Klaus Allofs

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Bei den anderen ASR-Mitgliedern ist mir eine mediale Präsenz nicht bewußt. WL dagegen sucht das Licht der Öffentlichkeit. Er ist nun einmal ein streitbarer Geist, eckt somit ohnehin an und gibt damit Spielraum für Interpretationen in die eine oder andere Richtung.
Er ist beileibe kein Opferlamm.
 
Auch das habe ich widerrum nicht behauptet, dennoch ist er als Vorsitzender natürlich auch der, der automatisch(!) mehr in der Öffentlichkeit ist.
 
Es geht um das Wie man sich in die Öffentlichkeit stellt. Bei WL merkt man einfach, dass er SPD-Politiker ist und teilweise politische Anschauungen in das Tagesgeschäft einfließen lässt.
Er ist nun einmal Vorsitzender eines mittelständischen Wirtschaftsunternehmen, dass auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist und sich im Verdrängungswettbewerb mit anderen befindet. Mir klingt bei ihm zu viel Sozialromantik heraus, wogegen nichts einzuwenden ist.
Dieses Geschäft ist ein brutales Tagesgeschäft, in dem Schwächen und Fehler gnadenlos von der Konkurrenz ausgenutzt werden. Da kann man zwar mahnen, Ansichten wiedergeben, aber intern.
 
Woher weisst du das?
Vielleicht ging es ja auch um Gehalt, bzw. auch die Ablöse in der Option....

Nur hatte man gerade die Gehälter einiger Topverdiener wie Frings, Jensen, Pasanen (später auch Mertesacker plus zweistellige Millionenablöse. War dieser Transfer zur Zeit der Verpflichtung von Sokratis wirklich noch nicht geplant?) eingespart. Und sooo großartig wird seine Gehaltsforderung schon nicht gewesen sein. Die eventuell später fällige Ablöse sollte bei den Verhandlungen eine untergeordnete Rolle gespielt haben.

Um wieviel es letztendlich ging, spielt keine Rolle. Die Außendarstellung war auf jeden Fall schlecht und ergab den Eindruck, dass der ASR von der Arbeit seines Sportdirektors nicht überzeugt ist.
So etwas muss intern behandelt werden und nicht an die Öffentlichkeit gelangen.

Das kommt hinzu.
 
Auch das habe ich widerrum nicht behauptet, dennoch ist er als Vorsitzender natürlich auch der, der automatisch(!) mehr in der Öffentlichkeit ist.

Ein guter Aufsichtsrat ist nur dann in der Öffentlichkeit, wenn er Entscheidungen trifft, die unvermeidbar öffentlichkeitswirksam sind, wie zB. die Abberufung eines Vorstands,also dann, wenn es unmöglich ist, Dinge intern zu halten.

Ein Aufsichtsrat der anders agiert, will kein Aufsichtsrat, sondern heimlicher Chef (Vorstand) sein. Sowas ist immer schlecht, weil es gegen die Strukturen ist, die Gesetz und Satzung für gewöhnlich vorgeben.

Für gewöhnlich ist sowas entweder äußeres Anzeichen einer Krise oder Anzeichen für ein schlecht geführtes Unternehmen.

Der offensichtliche Versuch von WL, klammheimlich durch Beschädigung von KA wieder mehr Macht zu gewinnen ist gescheitert. Die Mitglieder und die restlichen AR (sofern sie nicht zu dem engeren Einflussbereich von WL gehören), die wirklich nur das Wohlergehen von Werder und die Zukunft im Auge haben, sollten hierauf die passende Reaktion zeigen und WL unter großem Dank und viel Beifall für lange Jahre einer erfolgreichen, aber längst vergangenen Tätigkeit verabschieden.

Er bekommt ja bald eine nicht unbeträchtliche Rente, die er sich in alten Zeiten als Co-Manager neben Otto Rehagel verdient hat. Dabei sollte es bleiben. Der neue AR sollte den Umgang mit den Vorständen weniger selbstverliebt, konstruktiver und vertraulicher halten. So wie es einige der schon vorhandenen AR ja auch tun bzw. getan haben.
 
Der ASR-Vorsitzende lädt zur Gesellschafterversammlung ein und läßt den Vorstand berichten. Es besteht in einer GmbH Publizitätspflicht. Daher steht der ASR sehr wohl in der Öffentlichkeit. Über das Wie kann man trefflich streiten.

"Der offensichtliche Versuch von WL, klammheimlich durch Beschädigung von KA wieder mehr Macht zu gewinnen ist gescheitert. Die Mitglieder und die restlichen AR (sofern sie nicht zu dem engeren Einflussbereich von WL gehören), die wirklich nur das Wohlergehen von Werder und die Zukunft im Auge haben, sollten hierauf die passende Reaktion zeigen und WL unter großem Dank und viel Beifall für lange Jahre einer erfolgreichen, aber längst vergangenen Tätigkeit verabschieden." sofatester

Das wird nicht passieren, weil Werder auf Kontinuität in allen Bereichen setzt. Das würde einen Paradigmenwechsel des Vereins bedeuten, der sicher nicht vollzogen wird.
 
Eine GmbH hat üblicher Weise keinen Aufsichtsrat. Einladungen zu einer Hauptversammlung (da ein AR meistens nur dort besteht, wo er gesetzlich vorgeschrieben ist, bspw. bei einer KG aA. oder einer AG oder bei in einem Konzern verflochtenen Unternehmen) werden veröffentlicht, wie es vorgeschrieben ist, aber es gibt selten Pressekonferenzen dazu.

Es wirft ja auch im Übrigen niemandem dem WL vor, wenn er die Mitglieder des SV Werder Bremen eV. bzw. die Gesellschafter der KG aA. zur Hauptversammlung einlädt.

Das ich auch nicht glaube, das man WL nicht wiederwählen wird, habe ich bereits geschrieben - zumal er ja in typischer Politikermanier einen erheblichen Teil der Kritiker mit der Ankündigung besänftigt hat, nicht mehr so lange (geredet wurde von 2 Jahren) als AR weiter machen zu wollen. Da ist dann in der Tat nicht mehr mit dem Entzug der Werder-Kuscheldecke zu rechnen. Schade. (ich wiederhole mich).
 
Warscheinlich spielst du auf WL an.Ich muss allerdings sagen ,daß ich froh bin das er KA auf die Finger guckt.WL mag zwar von Fussball nicht viel Ahnung haben,aber er sieht doch genauso wie wir, das gerade die millionen Transfers der letzten Jahre nicht das Gelbe vom Ei.Und solche Missgriffe kann sich ein Verein wie Werder vielleicht einmal erlauben,aber nicht in der Häufigkeit der letzten Jahre.

Da bin ich doch zu 100% Deiner Meinung, und nebenbei auch noch froh darüber, daß es scheinbar doch noch normal denkende Leute hier im Forum gibt. Ich bin bestimmt kein WL-Fan, aber dass jemand KA auf die Finger guckt ist nach den Transferpleiten seit JL Borns erzwungenem Rücktritt
ja doch wohl unvermeidlich.Seit eben jener Zeit scheint mir der Herr KA in seiner Doppelfunktion doch ein wenig überlastst. Auch scheint mir seine
Nase für Transfer der Güte Micoud und Ismael äusserst verstopft zu sein.
Da wird ein Harnik für kleines Geld verliehen und anschließend weiterverscheuert, Oehrl kommt beim FCA - mit Vertrauen des Trainers - gut in die Gänge, usw. usw. Und was haben wir? Einen Spieler, der, seit er von den Bauern zurück ist, sich vom gelben Zettel zum nächsten hangelt.
Einen Schweden mit der Figur eines Preisringers, der auch keinen Hering vom Teller reißt, oder einen unreifen Flegel mit Irokesenhaarschnit, der die
Löcher in seinem eigenen Garten nicht kennt! Vielleicht sollte er mal in Nachbars Garten nach Löchern suchen,
ich bin mir sicher dort würde er sich schnellstens auskennen!
Früher wurde die Mannschaft mal ergänzt. Da wurde ein Fabian Ernst geholt, der sich zum absoluten Führungsspieler entwickelte Seit dem Double ist man nicht in der Lage, den LV -Posten zu besetzen. Von oben nach unten klappt in den letzten Jahren reichlich wenig. Deshalb ist es notwendig, daß den Herren die Zugriff auf Geld und die Sachen die Geld kosten - wie z.B. Transfers - auf die Finger gesehen wird. Auch wenn hier wieder etliche Fans gegenteiliger Meinung sind. Wehret den Anfängen! Steckt man erst mal in den Miesen - und muß diese aus den
Einnahmen abdecken - dann sind selbst € 2.000 reichlich viel. Aber hier geht es ja nur um Millionen. Deshalb hört mit dem Gezeter auf >WL auf. Die einzige Scheiße die unser Willi gekocht hat war das Mobbing gegen JL Born.
 
Was bei Werder passiert, ist eigentlich der normale Zyklus, den jeder Verein ereilt.
Nach Jahren der Erfolge kommen nun die schwachen Jahre. Damit müssen sich die Fans abfinden. Außer Bayern, die die größte Wirtschaftskraft haben und somit den Erfolg kaufen können, hat jeder Buli-Verein diese Entwicklungen durchlebt.
Für den eindeutigen Standortnachteil Bremen hat KA in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet.
Der Verein muss unabhängiger von den Fernsehgelder werden und somit vom sportlichen Erfolg. Das ist speziell in Bremen eine Herculesaufgabe, weil das Sponsoring schwierig zu realisieren ist.
Daher wird der Umbruch in der SP nicht nur die Mannschaft radikal sondern auch das Wirtschaftsgebilde Werder treffen müssen.
Wir können alle nur hoffen, dass dieser Umbruch in allen Teilen mit möglichst wenig Substanzverlust (sportlich wie wirtschaftlich) vonstatten geht.
 
Ich mache mir große Sorgen, wie KA im kommenden Sommer wieder einen Werder-Kader zusammen stellen will. Habt ihr das auch gelesen auf der Homepage heute ?

Dort steht es schwarz auf weiß : Konstanz ist der große Wunsch der Werder-Spieler !

Mir ist das völlig unerklärlich. Okay, in Konstanz haben die den schönen Bodensee, aber dort ist doch gar kein Bundesligaverein ?!

Läuft da jetzt sowas wie mit RB Leipzig, das sie mit dicken Millionen die Profis von Werder weg ködern ?

So schlecht steht es doch gar nicht um die Finanzen von Werder und wenn man sich für die Euro League qualifiziert, werden die Gehälter doch gar nicht so schlimm geschrumpft !?

Weiß einer da was genaues, wer so stark nach Konstanz verlangt ?
Wiese und Fritz ? Oder noch mehr Spieler :stirn: :ugly:
Ich finde das mit Konstanz schon ein wenig beängstigend !
 
Ein guter Aufsichtsrat ist nur dann in der Öffentlichkeit, wenn er Entscheidungen trifft, die unvermeidbar öffentlichkeitswirksam sind, wie zB. die Abberufung eines Vorstands,also dann, wenn es unmöglich ist, Dinge intern zu halten.

Ein Aufsichtsrat der anders agiert, will kein Aufsichtsrat, sondern heimlicher Chef (Vorstand) sein. Sowas ist immer schlecht, weil es gegen die Strukturen ist, die Gesetz und Satzung für gewöhnlich vorgeben.

Für gewöhnlich ist sowas entweder äußeres Anzeichen einer Krise oder Anzeichen für ein schlecht geführtes Unternehmen.

Der offensichtliche Versuch von WL, klammheimlich durch Beschädigung von KA wieder mehr Macht zu gewinnen ist gescheitert. Die Mitglieder und die restlichen AR (sofern sie nicht zu dem engeren Einflussbereich von WL gehören), die wirklich nur das Wohlergehen von Werder und die Zukunft im Auge haben, sollten hierauf die passende Reaktion zeigen und WL unter großem Dank und viel Beifall für lange Jahre einer erfolgreichen, aber längst vergangenen Tätigkeit verabschieden.

Er bekommt ja bald eine nicht unbeträchtliche Rente, die er sich in alten Zeiten als Co-Manager neben Otto Rehagel verdient hat. Dabei sollte es bleiben. Der neue AR sollte den Umgang mit den Vorständen weniger selbstverliebt, konstruktiver und vertraulicher halten. So wie es einige der schon vorhandenen AR ja auch tun bzw. getan haben.

Willi Lemke ist noch weniger tragbar als Schaaf. Papa komm zurück und beerbe den Machtmenschen...Klausi hole einen "Slomka"......
 
Ist schön, dass du nicht verstehst worum es geht.

BTW bei dem Gesagtem ging es um Lemke (du sprichst hier ja jetzt von KATS) falls du es nicht bemerkt hast.
 
Und damit kannst Du wieder schön einnicken können...niemand hat meine, supidupitollen KATS was nachweisen können....:applaus:

Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß in Deiner Welt :-)...sie ist geil...keine Frage.....

Nö..habe ich nicht...lies noch mal richtig. Ich habe nur Deinen grünweißen Blick angesprochen. Aber auch wieder typisch für "Euch"...

Achso......
 
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