Klaus Allofs

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Gebe Dir recht beckskiller. Nur Werder hat sich nun mal für diese Verfahrensweise entschieden. Daher geht ein Neuaufbau nur über Spielerverkäufe. Bremen ist nun einmal als Wirtschaftsstandort schwach im Vergleich zu München oder Hamburg.
Schalke lebt von seiner riesigen Fangemeinde, denn die Satdt Gelsenkirchen ist genauso arm, wenn nicht ärmer, als Bremen.
Wir hatten sieben gute Jahre bei Werder, wahrscheinlich kommen jetzt sieben schwache Jahre? Damit sollten sich die Fans langsam "anfreunden".
Jedem Ende wohnt ein Anfang inne.

Ja , obwohl ich das nicht ganz so sehe wie du.
Doch grade mit der Fangemeinde, dass z.B. pflegt Werder nicht mehr, die Spieler schaffen es ja nichteinmal in die Kurve nach dem Spiel......

Das Potenzial was Werder in den letzten Jahren hatte wurde nicht ausgebaut, genutzt und das in jeglicher Hinsicht und das rächt sich jetzt.
Statt die weiteren Schritte zu gehen, hat man sich ausgeruht.
So ein schlechter Wirtschaftsstandort ist Bremen nicht, Bremen hat z.B. die höchste Millionärs Dichte in Deutschland.
 
Ja , obwohl ich das nicht ganz so sehe wie du.
Doch grade mit der Fangemeinde, dass z.B. pflegt Werder nicht mehr, die Spieler schaffen es ja nichteinmal in die Kurve nach dem Spiel......

Das Potenzial was Werder in den letzten Jahren hatte wurde nicht ausgebaut, genutzt und das in jeglicher Hinsicht und das rächt sich jetzt.
Statt die weiteren Schritte zu gehen, hat man sich ausgeruht.

Da "be happy" momentan scheinbar keine Zeit um mir zu antworten, frag ich dich: Was wäre für dich denn der nächste Schritt gewesen?

@be happy und beckskiller: Ich meine das nicht lächerlich, provokant oder so.... ich würde gerne einfach wissen wie der nächste Schritt für euch ausgesehen hätte?

So ein schlechter Wirtschaftsstandort ist Bremen nicht, Bremen hat z.B. die höchste Millionärs Dichte in Deutschland.

Das hilft aber nichts, wenn die Identifikation mit dem Verein fehlt...
 
Da "be happy" momentan scheinbar keine Zeit um mir zu antworten, frag ich dich: Was wäre für dich denn der nächste Schritt gewesen?

@be happy und beckskiller: Ich meine das nicht lächerlich, provokant oder so.... ich würde gerne einfach wissen wie der nächste Schritt für euch ausgesehen hätte?



Das hilft aber nichts, wenn die Identifikation mit dem Verein fehlt...


Das habe ich ja schon geschrieben was für mich der nächste Schritt gewesen wäre, auch wenn nur kurz und knapp und sicher könnte man darüber auch mehr schreiben aber dann würde ich mich nur ärgern und darauf habe ich keine lust.

Vielleicht sollte man sich mal frage warum die Identivikation mit dem Verein fehlt!!!!! Wenn es wirklich so sein sollte. Zum Teil könnte ich es aber verstehen! Nur wohne ich nicht in HB um das beurteilen zu können aber manchmal fällt mir das auch schwer, da ich das gefühl habe, dass Werder immer mehr von seiner Basis abrückt.
 
Das Potenzial was Werder in den letzten Jahren hatte wurde nicht ausgebaut, genutzt und das in jeglicher Hinsicht und das rächt sich jetzt.
Statt die weiteren Schritte zu gehen, hat man sich ausgeruht.
So ein schlechter Wirtschaftsstandort ist Bremen nicht, Bremen hat z.B. die höchste Millionärs Dichte in Deutschland.[/QUOTE]

Die Millionärsdichte bringt Werder nicht weiter, da es einzig und allein auf die Firmen und deren Werbeetat ankommt.
Die Stadt Bremen hat in der Vergangenheit 60er und 70er Jahre schwerwiegende Fehlentscheidungen getroffen, wie beispielsweise mittelständische Industrien nicht ausreichend zu fördern und die Bevölkerung aus der Innenstadt herauszulösen. Ich weiß nicht mehr genau, meine aber 1972 (?) wurde dann die Steuergesetzgebung für Städte verändert, in dem eine hohe Bevölkerungsdichte positiver bewertet worden ist.
Zudem ist auch am Wirtschaftsstandort Bremen in den 70er und 80er Jahren der Hauptfokus auf die Werften mit Schiffsneubau gelegt worden. Das in einer Zeit, wo Südkorea mit Dumpingpreisen Schiffe gebaut hat.
Der Markt wäre die Schiffsreparatur und Aufrüstung gewesen.
Damals sind die AG Weser und die Vulkanwerft, die zu ihrer Zeit die modernsten Werften Deutschlands waren, geschlossen worden.
Das und viele weitere Fehlentscheidungen städtischerseits haben Bremen zum Armenhaus Deutschlands werden lassen. Bremen war einmal eine der reichsten Städte Deutschlands und zwar nicht nur zur Hochzeit der Hanse.
War jetzt ein sicherlich nicht ganz korrekter Exkurs in die Hsitorie von Bremen.
Aber das soll die Probleme von Werder an diesem Standort etwas einordnen. KA macht seinen Job gut. Die vorsichtige Denke und die konservative Finanzpolitik von Werder läßt nur den Weg mit Spielerverkäufen zu, wie evtl. Almeida im Winter?
 
...aber eine Fehlkalkulation um ca. 25 % beim Stadionumbau und der Nonchalance wie das dann gerechtfertigt wird, passt in keiner Weise mit der andererseits äusserst zurückhaltenden Personalpolitik zusammen. Hier gibt es doch nur 2 Schlussfolgerungen - a) man hat es vorher gewusst und daher wurde nur moderat in Spieler investiert oder b) man wusste es nicht und muss sich mangelnde Professionalität nachsagen lassen.

Bin der festen Ueberzeugung, dass das vorher bekannt war und die Wahrheiten jetzt stückchenweise eintrudeln. Eine gefährliche Fehleinschätzung, dass die Mannschaft stark genug sei, dass man auch ohne das in dem Bau gebundene Geld würde auskommen können, das wird sich diese Saison rächen - international ist kaum noch zu schaffen.

B.
 
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sehr sich hier das halbe Forum darüber aufregt, dass die Bild nur Schrott schreibt. Die Frage ist doch: Warum lest ihr´s dann??? Nur um nach dem Lesen abermals festzustellen, dass alles Schrott ist? Was für´n Teufelskreis....

Wenn Du selber hier aufmerksam mitgelesen hättest, dann wüßtest Du, das vor meinem Beitrag ein anderer Forumist sich in seinem Beitrag auf den B**D Artikel bezogen und einen Link dazu gepostet hatte. Unter diesen Umständen geht es nicht anders, als dem link zu folgen, wenn man zu dem Vorbeitrag Stellung nehmen will.

Ausgenommen natürlich man schreibt über Dinge, die man gar nicht gelesen hat. Das wäre wieder das vielzitierte B**D Niveau.
 
...aber eine Fehlkalkulation um ca. 25 % beim Stadionumbau und der Nonchalance wie das dann gerechtfertigt wird, passt in keiner Weise mit der andererseits äusserst zurückhaltenden Personalpolitik zusammen. Hier gibt es doch nur 2 Schlussfolgerungen - a) man hat es vorher gewusst und daher wurde nur moderat in Spieler investiert oder b) man wusste es nicht und muss sich mangelnde Professionalität nachsagen lassen.

Bin der festen Ueberzeugung, dass das vorher bekannt war und die Wahrheiten jetzt stückchenweise eintrudeln. Eine gefährliche Fehleinschätzung, dass die Mannschaft stark genug sei, dass man auch ohne das in dem Bau gebundene Geld würde auskommen können, das wird sich diese Saison rächen - international ist kaum noch zu schaffen.

B.

Bitte BELEGE für einen 25% Fehl(!)kalkulation.
Bitte auch Belege für den Einfluss in das operative Geschäft.
 
Das passier über sicherheit einbehalte und andere Maßnahmen! Nicht über weitere Kredite des Bauherren.
Zudem darf eine Kostenermittlung /-schätzung nur bis zu 5% höher sein als Kalkuliert. Aber wenn der Bauherr selber Änderungen will und machen lässt, sind auch andere Verträge und damit andere Preise angesagt. 20 Mio teurer ist schon ne Ansage!
Es gibt ganz andere Projekte die viel Komplexer sind als so ein Stadionumbau. Selbst beim größten Bauprojekt Europas wo viele komplikationen aufgetreten sind kommt man nicht zu so einer Summe...... nur mal so am Rande, nicht böde gemeint und ansonsten eine schöne Ironie die man da liest

Danke für die Ergänzung. Nur: Sicherheitseinbehalte müssen vereinbart worden sein. Preise können -gerade im Stahlsektor nicht unüblich- als freibleibende oder Tagespreise vereinbart werden. Was da wie vereinbart wurde, wissen wir alle wohl nicht. Sicherheitseinbehalte sichern auch das Insolvenzrisiko eines Vertragspartners nicht ab. Und natürlich gilt das-wie wir beide festgestellt haben- natürlich auch nicht für neue Ausstattungs- oder Änderungswünsche, die man erst noch gesondert vereinbaren und zusätzlich bezahlen muss.

Was aber der Punkt ist, den Du übersiehst: Es steht nirgends, das die von der B**D kolportierten angeblichen 20 Mio. € Neukredit tatsächlich ausgeschöpft werden. KA hat von 16,5 Mio. € Mehrbedarf gesprochen. Das es nochmal 3,5 oder 4 Mio € mehr werden, dafür nennt nicht einmal die B**D konkrete Anhaltspunkte. Es sind nur wilde Spekulationen ins Blaue, für die es angeblch irgend welche Quellen geben soll. Das ist wieder einmal ganz unseröser Journalismus einen Meter unter der Grasnarbe.
Dieselbe Spekulation ins Blaue, die schon die B**D gemacht hat, hier zu wiederholen, ist Unsinn. Oder verfügst Du über bessere Informationen als die B**D ?

Ebenso wenig taugt der Vergleich mit gänzlich neuen Großprojekten etwas. Je größer ein Projekt, um so günstiger sind die umgerechneten Material- und Arbeitspreise. Im Verhältnis am teuersten sind dagegen immer die Durchführung aufwändiger Umbauarbeiten unter Erhaltung von alter Substanz und der Benutzbarkeit eines Objekts. Wie eben beim jetzigen Stadionumbau.

Man kann also tatsächlich wenn überhaupt kritisieren, das man bei Werder nicht den ganz großen Sprung gewagt hat, eine Art Arroganz Arena mit >60.000 Plätzen irgendwo in der Nähe des Bremer Kreuzes zwischen die Ausfahrten Hemeligen, Mahndorf/Uphusen, Tenever (Sebaldsbrück) und Vahr/Oberneuland neben der Autobahn in die Marsch zu setzen. Das hatten wir aber schon.
 
^dann liess mal richtig

"Verzockt hätten sich die Bremer bei der Planung allerdings nicht..."

oder

"Werder stand vor der Entscheidung: Die Budgetgrenze strikt einzuhalten – „oder auf die neuen Anforderungen zu reagieren und das Stadion noch zukunfstauglicher zu machen“ (Allofs). "

"Aber dies, versicherte Allofs, gehe nicht zu Lasten des operativen Geschäfts: „Wir nehmen kein Geld, das für Spieler vorgesehen ist. Wir wollen auch mit der Mannschaft konkurrenzfähig bleiben.“ "

menschenskinder sind hier agenten unterwegs...:beer:
 
@Butthuber

Nimm's mir nicht übel, aber ich halte all diese Aussagen für falsch bzw. zumindest für nicht belegbar und somit für Spekulation.

...aber eine Fehlkalkulation um ca. 25 % beim Stadionumbau und der Nonchalance wie das dann gerechtfertigt wird, passt in keiner Weise mit der andererseits äusserst zurückhaltenden Personalpolitik zusammen. Hier gibt es doch nur 2 Schlussfolgerungen - a) man hat es vorher gewusst und daher wurde nur moderat in Spieler investiert oder b) man wusste es nicht und muss sich mangelnde Professionalität nachsagen lassen.

Ich weiß jetzt nicht genau, ob Du auf die Urprungsplanung hinaus wolltest oder auf die jüngsten Planänderungen.

Wenn ersteres der Fall war, dann mögen einige Fehler gemacht worden sein, sicher ist in meinen Augen aber auch dass der Anstieg der Rohstoffpreise ähnlich schwer einzukalkulieren waren wie der anschließende Preisverfall im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise. Was Wirtschaftsweise, Politiker und hochrangige Finanzexperten nicht vorherzusehen vermögen, kann man sicher kaum vom Vorstand eines Fußballvereins oder von Architekten erwarten. Insofern waren in meinen Augen viele der hier genannten Vorwürfe haltlos.
Das einzige was ich unserem Vorstand definitiv ankreide ist, dass man die ersten Planungen zu offensiv und euphorisch der Öffentlichkeit preisgegeben hat. So wurden Visionen von vielen als Versprechen aufgefasst, die man nicht eingehalten hat.

Wenn Du auf die jüngsten Planungsänderungen anspielst, dann wurde im gleichen Zuge betont, dass sich diese Maßnahmen durch Mehreinnahmen im VIP- und Cateringbereich amortisieren. Das müssen wir zunächst einmal glauben - und für micht macht es auch Sinn. Denn gestiegener Luxus und Komfort ist solange gerechtfertigt, wie es einen Markt dafür gibt und genügend Leute bereit sind, hierfür eine Menge Geld auszugeben. Und das scheint der Fall zu sein, auch wenn ich es nicht belegen kann.

Bin der festen Ueberzeugung, dass das vorher bekannt war und die Wahrheiten jetzt stückchenweise eintrudeln. Eine gefährliche Fehleinschätzung, dass die Mannschaft stark genug sei, dass man auch ohne das in dem Bau gebundene Geld würde auskommen können, das wird sich diese Saison rächen - international ist kaum noch zu schaffen.

B.

Was genau war Deiner Meinung vorher bekannt?

Was die vermeintliche Fehleinschätzung der Mannschaft angeht denke ich, dass die externe Kommunikation bzw die öffentlich verbreitete Meinung etwas anderes aussieht als die eigentliche Einschätzung. Natürlich sorgt man intern wie extern für Ruhe, indem man dem bestehenden Personal das Vertrauen ausspricht. Das ist insgesamt sicherlich produktiver als sich hinzustellen und plötzlich die Saisonziele nach unten zu korrigieren. Das wäre eine Ohrfeige für die vorhandenen Spieler und nebenbei ein öffentliches Eingeständnis für verfehlte Personalplanung.

Wie man den Kader wirklich sieht bzw. welche Transferaktivitäten man sich vorgenommen hat, steht m.E. auf einem völlig anderen Blatt und wird bestenfalls im stillen Kämmerlein kommuniziert. Man darf ja auch nicht vergesesn, dass die sportlichen Ansprüche in den letzten Jahren durchaus gestiegen sind, und somit eben auch die Anforderungen an potenzielle Neuzugänge. Bei günstigen Hochkarätern ist Werder nunmal nicht allein unter den Kandidaten, da stechen uns schnell mal Vereine wie Schalke oder Wolfsburg aus, die entweder einen starken Investor im Rücken haben oder Spieler mit Fremdkapital finanzieren. Dass diese Clubs in den letzen Jahren in der Tabelle höheren Schwankungen ausgesetzt waren als unser SVW, wird hier leider gern verschwiegen.

So bleibt es dann nicht aus, dass Werder immer wieder mal Kandidaten von der Wunschliste streichen muss, die woanders deutlich mehr Geld geboten bekommen. Und je weiter man auf seinem Wunschzettel dann nach unten schauen muss, umso mehr muss man sich die Frage stellen ob die anvisierten Spieler stärker sind als das bereits vorhandene Personal. Warum Ablösesummen und Handgelder zahlen, wenn man ähnliche Leistungen auch vom bestehenden Personal angeboten bekommt?
Transfers dieser Größenordnung sind dann entweder ein teures Experiment oder purer Aktionismus - und mit beidem kann man eine Menge Kohle verbrennen.

Im übrigen gibt es einen ganz einfachen Grund, warum ich dem Vorstand sofort abnehme dass der Umbau nicht den sportlichen Etat belastet:
Es werden feste, kontinuierliche Zahlungen zur Tilgung geleistet, die zeitlich auch genau so eingenommen werden, zum Beispiel durch die Mehreinnahmen aus dem erweiterten VIP-Bereich, dem zusätzlichen Catering sowie den gestiegenen Eintrittspreisen.

Es wird hierfür aber normalerweise kein Vermögen eingebracht bzw. keine Rücklagen angekratzt - was bei Spielertransfers aber sehr wohl passieren kann. In erster Linie werden frische Netto-Einnahmen reinvestiert, z.B. TV-Gelder und Prämien aus der CL-Vorrunde oder Transfereinnahmen. Oder man hat größeren Bedarf und greift die Rücklagen an.

Was in Bremen so schnell aber nicht passieren wird ist, dass Spieler mittels Fremdfinanzierung verpflichtet werden - und das macht es mir so leicht, die Kosten für den Stadionumbau so strikt vom Lizenzspieler-Etat zu trennen.
 
^dann liess mal richtig

"Verzockt hätten sich die Bremer bei der Planung allerdings nicht..."

oder

"Werder stand vor der Entscheidung: Die Budgetgrenze strikt einzuhalten – „oder auf die neuen Anforderungen zu reagieren und das Stadion noch zukunfstauglicher zu machen“ (Allofs). "

"Aber dies, versicherte Allofs, gehe nicht zu Lasten des operativen Geschäfts: „Wir nehmen kein Geld, das für Spieler vorgesehen ist. Wir wollen auch mit der Mannschaft konkurrenzfähig bleiben.“ "

menschenskinder sind hier agenten unterwegs...:beer:

...man sei doch nicht so naiv, oder glaubst Du an den Weihnachtsmann...:beer:

B.
 
da glaube ich lieber an den Weihnachtsmann als an deine Verschwörungsfantasien.....

Es geht nicht um Verschwörung, sondern um Mis-Management. Soll übrigens häufiger vorkommen und möglicherweise nicht nur bei GM oder ähnlichen Firmen. Gläubigkeit an die Unfehlbarkeit des Managements ist nicht angebracht, KA hat niemals diesen Job studiert, vielleicht gut eingearbeitet, aber sicherlich mit groben Fehlern ausgestattet. Die Anzahl der Fehleinkäufe (z.B. CA) sprechen für sich, werden aber gerne unter Verschluss gehalten. Einzelne Fehleinkäufe sind auch nicht das Thema, aber hier wurde die Zukunft verspielt - lass uns in ein paar Monaten diskutieren.

B.
 
Ich gehe einfach mal davon aus, dass du diesen Post meinst, wenn du von deiner Ansicht des nächsten Schritt sprichst, oder täusche ich mich? Sorry, im Voraus, wenn ich mich täusche... aber hier steht jetzt nicht wirklich viel vielsagendes oder neues drin...


syker1983 Gebe dir da recht, doch wünscht man sich als Fan doch auch wie ich denke zurecht, dass man nach den guten Jahren etc. es schön wäre auch mal den nächsten Schritt zu gehen und nicht immer von der kleinen grauen Werdermaus zu reden. Von der einen Seite stellt man sich wie die Bayern hin und von der anderen Seite heißt es wir haben kein Geld.

Auch hier nur die Aussage "mal den nächsten Schritt machen". In wie fern stellt sich Werder wie die Bayern hin? Ich habe vor der Saison noch nicht gehört, dass wir auf jeden Fall Meister werden müssen. Sondern Ziel war und ist oben mitzuspielen... nur wenn wirklich alles passt, hat Werder eine Chance auf den Titel.
Auch die Sprüche von "der kleinen grauen Werdermaus" höre ich den letzten Jahren selten. Alles was ich höre ist, dass jeder auf das erreichte stolz ist und das man sich sicher nicht vor vielen verstecken muss, schon gar nicht national. Man aber gleichzeitig weiss, dass die letzten Jahre nichts selbstverständliches war.


Es wäre wünschenswert, dass wenn man gute Spieler hat diese hält und weitere gute dazukauft und ab und an einen aus der Jugend hochholt, also eine gesunde Mischung, wie bei den Bayern, auch wenn das natürlich eine andere Hausummer ist.

Bei den Bayern? Erst die letzten 1 - 1 1/2 Jahre haben es wieder welche direkt aus der eigenen Jugend geschafft. Davor war der letzte ein gewisser Schweinsteiger.
Zu uns: Hat man nicht einen Großteil der "guten Spieler" gehalten? Was sind denn MErte, Nadlo, Wiese, Frings, Fritz, Piza, Almeida? Keine dazu gekauft? Özil, Diego, Arnie, Wesley und Marin... gerade die Verpflichtung der drei letztgenannten ist mE ein Zeichen der Weiterentwicklung, denn diese wären vor 5 - 10 Jahren zumindest innerhalb der kurzen Zeit undenkbar. Dazu kamen junge Spieler wie Hunt und Bargfrede. (Hier ist sicher noch etwas Nachholbedarf, da´bin ich bei dir) Dennoch, und genau das ist es, was manche einfach nicht verstehen wollen, können wir keine Leistungsträger halten, wenn die großen oder vermeintlich großen wie Real, Bayern oder Turin mit den Scheinen wedeln.

Doch das ewige gerede von den Ansprüchen und Zielen und dann das "gejammere " über die Finanzierung geht einen schon auf den Keks.
Zudem Werder sein Potenzial, wie ich denke auf vielen Bereichen nicht richtig nutz bzw. falsch um mehr Geld zu generieren.

Was meinst du denn z.B. mit vorhandenem Potential?

Ich denke man hat sich vielleicht etwas auf den Lorbeeren ausgerut und das merkt man un in vielen Bereichen, natürlich ist das nur meine subjektive Meinung.

Ich denke nicht, das man sich ausgeruht hat. Nur machen die anderen Vereine nicht mehr die Fehler, die sie noch vor 5 - 10 Jahren gemacht haben.
Oder haben sich auf Grund von früheren Fehlern ein Beispiel an Werder genommen. (z.B. Dortmund)
 
Es geht nicht um Verschwörung, sondern um Mis-Management. Soll übrigens häufiger vorkommen und möglicherweise nicht nur bei GM oder ähnlichen Firmen. Gläubigkeit an die Unfehlbarkeit des Managements ist nicht angebracht, KA hat niemals diesen Job studiert, vielleicht gut eingearbeitet, aber sicherlich mit groben Fehlern ausgestattet. Die Anzahl der Fehleinkäufe (z.B. CA) sprechen für sich, werden aber gerne unter Verschluss gehalten. Einzelne Fehleinkäufe sind auch nicht das Thema, aber hier wurde die Zukunft verspielt - lass uns in ein paar Monaten diskutieren.

B.

Die Anzahl der Fehleinkäufe? Sag mir bitte mal, bei welchem Transfer zum Zeitpunkt des Transfers, schon zum Scheitern verurteilt war?

Ich finde es bisschen zu einfach, Transfers als Fehleinkäufe ab zu stempeln, diese dem Management vor zu halten, aber weder eine Alternative noch Gründe für das Scheitern, die zum Zeitpunkt der Verpflichtung bereits bekannt waren, nennen zu können.
 
Danke für die Ergänzung. Nur: Sicherheitseinbehalte müssen vereinbart worden sein. Preise können -gerade im Stahlsektor nicht unüblich- als freibleibende oder Tagespreise vereinbart werden. Was da wie vereinbart wurde, wissen wir alle wohl nicht. Sicherheitseinbehalte sichern auch das Insolvenzrisiko eines Vertragspartners nicht ab. Und natürlich gilt das-wie wir beide festgestellt haben- natürlich auch nicht für neue Ausstattungs- oder Änderungswünsche, die man erst noch gesondert vereinbaren und zusätzlich bezahlen muss.

Was aber der Punkt ist, den Du übersiehst: Es steht nirgends, das die von der B**D kolportierten angeblichen 20 Mio. € Neukredit tatsächlich ausgeschöpft werden. KA hat von 16,5 Mio. € Mehrbedarf gesprochen. Das es nochmal 3,5 oder 4 Mio € mehr werden, dafür nennt nicht einmal die B**D konkrete Anhaltspunkte. Es sind nur wilde Spekulationen ins Blaue, für die es angeblch irgend welche Quellen geben soll. Das ist wieder einmal ganz unseröser Journalismus einen Meter unter der Grasnarbe.
Dieselbe Spekulation ins Blaue, die schon die B**D gemacht hat, hier zu wiederholen, ist Unsinn. Oder verfügst Du über bessere Informationen als die B**D ?

Ebenso wenig taugt der Vergleich mit gänzlich neuen Großprojekten etwas. Je größer ein Projekt, um so günstiger sind die umgerechneten Material- und Arbeitspreise. Im Verhältnis am teuersten sind dagegen immer die Durchführung aufwändiger Umbauarbeiten unter Erhaltung von alter Substanz und der Benutzbarkeit eines Objekts. Wie eben beim jetzigen Stadionumbau.

Man kann also tatsächlich wenn überhaupt kritisieren, das man bei Werder nicht den ganz großen Sprung gewagt hat, eine Art Arroganz Arena mit >60.000 Plätzen irgendwo in der Nähe des Bremer Kreuzes zwischen die Ausfahrten Hemeligen, Mahndorf/Uphusen, Tenever (Sebaldsbrück) und Vahr/Oberneuland neben der Autobahn in die Marsch zu setzen. Das hatten wir aber schon.

Deinen Argumenten kann ich leider nicht folgen:

1. Gerade die schwankenden Stahlpreise haben wir im VORFELD zu verdanken, dass das Stadion nicht wächst. Das ist lange bekannt und wurde niemals von Werder mehr ins Feld geführt. Es geht nun um "angebliche" Sonderkosten, die plötzlich unbedingt notwendig waren - blablaba...

2. Ich lese niemals die Bild und kann dazu leider nichts beitragen. Spielt aber auch keine Rolle, da die Aussagen von KA in der Kreiszeitung unwiedersprochen dokumentiert wurden.

3. Jeder Privatmann (und auch jede Firma) schliesst einen Festpreis ab, eine 25 prozentige Ueberraschung ist wohl kaum vermittelbar oder mit sonstigen Unwägbarkeiten zu erklären - lächerlich...

4. Ein grösseres Stadion ist im Bremer Umfeld gar nicht notwendig. Bisher lief es prima und man war ausverkauft, wollen wir sehen, wie gross das Interesse bei abenehmender Attraktivität sein wird. Hier ist m.E. kaum Bedarf. Werder wird/wurde aufgrund seines positiven Images und vor allem der tollen spielweise geliebt und nicht aufgrund der tollen Lage an der Weser.

B.
 
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