Mesut Özil

Blödsinn,
Piza ist sehr jung nach Bremen gekommen und hat von Anfang an sehr Gut gespielt,das Er bei Bayern mehr Tore schiesst ist klar, hat ja auch mehr Erfahrung gehabt in der Bundesliga und ist in einer sehr guten Mannschaft gewesen.

Hat er doch gar nicht.

In 3 der 5 Werder-Spielzeiten hat er jeweils mehr Tore erzielt als in allen Bayern-Spielzeiten. (19, 17, 16, beste bei Bayern waren 15 Tore). Dabei muss man berücksichtigen dass die restlichen zwei Spielzeiten je die erste war (Eingewöhnung Bundesliga, nur 25 Spiele) und die letzte (Viele Verletzungen, nur 22 Spiele).

Also unterm Strich war Pizarro persönlich in Bremen erfolgreicher als bei Bayern.
 
Respektable leistung am Freitag, keine Frage. Was ich allerdings schon wieder äußerst albern finde, ist die mediale Feststellung, daß er jetzt vor dem Tor quasi seinen ""Killerinstinkt" gefunden hat.:lol:
Bei allem respekt, aber wenn unsere Nachbarn mit Torwart angereist wären, wären vermutlich nur wenige der unplatzierten Dinger von MÖ und LP reingegangen.
 
Respektable leistung am Freitag, keine Frage. Was ich allerdings schon wieder äußerst albern finde, ist die mediale Feststellung, daß er jetzt vor dem Tor quasi seinen ""Killerinstinkt" gefunden hat.:lol:
Bei allem respekt, aber wenn unsere Nachbarn mit Torwart angereist wären, wären vermutlich nur wenige der unplatzierten Dinger von MÖ und LP reingegangen.

Frag mich auch, wo die gesammelte Journaille seine vermeintlich verbesserte Kaltschnäuzigkeit her hat. In seiner letzten Saison für uns hat er bei 31 Einsätzen 9 Tore erzielt, letztes Jahr für Madrid hat er 6 Tore in 36 Liga-Spielen geschossen. Vor dem Tor ist er bei weitem kein Killer, dafür sind aber seine Pässe in die Nahtstelle der Abwehr und seine Flanken/Standards eine Augenweide. Bei Real ist er aber der mit Abstand mannschaftsdienlichste Offensiv-Akteur, alle anderen Offenspieler sind dort eher auf den Torabschluss fokussiert. Ich seh es als nicht so schlimm an, dass er vor dem Tor oft nicht abgeklärt agiert, auch wenn er sich dort auf jeden Fall noch verbessern kann/muss.
 
@tsubasa
Allerdings liegt die Betonung auf "Selbstbewusstsein", nicht auf "Weiterentwicklung". Das ist imho auch der Grund, warum die meisten Spieler nach Werder scheitern. Ihnen Selbstvertrauen zu geben/ zurückzugeben, ist Schaaf`s grosse Stärke, aber nicht, sie entscheidend weiterzuentwickeln - jedenfalls in meiner Wahrnehmung.

Das war bei Özil nicht anders. Er hat letztlich bei uns das gezeigt, was in Ansätzen bereits in der B-Jugend bei RW Essen zu sehen war, nur eben dann auf höherem Niveau (was sehr oft mit der Mannschaft, in der einer spielt, zusammenhängt). Özil ist ein sensibler Typ, der im Umfeld Werders gut aufgehoben war, sich unter Schaaf das nötige Selbstbewusstsein für höhere Aufgaben holte und dadurch steil ging. Das wäre auf Schalke wohl so auch nicht machbar gewesen.

Bei uns lebte sein Spiel fast nur von den rein fussballerischen, offensiven Stärken, von einem hervorragenden Auge, einer überragenden Intuition für die Spielsituation, vom Gefühl für Raum und Zeit, was Voraussetzung für viele richtige Entscheidungen auf dem Platz ist. Das alles kombiniert mit einer sehr guten Balltechnik befähigte ihn zum mMn besten Ballverteiler der Liga, der zudem je nach angemessener Situation (wie bspw. aufgerückte oder tiefstehende eigene oder gegnerische Mannschaft, Verschieben der Teams) das Tempo bestimmen konnte.

Nur jetzt kommt das grosse Aber: ihm fehlten viele Formen strategischen Spiels, z.Bsp. bestritt er sehr wenige Zweikämpfe, versuchte meistens, sich diesen über geschicktes Verhalten im Raum zu entziehen und den Ball eben nicht zu erobern, sondern darauf zu bauen, dass andere diesen für ihn erobern, damit er nachfolgend mit Ball wieder Tempo aufnehmen konnte. Lief zudem in der Rückwärtsbewegung viel hinterher, statt aktiv einzugreifen. So dass der Rest der Mannschaft für Özil praktisch permanent mit arbeiten musste. Diese Schwäche nutzten schon 2009/2010 gut organisierte Teams wie Dortmund, Frankfurt oder Bayern gegen uns zu ihrem entscheidenden Vorteil, ähnlich bei der WM Ghana oder Spanien.

Und diese Dinge hat er bei uns einfach nicht dazugelernt, sondern unter Mourinho. Özil bestreitet jetzt in Madrid plötzlich Zweikämpfe, schirmt den Ball ab und hält diesen in wichtigen Zonen. Geht im Pressing vorne mit drauf.
Nur dadurch reift er gerade immer mehr zu einem kompletten Fussballer. Aber ich bezweifle, dass das unter TS so möglich gewesen wäre. Er hat also immer wieder die richtigen Schritte vollzogen, erst Werder, dann Real. Fazeli sei Dank.
 
@tsubasa
Allerdings liegt die Betonung auf "Selbstbewusstsein", nicht auf "Weiterentwicklung". Das ist imho auch der Grund, warum die meisten Spieler nach Werder scheitern. Ihnen Selbstvertrauen zu geben/ zurückzugeben, ist Schaaf`s grosse Stärke, aber nicht, sie entscheidend weiterzuentwickeln - jedenfalls in meiner Wahrnehmung.

Das war bei Özil nicht anders. Er hat letztlich bei uns das gezeigt, was in Ansätzen bereits in der B-Jugend bei RW Essen zu sehen war, nur eben dann auf höherem Niveau (was sehr oft mit der Mannschaft, in der einer spielt, zusammenhängt). Özil ist ein sensibler Typ, der im Umfeld Werders gut aufgehoben war, sich unter Schaaf das nötige Selbstbewusstsein für höhere Aufgaben holte und dadurch steil ging. Das wäre auf Schalke wohl so auch nicht machbar gewesen.

Bei uns lebte sein Spiel fast nur von den rein fussballerischen, offensiven Stärken, von einem hervorragenden Auge, einer überragenden Intuition für die Spielsituation, vom Gefühl für Raum und Zeit, was Voraussetzung für viele richtige Entscheidungen auf dem Platz ist. Das alles kombiniert mit einer sehr guten Balltechnik befähigte ihn zum mMn besten Ballverteiler der Liga, der zudem je nach angemessener Situation (wie bspw. aufgerückte oder tiefstehende eigene oder gegnerische Mannschaft, Verschieben der Teams) das Tempo bestimmen konnte.

Nur jetzt kommt das grosse Aber: ihm fehlten viele Formen strategischen Spiels, z.Bsp. bestritt er sehr wenige Zweikämpfe, versuchte meistens, sich diesen über geschicktes Verhalten im Raum zu entziehen und den Ball eben nicht zu erobern, sondern darauf zu bauen, dass andere diesen für ihn erobern, damit er nachfolgend mit Ball wieder Tempo aufnehmen konnte. Lief zudem in der Rückwärtsbewegung viel hinterher, statt aktiv einzugreifen. So dass der Rest der Mannschaft für Özil praktisch permanent mit arbeiten musste. Diese Schwäche nutzten schon 2009/2010 gut organisierte Teams wie Dortmund, Frankfurt oder Bayern gegen uns zu ihrem entscheidenden Vorteil, ähnlich bei der WM Ghana oder Spanien.

Und diese Dinge hat er bei uns einfach nicht dazugelernt, sondern unter Mourinho. Özil bestreitet jetzt in Madrid plötzlich Zweikämpfe, schirmt den Ball ab und hält diesen in wichtigen Zonen. Geht im Pressing vorne mit drauf.
Nur dadurch reift er gerade immer mehr zu einem kompletten Fussballer. Aber ich bezweifle, dass das unter TS so möglich gewesen wäre. Er hat also immer wieder die richtigen Schritte vollzogen, erst Werder, dann Real. Fazeli sei Dank.

100%:tnx:
 
@tsubasa
Allerdings liegt die Betonung auf "Selbstbewusstsein", nicht auf "Weiterentwicklung". Das ist imho auch der Grund, warum die meisten Spieler nach Werder scheitern. Ihnen Selbstvertrauen zu geben/ zurückzugeben, ist Schaaf`s grosse Stärke, aber nicht, sie entscheidend weiterzuentwickeln - jedenfalls in meiner Wahrnehmung.

Das war bei Özil nicht anders. Er hat letztlich bei uns das gezeigt, was in Ansätzen bereits in der B-Jugend bei RW Essen zu sehen war, nur eben dann auf höherem Niveau (was sehr oft mit der Mannschaft, in der einer spielt, zusammenhängt). Özil ist ein sensibler Typ, der im Umfeld Werders gut aufgehoben war, sich unter Schaaf das nötige Selbstbewusstsein für höhere Aufgaben holte und dadurch steil ging. Das wäre auf Schalke wohl so auch nicht machbar gewesen.

Bei uns lebte sein Spiel fast nur von den rein fussballerischen, offensiven Stärken, von einem hervorragenden Auge, einer überragenden Intuition für die Spielsituation, vom Gefühl für Raum und Zeit, was Voraussetzung für viele richtige Entscheidungen auf dem Platz ist. Das alles kombiniert mit einer sehr guten Balltechnik befähigte ihn zum mMn besten Ballverteiler der Liga, der zudem je nach angemessener Situation (wie bspw. aufgerückte oder tiefstehende eigene oder gegnerische Mannschaft, Verschieben der Teams) das Tempo bestimmen konnte.

Nur jetzt kommt das grosse Aber: ihm fehlten viele Formen strategischen Spiels, z.Bsp. bestritt er sehr wenige Zweikämpfe, versuchte meistens, sich diesen über geschicktes Verhalten im Raum zu entziehen und den Ball eben nicht zu erobern, sondern darauf zu bauen, dass andere diesen für ihn erobern, damit er nachfolgend mit Ball wieder Tempo aufnehmen konnte. Lief zudem in der Rückwärtsbewegung viel hinterher, statt aktiv einzugreifen. So dass der Rest der Mannschaft für Özil praktisch permanent mit arbeiten musste. Diese Schwäche nutzten schon 2009/2010 gut organisierte Teams wie Dortmund, Frankfurt oder Bayern gegen uns zu ihrem entscheidenden Vorteil, ähnlich bei der WM Ghana oder Spanien.

Und diese Dinge hat er bei uns einfach nicht dazugelernt, sondern unter Mourinho. Özil bestreitet jetzt in Madrid plötzlich Zweikämpfe, schirmt den Ball ab und hält diesen in wichtigen Zonen. Geht im Pressing vorne mit drauf.
Nur dadurch reift er gerade immer mehr zu einem kompletten Fussballer. Aber ich bezweifle, dass das unter TS so möglich gewesen wäre. Er hat also immer wieder die richtigen Schritte vollzogen, erst Werder, dann Real. Fazeli sei Dank.

Ob das jetzt aber an Mourinho liegt oder an der großen Konkurrenz bei Real, sei mal dahin gestellt. Özil wusste, dass er bei Real nur sicher spielt, wenn er sich dementsprechend weiterentwickelt. Deswegen kann ich mir sehr gut vorstellen, dass er sich bei Real der Kritik des Trainers gestellt hat und versucht hat, sie umzusetzten. Bei uns hatte er es einfach nicht nötig, er wurde eh aufgestellt.
 
Ob das jetzt aber an Mourinho liegt oder an der großen Konkurenz bei Real, sei mal dahin gestellt. Özil wusste, dass er bei Real nur sicher spielt, wenn er sich dementsprechend weiterentwickelt. Deswegen kann ich mir sehr gut vorstellen, dass er sich bei Real der Kritik des Trainers gestellt hat und versucht hat, sie umzusetzten. Bei uns hatte er es einfach nicht nötig, er wurde eh aufgestellt.

Nee nee du das siehst du falsch, das liegt dran das TS ne Nulpe ist und Mou der Trainergott schlechthin:p
 
@tsubasa
Allerdings liegt die Betonung auf "Selbstbewusstsein", nicht auf "Weiterentwicklung". Das ist imho auch der Grund, warum die meisten Spieler nach Werder scheitern. Ihnen Selbstvertrauen zu geben/ zurückzugeben, ist Schaaf`s grosse Stärke, aber nicht, sie entscheidend weiterzuentwickeln - jedenfalls in meiner Wahrnehmung.
[...]

da kann ich nur bedingt zustimmen. zum einen ist selbstvertrauen überhaupt ein grundstein zur weiterentwicklung, zum anderen eine weiterentwicklung an sich. zudem sehe ich auch fußballerische weiterentwicklung vieler spieler unter schaaf. wenn auch nicht im sinne einer taktischen schulung, denn da sehe ich, wie du auch, defizite. das ist dann aber weniger einer taktischen inkompetenz geschuldet, sondern eher der gewollten philosophie schaafs, den spielern freiräume zu geben. denn dass schaaf auch weiß, wie man eine mannschaft clever und kontrolliert agieren lässt, hat er schon bewiesen (erwähnen sollte man übrigens auch mal, wie er im meisterjahr ein spielsystem eingeführt hat, das man so in der bundesliga zuvor nicht gesehen hat und welches diesen überraschungserfolg ermöglichte).
insgesamt fände ich aber weniger freiheit und mehr kontrolle nicht verkehrt und die spiele gegen lautern, leverkusen und hoffenheim haben sich schonmal gut ansehen lassen.
 
Özil das dritte Spiel Spiel in Folge mit einer schwachen Vorstellung. Hab das Gefühl, dass er so langsam seinen Stammplatz einbüßt. Hat mich die letzten Spiele ein wenig an den alten, lethargischen Özil erinnert.
 
Selbst wenn es so sein sollte das er die letzten drei Spiele schlecht war, was ich nicht beurteilen kann, sollte man ihm das auch zugestehen dürfen. Ich finde man sollte nicht vergessen das er im letzten Jahr bei uns, bis heute auf stetig steigenden Niveau gespielt hat. Das die Formkurve irgendwann auch mal wieder runter geht ist was völlig normales, solange sie auch irgendwann wieder ansteigt
 
Selbst wenn es so sein sollte das er die letzten drei Spiele schlecht war, was ich nicht beurteilen kann, sollte man ihm das auch zugestehen dürfen. Ich finde man sollte nicht vergessen das er im letzten Jahr bei uns, bis heute auf stetig steigenden Niveau gespielt hat. Das die Formkurve irgendwann auch mal wieder runter geht ist was völlig normales, solange sie auch irgendwann wieder ansteigt

wer gesteht es ihm denn nicht zu, aber wenn jemand die Spiele sieht und meint er spielt nicht gut wird man das hier doch auch anmerken dürfen, oder? Ist ja nicht der Ex-Werderaner Huldigungsbereich.
 
Ich denke mal, zum Beispiel die vielen "Fachleute" hier im Forum, die ihn erst bei Werder als einen Akteur auf stetig spielerisch mittelmäßigem Format gesehen haben, der zudem fast ausschließlich aufgrund einer starken Mannschaftsleistung einigermaßen gut war, nur gegen Freiburg Tore vorbereitete, in Summe wesentlich mehr grottenschlechte als gute Spiele bei Werder lieferte inklusive einer miserablen WM. Demzufolge von Real nur vom Hörensagen her und lediglich verpflichtet wurde, weil er zufällig auf der Resterampe am Markt war (und mit einem 6-Jahres-Vertrag ausgestattet wurde ;)), der daher einen Tribünenplatz in Madrid buchen würde. Die dann immer wieder erwähnten und bis heute, wo Özil landet, wenn erstmal Kaka zurückkommt.
Diese "Fachleute" sitzen bestimmt in den Startlöchern.
 
Ich denke mal, zum Beispiel die vielen "Fachleute" hier im Forum, die ihn erst bei Werder als einen Akteur auf stetig spielerisch mittelmäßigem Format gesehen haben, der zudem fast ausschließlich aufgrund einer starken Mannschaftsleistung einigermaßen gut war, nur gegen Freiburg Tore vorbereitete, in Summe wesentlich mehr grottenschlechte als gute Spiele bei Werder lieferte inklusive einer miserablen WM. Demzufolge von Real nur vom Hörensagen her und lediglich verpflichtet wurde, weil er zufällig auf der Resterampe am Markt war (und mit einem 6-Jahres-Vertrag ausgestattet wurde ;)), der daher einen Tribünenplatz in Madrid buchen würde. Die dann immer wieder erwähnten und bis heute, wo Özil landet, wenn erstmal Kaka zurückkommt.
Diese "Fachleute" sitzen bestimmt in den Startlöchern.

Ich glaube, ich kenn sogar einen mit Namen :ugly:
 
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