Naldo

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Geil, wie hier sofort wieder sabbernd Dimanski-Bashing betrieben wird. Dummerweise ist der zum selben Ergebnis gekommen wie Dr. Müller-Wohlfahrt und der deutschlandweit wohl größte Knie-Spezialist Dr. Boenisch. Aber das sind bestimmt auch alles Vollblinzen.

Die Sache ist doch ganz einfach zu kapieren: Nahezu jedes Leiden kann man auf unterschiedliche Weise therapieren. Und manchmal hilft bei ein- und demselben Leiden bei verschiedenen Menschen auch eine unterschiedliche Herangehensweise. Manche Knieverletzung wird durch eine OP nur mittelprächtig behoben, manche konservative Behandlung erweist sich anschließend als inkonsequent und kontraproduktiv.

Ein Verein wie Werder würde sich nicht in die Hände eines solchen Mediziners wie Dimanski begeben, wenn der scheinbar für jedermann erkennbar so ein Voll-Versager wäre. Werders sportliche Leitung ist an schneller Genesung der eigenen Spieler interessiert und würde nichts tun, was dem entgegenwirkt, wenn es dafür irgendwelche Anhaltspunkte gäbe.
 
Bevor sich einige nun zuviel Hoffnung machen, sollte man, genau wie Aritkel schon sehr gut beschrieben, die Mentalität im Hinterkopf behalten.
Naldo hat schon einige male Termine seiner Rückkehr in Aussicht gestellt. Was daraus geworden ist, wissen wir ja nun alle. Vielleicht liegt es auch an der brasilianischen Mentalität, dass die Ärzte so dermaßen optimistisch sind?! Ich makiere mir den 21.02.11 im Kalender und bin gespannt, ob wir am 22.02.11 im Weser-Kurier lesen werden, dass Naldo ordentlich mit dem Ball arbeitet :]. Wäre wünschenswert.
 
@Sascha79:
Verstehe ich nicht???

Mich würde nur wundern, dass man hier ein halbes Jahr versucht konservativ zu behandeln + Naldo Versäumnisse nach seiner Rückkehr aus dem Sommerurlaub vorwirft + eine OP zunächst verbietet bzw. für nicht Sinnvoll für den Heilungsverlauf hält.

Und nu, plötzlich in BRASILIEN, eine OP und alles wird innerhalb von 30 Tagen gut!?

Der Fachmann wundert sich und der Laie schüttelt den Kopf... geht mir jedenfalls so!


Vorurteil hin, Vorurteil her. Wenn Naldo diese Saison noch spielt sind das Fakten die man durchaus diskutieren und in Frage stellen darf!

Gruß
D.A.

Was ist denn daran so schwer zu verstehen? Und das nach 30Tagen wieder alles gut ist, steht noch gar nicht fest. Und selbst wenn in 30Tagen alles wieder super ist bei ihm Woher weisst du dann das wirklich die OP das bewirkt hat oder ob es bei der konservativen Behandlungsmethode nicht genauso gekommen wäre. Genau, das weisst du nämlich gar nicht. Ich frage mich ernsthaft warum du irgendwas in Frage stellen willst wenn Naldo schon in dieser Saison wieder spielen kann. Da sollten wir uns einfach mal nur tierisch drüber freuen!
 
Schon, aber andererseits hat Naldo seit nem halben Jahr nicht mehr am Ball gearbeitet.

Falsch.

Der Artikel ist übrigens mal wieder TYPISCH Bild...
Schlagzeile:
Arzt verspricht
Naldo-Comeback in 30 Tagen

Etwas weiter im Text:
Pavan zu BILD: „Alles ist gut gelaufen. In ungefähr 30 Tagen wird er schon wieder mit dem Ball arbeiten können

Weiter unten:
Die Rückkehr auf den Platz scheint auch absehbar.
 
Was ist denn daran so schwer zu verstehen? Und das nach 30Tagen wieder alles gut ist, steht noch gar nicht fest. Und selbst wenn in 30Tagen alles wieder super ist bei ihm Woher weisst du dann das wirklich die OP das bewirkt hat oder ob es bei der konservativen Behandlungsmethode nicht genauso gekommen wäre. Genau, das weisst du nämlich gar nicht. Ich frage mich ernsthaft warum du irgendwas in Frage stellen willst wenn Naldo schon in dieser Saison wieder spielen kann. Da sollten wir uns einfach mal nur tierisch drüber freuen!

Weil die deutschen Ärzte das weitestgehend ausgeschlossen haben?

Diskutieren kann man das natürlich, wenn es denn wirklich so kommt, dass er in einem guten Monaten wieder mit trainiert. Dennoch sollte man dann auch vorsichtig sein, was die Beurteilung der deutschen Ärzte angeht: Vielleicht wäre die konservative Behandlung dann, die Nachhaltigere gewesen. Wer weiß schon, wie sich dieser Eingriff, auf die weitere Karriere und das weitere Leben von Naldo auswirken wird?

Man kann so oder so nur hoffen, dass trotz aller Eile und trotz des Wunsches des Spielers, die Sache zu forcieren, man sich die notwendige Zeit nimmt, bis er das Knie wieder voll belastet. Nicht dass der Gute als Sportinvalide endet. Damit wäre niemandem geholfen. Nur weil es in vielleichtn 6 Wochen wieder ginge, heißt das nicht, dass das auch gut geht dauerhaft.
 
Die Frage, die mir durch den Kopf geistert, ist momentan, warum unsere 3 dt. Ärzte so einstimmig gegen eine OP waren?
Gehen sie evtl. davon aus, daß eine oP am Ende mehr schaden verursachen würde, als das sie hilft?
Auf der anderen Seite frage ich mich schon, warum der bras. Kollege direkt und unaufgeregt diese OP durchführt, scheinbar ohne große Zweifel?
 
Frag Kastemato. Sie kann zwar auch keine Ferndiagnosen stellen, ist aber zumindest vom Fach. ;)
 
Die Frage, die mir durch den Kopf geistert, ist momentan, warum unsere 3 dt. Ärzte so einstimmig gegen eine OP waren?
Gehen sie evtl. davon aus, daß eine oP am Ende mehr schaden verursachen würde, als das sie hilft?
Auf der anderen Seite frage ich mich schon, warum der bras. Kollege direkt und unaufgeregt diese OP durchführt, scheinbar ohne große Zweifel?

Nunja. In der Medizin gibt es eben nicht einfach ein richtig und falsch, wie es das auf anderen Gebieten gibt. Erwiesenermaßen ist eine OP immer ein Risiko, das Ergebnis kann in die eine oder die andere Richtung ausschlagen, oder nichts verändern. Vielleicht sahen Dimanski, MW und Co es einfach so, dass die chance auf Verbesserung durch eine OP zu gering ist um das Risiko einzugehen.
 
Die Frage, die mir durch den Kopf geistert, ist momentan, warum unsere 3 dt. Ärzte so einstimmig gegen eine OP waren?
Gehen sie evtl. davon aus, daß eine oP am Ende mehr schaden verursachen würde, als das sie hilft?
Auf der anderen Seite frage ich mich schon, warum der bras. Kollege direkt und unaufgeregt diese OP durchführt, scheinbar ohne große Zweifel?

Naja, ist bissl schwierig, da ich nicht genau weiß, WO er überhaupt das Knochenödem hatte (also, das Knie ist ja groß ;))
Aber OP´s am Knorpel z.B. (und so was geisterte ja durch den Raum) sind immer eine heikle Sache, weil Schäden dort niemals zu reparieren sind und eine Arthrose begünstigen.
Abgesehen davon gibt es bei jeder OP das Blutungs-und Infektions-Risiko und gerade im Knie wäre letzteres da ein Super-Gau.

Sonst ist man in Dtschl. ja trotzdem recht schnell bei Arthroskopien, aber Naldo hatte ja nach den neuesten Erkenntnissen keine Form, die statistisch signifikant von einer OP profitiert. Naja, wie das mit der Statistik ist, weißt du ja sicher selbst.

Den Artikel finde ich allerdings wirklich urkomisch.
Alle spektakeln hier herum :lol:
Dort steht, dass Naldo in 30Tagen wahrscheinlich wieder mit dem Ball arbeiten kann. Und? Er hat doch jetzt auch schon mit dem Ball gearbeitet, durfte/konnte nur nicht vollbelasten.
Wenn man spitzfindig ist, könnte man also sagen: wahrscheinlich ist er in 30Tagen dann wieder da, wo er vor der OP war;)
 
Den letzten Satz glaube ich eher nicht.
Die Ärzte hatten Ihn ja schon zu Weihnachten untersucht und keine Besserung bei der zweiten Untersuchung gesehen.
Auch werden Sie bei der Athroskopie sicher irgendetwas rausgeholt oder geglättet haben. Ist ja eigentlich auch ein häufiger Routine-Eingriff ohne Vollnarkose.
Von daher wird die OP sicher irgendwas in Naldos Knie verändert haben.
Da der Schaden sehr wahrscheinlich durch die extrem hohe Belastung von Naldo entstanden ist, stehen die Chancen doch gut, dass die Probleme bei erfolgreichem Verlauf nun nicht mehr auftreten.

Das Hauptproblem ist aber, dass Naldo eigentlich alle Spiele mitgemacht hatte und dann wahrscheinlich noch mit Schmerzmitteln gekickt hat. Das muss bei uns besser werden. Wenn man auf drei Hochzeiten tanzt, muss man einem Spieler auch mal eine Pause geben, bevor sich dieser verletzt.
Bei Merte ist das immer ähnlich. Der hat dann zuletzt mal eine Pause bekommen, weil er von einem Aserbaidschaner einen auf die Nase bekommen hatte...
 
Den letzten Satz glaube ich eher nicht.
Die Ärzte hatten Ihn ja schon zu Weihnachten untersucht und keine Besserung bei der zweiten Untersuchung gesehen.
Auch werden Sie bei der Athroskopie sicher irgendetwas rausgeholt oder geglättet haben. Ist ja eigentlich auch ein häufiger Routine-Eingriff ohne Vollnarkose.
Von daher wird die OP sicher irgendwas in Naldos Knie verändert haben.
Da der Schaden sehr wahrscheinlich durch die extrem hohe Belastung von Naldo entstanden ist, stehen die Chancen doch gut, dass die Probleme bei erfolgreichem Verlauf nun nicht mehr auftreten.

Das Hauptproblem ist aber, dass Naldo eigentlich alle Spiele mitgemacht hatte und dann wahrscheinlich noch mit Schmerzmitteln gekickt hat. Das muss bei uns besser werden. Wenn man auf drei Hochzeiten tanzt, muss man einem Spieler auch mal eine Pause geben, bevor sich dieser verletzt.
Bei Merte ist das immer ähnlich. Der hat dann zuletzt mal eine Pause bekommen, weil er von einem Aserbaidschaner einen auf die Nase bekommen hatte...

Ein häufiger Routine-Eingriff bei nem Knochenödem?? Von welcher Klinik sprichst du?:eek:
Und dass die OP ihn erstmal zurückwerfen wird und er eine Reha machen muss, dürfte doch nun wirklich jedem klar sein.
Ich frage mich gerade ein wenig, ob du den Sinn meines Beitrags erfasst hast :confused:
 
Das Hauptproblem ist aber, dass Naldo eigentlich alle Spiele mitgemacht hatte und dann wahrscheinlich noch mit Schmerzmitteln gekickt hat. Das muss bei uns besser werden. Wenn man auf drei Hochzeiten tanzt, muss man einem Spieler auch mal eine Pause geben, bevor sich dieser verletzt.
Bei Merte ist das immer ähnlich. Der hat dann zuletzt mal eine Pause bekommen, weil er von einem Aserbaidschaner einen auf die Nase bekommen hatte...

Das ist schon eine böswillige Unterstellung. Das suggeriert, dass derlei bei uns systematisch gemacht wird - zumindest intensiver, als bei anderen Vereinen. Und das kann man so nicht stehen lassen, da es dafür keinerlei Beweise oder Anzeichen gibt.

Man bekommt das Gefühl, dass hier erst einmal vom Schlimmsten ausgegangen wird. Es sollte eher umgekehrt sein, dass zunächst einmal die Unschuldsvermutung gilt. Alles Andere ist Bild-Niveau.
 
Das suggeriert, dass derlei bei uns systematisch gemacht wird - zumindest intensiver, als bei anderen Vereinen. Und das kann man so nicht stehen lassen, da es dafür keinerlei Beweise oder Anzeichen gibt.
Ähemm...ohne dabei ins Detail gehen zu wollen, weiß ich aus div. Gesprächen mit einem ehemaligen Profi, der u.a. auch für uns kickte, daß das einnehmen Schmerzstillender Mittel im gesamten Profifußball (leider) ein Tagtägliches, fast obligatorisches Prozedere ist und quasi selbstverständlich.
Je nach Blessur wurden da morgens Tabletten verteilt, die man schluckte ohne großes Zögern oder Nachfragen. Die idyllische Vorstellung der sorgsamen Fußballclubs ist leider nur eine Fassade.
 
Ähemm...ohne dabei ins Detail gehen zu wollen, weiß ich aus div. Gesprächen mit einem ehemaligen Profi, der u.a. auch für uns kickte, daß das einnehmen Schmerzstillender Mittel im gesamten Profifußball (leider) ein Tagtägliches, fast obligatorisches Prozedere ist und quasi selbstverständlich.
Je nach Blessur wurden da morgens Tabletten verteilt, die man schluckte ohne großes Zögern oder Nachfragen. Die idyllische Vorstellung der sorgsamen Fußballclubs ist leider nur eine Fassade.

Es ist schon ein Unterschied, ob man nun in den Raum wirft, "es ist üblich, dass schmerzstillende Mittel verabreicht werden, um den Spieler möglichst früh auf den Platz zu schicken", oder ob man nun indirekt oder direkt behauptet, die Verletzung Naldo´s sei eine Folge davon. Mit solchen Behauptungen muss man vorsichtig sein, insbesondere in diesem speziellen Fall, in dem es um eine Überbelastung des Gelenkes geht, nicht um systematisches "Wegspritzen" von Schmerzempfindungen und Ignorieren von glasklaren Indikationen, dass bei Naldo´s Knie etwas im Argen liegt. Dem war, so weit ich das verfolgt habe, nicht so.
 
Werders Sportdirektor: „Wir würden uns freuen, wenn es so schnell geht. Ich persönlich bin da aber vorsichtig.“

[...]

„Wir haben unsere Erwartungen nach unten geschraubt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Naldo in dieser Saison noch mal auf dem Platz steht, ist gering. Wir tun gut daran, vorsichtig zu sein.“ Intern wird mit einem Naldo-Comeback frühestens in sechs Monaten gerechnet. Läuft es schlecht, sogar erst in zwölf.

http://www.bild.de/BILD/sport/fussb...glaubt-nicht-an-schnelles-naldo-comeback.html

Naja, mal abwarten. Aber an diese ominösen 30 Tage kann ich auch nicht glauben - klingt zu schön um wahr zu sein.
 
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