Marko Arnautovic

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haha nur gut dass sich kein freak die mühe macht und das nachrechnet, wär ja echt peinlich, vorallem weil eine statistik, bei denen matches mitgerechnet sind bei denen arno nicht viel mitwirken konnte, relativ sinnlos ist
 
Da er bei 6 der angesprochenen 9 Spielen in denen er ein- resp. ausgewechselt wurde auch mehr als 50 Minuten Spielzeit hatte, kann man wohl behaupten, dass er selbst bei diesen einen gewissen Einfluss auf das Spiel hatte.
 
Hunt und Marin haben einen Schnitt von 0,95 Punkten, Piza aufgrund seiner Verletzung aber einen von 1,36. Solche Statistikspielerein sind aber mehr oder minder sinnlos.
 
Ich kann solchen abwertenden Sprüchen gegenüber Statistik nichts abgewinnen, da gewinnt man ja fast den Eindruck das diese "lügen", falsch oder manipuliert sind. Ich drücke es hierbei lieber anderes aus: Für jeden gibt es ein geeignetes statistisches Maß um etwas auszudrücken. Auch wenn die zuvor genannten "Statistiken" hier zum Teil belächelt werden sind dieses (erstmal) Fakt!
Natürlich gibt es Randbedingungen, die eine solche Statistik beeinflussen (Stärke des Gegeners, wie war unsere Truppe drauf etc.) aber peinlich muss eine Statistik nun nicht sein, eher ist das Verhalten peinlich eine solche zu belächeln ohne Gegenthesen zu haben bzw. diese DInge zu wiederlegen.:beer:
 
Wenn eine Statistik besagt, eine Mannschaft gewinnt bei Regenwetter häufiger, als bei Sonnenschein, kommt es zu Begriffen, wie "Fritz-Walter-Wetter". Soll also heißen, wenn viel gegrätscht wird, wenn technischen Feinheiten einem Spieler weniger Vorteile einbringen, dann ist Fritz Walter also im Vorteil. Das wird diesem Spieler aber nicht gerecht.

Soll nur ein Beispiel dafür sein, dass Statistiken zwar gerade im Fußball immer wieder hervor gekramt werden, um Ansichten zu belegen. Diese dann aber nicht das Zustandekommen solche Ereignisse belegen.

So ist die Statistik etwas für Faule oder Leute ohne Fachkenntnis (zumeist Journalisten), die alles auf eine einfache Formel bringen wollen, um es der allgemeinen Laienwelt Nahe zu bringen. Aber noch lange kein Schlüssel dazu, Zusammenhänge zu verstehen.

Und mal ehrlich: diese Statistik ist angesichts Arnautovic´s persönlicher, ganz eigener Statistik (Tore, Zweikämpfe, Assists, Passquote), wirklich kein Fakt, der darauf hindeutet, Werder sei mit ihm, erfolgreicher, als ohne ihn.
 
So ist die Statistik etwas für Faule oder Leute ohne Fachkenntnis (zumeist Journalisten), die alles auf eine einfache Formel bringen wollen, um es der allgemeinen Laienwelt Nahe zu bringen. Aber noch lange kein Schlüssel dazu, Zusammenhänge zu verstehen.
:tnx:
Da stimme ich Dir im grossen Ganzen zu. Es gibt allerdings Statistiken, wenn sie sich über einen langen Zeitraum ähneln (damit meine ich nicht eine Saison oder so), die diese Zusammenhänge durchaus unterlegen können.
 
Soll nur ein Beispiel dafür sein, dass Statistiken zwar gerade im Fußball immer wieder hervor gekramt werden, um Ansichten zu belegen. Diese dann aber nicht das Zustandekommen solche Ereignisse belegen.

:tnx: So ist es. Wenn in der Statistik zwei Variablen sehr stark miteinander korrelieren heißt das nicht automatisch, dass sie sich gegenseitig beeinflussen oder zwingend kausal miteinander verbunden sind. Es kann z. B. genauso gut sein, dass eine dritte oder vierte Variable das Ereignis bedingt oder dass das Zusammenspiel sehr vieler Einflussfaktoren erst zu einer sinnvollen Erklärung führt.
 
:tnx:
Da stimme ich Dir im grossen Ganzen zu. Es gibt allerdings Statistiken, wenn sie sich über einen langen Zeitraum ähneln (damit meine ich nicht eine Saison oder so), die diese Zusammenhänge durchaus unterlegen können.

Die einzige Statistik mit Wirkung, ist die Abschlusstabelle. Aber Du hast natürlich Recht: Je länger der zurückliegende Zeitraum, umso mehr Aussagekraft verbirgt sich dahinter, weil der Glücks- oder Unglücksfaktor, also der Zufall, der die Aussagekraft der Zahlen trübt, eine immer untergeordnetere Rolle spielt und man irgendwann zu dem Schluss kommt: So viele Zufälle gibts einfach nicht. Das trifft bspw. auf die Gegentoranfälligkeit diverser Werdermannschaften zu. Man sieht, wo dort die Schwerpunkte von TS´s Arbeit liegen. ;)

:tnx: So ist es. Wenn in der Statistik zwei Variablen sehr stark miteinander korrelieren heißt das nicht automatisch, dass sie sich gegenseitig beeinflussen oder zwingend kausal miteinander verbunden sind. Es kann z. B. genauso gut sein, dass eine dritte oder vierte Variable das Ereignis bedingt oder dass das Zusammenspiel sehr vieler Einflussfaktoren erst zu einer sinnvollen Erklärung führt.

:tnx:

Darum: Je länger der beobachtete Zeitraum, umso mehr kann man einer Statistik Glauben schenken.

Ist im Zusammenhang mit dieser Saison eine ganz interessante Geschichte: Anfangs war es so, dass Einsatz und auch das Spiel, berücksichtigt man den Zeitpunkt der Saison, gar nicht so übel waren - nur die Ergebnisse stimmten schon da nicht. Je länger die Saison dauert, umso mehr verfiel die Mannschaft in diese Opferrolle und spielte dann auch immer mehr den Ergebnissen entsprechend. Mittlerweile hat sich das verselbstständigt und es fehlt jegliches Selbstvertrauen, die Dinge jetzt umzukehren. Und dieser Weg führt nur über eine Umstellung des Systems, wie es Mick schon erklärte. Der Weg zum Erfolg, geht nur über den Erfolg selbst und dem damit wachsenden Selbstvertrauen. Ein Sieg heute wäre daher schon nicht schlecht, um Hoffenheim nicht zur Eintagsfliege zu machen.

Hoffen wir mal das Beste.
 
:tnx:
Da stimme ich Dir im grossen Ganzen zu. Es gibt allerdings Statistiken, wenn sie sich über einen langen Zeitraum ähneln (damit meine ich nicht eine Saison oder so), die diese Zusammenhänge durchaus unterlegen können.

Wenn man sich mit Statistiken beschäftigt und damit vielleicht auch schon etwas mehr zu tun hatte, dann weiss man auch, dass der Beobachtungszeitraum wohl eine der Hauptrollen spielt. Man kann eine Statistik auch auf 1 Minute in einem Spiel herunterbrechen und diese dann linear auf grössere Zeiträume erweitern, dies wäre dann aber wohl im Beispiel Fussball Unsinn. Also sollte man sehr vorsichtig sein mit der Aussagekraft von Statistiken, diese aber allgemein zu verurteilen halte ich auch für falsch.
Lange REde kurzer Sinn, ich stimme damit Deinem letzten Satz sozusagen zu;).
 
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