Arbeitet und ihr werdet belohnt!
Das verhindert, dass sich Leute auf ihren Leistungen ausruhen, und zeigt, dass man konsequent auch diejenigen vorzieht, die vielleicht fußballerisch noch nicht ganz so weit sind, sich aber bei weitem mehr bemühen.
Das sollte unweigerlich diesen Ansporn geben, der wahrscheinlich vor allem bei Arnautovic nötig ist.
Das ist sehr treffend formuliert und wenn es nach meinem Geschmack ginge, dann solltest Du ruhig häufiger in deine Tastatur hauen. Am Beispiel Arnautovic’s sehe ich es ähnlich, dass der junge Mann endlich dem Ernst des Lebens entgegen sehen und auch begreifen muss, dass er in unserem Verein eine zweite Chance erhalten hat und sich nach den Regeln und Vorgaben des Vereins orientieren sollte und nicht umgekehrt. Äußerungen, die Mourinho traf, ließen tief einblicken und hätten genau genommen den „Todesstoß“ für die weitere Karriereplanung. bedeuten können, denn ich glaube schon, dass die Meinungen eines solchen Trainers in der Fußballwelt auf Gehör treffen.
Seine unnötigen, extrovertierten Gesten des vergangenen Wochenendes, waren wieder mal absolut überflüssig und ich kann sie einfach nicht verstehen, da er sich damit selbst im Wege steht. Er soll gern enttäuscht, wütend und auch unzufrieden sein, denn Gegenteiliges würde wohl Gleichgültigkeit bedeuten, aber in vorderster Front zählt der Verein, der ihm eine neue Möglichkeit und Chance gegeben hat, sein Talent hier in die richtigen Bahnen zu bewegen. Die Selbstverständnis, mit der er wohl davon ausgegangen ist, zu spielen, ist sein großes Problem, aber zuerst muss er die Leistungen abrufen, die ihn ganz klar von den anderen Sturmpartnern unterscheiden, ansonsten muss er auch damit rechnen auf der Bank Platz zu nehmen.
Talente gab es, gibt es und wird es immer wie Sand am Meer geben und Arnautovic wäre nicht der erste Kicker mit gegebenem Talent, der das Nachsehen gegenüber eines vielleicht weniger talentierten, aber sich auf seine Stärken besinnenden Spielers, hat. Ein gutes Beispiel ist wohl Ivica Olic, der unermüdliche Arbeiter und Kämpfer, den ich als Sportler sehr schätze, da er, mit vermeintlich weniger Anlagen ausgestattet, aus der „Not eine Tugend“ gemacht hat und es zu beachtlichen Erfolg gebracht hat.