Robin Dutt

Die Fragen lauten doch erstens, wie schwerwiegend die Verheerungen sind, die die desaströse Ära Dutt hinterlassen hat und zweitens wie gut Viktor Skripnik als Trainer ist, also wie schnell es ihm gelingt, den von Dutt hinterlassenen Trümmerhaufen zu einer Mannschaft zu formen. Nur eine der beiden Fragen ist von Viktor zu beantworten. Für das Versäumnis, Dutt geholt und zu lange an ihm festgehalten zu haben, sind andere verantwortlich. Viktor muss sich allerdings auch beweisen und daran messen lassen, was er hier erreicht.

Aufgrund des heutigen Sieges sowie des Erreichens der nächsten Pokalrunde scheint der Trümmerhaufen dann wohl doch nicht so groß gewesen zu sein und Nuancen scheinen gefehlt zu haben. Wie man Dutt im Nachhinein dann noch vorwerfen kann, keine Mannschaft geformt zu haben, will sich mir ebensowenig erschließen. Oft genug hat gerade der kämpferische Einsatz mit- und füreinander noch am ehesten gestimmt. In punkto Teambuilding kann man ihm da höchstens nen Obraniak ankreiden, wobei selbst da die Hintergründe eher unklar zu sein scheinen.

zum Glück ist er weg. Mit ihm hätten wir in Chemnitz und Mainz nix geerbt.

Und dazu fällt mir dann gar nichts mehr ein. Nochmaliges Nachkarten, dazu ohne jegliche Grundlage aufgrund fehlender weiterer Erkenntnisse bezüglich der causa Werder - Dutt, garniert mit einer eh nicht beweisbaren These. Da scheint jemand sehr gekränkt zu sein - aus welchen Gründen auch immer. Freu dich doch einfach über den Werder - Sieg. Obs diesen Seitenhieb dazu gebraucht hätte, kannst wiederum nur du dir selber beantworten. Ich für meinen Teil finds schwach.
 
Und dazu fällt mir dann gar nichts mehr ein. Nochmaliges Nachkarten, dazu ohne jegliche Grundlage aufgrund fehlender weiterer Erkenntnisse bezüglich der causa Werder - Dutt, garniert mit einer eh nicht beweisbaren These.

Heul doch.

Dixie Dörner sagt heute auch keiner mehr nach, dass er im Vergleich zu de Mos ein Fortschritt und Sympath war. Genauso wie Dörner ist Dutt ein Synonym für Versager.

Da scheint jemand sehr gekränkt zu sein - aus welchen Gründen auch immer.

Ganz einfach: Ich bin Werderfan. Wenn meine Mannschaft unnötigerweise so einen Dreck zusammenspielt wie unter diesem Loser-Trainer Dutt, dann fühle ich mich persönlich beleidigt.
 
Heul doch.

Dixie Dörner sagt heute auch keiner mehr nach, dass er im Vergleich zu de Mos ein Fortschritt und Sympath war. Genauso wie Dörner ist Dutt ein Synonym für Versager.

Ganz einfach: Ich bin Werderfan. Wenn meine Mannschaft unnötigerweise so einen Dreck zusammenspielt wie unter diesem Loser-Trainer Dutt, dann fühle ich mich persönlich beleidigt.

Warum sollte ich heulen? Habe lediglich festgestellt, dass deine letzten Äußerungen tief blicken lassen. Gerade vor dem Hintergrund des heutigen Sieges.
 
Mogn, Mogn. Das waren die ersten Worte von Dutt.
Und damit hatte er schon verloren.
Es heisst wenn schon Moin, Moin.
Aber moin moin sagt man eigentlich nur in Hamburg.
Im nordwestdeutschen Raum nördlich von Bremen heisst es Moin entweder kurz oder lang betont.
Und wenn ich dann Skripnik sagen höre, wir müssen kreativer werden, das ist werder Bremen.
Genau, das ist Werder Bremen.
Und wie Dutt gegen Freiburg ohne kreative Spieler (Obraniak, Aycicek) angetreten ist, war das für mich die Fratze, die er mir gezeigt hat und ich wusste, der muss weg.
Sogar in den 70ern hatten wir einen Bracht, der für Kreativität stand.
In diesem Sinne geht es jetzt wieder voran.
 
Den gleichen Dreck hat Werder heute auch unter Skripnik zusammengespielt. Ausser dass der Gegner eben noch blöder war als Hoffenheim, Hertha oder Leverkusen.


Das würde ich insbesondere für die erste halbe Stunde gelten lassen.

Ich erwähnte aber bereits, dass ich Skripnik nicht für einen Messias halte, der Wasser in Wein verwandeln oder übers Wasser laufen kann, sondern für einen Fußballtrainer. Die Verbesserung der Mannschaft kann nur stückweise erfolgen. Was mich aber jetzt schon positiv stimmt, ist die Mentalität, die Skripnik ausstrahlt. Kein "wir sind zu schlecht, um in Mainz was zu holen" und dergleichen. Man hat das Gefühl, dass die Richtung stimmt und das hatte ich in den letzten ca. 3 Jahren nie.
 
Das würde ich insbesondere für die erste halbe Stunde gelten lassen.

Ich erwähnte aber bereits, dass ich Skripnik nicht für einen Messias halte, der Wasser in Wein verwandeln oder übers Wasser laufen kann, sondern für einen Fußballtrainer. Die Verbesserung der Mannschaft kann nur stückweise erfolgen. Was mich aber jetzt schon positiv stimmt, ist die Mentalität, die Skripnik ausstrahlt. Kein "wir sind zu schlecht, um in Mainz was zu holen" und dergleichen. Man hat das Gefühl, dass die Richtung stimmt und das hatte ich in den letzten ca. 3 Jahren nie.

:tnx:

Bei mir beläuft sich dieses Gefühl auf die letzten 17 Monate.
 
Der wichtigste Unterschied ist erst einmal der, dass wir wieder einen Trainer haben, der seine eigene Mannschaft stark redet und nicht die des Gegners.
 
Glück hat eben auch mit Glauben zu tun. Das erste Saisonspiel in Berlin war für mich ein Knackpunkt. Da haben die uns im Sack, müssen 3-4:0 führen, wir kommen zum Anschluss, Schieber vergibt die Riesenchance zum 3:1 und im Gegenzug machen wir den Ausgleich. Normalerweise muss man so ein Spiel dann auch gewinnen, wenn man den Gegner so angeschossen hat. Stattdessen fehlt uns dann der Glaube, da was reißen zu können und wir spielen auf Unentschieden halten. Diese Duttmäuser-Mentalität muss aus den Köpfen raus. Wenn ich sehe, dass wir den Vorsprung in Chemnitz und Mainz relativ sicher verwaltet haben (das nutzen bzw. ausspielen der Konter muss allerdings dringend besser werden!), dann sehe ich da zumindest einen Mentalitätswandel, den man jetzt nutzen muss, um all die spielerischen Mängel aufzuarbeiten, die sich hier in den letzten 3 Jahren angehäuft haben.

Eines ist doch klar: Mit 9 oder 10 Siegen steigst Du nicht ab. Wir haben jetzt einen und noch 24 Spiele to go. Wenn wir mutig unsere Chancen suchen, sollte es möglich sein, jedes dritte Spiel zu gewinnen, insbesondere da wir einige der schweren Gegner nur noch einmal und einige der eher leichten Gegner noch zweimal haben.
 
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