Bremen
Moderator
Der Vergleich mit Kindern ist schon ganz gut, triffts aber nicht ganz. Wenn dein Kind mit einer 6 in Mathe nach Hause kommt, trittst du ihm hoffentlich ja auch nicht in den Hintern, sondern ermutigst es, es besser zu machen, sonst kommt es mit noch mehr 6ern an.
Und schon gar nicht rennst du in die Schule und erzählst allen Lehrern und Kindern, wie schlecht dein Kind doch in Mathe ist.![]()
Natürlich bekommt es keinen Tritt in den Hintern, sondern ich helfe, es künfig besser zu machen. Es kann aber ein verbaler Tritt in den Hintern werden, wenn ich weiß, daß sie/er das Potential hat, im Leistungsgefüge seiner Klasse sich wie bisher (um es mit einer Metapher aus dem Fußball auszudrücken) auf CL-/EL-Niveau zu etablieren, aber sich durch uninspirite Klassenarbeiten und lustloser Beteiligung am Unterricht über mehr als ein halbes Jahr auf dem Niveau der Abstiegsränge bewegt.


