ich habe kein Problem damit, wenn jemand diese Zeitung liest,aber:
In der Bildzeitung wird vieles sehr einfach dargestellt (es soll ja auch jeder verstehen können, um somit ein breites publikum ansprechen zu können) Daher wird vieles pauschalisiert - und solche Pauschalisierungen sind sehr gefährlich
Außerdem arbeitet die BILD sehr viel mit Emotionen - und die haben rein gar nichts mit Seriösität zu tun. Weiterhin arbeitet BILD gerne mit Schlagwörtern und Metaphern - gerne auch mit Bindestrich, oft auch unter Verzicht auf Adjektive (z. B. Brutalo-Schläger). Einen normalen Satz zu verstehen, wäre ja für die BILD-Leser auch viel zu schwierig - jeder weiß, was mit Brutalo-Schläger gemeint ist und das reicht völlig aus

In meinem Ausbildungsbetrieb bin ich jedenfalls sehr entsetzt darüber, wie wenige meiner Kollegen überhaupt noch einen vollständigen Satz schreiben können
außerdem versucht die bildzeitung, ihre "Berichte"(streng genommen sind es ja keine^^) durch Superlative interessanter zu gestalten ("Hamburgs dümmerster....", "Berlins faulster...", etc.). BILD-Leser werden durch Großbuchstaben("KREBS-ANGST wegen Handystrahlung") oder reißerische Schlagzeilen wie "Muss unsere arme Erde sterben?" beeinflusst. Diese schlagzeilen werden dann im bericht selber natürlich relativiert^^
wie gesagt, ich werde diese Zeitung niemals lesen - aber das muss natürlich jeder für sich selber entscheiden.
Man darf nur nicht den fehler machen, die BILD zu wörtlich zu nehmen (das tun leider erstaunlich viele). Ich bin jedenfalls der Meinung, dass die BILD bzw ihre (unterbewusste) Einflussnahme von vielen unterschätzt wird (leider)