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Weserlurch
Guest
Man man man, als Fussballfan ist man schon bescheuert!
Ich muss jeden Tag arbeiten, für n Bruchteil von der Kohle, die da im Raum steht.
Wenn ich jetzt aber dahergehe und utopische Gehaltsforderungen stelle, die jeden Rahmen sprengen, zeigt mir mein Chef n Vogel.
Stell ich dann einfach, weil ich mich evtl mit wem anders geeinigt hab, oder ich jetzt total beleidigt bin, oder das Jahr schon 150 Tage gearbeitet hab, einfach mal für n paar Monate die Leistung komplett ein, flieg ich 8kantig raus.
Egal wieviel ich vorher getan hab. Noch viel schneller wenn man nur 1 1/2 Jahre bei ner Firma ist.
Egal, ob Werder jetzt absteigt, oder man Meister wird, man muss sich schon n bissl mit den Jungs identifizieren können.
Das fehlt mir hier im gegensatz zu Diego, oder z.B. Ailton, Borowski, die sich bis zum Ende ins Zeug gelegt haben, aber total.
Der Verdacht, dass das hier ganz genauso ist wie bei Klose, bestätigt sich von Tag zu Tag immer mehr.
Dafür geh ich jedenfalls nicht jeden Tag arbeiten, um anschliessend meine kostbare Freizeit, sowie mein schwer verdiehntes Geld für sowas zu opfern.
Und ohne uns bekloppten Fans, stehen die Fussballprofis nicht viel besser da als der Weltmeister im Strandhalma, oder professionelle Jojokünstler.
Der Fussball hat sich aber so entwickelt.Geld spielt die erste geige.
Ob für die total überbezahlten Fussballer oder die ticketpreise für den Stadionbesuch.
Früher gab es Vereinstreue Spieler,Ausverkauft Stadien und Stimmung ohne ende.
Heute ist vieles davon verloren gegangen.Spieler wechseln die Vereine wie Unterhosen,Stadien mit leeren Rängen und eine Stimmung wie bei Oma´s beerdigung.
Der Fussball entwickelt sich verdammt negativ.Nicht unbedingt in deutschland,aber siehe Italien.
Deinem Beitrag kann ich von ganzem Herzen zustimmen. Der letzte Satz trifft es auf den Punkt. Hier tritt letztlich der gesellschaftliche Missstand zutage, dass die Leute in blinder "Brot und Spiele-Mentalität" ihren Stars hinterherlaufen, ohne die Fehlentwicklungen im Fußballsport zu beachten, oder diese gar dem hochbezahlten Sportler spürbar zu quittieren. So lange wie die einfältige Masse das Geschäft Fußball durch ihre "Begeisterung" und der damit einhergehenden Bereitschaft, hohe Summen sowohl für das Spektakel an sich, als auch für überteuerte Fanartikel auszugeben, trägt, können die Herren Profisportler schalten und walten wie es ihnen beliebt. Man darf natürlich nicht unerwähnt lassen, dass es auch Sportler gibt, die mit Ruhm und Reichtum durchaus umzugehen wissen. Viele sind es nicht....