Sprache ist nicht alles aber ohne Sprache ist vieles andere nichts.
Wenn einer nach V-I-E-R Jahren, in denen er hier lebt und Millionen verdient, nicht in der Lage oder nicht willens ist, ein einfaches Fussballinterview auf Deutsch zu geben (er soll ja keine Vorlesung in angewandter Psychologie halten), ist das einfach daneben.
Ich kann ja verstehen, das ein Fussballprofi, der nur einen 1- oder 2-Jahresvertrag hier hat und dann mit hoher Wahrscheinlichkeit woanders (international) hingeht, nicht alle 2 Jahre eine neue Sprache lernt, aber bei 4 Jahren Vertragsdauer und einem so gut dotierten Vertrag ?
Zu Martinez: Wenn Werder den nicht mehr für eine Rundumbetreuung bezahlt, steht es natürlich dem Spieler frei, ihn zu engagieren. Bei den hohen Gehältern sicher nicht mal ein kleines Problem. Und wenn ein neuer Brasilianer "rundum" betreut wird, ist der ja sowieso da.
Wie man sowas noch aus Fankreisen verteidigen kann, finde ich schon belustigend. Man fordert Identifikation mit Werder (bis zu einem gewissen Grad) und die fängt doch wohl am ehesten mit der Sprache der Fans an, oder ?
Viele meckern ja auch gern über die hohen Eintrittspreise. Aber das diese nun einmal nötig sind, um die sauhohen Gehälter (ich sags mal wieder die Lizenzspielerabteiliung kostet im Jahr über 110 Mio. €

zu finanzieren, davon sagt keiner was. Komisch, das man so zum "Publikumsliebling" werden kann.