Robin Dutt

Das hoffe ich natürlich auch,aber ich hoffe ebenfalls das Werder sich nicht unten festsetzt und bis zum Ende um den Klassenerhalt gebangt werden muss!

Tja selbst wenn man noch von 7 bis 8 Punkten ausgehen würde, liegt erwartungsgemäß nicht mehr als ein Platz im unteren Bereich des Mittelfelds drin. Es kann natürlich auch ganz übel laufen, und Werder befindet sich plötzlich unter den letzten vier. Dann werden Panikkäufe zur Winterpause folgen, die auch keine Garantie dafür geben, dass wir dort unten herauskommen. Aber -wenn, aber, hätte - noch stehen wir auf den 12. mit Kontakt noch oben und unten und alles ist noch möglich ...
 
Auch hier ist nicht alles schön und gut, ABER es sind Ansätze erkennbar und nicht zuletzt kann man so einen Abstieg vermeiden...! U

Da hab ich aber ein anderes Werder Bremen gesehen. Ansätze? Caldirola war ein Top Einkauf, Garcia ist auch gut, aber nicht als Abwehrspieler, der gehört ins offensive Mittelfeld, dort treibt er sich ja auch meist rum, und die anderen Drei müssen die Arbeit von vier Abwehrspieler übernehmen.

Das wars auch schon mit dener Ansätzen. Ansonsten ist Werder noch nie so schlecht gewesen, wie zur Zeit. In den letzten Jahren haben die wenigstens eine einigermaßen vernünftige Hinrunde hingegt und so den Abstieg verhindert. Aber dieses Jahr wird es noch enger.

Die Konkurrenten im Abstiegskampf entwickeln sich weiter, nur Werder nicht. Na gut, Freiburg auch nicht.

Werder hat noch Glück gehabt, dass die in einer Phase gegen den HSV und Braunschweig gespielt haben, als die noch nicht so weit waren. Jetzt hätte Werder gegen Braunschweig und HSV keine Chance mehr. Und die guten Gegner kommen alle noch. Ich fürchte, wir werden demnächst viele Nuller holen :(


Was ich am wenigsten Verstehe, die extrem hohe Fehlpassquote seit Jahren. Kann man nicht "Passen" trainieren?
 
Nach 10 Spieltagen Bunndesliga und einem Pokalaus ist die Bilanz doch sehr ernüchternd.
Die Punkteausbeute mag ja noch befriedigend bis ausreichend sein, ok.

Doch mir gefällt die generelle Spielidee unter Dutt rein gar nicht.

4 Heimspiele im Weserstadion, davon war vielleicht eine Halbzeit die zu gefallen wusste. Ansonsten nur Defensivgeplänkel, Risikolosigkeit, Ergebnissicherung, und das selbst bei Rückstand. Beim 0:0 gegen Freiburg wurde 8 Min. vor Schluss das erste Mal ausgewechelt.
Nichts , aber auch gar nichts, was begeistern könnte.
Spielerische Glanzlichter ???? Null.
Als Krönung jetzt aktuell diese absurde Idee, Kroos im Spielaufbau ständig in die IV zu ziehen. Was bitte soll das? Im Mittelfeld gab es keine Anspielstationen , Fritz und Garcia rückten auf die Aussen so offensiv, dass nur noch lange Bälle kommen. Katastrophal.
Makiadi ist bisher eine einzige Enttäuschung, und das wo er als wichtigste Ergänzug galt als 6er.
Elia glänzt als Verteidiger, prima. Aber ist das der Sinn??

Positiv immerhin die guten Leistungen von Mielitz, sowie die Transfers von Caldirola und Garcia.
Trotzzdem lieber Herr Dutt, möchte ich im Weserstadion eine Truppe sehen, die 110 % gibt, und auf jeden Fall auf Sieg spielt. Unentschieden gegen Freiburg möchte ich nicht als Punktgewinn gewertet wissen.


9 erzielte Tore bisher??? Bravo. Das ist nicht Werderlike.

Mir fehlt grad absolut die Phantasie , dass wir mit Dutt glücklich werden. Irgendwie habe ich auch den Eindruck, dass er hier nicht her passt. Das Gefühl hatte ich aber von Anfang an.
 
Ja, sehe ich ähnlich. Ich habe auch den Eindruck, dass es zwischen Werder und Dutt nicht passt. Ich fürchte, Werder hat auf's falsche Pferd gesetzt.
 
Und ich bin der Meinung, dass es nicht an Dutt liegt, dass diese Truppe einfach nicht das umsetzt was er ihnen vorgibt. Es liegt an den Spielern, die es nicht begreifen was sie tun sollen. Es regt mich total auf, wenn ein Aaron Hunt da steht und dann nach dem Spiel dann sagt, ja wir haben heute nicht gut gespielt, es war schlecht von Anfang bis Ende! Super erkannt! Ganz toll! Diese Mannschaft ist einfach untrainierbar, da kann ein Mourinho, Guardiola oder sonst wer kommen! Diese Jungs haben ihren Beruf verfehlt!
Nein, nicht Eichin oder Dutt haben Schuld, sondern nur die MANNSCHAFT!!! Sie sind in der Pflicht dem Verein und den Fans gegenüber endlich mal zu zeigen, dass sie ihren Beruf vernünftig nachgehen müssen! Ich bin wieder einmal verärgert und enttäuscht was diese Gurkentruppe abliefert! :wild:
 
Nach 10 Spieltagen Bunndesliga und einem Pokalaus ist die Bilanz doch sehr ernüchternd.
Die Punkteausbeute mag ja noch befriedigend bis ausreichend sein, ok.

Doch mir gefällt die generelle Spielidee unter Dutt rein gar nicht.

4 Heimspiele im Weserstadion, davon war vielleicht eine Halbzeit die zu gefallen wusste. Ansonsten nur Defensivgeplänkel, Risikolosigkeit, Ergebnissicherung, und das selbst bei Rückstand. Beim 0:0 gegen Freiburg wurde 8 Min. vor Schluss das erste Mal ausgewechelt.
Nichts , aber auch gar nichts, was begeistern könnte.
Spielerische Glanzlichter ???? Null.
Als Krönung jetzt aktuell diese absurde Idee, Kroos im Spielaufbau ständig in die IV zu ziehen. Was bitte soll das? Im Mittelfeld gab es keine Anspielstationen , Fritz und Garcia rückten auf die Aussen so offensiv, dass nur noch lange Bälle kommen. Katastrophal.
Makiadi ist bisher eine einzige Enttäuschung, und das wo er als wichtigste Ergänzug galt als 6er.
Elia glänzt als Verteidiger, prima. Aber ist das der Sinn??

Positiv immerhin die guten Leistungen von Mielitz, sowie die Transfers von Caldirola und Garcia.
Trotzzdem lieber Herr Dutt, möchte ich im Weserstadion eine Truppe sehen, die 110 % gibt, und auf jeden Fall auf Sieg spielt. Unentschieden gegen Freiburg möchte ich nicht als Punktgewinn gewertet wissen.


9 erzielte Tore bisher??? Bravo. Das ist nicht Werderlike.

Mir fehlt grad absolut die Phantasie , dass wir mit Dutt glücklich werden. Irgendwie habe ich auch den Eindruck, dass er hier nicht her passt. Das Gefühl hatte ich aber von Anfang an.


Mhhhh...Dutt passt nicht richtig??
Dieses Gefühl beschleicht mich auch langsam aber sicher!
Das war am Anfang bei mir noch gaanz anders.
Das es nun langsam in die andere Richtung geht hat Dutt sich mit seiner defensiven Spielweise und den dazugehörigen 15 Gegentoren in 10 Spielen ohne echte Offensive selber zuzuschreiben!
Ich glaube damit wird er hier nicht weiter kommen und in absehbarer Zeit scheitern.
Das würde ich persönlich aber sehr schade finden,denn ich mag ihn und halte auch nach wie vor was von ihm.
Ich kann nur hoffen das er diese Art Fussball spielen zu lassen bald über den Haufen wirft und Werder wieder mehr nach vorne spielen lässt.
Denn sonst wird es in Bremen nicht lange gut gehen.
Natürlich müssen wir ihm Zeit geben ,aber er hatte auch schon 5 Monate und da ist so gut wie nichts passiert!
 
4 Heimspiele im Weserstadion, davon war vielleicht eine Halbzeit die zu gefallen wusste. Ansonsten nur Defensivgeplänkel, Risikolosigkeit, Ergebnissicherung, und das selbst bei Rückstand. Beim 0:0 gegen Freiburg wurde 8 Min. vor Schluss das erste Mal ausgewechelt.
Nichts , aber auch gar nichts, was begeistern könnte.
Spielerische Glanzlichter ???? Null.

[...]Trotzzdem lieber Herr Dutt, möchte ich im Weserstadion eine Truppe sehen, die 110 % gibt, und auf jeden Fall auf Sieg spielt. Unentschieden gegen Freiburg möchte ich nicht als Punktgewinn gewertet wissen.

Zynisch könnte man anmerken, daß wir in der letzten Saison zuhause gegen Freiburg noch verloren haben - weil wir offensiv angerannt sind und klassisch ausgekontert wurden...

Ich möchte auch lieber spielerische Glanzpunkte sehen, nur wie soll das gelingen, wenn es in einer Mannschaft seit Jahren an den Basics hapert? Man ist nicht in der Lage, offensiv wie defensiv den Gegner unter Druck zu setzen, die Passquote ist ähnlich unterdurchschnittlich wie die Anzahl der kreativen Ideen und es fehlt an Führungspersönlichkeiten, die eine Mannschaft führen und motivieren können. Daß bei derlei vielen Defiziten in den elementaren Dingen des Fußballsports eine Mannschaft nicht selbstbewußt auftreten kann und daher kein ansehnlicher Kick zustande kommt, ist nicht weiter verwunderlich - auch deshalb weil wir zu wenige Spieler im Kader haben, die den Eindruck hinterlassen, es mit dem Zitat von Rolf Rüßmann "Wenn wir hier nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt." halten, sprich durch Kampf ins Spiel zu kommen.
 
Und ich bin der Meinung, dass es nicht an Dutt liegt, dass diese Truppe einfach nicht das umsetzt was er ihnen vorgibt. Es liegt an den Spielern, die es nicht begreifen was sie tun sollen. Es regt mich total auf, wenn ein Aaron Hunt da steht und dann nach dem Spiel dann sagt, ja wir haben heute nicht gut gespielt, es war schlecht von Anfang bis Ende! Super erkannt! Ganz toll! Diese Mannschaft ist einfach untrainierbar, da kann ein Mourinho, Guardiola oder sonst wer kommen! Diese Jungs haben ihren Beruf verfehlt!
Nein, nicht Eichin oder Dutt haben Schuld, sondern nur die MANNSCHAFT!!! Sie sind in der Pflicht dem Verein und den Fans gegenüber endlich mal zu zeigen, dass sie ihren Beruf vernünftig nachgehen müssen! Ich bin wieder einmal verärgert und enttäuscht was diese Gurkentruppe abliefert! :wild:

Sehe ich komplett anders. Dieser Trainer paßt nicht.

Warum wurde Clemens Fitz eine Stammplatzgantie gegeben, warum spielt Prödl immer und immer wieder den Ball planlos aus der Abwehr heraus, warum wurde Niklas Füllkrug verliehen, der jedesmal in der Vorbereitung überzeugen konnte, warum schaffen wir es viel zu wenig den Ball konzentrierter nach vorne zu spielen, warum gibt es bei Eckstößen immer dieses planlose reindreschen in den 5 Meter Raum.......................................................................................???????

Wo Robin Dutt Forschritte beim Spiel gegen Freiburg sieht, sehe ich Rückschritte und wenn Eichin immer noch meint, wir sind gut aufgestellt kann ich das nur noch unter Realitätsverlust abhaken.

Dieses Gespann paßt nicht zu Werder.
 
Für Dutt ist dies natürlich eine schwierige Aufgabe. Was ich allerdings nicht ganz verstehe, dies ist seine Aussage er muss erstmal die Defensive stärken und dann kann er sich der Offensive widmen. Wenn man ganz fies argumentieren würde hält er seine Spieler für nicht intelligent genug auch gleichzeitig etwas zu lernen was zu Toren führen würde. Im Prinzip ist Fußball ein einfaches Spiel, aber vielleicht wird in Bremen manches zu kompliziert gemacht. Jedenfalls hat Dutt eigentlich keine Zeit mehr für irgendwelche Experimente, er muss der Mannschaft endlich beibringen was Bundesligafußball bedeutet, sonst kann es diese Saison ein ganz böses Erwachen geben.
 
Wenn es einer Mannschaft an Basics fehlt und deshalb keine glanzvollen Auftritte drin sind, ist das richtig.

Nur ist das nicht Job des Trainers ? Angenommen Schaaf ist alles schuld, hat er alles so "zerstört" das Dutt nun ein halbes Jahr lang braucht um den Spielern Fußball zu erklären ? Oder womöglich noch länger ? 2 Jahre? 5 ?
Sowas kann doch nicht als Ausrede fr den Trainer gelten.

Wenn die Spieler Basics nicht drauf haben - sorry - dann ist der Trainer Sch...e.

SO schlecht sind eure Spieler nicht. Das man alles auf fehlende Qualität schiebt der einzelnen Spieler ist, finde ich, quatsch. Sie rufen halt nichts ab.

Beispiel: Stellt euch mal vor, Leverkusen hätte ne schlechte Phase, seit Beginn der Saison.
Wenn man dann die Mannschaft verbal zerpflückt, was die einzelnen Akteure alles NICHT können, klingt das sogar plausibel. Man könnte zu unserem Kader beispielsweise sagen:

Rolfes: Als Kapitän kein Durchsetzungsvermögen weil Milchbubi
Kiessling: zu schlaksig, zu oft im Abseits, kein klassischer Knipser
Sam, Son: zu selbstverliebt, verdribbeln jeden Ball, zu egoistisch
Donati: Bringt nichts in die Offensive, kann ausschliesslich verteidigen
Leno: zu jung, zu unerfahren, kann in dem Team nur verlieren
Derdiyok: trifft nix, hängt sich nich rein, ist faul
usw usw.

Das sind alles Eigenschaften - die sogar zutreffen könnten, soferns schlecht läuft. Und schwupps. In kürzester Zeit glauben alle Fans im Umfeld (womöglich sogar im Verein) das das Spielermaterial Schrott ist.

Jetzt die Frage: IST das so ? Ist da nicht der Trainer verantwortlich, mehr aus den Spielern rauszuholen ? Ich denke, viele von euch - nicht alle - schieben das einfach zu sehr auf nicht vorhandene Qualität. ICH behaupte sie ist da, wird halt nur nicht gezeigt = Trainer schuld.

Das in Verbindung mit diesem ultra behämmerten Taktikgeplänkel und Pseudo Defensivausrichtung sorgt dann für das was jetzt bei euch passiert - und bei uns halt schon vorüber ist.

Lest mal die Kommentare in Zeitungen zur damaligen Leverkusener Mannschaft. Viel hat sich nicht verändert an Spielern, zumindest im Vergleich Dutt 2012 und die Saison 12/13 unter Hyypiä/Lewandowski.

Wie kanns denn sein das 3 Monate nach Dutt aufeinmal alle spielen können ? Kam da der heilige Geist und hat ihnen neue, vorher ungeahnte Qualitäten "geschenkt" über Nacht ? Oder lags evtl am Trainer ?
 
Anders ausgedrückt (und kürzer) wenn eure Spieler so schlecht sind, warum ist Herr Dutt dann nicht in der Lage die Spieler dahingehend zu optimieren, das sie wenigstns (!) die Leistungen bringen, die sie vor ihrer Verpflichtung größtenteils bei anderen Vereinen ja gezeigt haben !

Das muss man sich doch mal fragen oder ?

Von Spieler "verbessern" mal ganz zu schweigen. Aber wenigstens das - was sie irgendann schonmal zeigen konnten wäre wohl zu erwarten, nicht ?
Evtl hat Schaaf es zuletzt auch nicht mehr geschafft - das entschuldigt aber nicht das Dutt es nun auch nich schafft.

Der ganze Taktik und Einstellungskram kommt halt noch oben drauf und verschärft die Situation.

EDIT: Für mich ist und bleibt er ein Schwätzer, sorry. Bei Freiburg hats halt mal geklappt ,da klappts aber nun auch mit Streich (letzte Saison zumindest). Dutt war dort nicht der Heilsbringer...
 
Sehe ich komplett anders. Dieser Trainer paßt nicht.

Warum wurde Clemens Fitz eine Stammplatzgantie gegeben, warum spielt Prödl immer und immer wieder den Ball planlos aus der Abwehr heraus, warum wurde Niklas Füllkrug verliehen, der jedesmal in der Vorbereitung überzeugen konnte, warum schaffen wir es viel zu wenig den Ball konzentrierter nach vorne zu spielen, warum gibt es bei Eckstößen immer dieses planlose reindreschen in den 5 Meter Raum.......................................................................................???????

Wo Robin Dutt Forschritte beim Spiel gegen Freiburg sieht, sehe ich Rückschritte und wenn Eichin immer noch meint, wir sind gut aufgestellt kann ich das nur noch unter Realitätsverlust abhaken.

Dieses Gespann paßt nicht zu Werder.

Ob dieses Gespann zu Werder passt,das kann man jetzt noch gar nicht sagen!!!

Was man aber sagen kann hast du sehr gut beschrieben.
Gegen Freiburg war das einfach zuwenig ,Prödl zum Abwehrchef und Fritz als Käptn eine Stammplatzgarantie zu geben deutet darauf hin das Dutt Werder nicht oft gesehen hat letzte Saison.Sonst wüsste er auf wen er da setzt!
Zu Eichin:
Der glaubt nicht wirklich das Werder gut aufgestellt ist.
Aber was soll er denn sagen?
Alles andere würde ihn selbst belasten!
 
Zynisch könnte man anmerken, daß wir in der letzten Saison zuhause gegen Freiburg noch verloren haben - weil wir offensiv angerannt sind und klassisch ausgekontert wurden...

Noch zynischer könnte man anmerken, dass Freiburg sich in der letzten Saison für einen EL-Platz qualifizierte und dieses Jahr sang- und klangslos auf einem Abstiegsplatz steht mit deutlichem Abstand ans rettende Ufer.

Ich möchte auch lieber spielerische Glanzpunkte sehen, nur wie soll das gelingen, wenn es in einer Mannschaft seit Jahren an den Basics hapert?

Wie gelingt es dem HSV durch BvM in kürzester Zeit ein völlig anderes Gesicht zu zeigen, obwohl es dort vorher ebenfalls nach einem Trümmerhaufen aussah. Warum schafft die Mannschaft es nicht, klar strukturierte Konter zu setzen? Es gab genügend Gelegenheiten dazu und die Schwierigkeit, diese Konter zu trainieren, ist nicht allzu groß. Warum klappt das Umschaltspiel nicht? Warum schaffen es andere Mannschaften automatisiert die Gegenangriffe mit teilweise wenigen Ballkontakten vorzutragen und Abschlüsse zu kreieren? Man macht es sich zu einfach, wenn man permenent auf die Vergangenheit verweisen möchte und den schwarzen Peter immer wieder Personen der Vergangenheit unterschieben will und würde bedeuten, dass die handelden Personen gänzlich unverantwortlich sind für die Missstände auf dem Platz.


Man ist nicht in der Lage, offensiv wie defensiv den Gegner unter Druck zu setzen,,,

Völlig falsch, denn es gab in der Saison oft abgefangene Bälle, aber durch die Konzeptlosigkeit und fehlender Automatismen - für die der Trainer zuständig ist - wissen die Spieler doch mit Ballbesitz überhaupt nichts anzufangen.


... es fehlt an Führungspersönlichkeiten, die eine Mannschaft führen und motivieren können.

Merkwürdig nur, dass beispielsweise bei Dortmund immer wieder betont wird, dass man keine Führungspersönlichkeiten benötigt. Überall wird von flachen Hierarchien gesprochen, nur Werder benötigt jetzt also Führungsspieler, wie? Ist für die Motivation nicht auch elementar der Trainer verantwortlich?

Daß bei derlei vielen Defiziten in den elementaren Dingen des Fußballsports eine Mannschaft nicht selbstbewußt auftreten kann und daher kein ansehnlicher Kick zustande kommt, ist nicht weiter verwunderlich

Vielmehr ist es so, dass die elementaren Dinge der Trainerarbeit überhaupt nicht ersichtlich werden. Von Systemfußball kann wenn überhaupt nur in winzig kleinen Ansätzen gesprochen werden. Aber hey? Die Fehler wurden ja in der Vergangenheit gemacht und dem kann man nicht entrinnen, gell? :D

...auch deshalb weil wir zu wenige Spieler im Kader haben, die den Eindruck hinterlassen, es mit dem Zitat von Rolf Rüßmann "Wenn wir hier nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt." halten, sprich durch Kampf ins Spiel zu kommen.

In sehr vielen Spielen hat es Werder überhaupt nicht an Kampf gefehlt.
 
Noch zynischer könnte man anmerken, dass Freiburg sich in der letzten Saison für einen EL-Platz qualifizierte und dieses Jahr sang- und klangslos auf einem Abstiegsplatz steht mit deutlichem Abstand ans rettende Ufer.

Na und? Wir haben auch schon oft genug Heimspiele gegen Abstiegskandidaten verloren, egal ob wir auch "unten drin saßen" oder in der CL spielten.


Wie gelingt es dem HSV durch BvM in kürzester Zeit ein völlig anderes Gesicht zu zeigen, obwohl es dort vorher ebenfalls nach einem Trümmerhaufen aussah.

U.a. deshalb, weil der HSV einen nominell stärkern Kader hat als wir. Aber solch einen "Feuerwehrmann-Effekt", wie man ihn derzeit beim HSV beobachten kann, hat häufig die Folge, daß der Verein nach 1 oder 2 Jahren wieder dort stand, wo er übernommen wurde. Diese Strohfeuer-Mentalität paßt aber nicht nur nicht zu Werder Bremen, sondern sie ist auch hinderlich für einen kontinuierlichen Aufbau, denn nur mit dem kann man als finanziell benachteiligter Club erfolgreich sein.


Merkwürdig nur, dass beispielsweise bei Dortmund immer wieder betont wird, dass man keine Führungspersönlichkeiten benötigt. Überall wird von flachen Hierarchien gesprochen, nur Werder benötigt jetzt also Führungsspieler, wie? Ist für die Motivation nicht auch elementar der Trainer verantwortlich?

Das Modell Dortmund mit den Flachen Hierarchien ist aber äußerst selten und läßt daher nun einmal nicht 1:1 auf andere übertragen, weil so etwas in erster Linie von den Spielerpersönlichkeiten bzw. der daraus resultierenden Homogenität der Truppe abhängig ist. In Dortmund hat man die richtige Balance gefunden, eine Truppe auf die Beine zu stellen, die über ein spielerisch hohes Niveau verfügt und dabei eine Reihe von Persönlichkeiten besitzt, die sich i.d.R. gegenseitig mitreißt.

Selbstverständlich bildet die Motivation des Trainers die Grundlage dafür. Aber gerade bei einer Mannschaft, bei denen die gegenseite Motivation keine Eigendynamik bildet, ist ein bzw. mehrere verlängerte Arme des Trainers auf dem Platz unerläßlich, an dem/ sich der/die Kollegen moralisch aufrichten können und je nach Situation beruhigend, motivierend und wenn es die Situation erfordert, auch mal mit einem verbalten Tritt in den Hintern einwirken können. Aber es spricht ja schon Bände, wenn unser Kapitän nach einem Rückstand die Schultern hängen läßt...


Vielmehr ist es so, dass die elementaren Dinge der Trainerarbeit überhaupt nicht ersichtlich werden. Von Systemfußball kann wenn überhaupt nur in winzig kleinen Ansätzen gesprochen werden. Aber hey? Die Fehler wurden ja in der Vergangenheit gemacht und dem kann man nicht entrinnen, gell?

Man kann ihnen schon entrinnen, nur ist es vermessen zu erwarten, daß bei den Dingen, die über Jahre falsch gelaufen sind, in 4 Monaten eine komplette Kehrtwendung um 180° zu erwarten.
 
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