RIP .... Wir denken an...

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James Horner, Komponist der Filmmusiken u.a. von Titanic, Braveheart, Aliens, Apollo 13 und Avatar, ist bei einem Flugzeugsabsturz gestorben.
 
R.I.P. auch den Menschen die heute draufgegangen sind in Tunesien, Kuwait, Frankreich...

Ich frage mich auch warum man in der jetztigen Zeit nach Tunesien in den Urlaub reisen muss, auch wenns da schön ist vielleicht...
 
"jetzige Zeit" - Jede Zeit hat ihre "Exoten". In der jetzigen Zeit müssen viele in diese Gebiete reisen, weil sie, durch das Privatfernsehen dermaßen unkritisch erzogen, von den Betreibern der Geschäfte durch die Medien dumm genug gehalten werden, um ihren Werbekampagnen auf den Leim zu gehen. Einfach gesagt. Natürlich ist es komplexer. Falsch beispielsweise wäre es zu sagen, die TUI wäre Zuträger der Opfer für die IS. Defacto sind sie es natürlich nicht. Ein Geschäftsmodell wäre es dennoch: IS-Opfer mit voller Maschine hinfliegen. Und den Rückflug mit Flüchtlingen besetzen. (Klar kostenfrei - ist ja schon pauschal bezahlt.)
P.s. Selbstverständlich muss aus ökonomischen Gründen das Öffentlich Rechtliche da bedingt mithalten.
 
R.I.P. auch den Menschen die heute draufgegangen sind in Tunesien, Kuwait, Frankreich...

Ich frage mich auch warum man in der jetztigen Zeit nach Tunesien in den Urlaub reisen muss, auch wenns da schön ist vielleicht...

:tnx: In Tunesien ist es ganz sicher schön. Und Leute reisen dahin in Urlaub weil sie gerne ans Meer möchten wo es warm ist, aber nicht so weit fliegen wollen um z.B. in die Karibik oder auf die Seychellen zu fliegen, andererseits wollen diese Leute eben nicht so viel Geld ausgeben um, z.B. in Spanien, Portugal, Frankreich oder Italien Urlaub zu machen. Länder, die momentan etwas sicherer sind, was den Terror betrifft, auch wenn in Frankreich ja gerade in Anschlag passiert ist, der galt aber nicht Touristen. In Ländern wie Tunesien, Ägypten, Marokko, Türkei oder Jemen sind immer wieder Touristen Zielscheiben von Angriffen gewesen, aber diese Länder sind eben billiger. Wenn man 14 Tage all-inclusive für 299,-€ bucht, dann nimmt man eben die Gefahr in Kauf.
 
Aber gerade Tunesien galt ja lange Zeit als sicher, und als der Staat, der den Arabischen Frühling am besten "umgesetzt" hatte.
Umso bedauerlicher jetzt! :(
 
Zitat von Stürmerbraut;3146345:
Aber gerade Tunesien galt ja lange Zeit als sicher, und als der Staat, der den Arabischen Frühling am besten "umgesetzt" hatte.
Umso bedauerlicher jetzt! :(

Ziel von IS und Konsorten ist es aber, den Staat da zu treffen, wo er am empfindlichsten ist. In Tunesien und vielen anderen Ländern am Mittelmeer ist es nun einmal der Tourismus.
Wohl gerade weil Tunesien ein eher positives Beispiel war/ist könnte es ins Fadenkreuz des IS gerückt sein.
Zumindest dürfte ein arabischer Staat mit demokratischen Strukturen nicht ins Bild des IS passen, da damit die Alternative, die sie dem Volk als Gegenentwurf zu korrupten Regimes anbieten, als die wesentlich schlechtere Alternative dasteht.

Gerade jetzt wäre es sicher eine gute Gelegenheit den Tunesiern, bei den zu erwartenden Einbrüchen im Tourismus, helfend unter die Arme zu greifen. Wäre von der EU und dem restlichen westlichen Ausland zum einen ein Signal an die Extremisten, gleichzeitig ein positives Signal an die Tunesier, sowie ebenso im Sinne der westlichen Welt, Alternativen zu all den Extremen aufzuzeigen. Da sollte die westliche Welt ausloten, wo sie unterstützen kann.
 
Ziel von IS und Konsorten ist es aber, den Staat da zu treffen, wo er am empfindlichsten ist. In Tunesien und vielen anderen Ländern am Mittelmeer ist es nun einmal der Tourismus.
Wohl gerade weil Tunesien ein eher positives Beispiel war/ist könnte es ins Fadenkreuz des IS gerückt sein.
Zumindest dürfte ein arabischer Staat mit demokratischen Strukturen nicht ins Bild des IS passen, da damit die Alternative, die sie dem Volk als Gegenentwurf zu korrupten Regimes anbieten, als die wesentlich schlechtere Alternative dasteht.

Gerade jetzt wäre es sicher eine gute Gelegenheit den Tunesiern, bei den zu erwartenden Einbrüchen im Tourismus, helfend unter die Arme zu greifen. Wäre von der EU und dem restlichen westlichen Ausland zum einen ein Signal an die Extremisten, gleichzeitig ein positives Signal an die Tunesier, sowie ebenso im Sinne der westlichen Welt, Alternativen zu all den Extremen aufzuzeigen. Da sollte die westliche Welt ausloten, wo sie unterstützen kann.
:tnx:
Schöner Beitrag. Nur werden wohl kaum die Milliarden in Richtung Tunesien fließen.

Ich alleine würde vielleicht sogar in Erwähnung ziehen, jetzt gerade und erstmals dort aus Solidarität Urlaub zu machen. Mit meinen zwei Kindern, die nur noch einen Elternteil haben, kann ich mir das allerdings nicht vorstellen.

Das Schlimme, Perfide und Widerliche ist leider, dass diese Strategie dieser IS-Idioten funktioniert.
 
Auch Marokko würde ich nicht in die Liste mitnehmen, außer für Libyen sehe ich nach wie vor für den ganzen nördlichen Maghreb die Chance, einen eigenen Weg zu gehen.

Und der Tourismus bringt manchmal eben dann auch Weltoffenheit mit sich.
Also nicht beim Ballermann, oder wo weggesperrt wird in irgendwelchen Tourists-only-Resorts, aber sonst doch ab und an mal.
Bischen ähnlich wie bei großen/ Hafen- Städten.

:tnx:
Schöner Beitrag. Nur werden wohl kaum die Milliarden in Richtung Tunesien fließen.

Ich alleine würde vielleicht sogar in Erwähnung ziehen, jetzt gerade und erstmals dort aus Solidarität Urlaub zu machen. Mit meinen zwei Kindern, die nur noch einen Elternteil haben, kann ich mir das allerdings nicht vorstellen.

Kann dazu nur sagen, dass gerade als Kind (~9), vor um und bei so 40 Jahren :eek: - der Urlaub auf Djerba der absolute Knaller war.
Das waren die 70er, aber die hatten trotzdem schon einen Kindergarten im Angebot, wo meine kleine Schwester dann gar nicht wieder weg wollte.
Ausflüge zu diesem oder jenem Souk, Wüste, Oase, Töpfereibesichtigung, Kamelreiten (Dromedar), Pferdereiten, Strand ohne Ende, exotische Tiere - (Riesenkröten, Chamaeleons, Riesenheuschrecken), ...

Kann da sowohl reinen Strandliegeurlaub machen, als auch lauter interessante Dinge gucken (Festland) ...

Eine Schande jedenfalls.
 
Kann dazu nur sagen, dass gerade als Kind (~9), vor um und bei so 40 Jahren :eek: - der Urlaub auf Djerba der absolute Knaller war.
Das waren die 70er, aber die hatten trotzdem schon einen Kindergarten im Angebot, wo meine kleine Schwester dann gar nicht wieder weg wollte.
Ausflüge zu diesem oder jenem Souk, Wüste, Oase, Töpfereibesichtigung, Kamelreiten (Dromedar), Pferdereiten, Strand ohne Ende, exotische Tiere - (Riesenkröten, Chamaeleons, Riesenheuschrecken), ...
Ich glaube Dir unbesehen, dass das da für Kinder toll sein kann. Es ging mir eher darum, dass ich langsam ängstlich werde und mich nicht mehr gerne in Gefahr begebe, weil ich meine Kinder nicht so bald von Halbwaisen zu Vollwaisen machen möchte.

Das ist natürlich irrational, da einen der Terror (oder sonstiges Ungemach) überall erwischen kann, aber muslimische Länder sind bei mir erst mal von der Urlaubsliste gestrichen. Zumindest bis meine Kinder auf eigenen Beinen stehen.
 
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