So schaut´s aus. An einen großen Team-Umbruch glaube ich auch nicht. Der ist auch nicht zwingend notwendig. Notwendig ist, neben den angesprochenen Ergänzungen und Abgängen zum Kader, eine strategische Neuausrichtung, was den
Umgang mit dem Personal betrifft (was ganz offenbar auch schon tlw. erfolgreich geschehen ist. Nämlich in der Form, als dass Schaaf seinen Arbeitsstil angepasst hat und die Mannschaft mentale Beratung zukommen ließ); sowie eine Neuordnung der Lastenverteilung im strategischen Bereich, um sich nicht nur für die kommende, sondern auch für die kommenden Jahre im Generellen, aufzustellen. D.h. unter anderem, dass ich es begrüßenswert fände, frisches Blut in der sportlichen Leitung zu integrieren. Neues Knowhow, Entlastung von KA zugunsten seines Aufgabenbereichs als sportlicher Direktor - ein Art Born-reloaded. Das hat in der Vergangenheit gut geklappt, das wird und würde es auch in der Zukunft tun.
Viele Spieler werden aus den Erfahrungen dieser Saison lernen. Und schon jetzt kann man erkennen, dass sich dort, langsam aber sicher etwas zusammengefunden hat, was lohnenswert wäre, weiter entwickelt zu werden. Ich sehe dort auch keinen Bedarf an einem neuen Übungsleiter, hat doch Schaaf, wie oben bereits gesagt, seine Arbeit angepasst - das Training variiert, den Zusammenhalt mit gemeinsamen Freizeitunternehmungen gefördert, das Spielsystem angepasst hat und externes Knowhow zugelassen. Das alles spricht dafür, dass man nicht einfach so weitermacht, sondern hier die Herangehensweise überdacht wurde.
Es gibt auch Gründe, nach dem hoffentlich erfolgten Klassenerhalt, mit Zuversicht in die Zukunft zu schauen.