Hugo Almeida

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ich befürchte auch dass er sich nicht noch einmal darauf einlassen wird zu verlängern. Dafür hat man ihn zu oft kritisiert und auf der Bank schmoren lassen, wehrend andere immer wieder Grütze spielten und trotzdem immer wieder auflaufen durften.
Ich hoffe man versucht trotzdem alles, denn ein Stürmer mit seiner Qualität in seinem Alter und als Nationalspieler dürfte im einstelligen M;illionenbereich nicht zu finden sein...
 
Was ich neben der ganzen Rotdiskussion recht enttäuschend finde, ist die Tatsache, daß er immer noch Martinez an seiner Seite braucht! Mittlerweile ist er so lange hier, daß er zumindest solch ein knappes Interview in deutsch geben dürfte. Schwach...

grundsätzlich gebe ich dir da recht, allerdings weiss niemand, wie gut er wirklich deutsch spricht und ob er sich nicht einfach auf protugiesisch sicherer bei interviews fühlt.
ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass man in 5 jahren nicht soweit die ortsübliche sprache lernt, dass man sich einigermassen verständlich machen kann.
wenn natürlich immer ein dolmetscher zur seite steht, dann verführt das sicherlich, sich in seiner muttersprache zu verständigen, weil man sich freier ausdrücken kann.
 
grundsätzlich gebe ich dir da recht, allerdings weiss niemand, wie gut er wirklich deutsch spricht und ob er sich nicht einfach auf protugiesisch sicherer bei interviews fühlt.
ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass man in 5 jahren nicht soweit die ortsübliche sprache lernt, dass man sich einigermassen verständlich machen kann.
wenn natürlich immer ein dolmetscher zur seite steht, dann verführt das sicherlich, sich in seiner muttersprache zu verständigen, weil man sich freier ausdrücken kann.
Naja, es gab ja mal die Aussage, daß Martinez nur so lange an die Seite gestellt wird, bis der "Betreute" in der Lage ist, slebstständig klar zu kommen, um eben nicht in eine gewisse Bequemlichkeit zu verfallen!
Das sollte bei Hugo nun aber längst nicht mehr nötig sein, es sei denn, man hat einfach keine Lust. Was wiederum auch nicht wirklich für eine große Integrationsbereitschaft spricht, bzw die Absicht, hier längerfristig zu bleiben, was aufgrund seiner permanenten Flirtereien mit anderen Clubs irgendwie zusammenpasst...
 
Was ich neben der ganzen Rotdiskussion recht enttäuschend finde, ist die Tatsache, daß er immer noch Martinez an seiner Seite braucht! Mittlerweile ist er so lange hier, daß er zumindest solch ein knappes Interview in deutsch geben dürfte. Schwach...

ich bin häufig mit dir einer meinung. gerade auch in puncto HUNT. :D dass hugo immernoch kein richtiges deutsch spricht, finde ich zwar schade, aber nicht so wichtig. es gibt schlimmeres. die sollen keine sprachreisen in ihrer karriere machen, sondern ordentlich fussball spielen. und das macht hugo nicht erst seit dieser saison. wenn wir ihn abgeben, dann flipp ich aus. mit solchen graupen wie hunt und wagner kommen wir vorne nicht weiter. klar, kann man auch hugo jetzt nicht 5 millionen per anno in den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) blasen. aber dass er nicht für 2 millionen hier weiter kickt, sollte klar sein. hugo und pizza, das passt einfach. beide groß, kopfballstark, kämpferisch nicht die schlechtesten und und und.

die rote karte war natürlich überflüssig wie ein kropf. ich hatte eine ähnlich aktion in meiner b-jugendzeit. ein gegenspieler hat mich 70 minuten lang immer wieder in die hacken getreten, ohne das der schiri reagiert hätte. und dann irgendwann war schabbes. ich hab mich umgedreht, ihm den unterarm durchs gesicht gezogen und durfte vom platz. da stand es 4:0 für uns. als ich vom duschen aus der kabine kam, war gerade abpfiff. 4:4 !!! ich hätte mir am liebsten selber die fresse poliert. also menschlich war die aktion von hugo nachzuvollziehen. aber ja, man muss sich da im griff haben.
 
die sollen keine sprachreisen in ihrer karriere machen, sondern ordentlich fussball spielen.
Darum geht es gar nicht. Es geht enzig darum, wie ich mich in einem anderen Land, in dem ich arbeite, integriere. Da sollte es eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, die dortige Sprache zumindest holprig zu sprechen. Ansonsten darf ich mich grade als Fußballer nicht wirklich wundern, wenn mir der Verdacht einer gewissen Söldnermentalität anhaftet...
 
naja. söldner bei 5 jahren vereinszugehörigkeit ??? womé, (auch wenn ich den cool fand) der war n söldner. aber hugo ??? außerdem reicht mir bei hugo, wenn er nach seinen toren das herz formt, die raute küsste und richtung kurve läuft. andere kriegen da gerade den zeigefinger vor den mund geschoben. :D

wer weiss, vielleicht hält er es auch wie micoud, der ja dann freiwillig darauf verzichtet hat, interviews auf deutsch zu geben, weil es nicht 1 zu 1 wiedergegeben wird.
 
Darum geht es gar nicht. Es geht enzig darum, wie ich mich in einem anderen Land, in dem ich arbeite, integriere. Da sollte es eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, die dortige Sprache zumindest holprig zu sprechen. Ansonsten darf ich mich grade als Fußballer nicht wirklich wundern, wenn mir der Verdacht einer gewissen Söldnermentalität anhaftet...

Almeida bleibt natürlich den Nachweis schuldig, dass er es doch kann. Allerdings würde ich als Manager/Trainer gerade im ersten Interview 20 Minuten nach der roten Karte darauf achten, dass ja nichts Missverständliches ausgesprochen wird.
Man kann gerne über Almeidas Integrationswillen diskutieren, ich halte den Moment aber nicht für geeignet.
 
Almeida bleibt natürlich den Nachweis schuldig, dass er es doch kann. Allerdings würde ich als Manager/Trainer gerade im ersten Interview 20 Minuten nach der roten Karte darauf achten, dass ja nichts Missverständliches ausgesprochen wird.
Man kann gerne über Almeidas Integrationswillen diskutieren, ich halte den Moment aber nicht für geeignet.
Hm, es war nun wahrlich nicht das erste Interview vo ihm. Das man am Sonntag nach der Roten vielleicht nicht für Unklarheiten sorgen will, ist das eine. Das er allerdings in all der Zeit kein Wort deutsch über die Lippen bringt das andere.
Das geht gar nicht gegen Hugo alleine, das bezieht sich letztlich auf alle Spieler, die hier auch nach Jahren noch übersetzt werden müssen.
Mourinho hat es in Madrid wie ich finde richtig angesprochen, daß man schnellstens versuchen sollte, die Sprache des Landes zu erlernen.
 
Hm, es war nun wahrlich nicht das erste Interview vo ihm. Das man am Sonntag nach der Roten vielleicht nicht für Unklarheiten sorgen will, ist das eine. Das er allerdings in all der Zeit kein Wort deutsch über die Lippen bringt das andere.
Das geht gar nicht gegen Hugo alleine, das bezieht sich letztlich auf alle Spieler, die hier auch nach Jahren noch übersetzt werden müssen.
Mourinho hat es in Madrid wie ich finde richtig angesprochen, daß man schnellstens versuchen sollte, die Sprache des Landes zu erlernen.

Nichts gegen Mourinho, aber wäre die "Amtssprache" auf dem Platz, wie wahrscheinlich vor 10 Jahren in Barcelona, holländisch, würde er die Landessprache aber mal sowas von schnell hinten anstellen.
 
@ 5 vor 12: ich bin da völlig bei dir. nicht nur bei fussballern, sondern gerade bei den leuten, die hier wirklich dauerhaft fuss fassen wollen. daher würde ich es auch zur prämisse machen, dass man in unserem land unsere sprache zu sprechen hat. ich habe beruflich mit einer menge gebürtiger türken, italiener, araber etc. zu tun, die auch nach mehr als 30 jahren hier in unserem land kein richtiges deutsch sprechen. von den frauen ganz zu schweigen. die können nix, weil sie nix dürfen. scheiss archaische haltung. :wild:
 
Naja, es gab ja mal die Aussage, daß Martinez nur so lange an die Seite gestellt wird, bis der "Betreute" in der Lage ist, slebstständig klar zu kommen, um eben nicht in eine gewisse Bequemlichkeit zu verfallen!

Sonst - soweit ich weiß - steht ihm Martinez doch auch nicht mehr zur Seite.
Wenn er das dann in den Interviews macht, ist das wohl kaum dasselbe als wenn er dem Spieler ständig zur Seite stehen würde, wie dies zum Beispiel noch bei Wesley der Fall ist.
 
@ 5 vor 12: ich bin da völlig bei dir. nicht nur bei fussballern, sondern gerade bei den leuten, die hier wirklich dauerhaft fuss fassen wollen. daher würde ich es auch zur prämisse machen, dass man in unserem land unsere sprache zu sprechen hat. ich habe beruflich mit einer menge gebürtiger türken, italiener, araber etc. zu tun, die auch nach mehr als 30 jahren hier in unserem land kein richtiges deutsch sprechen. von den frauen ganz zu schweigen. die können nix, weil sie nix dürfen. scheiss archaische haltung. :wild:

Ich habe hier beruflich mit einer Menge gebürtiger Deutschen zu tun, die auch nach 30 Jahren nicht mehr als 4 Worte spanisch sprechen. Mal ganz zu schweigen von den Frauen. Die glauben, dass sie sich alles rausnehmen können, weil sie die schwarze Amex des Gatten haben.:wild: ;)
 
@ sopho: genauso asi. da krieg ich echt nen hals. aber das ist genau wie in diesen auswanderersendungen. die gehen in die entlegensten orte der welt und können nichts. die würde ich alle so auflaufen lassen. wenn ich sehe, dass die da grundstücke kaufen wollen, ohne einen ton spanisch zu sprechen (vielleicht kriegen sie aus ihrem malle urlaub gerade noch "cerveza" hervor), könnt ich denen alle eine knallen.
 
@Blacki
Seltsamer Vergleich. Das Wesley quasi noch eine Rundumdieuhrbetreuung braucht, dürfte klar sein. Das Hugo immer noch kein Interview in deutsch geben kann, spricht jedenfalls nicht für ihn.

Das ist überhaupt kein Vergleich. Ist doch völlig klar das Wesley da mehr Betreuung braucht, darum geht es aber auch überhaupt nicht.

Es geht lediglich darum das du hier als Kritikpunkt anführst das Martinez dem Spielern ja nur solange an die Seite gestellt werden soll, bis sie ihn nicht mehr brauchen, auch damit sie nicht zu sehr in Bequemlichkeit verfallen. Und dabei ist es (was diese vermeintliche Bequemlichkeit angeht) ganz einfach ein himmelweiter Unterschied ob da nun Martinez mal bei nem Interview von Almeida übersetzt, oder einen Spieler rundum betreut, wie das eben jetzt bei Wesley der Fall ist.


Wenn für dich das Übersetzen eines Interviews dann unter die Kategorie zuviel Bequemlichkeit fällt, bitte. Ich würde das eher für überzogen halten.
Daher halte ich dieses Argument auch für wenig überzeugend.

Wenn Hugo Almeida sich nicht auf Deutsch mit seinen Mitspielern verständigen kann, wäre das sicher nicht gut und kritisierenswert. Das steht aber auf einem anderen Blatt und ich kann das beim besten Willen nicht beurteilen.
 
Und dabei ist es (was diese vermeintliche Bequemlichkeit angeht) ganz einfach ein himmelweiter Unterschied ob da nun Martinez mal bei nem Interview von Almeida übersetzt, oder einen Spieler rundum betreut, wie das eben jetzt bei Wesley der Fall ist.
Sorry, aber er gibt ihm nicht "mal" eine Art Hilfe bei Interviews, er nimmt in immer noch "an die Hand" und spricht quasi permanent für ihn! Was die Außendarstellung betrifft, ist das leider immernoch eine Rundumbetreuung.
Wenn für dich das Übersetzen eines Interviews dann unter die Kategorie zuviel Bequemlichkeit fällt, bitte.
Absolut. Wie gesagt, nicht "eines", aller Interviews.
Vielleicht wäre es seitens des Vereins sogar sinnvoll, das Ganze generell zu befristen, so daß Spieler XY gezwungen ist, sich mit der Sprache zu beschäftigen und diese zu erlernen, wie es in jedem anderen Job, den ich im Ausland ausübe, eine Selbstverständlichkeit ist. Nur eben nicht bei den all umsorgten Kickern, die, wie im Fall Hugo bereits zu sehen war, selbst schon mit dem Stellen des Weckers überfordert sind...
 
Sprache ist nicht alles aber ohne Sprache ist vieles andere nichts.
Wenn einer nach V-I-E-R Jahren, in denen er hier lebt und Millionen verdient, nicht in der Lage oder nicht willens ist, ein einfaches Fussballinterview auf Deutsch zu geben (er soll ja keine Vorlesung in angewandter Psychologie halten), ist das einfach daneben.

Ich kann ja verstehen, das ein Fussballprofi, der nur einen 1- oder 2-Jahresvertrag hier hat und dann mit hoher Wahrscheinlichkeit woanders (international) hingeht, nicht alle 2 Jahre eine neue Sprache lernt, aber bei 4 Jahren Vertragsdauer und einem so gut dotierten Vertrag ?

Zu Martinez: Wenn Werder den nicht mehr für eine Rundumbetreuung bezahlt, steht es natürlich dem Spieler frei, ihn zu engagieren. Bei den hohen Gehältern sicher nicht mal ein kleines Problem. Und wenn ein neuer Brasilianer "rundum" betreut wird, ist der ja sowieso da.

Wie man sowas noch aus Fankreisen verteidigen kann, finde ich schon belustigend. Man fordert Identifikation mit Werder (bis zu einem gewissen Grad) und die fängt doch wohl am ehesten mit der Sprache der Fans an, oder ?
Viele meckern ja auch gern über die hohen Eintrittspreise. Aber das diese nun einmal nötig sind, um die sauhohen Gehälter (ich sags mal wieder die Lizenzspielerabteiliung kostet im Jahr über 110 Mio. €) zu finanzieren, davon sagt keiner was. Komisch, das man so zum "Publikumsliebling" werden kann.
 
jetzt haben fussballer, zumal gute, jedoch eine andere stellung. wenn z.b. ein diego sich weigert, deutsch zu lernen, dann kannst du dem nicht die pistole auf die brust setzen und sagen: "gut, wenn du in 3 monaten dann noch immer kein deutsch sprichst, dann verkaufen wir dich." fussballer würden sich totlachen. so ist es aber auch mit allen anderen ausländischen arbeitern hier bei uns, die eine eher elitäre stellung haben. ich hab, auch wieder von berufs wegen her, mit wissenschaftlichen mitarbeitern der bonner universität oder auch angestellten der UNO (wir haben hier immernoch das headquarter) zu tun. die kommen aus mexiko, den usa, frankreich, holland usw. usf. und die können auch alle kein deutsch. die schickt man aber nicht weg, weil sie an internationalen programmen teilnehmen und da unabdingbar sind.

also im fussball ist es ebenfalls nicht durchsetzbar. punkt aus.

@ sofatester: für mich wird man zum publikumsliebling, indem man immer alles gibt und überhaupt ein sympathisches erscheinen hat. hugo ist bestimmt solch einer. diego war so einer. micoud wirkte sehr distanziert. aber er war ein wahnsinnsfussballer, der uns qualitativ in andere sphären gehoben hat. hunt z.b. spricht zwar unsere sprache, ist aber der unsympath vor dem herrn.
 
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