Die Frage, die mir durch den Kopf geistert, ist momentan, warum unsere 3 dt. Ärzte so einstimmig gegen eine OP waren?
Gehen sie evtl. davon aus, daß eine oP am Ende mehr schaden verursachen würde, als das sie hilft?
Auf der anderen Seite frage ich mich schon, warum der bras. Kollege direkt und unaufgeregt diese OP durchführt, scheinbar ohne große Zweifel?
Naja, ist bissl schwierig, da ich nicht genau weiß, WO er überhaupt das Knochenödem hatte (also, das Knie ist ja groß

)
Aber OP´s am Knorpel z.B. (und so was geisterte ja durch den Raum) sind immer eine heikle Sache, weil Schäden dort niemals zu reparieren sind und eine Arthrose begünstigen.
Abgesehen davon gibt es bei jeder OP das Blutungs-und Infektions-Risiko und gerade im Knie wäre letzteres da ein Super-Gau.
Sonst ist man in Dtschl. ja trotzdem recht schnell bei Arthroskopien, aber Naldo hatte ja nach den neuesten Erkenntnissen keine Form, die statistisch signifikant von einer OP profitiert. Naja, wie das mit der Statistik ist, weißt du ja sicher selbst.
Den Artikel finde ich allerdings wirklich urkomisch.
Alle spektakeln hier herum

Dort steht, dass Naldo in 30Tagen wahrscheinlich wieder mit dem Ball arbeiten kann. Und? Er hat doch jetzt auch schon mit dem Ball gearbeitet, durfte/konnte nur nicht vollbelasten.
Wenn man spitzfindig ist, könnte man also sagen: wahrscheinlich ist er in 30Tagen dann wieder da, wo er vor der OP war
