Es ist doch ziemlich offensichtlich, warum. Da heulen sich einzelne Spieler jetzt bei den Presseleuten darüber aus, dass Werder mit ihnen nicht bzw. nur zu einem geringeren Gehalt verlängern will. So wird eben versucht, Druck aufzubauen.
Ich bin froh, dass so viele Verträge auslaufen, da Werder einerseits das Budget weiter herunterfahren muss und andererseits in neue Spieler investiert werden muss. Mit den meisten Spielern, deren Verträge auslaufen, wird Werder zurecht nicht verlängern oder nur zu reduzierten Konditionen.
Den Fehler, zu leichtfertig Spielern neue Verträge zu geben, sollte man nicht wiederholen. Ich finde es auch absolut richtig, dass man mit einem älteren Spieler wie Naldo, nicht über ein Jahr vor Vertragsende Gespräche über eine Vertragsverlängerung führen will, ganz unabhängig von seiner Verletzungshistorie.
Das einzig Ärgerliche ist der auslaufende Vertrag von Pizarro. Trotz seiner 33 Jahre ist er einer der besten Spieler der Bundesliga. Im Falle eines Abgangs würde zwar der größte Gehaltsposten wegfallen, aber keiner weiß, ob Werder einen neuen Spieler finden würde, der den wirtschaftlichen Rahmen nicht sprengt und trotzdem 10-15 Saisontore verspricht. Das ist die größte Gefahr für die neue Saison.[/QUOTE
Na ja, Kats sagen, die Spieler wüssten Bescheid. Dann haben vielleicht die Berater vergessen, es den Spielern mitzuteilen. Anders ist die Verwirrung bei Einigen, zb tim wiese wohl nicht zu erkären. Jedenfall denke ich, jeder möchte über einen Zeitraum von mehreren Monaten in die Zukunft sein Schicksal kennen, nicht nur ein paar Wochen. Selbst gut bezahlte Profis. Das heisst, man muss sich zwangsläufig anderweitig umschauen und verliert den Fokus.
Zugleich zu behaupten, egal wie die Vertragslage sei, die Spieler würden den Ball immer gleich auf dem Platz treffen (oder ähnlich sagt es TS), ist für mich etwas weltfremd. Vor allem, wenn mehr als ein oder zwei Spieler betroffen sind. Dann ist oft der Wurm in der Mannschaft. Wenn schon jeder - nicht nachweisbar für den Trainer oft - zehn Prozent weniger bringt nach dem Motto, dann macht Euren Sch...allein, hast du schon den Salat.
Es führt oft auch zu unangenehmen konfligären Entwicklungen zwischen Spielern, die gehen und die bleiben. Oft nicht gewollt. Aber die einen lassen ihren Frust raus gegenüber der sportl. Leitung, da nicht verlängert wird, die anderen können das Lied nicht mitsingen....da ensteht oft eine Kluft.
Habe es zweimal gesehen in Betrieben, wo gut befreundete Kollegen auf einmal wegen unterschiedlicher Zukünfte im Unternehmen nicht mehr miteinander konnten. Und die einen hauptsächlich mit Bewerbungsgesprächen beschäftigt, während die Geschäftsführung weiter mit strammen Parolen Leistung bis zuletzt abforderte.
Sind es ein oder zwei Leute, kann man das "antibakteriell" eingrenzen (nicht wertend sondern metaphorisch gemeint). Sind es zu viele sind die Willensrichtungen nicht mehr kongruent, der Leistungsabfall nicht aufzuhalten. Es sind einfach zu viele Speiler mit Fragezeichen belegt, die Mischung stimmte nie in dieser Saison.