Ich verstehe auch nicht, warum auf unsere HP nicht an Robert Enke gedacht wird...
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wirklich sehr bewegende pressekonfernz. das blitzlichtgewitter bei der kleinsten regung von frau enke war schon mehr als übel...
(...)![]()
Depressionen halte ich nicht generell für ein Tabu-Thema.
Bei Deisler wurde es öffentlich gemacht und das Ende vom Lied waren noch schlimmere Depressionen und das Karriereende. Das wollte sich Enke wohl ersparen. Im Endeffekt hätte das bei Deisler auch passieren können.Was ist an Deisler den schlimmer ? Das er noch mit Depression lebt ?
Lieber Eisbaer, damit liegst du leider falsch. Ich selbst leide seit meine Pubertät an Depressionen. Habe es früher verschwiegen und mich versteckt. In normalem gesellschaftlichen Umfeld werden "psychische Krankenheiten" leider immernoch mit "der ist doch irre" oder "er gehört in die Klappse" gleichgesetzt.
Es war für mich eine riesen Überwindung mich vor ca. zwei Jahren endlich in Behandlung zu begeben, was in erster Linie damit zu tun hatte, dass diese Krankheit so schlimm wurde, dass ich viele Dinge nicht mehr so machen konnte, wie man musste. Habe Angstzustände gehabt. Ich bin politisch aktiv. Habe vor der Verschlimmerung der Krankheit ohne Probleme Reden halten können. Dann kam es zu Schweissausbrüchen, Blackouts und man bekam kein Wort mehr heraus. Im Übrigen bei einem angestrebten Beruf als Jurist, ist dieser Zustand eine Katasrophe.
Heute habe ich mit Hilfe einer Psychotherapie und der Einnahme eines vergleichsweise leichten Antirdpressivums (SSRI) die Depressionen einigermaßen im Griff, auch wenn es heute noch Tage gibt, an denen Wenig bis gar Nichts geht.
Mittlerweile gehe ich ganz offen mit dieser Krankheit um. Auch um anderen Menschen den Mut zu geben damit offen umzugehen. Es ist in der Gesellschaft ein Tabuthema und gerade bei Personen, die so in der Öffentlichkeit stehen wie ein Profifussballer, ist dies umso schlimmer.
kurzer Abriss der PK:
Enke hatte schon 2003 Probleme, war seitdem, zur Zeit seines Engagements in Barca und Istanbul erstmals in psychologischer Behandlung
nach seinem Wechsel zu 96 ging es ihm besser. Er war froh und glücklich wieder spielen zu können/dürfen.
Seine Frau sagte, sie hofften dass sie es schaffen, so wie nach der Zeit in Barca und wie nach dem Tod von Lara, sie hofften dass die Liebe es schafft.
Durch die Verletzungen der letzten Zeit ging es ihm sehr viel schlechter. Er war sehr engmaschig wieder in Behandlung, bes in den letzten 6 Wochen.
Enke wollte unbedingt verhindern dass es die Öffentlichkeit erfährt. Er hatte Angst seine Karriere, sein Privatleben und auch seine Adoptivtochter zu verlieren.
Er hat den Selbstmord vorbereitet, seine Familie und seinen Arzt vorgemacht es ginge ihm besser, damit er in Ruhe vorbereiten konnte. Dafür hat er sich in seinem Abschiedsbrief entschuldigt.
Seine Frau war sehr gefaßt, hat erzählt wie das Leben mit Robert war wenn es ihm schlecht ging. Auch die Leute von 96 waren sehr einfühlsam. Das ganze war sehr bewegend, vor allem der Schluß.
Ich hab echt geheult.
Bei Deisler wurde es öffentlich gemacht und das Ende vom Lied waren noch schlimmere Depressionen und das Karriereende. Das wollte sich Enke wohl ersparen. Im Endeffekt hätte das bei Deisler auch passieren können.
Lieber Eisbaer, damit liegst du leider falsch. Ich selbst leide seit meine Pubertät an Depressionen. Habe es früher verschwiegen und mich versteckt. In normalem gesellschaftlichen Umfeld werden "psychische Krankenheiten" leider immernoch mit "der ist doch irre" oder "er gehört in die Klappse" gleichgesetzt.
Es war für mich eine riesen Überwindung mich vor ca. zwei Jahren endlich in Behandlung zu begeben, was in erster Linie damit zu tun hatte, dass diese Krankheit so schlimm wurde, dass ich viele Dinge nicht mehr so machen konnte, wie man musste. Habe Angstzustände gehabt. Ich bin politisch aktiv. Habe vor der Verschlimmerung der Krankheit ohne Probleme Reden halten können. Dann kam es zu Schweissausbrüchen, Blackouts und man bekam kein Wort mehr heraus. Im Übrigen bei einem angestrebten Beruf als Jurist, ist dieser Zustand eine Katasrophe.
Heute habe ich mit Hilfe einer Psychotherapie und der Einnahme eines vergleichsweise leichten Antirdpressivums (SSRI) die Depressionen einigermaßen im Griff, auch wenn es heute noch Tage gibt, an denen Wenig bis gar Nichts geht.
Mittlerweile gehe ich ganz offen mit dieser Krankheit um. Auch um anderen Menschen den Mut zu geben damit offen umzugehen. Es ist in der Gesellschaft ein Tabuthema und gerade bei Personen, die so in der Öffentlichkeit stehen wie ein Profifussballer, ist dies umso schlimmer.

zu dem Fettgedruckten, genauso so siehts aus. Es wird nicht als Erkrankung wahrgenommen, sondern man wird einfach als irre abgestempelt!Meinen Repekt an Teresa Enke

Lieber Eisbaer, damit liegst du leider falsch. Ich selbst leide seit meine Pubertät an Depressionen. Habe es früher verschwiegen und mich versteckt. In normalem gesellschaftlichen Umfeld werden "psychische Krankenheiten" leider immernoch mit "der ist doch irre" oder "er gehört in die Klappse" gleichgesetzt.
Es war für mich eine riesen Überwindung mich vor ca. zwei Jahren endlich in Behandlung zu begeben, was in erster Linie damit zu tun hatte, dass diese Krankheit so schlimm wurde, dass ich viele Dinge nicht mehr so machen konnte, wie man musste. Habe Angstzustände gehabt. Ich bin politisch aktiv. Habe vor der Verschlimmerung der Krankheit ohne Probleme Reden halten können. Dann kam es zu Schweissausbrüchen, Blackouts und man bekam kein Wort mehr heraus. Im Übrigen bei einem angestrebten Beruf als Jurist, ist dieser Zustand eine Katasrophe.
Heute habe ich mit Hilfe einer Psychotherapie und der Einnahme eines vergleichsweise leichten Antirdpressivums (SSRI) die Depressionen einigermaßen im Griff, auch wenn es heute noch Tage gibt, an denen Wenig bis gar Nichts geht.
Mittlerweile gehe ich ganz offen mit dieser Krankheit um. Auch um anderen Menschen den Mut zu geben damit offen umzugehen. Es ist in der Gesellschaft ein Tabuthema und gerade bei Personen, die so in der Öffentlichkeit stehen wie ein Profifussballer, ist dies umso schlimmer.
Für diesen Beitrag.Dreh doch nicht alles um. Ich meinte es so, dass Enke den Tod als Erlösung gesehen hat, während Deisler noch weiter und womöglich schlimmer gelitten hat, was dann zu seinem Karriereende geführt hat. Ein Selbstmörder sieht natürlich den Tod als besser an.schlimmere Depressionen und Karriereende sind für dich also schlimmer als der Tod ?
Zitat von Göttinger;705737:Ich kann mich denen nur anschließen, die sich über das Schweigen unseres Vereins wundern.
Sicher wird irgendwas irgendwann kommen, aber irgendeine kurze Geste einigermaßen zeitnah wäre schon angemessen gewesen.
Anderswo wird getrauert, bei den Verantwortlichen von Werder herrscht "Business as usual". Toll.
Mein Beileid den Hinterbliebenen, ich wünsche ihnen und auch dem Lokführer viel Kraft für die kommende schwere Zeit.

kam vor der PK auf n-tvwo hast du das denn gelesen?
schlimmere Depressionen und Karriereende sind für dich also schlimmer als der Tod ?