vor, ist aber eher seltener.
Natürlich muss es Blickkontakt geben, sonst sieht es wirklich merkwürdig aus.

Leute anzusprechen hängt doch jedesmal von der jeweiligen Situation ab. Man kann egal an welchem Ort, durch Zufall in ein Gespräch kommen. Als würde ich auf der Straße ein VIP sehen und gezielt auf ihn zugehen. "Hallo, ich bin der ..., sie sind doch ... ? usw."
Das ist auch meiner Meinung nach eine Belästigung. Trotzdem bin ich der Meinung das man ein durch "Zufall" entstandenes Gespräch gezielt ansteuern kann, ohne das die Person es bewusst merkt. :thumb:
 
Jo ich fände es auch toll, wenn mich Leute nur ansprechen weil ich bekannt bin. Nein tut mir leid, aber auf sowas könnte ich locker verzichten. Ich glaube was einige dabei komplett vergessen, das das auch normale Menschen sind, die auch von ihren Freunden als Mensch und nicht als "VIP" wahrgenommen werden wollen. Den Kontakt zu einem Menschen zu suchen nur weil er bekannt ist, finde ich einfach mal nur daneben. Zumal ich mich auch frage was einem selbst das bringen soll! Fühlt man sich dann selbst auch wichtiger?
 
Weia, Leute gibt's... :lol:

@ Masa: Bezgl. Groupie-Äusserungen solltest Du nach Deiner Löw-Affinität besser vorsichtig sein. :D
 
aber vllt spielt MA nur so schlecht weil er das gefühl hat nicht erkannt und gemocht zu werden..
wenn dann jemand mit werderschal, -mütze, -jacke etc. neben ihm herläuft und ihn nicht erkennt, fühlt er sich nich wohl in bremen und nich gemocht.. :D
 
Ich kenne den Anhalter nicht :D

Hunt und Marin gehen auch öfters bei Real, davor die Bude bei dem Inder, Currywurst essen.
Hunt war voll unsympathisch, Mütze im Gesicht und ganz still. Marin hat dem Budenbetreiber sozusagen ne Frikadelle an Ohr gequatscht und nicht andersrum.
 
Ich kenne den Anhalter nicht :D

Hunt und Marin gehen auch öfters bei Real, davor die Bude bei dem Inder, Currywurst essen.
Hubt war voll unsympathisch, Mütze im Gesicht und ganz still. Marin hat dem Budenbetreiber sozusagen ne Frikadelle an Ohr gequatscht und nicht andersrum.

Warum macht ihn das unsympathisch? Also, wenn ich mir eine Currywurst hole - oder generell was zu essen, ich ess nämlich keine Currywurst :-D -, dann bin ich auch drauf aus, was zu essen zu kriegen und nicht, noch ein langes Gespräch zu führen. Natürlich, manchmal ergibt sich so was einfach, aber wenn ich, als Beispiel, aus der Uni komme und erschöpft bin, mir auf dem Heimweg schnell irgendwo eine Portion Pommes hole, dann bin ich auch froh, wenn man mich weitestgehend, abgesehen von dem, was man normalerweise mit dem Verkäufer redet, in Ruhe lässt.
Bin ich jetzt auch unsympathisch? Irgendwie hab ich immer das Gefühl, das Vollmilch außer Acht gelassen wird, dass auch Profis einfach mal einen schlechten Tag haben dürfen...
 
Die beschrieben Szene spielte sich übrigens auf der Werder Weihnachtsfeier ab, wo freundliches Verhalten gegenüber Fans schon zum Job dazugehört! Das hatte dann widerum mit Privatleben nichts zu tun!

Also du wirst es vielleicht nicht glauben, aber es gibt auch Spieler, die zu Fans nett sind, wenn sie nicht "arbeiten" :D;)

Ich finde den Thread echt interessant und hab mir alle Beiträge durchgelesen, meine Meinung dazu:

Man sollte die Jungs natürlich nicht beim Essen begaffen oder in ihrer Privatsphäre stören, aber manche tun ja gerade so, als würden die Jungs wie Tokyo Hotel verfolgt werden.
Einige meiner Begegnungen als Beispiel:
Klaus Allofs fährt ständig bei uns durch die Straße oder kauft im Einkaufszentrum ein, der unterhält sich ganz normal mit Tante Emma von der Straße und reagiert völlig gelassen, wenn er angesprochen wird. (und ist immer höflich)
Es kommt natürlich darauf an, wem man begegnet:
Dass Hunt ein ziemlich eingebildetet Eindruck macht, finde ich auch. Den würde ich nicht ansprechen, genauso wie Frings, der guckt immer als wenn er einem gleich die Meinung geigt, wenn man ihn anspricht ;)
Anekdote am Rande, Frings kommt in die Toilette bei einer Stadtbekannten Disko und posaunt durch die Gegend: Man bin ich wieder voll :) Ich hab einfach mal weiter meine Hände gewaschen und musste mir das Lachen verkneifen.
Wer netten Kontakt sucht, sollte Claudio mal in der Disko begegnen, der prostet freundlich durch die Gegend und quatsch mit jedem Hans und Franz :D

Was ich aber absolut peinlich fand, war die folgende Story:
Per Mertesacker unterhält sich mit nem Mädchen, welches wenig später per SMS ihrer Freundin schreibt: Ich hatte was mit nem Werder Spieler! (stand daneben, als sie getippt hat):wall:

Hab noch mehr Stories drauf, aber nachher schlafen hier noch alle ein:D
 
Alta! Ich grüß voll oft Menschen, die mir auf der Straße begegnen. Gegen ein freundliches "Moin" ist doch nichts zu sagen... Bin ich jetzt ein Groupie?! :lol: Mich nervt das total, wenn mir Leute entgegenkommen, die mich einfach nur anstarren. Dann grüß ich die lieber - auch wenn es wildfremde sind. Und Leute wie den Zeugen Jehovas, der jeden Tag bei mir um die Ecke steht, einfach zu ignorieren, find ich auch doof, deshalb bekommt der auch ein freundliches "Hallo" anstatt ein demonstratives Weggucken. Und wenn mir je ein Fußballprofi übern Weg laufen sollte, dann werde ich auch den grüßen. Schließlich "kenne" ich ihn ja sogar im Gegensatz zu dem ein oder anderen wildfremden, der mir mit seinem Hund auf der Straße entgegenkommt und den ich auch grüße (außer ich hab gerade keinen Bock).
 
Warum macht ihn das unsympathisch? Also, wenn ich mir eine Currywurst hole - oder generell was zu essen, ich ess nämlich keine Currywurst :-D -, dann bin ich auch drauf aus, was zu essen zu kriegen und nicht, noch ein langes Gespräch zu führen. Natürlich, manchmal ergibt sich so was einfach, aber wenn ich, als Beispiel, aus der Uni komme und erschöpft bin, mir auf dem Heimweg schnell irgendwo eine Portion Pommes hole, dann bin ich auch froh, wenn man mich weitestgehend, abgesehen von dem, was man normalerweise mit dem Verkäufer redet, in Ruhe lässt.
Bin ich jetzt auch unsympathisch? Irgendwie hab ich immer das Gefühl, das Vollmilch außer Acht gelassen wird, dass auch Profis einfach mal einen schlechten Tag haben dürfen...
Ne, das nicht min Jung.
Aber erstens liegt das wohl an mir, dass ich ihn allgemein nich zu gut kann und dann halt Kopf runter, Mütze im Gesicht.
Ich wollte ja gar nicht mit ihm schnacken bzw. habs nicht versucht, nur so seine Außendarstellung.
Ach keine Ahnung, ich fand unsympathisch:dance:
 
Mir ist schon die ganze Zeit eine Kolumne durch den Kopf gegeistert, die ich dazu gerne mal posten wollte.
Und zwar geschrieben von Timo Hildebrand (den ih eigentlich selber nicht besonders mag) - zu dem Thema.

Zitat von Timo Hildebrand:
Neulich war ich wieder arrogant; einer von denen, die es anscheinend nicht mehr nötig haben sich auch nur zwei Sekunden lang mit einem kleinen Jungen abzugeben. Sie hat es mir schriftlich gegeben, per E-Mail. Eine Vollrasur mit stumpfer Klinge und Schaum vorm Mund. Sie schreibt von „Verarsche“, dass „dein Verhalten das Allerletzte ist“, dass ihr Sohn, der kleine Moritz, „nur noch geheult hat“ und ich „nicht den blassesten Schimmer“ davon habe, was es heißt, 300 Kilometer zum VfB gefahren zu sein, und dann „nicht mal eines Blickes gewürdigt zu werden“.

Hätte ich zurückschreiben sollen? Der Mutter sagen, dass ich mich in diesem Spiel verletzt habe, der Doc mich im Schlepptau hatte, es schnell zum Röntgen gehen musste? Am Gatter warten die Fans, eine Wand aus Händen, Stiften, Schals, Trikots. Die Wand ruft „Timo, Tiimo, Tiiiimooo.“ Und: „Bitte, Biiitte, hier, hier!“ Ich weiß: Es ist keine Wand, es sind Menschen. Viele Kinder, Jugendliche. Erwartungen, Emotionen, Herzklopfen, Träume.
Geh hin, lächle – los, gib ein Stück von dir, auch wenn es nur dieses dahingekritzelte Autogramm ist. Hier, da noch, erste Reihe, zweite Reihe. Und immer mehr Leute rücken nach. Je länger ich verweile, umso größer wird die Zahl jener sein, die ohne ein Stück vom Timo zurückbleiben werden. Der Doc sagt: „Los jetzt, wir müssen“. Mein Verstand sagt: Genug. Du schaffst das heute hier sowieso nicht. Die Mutter vom Moritz wird schreiben: „Dein Verhalten ist das Allerletzte.“

Vorhin war ich wieder arrogant. Der öffentliche Timo hat in einer öffentlichen Gaststätte gegessen und leider keine Autogrammkarte zu Hand gehabt. Außerdem habe ich am Tisch gerade ein gutes Gespräch mit dem Kumpel, den ich lang nicht gesehen habe – bin also kurz angebunden zu dem Herrn, der nebst Autogramm für die Freundin (,,Miriam mit i, und schreib dazu in Liebe“) noch fragt: „Isch der Veh jetzt besser als der Trabbadohni?“
Morgen werde ich wieder ein hochnäsiger Lackaffe sein, der es offenbar nicht mehr nötig hat. Wenn ich nicht lächle, wenn jemand rumschleimt. Wenn ich nicht den VIP geben, sondern so sein will, wie ich im Moment drauf bin. Mal gut, mal schlecht. Arroganz als Schutzschild. Oder müssen sich Personen des öffentlichen Interesses damit abfinden, dass sie in der Öffentlichkeit keine Privatsphäre haben? Man sie in Anspruch nimmt, als wären sie öffentlicher Besitz. Wie eine Parkbank: Jeder, der vorbeikommt und will, der darf?

Nein, ich jammere nicht, ich bin dankbar dafür, dass ich meinen Traum leben darf: Fußballprofi. Aber der Traum hat seine Alltagstücken. Ich kenne nun den Preis der Popularität, ich bezahle ihn wie man Steuern zahlt – zurzeit Spitzensteuersatz. Wie jeder Steuerzahler hätte ich nichts gegen eine Steuersenkung. Vielleicht in Form kleiner Zugeständnisse. Nach dem Motto: Auch öffentliche Personen haben Ladenschlusszeiten.
(http://www.rund-magazin.de/cmsms/uploads/images/das_magazin/pdfs/0107.pdf)

Fand ich insgesamt sehr lesenswert - und nachdenklich machend.
 
Gute Kolumne von Timo. Man sollte vorsichtig sein, auf Grund einer Situation (wie bei der Mutter von Moritz geschehen) ein Urteil zu fällen und im Hinterkopf behalten, dass es Situationen gibt, in denen das "sich nicht die Zeit dafür zu nehmen, ein Autogramm zu geben" (auch nach dem Training, wo es zu dem Beruf irgendwie dazu gehört) nicht mit Arroganz gleichzusetzen ist.
 
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